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Wanderung

Riale und der Morasco-See

Wanderung · Distretto Turistico dei Laghi
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Distretto Turistico dei Laghi
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    Foto: Archivio Fotografico Distretto Turistico dei Laghi, Distretto Turistico dei Laghi
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    Foto: Archivio Fotografico Distretto Turistico dei Laghi, Distretto Turistico dei Laghi
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    Foto: Erica Sacco, Distretto Turistico dei Laghi
m 1800 1750 1700 7 6 5 4 3 2 1 km
Rundspaziergang am Ufer des Morasco-Sees durch eindrucksvolle Alpenlandschaft und einfacher Ausflug über die bukolischen Weiden der Hochebene, Piana di Riale.
leicht
Strecke 8 km
3:00 h
111 hm
111 hm

Der Spaziergang beginnt in der Ebene von Riale, Ortsteil Formazza, dem nördlichsten Ort der Region Piemont. Tatsächlich ist das Formazza-Tal der äußerste Zipfel eines mitten in die über den Griespass (2479 m) erreichbare Schweiz getriebenen Keils. Genau diesen Weg benutzten die Walser, eine Bevölkerung die im 12. Jh. aus dem Kanton Wallis in die Täler des Monte-Rosa-Massiv zwischen Piemont und Aosta-Tal übersiedelte und deren charakteristische Kultur sich bis heute erhalten hat. Am großen Parkplatz neben dem Platz für Wohnmobile (10 € pro Tag, einschließlich Wasser, Strom und Abwasserentsorgung) geht man auf der Asphaltstraße nach rechts und kommt nach einem Anstieg zur Dammkrone (Schild „G00 Lago 0h15“).

Der Morasco-Staudamm wurde zwischen 1936 und 1940 erbaut und versorgt das Kraftwerk in Ponte, das Strom für 30tausend Haushalte liefert. Durch seinen Bau wurde das gleichnamige kleine Dorf aus dem 15. Jh. vollkommen überspült.

Auf der Straße ist der Anstieg sanft und gemächlich, man kann die Kurven aber auch durch Trampelpfade „schneiden“ und kommt auf steileren Anstiegen schneller ans Ziel. Auf der Dammkrone angekommen, auf der man zur anderen Seite hinübergehen könnte, wandern wir jedoch weiter auf der ebenen Piste am See entlang mit dem Wasser zur Linken. Dort wo das Becken schmaler wird, führt ein Metallsteg über das Wasser. Dieser ist allerdings leider nicht begehbar und dient nur als Winterübergang für die Mitarbeiter des Staudamms. Man muss also auf der Piste weitergehen und darauf achten, dass man die Abzweigung vom Weg „G00“ eines Wanderwegs links wenig später nicht verpasst. Hier geht es bergab zu Brücke über den Gries. Hinter der Brücke steigt der Trampelpfad bis zum Gebäude des Kraftwerks an, wo er wieder flacher wird und sich in einen gemütlichen Saumpfad verwandelt. Dieser führt auf gewundener Strecke am Westufer des Sees entlang, bis man wieder am Staudamm ankommt. Hier gäbe es einen kleinen Weg, der direkt zu den tiefer liegenden Häusern hinunterführt, dieser ist jedoch je nach Zustand der Vegetation mehr oder weniger schlecht erkennbar. Besser ist es, über den Staudamm hinaus auf dem klar markierten Weg zu bleiben, um dann nach links abzubiegen und nach und nach absteigend auf die Piste zu kommen, die an einigen Almen vorbei, wo der bekannte Bettelmatt-Käse erzeugt wird, wieder auf die Asphaltstraße und bis zur Schutzhütte Bim-se al Lago führt. Von der Schutzhütte aus geht man an der Straße zurück zum Parkplatz. Nun geht es an der Straße entlang weiter bis zum Ort Riale ein netter Ausflug über die weiten ebenen Weiden. Hinter dem Walser-Gasthaus Schtuba kommt man links zu den eigentlichen Häusern des Dorfes und zu einer kleinen schneeweißen Kirche (Brunnen). Wenn man vor der Fassade steht, kann man sehen, wie hoch der Schnee hier 1951 gelegen hat. Erstaunlich!

Wie man an den Schildern sehen kann, befindet sich in der Nähe des Ortes die „Sbrinz-Route“ (die auch als „Griesweg“ bekannt ist), ein Pfad, der 150 km lang ist, über den Griespass führt und Luzern und Domodossola miteinander verbindet. Jedes Jahr im August lässt eine Gruppe in Kostümen mit Pferden und Maultieren diese alte Handelsstraße wieder aufleben.

Nachdem man den Ort mit seinen schönen gut restaurierten Häusern durchquert hat (Brunnen), steigt man rechts auf einem Wanderweg an, der in Kürze zum Oratorium S. Anna, einem Gebäude aus dem 19. Jh, zum Gedenken an die kleine Kirche des überfluteten Ortes Morasco, führt. Der Weg führt wieder auf die Asphaltstraße, an der man dann wieder bis zum Ausgangspunkt zurückgeht.

Autorentipp

Etwa die Hälfte des Seerundwegs (vom Parkplatz zum Damm und am nördlichen Ufer bis zu den Gebäuden des Kraftwerks) kann man auch mit dem Kinderwagen gehen, wie auch das Stück vom Parkplatz bis zum Ort, sowie die direkte Straße zur Schutzhütte Bim-se. Die Strecke vom Kraftwerk bis zum Staudamm auf der West- und Südseite dagegen ist nicht befahrbar.
Schwierigkeit
leicht
Kondition
Höchster Punkt
1.842 m
Tiefster Punkt
1.731 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Koordinaten:
DD
46.425078, 8.405276
GMS
46°25'30.3"N 8°24'19.0"E
UTM
32T 454303 5141450
w3w 
///vorrunde.aufstiegst.erkundet

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
46.425078, 8.405276
GMS
46°25'30.3"N 8°24'19.0"E
UTM
32T 454303 5141450
w3w 
///vorrunde.aufstiegst.erkundet
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Strecke
8 km
Dauer
3:00 h
Aufstieg
111 hm
Abstieg
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