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Bergtour

Ringe-Ringkamp-Höllkamp Runde

Bergtour · Hochsteiermark
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ÖAV Sektion Amstetten Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • der Untere Ring
    / der Untere Ring
    Foto: Georg Mayrhofer, ÖAV Sektion Amstetten
  • / Am Ende des Oberen Rings, links die Wasserfallschlucht
    Foto: Georg Mayrhofer, ÖAV Sektion Amstetten
  • / Zustieg zur Wasserfallschlucht
    Foto: Georg Mayrhofer, ÖAV Sektion Amstetten
  • / Schlüsselstelle in der Wasserfallschlucht (II)
    Foto: Georg Mayrhofer, ÖAV Sektion Amstetten
  • / Aufstieg zum Ringkamp
    Foto: Georg Mayrhofer, ÖAV Sektion Amstetten
  • / Blick in die Ringe, links der Gipfel des Höllkamp (1952m)
    Foto: Georg Mayrhofer, ÖAV Sektion Amstetten
  • / Aufstieg zum Höllkamp, Die Drahtseil-Versicherung ist zu meiden!zu
    Foto: Georg Mayrhofer, ÖAV Sektion Amstetten
  • / Ringkamp vom Gipfel des Höllkamp
    Foto: Georg Mayrhofer, ÖAV Sektion Amstetten
  • / Gipfelkreuz und Gipfelbuch am Höllkamp
    Foto: Georg Mayrhofer, ÖAV Sektion Amstetten
  • / Blick Richtung Edelbodenalm
    Foto: Georg Mayrhofer, ÖAV Sektion Amstetten
  • / Bergwald am Fuße des Höllkamp Richtung Edelbodenalm
    Foto: Georg Mayrhofer, ÖAV Sektion Amstetten
  • / Links der Gipfel des Höllkamp. Der Abstieg erfolg über die linke Rinne.
    Foto: Georg Mayrhofer, ÖAV Sektion Amstetten
ft 9000 8000 7000 6000 5000 4000 3000 2000 1000 10 8 6 4 2 mi

Ausgedehnte, anspruchsvolle Bergtour im östlichen Hochschwab. Diese Rundtour erfordert Ausdauer und alpine Erfahrung!
schwer
19,2 km
10:00 h
1800 hm
1800 hm

Dieser Bereich des Hochschwabs ist kaum durch Wanderwege erschlossen. Der hier beschriebene  Anstieg durch die Ringe auf den Ringkamp ist lang und erfordert Orientierungsvermögen in alpinem Gelände, Trittsicherheit und Kondition. Sicheres Auf-und Absteigen im Schwierigkeitsgrad II ist Voraussetzung. 

Der Steig durch die Ringe ist in den unteren 2 Dritteln hin und wieder durch Steinmannderln und roten Punkten markiert. Im oberen Drittel verliert sich der Steig. 

Die Wasserfallschlucht ist mit roten Punkten durchgehend, deutlich sichtbar markiert. Die Wegfinding ist hier einfach, einige kurze Kletterstellen unterbrechen den Anstieg über meist schrofiges Gelände.

Der Gipfel des Ringkamp wird meist unterhalb des Grats durch felsiges Gelände ohne technische Schwierigkeiten erreicht. 

Wem der Aufstieg durch die Wasserfallschlucht anspruchsvoll erschienen ist, sollte auf die Überschreitung zum Höllkamp verzichten (siehe Tips des Autors). Hier wird die Wegfindung mangels Markierung und mangels ausgeprägter Steigspuren anspruchsvoll. Dies gilt insbesondere für das letzte Drittel der Überschreitung zum Höllkamp. Schrofen und Ketterstellen im II Grad, oftmals im Abstieg, wechseln sich hier ab.

Auch beim Abstieg vom Höllkamp ist Geschick in der Wegfindung und etwas Kletterfertigkeit erforderlich bis endlich ein Jägersteiglein erreicht wird, das zur Edelbodenalm führt.

Autorentipp

Um die Tour abzukürzen bzw. auf 2 Tage aufzuteilen gibt es folgende Möglichkeiten:


1.) Abstieg vom Ringkamp zum Weihbrunnkessel und weiter über den markierten Steig zur Edelbodenalm

2.) Weiterer Aufstieg zum Schiestlhaus mit Übernachtungsmöglichkeit. Abstieg über das Gschöderer Kar zur Edelbodenalm am darauffolgenden Tag.

outdooractive.com User
Autor
Georg Mayrhofer
Aktualisierung: 08.05.2020

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Ringkamp, 2153 m
Tiefster Punkt
Weichselboden, 680 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Auf der gesamten Tour gibt es kaum Wasser. Daher ausreichend Wasser mitnehmen für eine Tour, die 10-12h dauern kann. 

Letzte Quelle beim Anstieg:
Beim kleinen Bach am Eingang des Unteren Rings. (ca. 60 min nach dem Start der Tour, Höhe 820m)

Erste Quelle am Rückweg:
An der Forststraße nach Weichselboden ca. 50min vor Ende der Tour (Höhe 1050m) -'Beim Wasserl'

Die Tour vom Ringkamp zum Höllkamp erfordert absolute Trittsicherheit und ausgeprägte alpine Erfahrung. Der Faktor Zeit spielt eine wesentliche Rolle. Besonders für die Überschreitung zum Höllkamp ist ausreichend Zeit einzuplanen und sollte bei fortgeschrittener Tageszeit nicht durchgeführt werden!

Weitere Infos und Links

Weichselboden

Schiestlhaus

Start

Weichselboden (670 m)
Koordinaten:
DG
47.672096, 15.174833
GMS
47°40'19.5"N 15°10'29.4"E
UTM
33T 513124 5279870
w3w 
///fehlerfreie.fischte.graben

Ziel

Weichselboden

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz in Weichselboden über die Salza Brücke der Forststraße folgend in die Vordere Höll.  Nach ca. 40min rechts abzweigen. Dieser Fahrweg endet an einem Bach. Jenseits des Bachs führt eine zunehmend schlechter werdende  Forststraße talaufwärts. Nach 30min rechts haltend dem ausgetrocknetem Bachbett folgen und nach Steinmandeln Ausschau halten.

Die Steilstufe zum Oberen Ring wird zunächst auf der linken Talseite auf einem wieder besser ausgeprägten Steiglein überwunden. Im Oberen Ring verlieren sich die Steigspuren wieder. Auf die höchste Erhebung in der Mitte des Oberen Rings aufsteigen. Von hier ist in südlicher Richtung der weitere Steigverlauf über die Wasserfallschlucht gut erkennbar. Ca. 50hm absteigen bis zum Fuß ausgeprägten des Schuttkegels unterhalb der Wasserfallschlucht.
Der Einstieg in die Wasserfallschlucht befindet sich am oberen Ende des Schuttkegels. Von hier entlang der roten Markierung bis zum Ausstieg aus der Schlucht aufsteigen.

Auf der Hochfläche dem markierten Wanderweg bis in den Sattel zwischen Hutkogel und Ringkamp. Weiter über felsiges Gelände etwas unterhalb Abbruchs zum Oberen Ring zum Gipfel des Ringkamp (2135m). Der Beginn des Zustiegs ist mit dem Schriftzug 'Salchenegger Weg' gekennzeichnet. Ein Weg ist jedoch kaum sichtbar, sodass es jedem selbst überlassen ist den besten Aufstieg zu finden.

Vom Ringkamp Abstieg in nördlicher Richtung über Wiesen. Nach ca. 100hm ist es ratsam nach Steinmannderln und Steigspuren zu suchen, die den weiteren Steigverlauf immer nördlich des des Verbindungsgrats zwischen Ringkamp und Höllkamp anzeigen. (Wegfindung!)

Schließlich erreicht man eine grasige gut sichtbare, mit einem Stock markierte Einschartung. Hier führt ein Steiglein vom Oberen Ring herauf. Der weitere Verlauf ist absolut weglos und erfordert alpine Erfahrung sowie sicheres Bewegen in z.T. steilem Schrofengelände. Der Gipfel des Höllkamp (1952m) kann von NW steil ansteigend erreicht werden. Der Aufstieg über die westlich gelegene Einschartung mit anschließender verrotteter Stahlseilsicherung ist nicht zu empfehlen.

Der Abstieg erfolgt nordseitig zunächst über steile Hänge, später in einer Rinne die schluchtartig endet bevor sich wieder flacheres Gelände erschließt. Auch in diesem Abschnitt erkennt man hie und da Steinmannderln und Steigspuren.

Bald wird man im Wald auf ein gut ausgeprägtes Jägersteiglein treffen, das zur Edelbodenalm führt, die man jedoch links liegen lässt. Der weitere Weg führt in nord -östlicher Richtung gut ersichtlich zum Miessattel (1190m) und von dort auf der Forststraße zurück nach Weichselboden. 'Beim Wasserl' an der Forststraße ca. 50min vor Ende der Tour gibt's die lang ersehnte Quelle.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Über die B24 von Osten über Gußwerk nach Weichselboden

Über die B24 von Westen über Palfau, Wildalpen nach Weichselboden

Parken

Ausreichend Parkplatz vor dem Volksheim Weichselboden

Koordinaten

DG
47.672096, 15.174833
GMS
47°40'19.5"N 15°10'29.4"E
UTM
33T 513124 5279870
w3w 
///fehlerfreie.fischte.graben
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

ÖK 1:50000, Blattnr. 102, Aflenz Kurort

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Ausrüstung

Regenschutz, Steinschlaghelm, reichlich Wasser, energiereicher Proviant, Stirnlampe

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
19,2 km
Dauer
10:00h
Aufstieg
1800 hm
Abstieg
1800 hm
Rundtour aussichtsreich botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp Gipfel-Tour ausgesetzt Kletterstellen Grat

Statistik

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