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Wanderung

Refugio de Urriellu

Wanderung · Spanien
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  • Start bei Infohaus
    / Start bei Infohaus
    Foto: Cordula Rabe
  • / Canal del Texu
    Foto: Cordula Rabe
  • / Kurz vor Bulnes
    Foto: Cordula Rabe
  • / Bulnes
    Foto: Cordula Rabe
  • / Wegweiser
    Foto: Cordula Rabe
  • / Aussichtspunkt Naranjo de Bulnes
    Foto: Cordula Rabe
  • / Reguera del Toral
    Foto: Cordula Rabe
  • / Majada la Jelguera
    Foto: Cordula Rabe
  • / Entremosquines
    Foto: Cordula Rabe
  • / Collado de Pandébano
    Foto: Cordula Rabe
  • / Collado de Pandébano
    Foto: Cordula Rabe
  • / Refugio la Terenosa
    Foto: Cordula Rabe
  • / Refugio de Urriellu
    Foto: Cordula Rabe
m 2500 2000 1500 1000 500 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Aufstieg zum Fuß des legendären Picu Urriellu Diese anspruchsvolle Rundtour führt zum Fuß des 2519 m hohen Picu Urriellu. Der markante Berg mit der 550 m senkrecht aufragenden, glatten Westwand und dem scheinbar ebenen Gipfel gilt als Wiege des hochalpinen Bergsports in Spanien. Am 5. Aug. 1904 wurde der wie ein Monolith aus dem Massiv ragende Berg erstmals bestiegen: von Pedro Pidal, dem »Vater« des Nationalparks, und seinem Begleiter, Gregorio Pérez Demaría, »el Cainejo«, einem Hirten aus Caín – Letzterer barfuß! Ein Deutscher war der zweite Bezwinger: Am 1. Okt. 1906 erreichte der Geologe und Bergsteiger Gustav Schulz den Gipfel im Alleingang. Erst 1962 gelang einem aragonesischen Bergsteiger erstmals der Aufstieg über die Westwand. Die meisten Kletterer wählen heute die einfachere Route über die Südwand. Den Namen »Naranjo de Bulnes«, der Orangefarbene von Bulnes, verdankt der Berg dem je nach Lichteinfall rötlichen Ton seines Gesteins.
schwer
20,2 km
9:45 h
1731 hm
1731 hm
Der Fußweg nach Bulnes beginnt bei dem Infohäuschen an der Schotterstraße, die von Poncebos zum Anfang der Cares-Schlucht führt. Wir folgen dem Schild nach links unten, überqueren die etwa 20 m tiefer gelegene Puente de la Jaya über den Cares und gehen rechts des Bachs Texu (auch Tejo) bis zur Puente del Zardo. Jetzt wandern wir links des Bachs auf dem schmalen, teils leicht ausgesetzten Pfad immer bergauf durch den engen Canal del Texu. Nach knapp 45 Min. (weniger trainierte Wanderer benötigen eventuell etwas mehr Zeit) öffnet sich das Tal und der Weg wird flacher. Geradeaus sind auf einer Anhöhe die Ruinen der alten Burgsiedlung von Bulnes zu erkennen. Gut 10 Min. später halten wir uns vor der Puente Colines, 580 m, links des Bachs, erreichen nach etwas mehr als 5 Min. die Bergstation des Funicular, 620 m, und gehen weiter ins »Zentrum« von Bulnes, 650 m. Wer einen Blick auf den Picu Urriellu werfen möchte, macht einen kurzen Abstecher schräg nach links (Schild »Vista Naranjo de Bulnes«) aus dem Ort hinaus. Nach knapp ¼ Std. Anstieg spitzt rechts der Berg aus dem Zentralmassiv heraus. Wir durchqueren den Weiler links des Baches und folgen am Ortsende dem Schild leicht links zum Aussichtspunkt Vista Naranjo de Bulnes/Pandébano. Steil und teils steinig steigt der alte Verbindungspfad zwischen Bulnes und Sotres bergan. Nach gut 10 Min. ab Bulnes öffnet sich rechts der Blick auf den eleganten Picu Urriellu mit seinen glatten, senkrecht abfallenden Wänden. Der Weg schlängelt sich weiter steil bergan. Die rot-weißen Markierungen des GR-202 (Ruta de la Reconquista) geben Orientierung. Nach etwa ½ Std. bietet ein kleines Hochtal eine Erholungspause. Etwas flacher folgt der Pfad einem kleinen Bachlauf (Reguera del Toral) und überquert ihn drei Mal (erst über einen Steg, dann über Trittsteine). Dann geht es wieder bergauf und bald ist rechts wieder der Picu zu sehen. Nach ungefähr 15 Min. liegen die verstreut stehenden Steinhütten der Majada La Jelguera, 968 m, am Weg. Etwa 20 Min. später beschreibt der Weg eine scharfe Linkskurve, sodass wir den Picu im Rücken haben (Pfad rechts: rot-weißes Kreuz). Der Pfad kann hier sehr morastig sein. Nach dem Durchqueren einer verfallenen Mauer mit Gatter weichen die Bäume langsam zurück, der Weg zieht sich nun wieder parallel zum Picu und einer Feldmauer mit moderatem Anstieg durch ein breites Tal mit kargen Matten. Bei genauem Hinsehen erkennen wir rechts in der Ferne an der Bergflanke bereits den Aufstieg zum Refugio. Nach der Alm Entremosquines, 1185 m, halten wir uns leicht links und gelangen in 10 Min., vorbei an dem Schild geradeaus, über die Wiese zur Anhöhe Collado de Pandébano, 1218 m (von geradeaus Variante). Hier schlagen wir rechts den PR-PNPE 21 Vega de Urriellu zur am Berg liegenden Alm mit dem Refugio La Terenosa, 1300 m, ein. Mit Aussicht auf die Buchenwälder am Monte de la Varera rechts zieht sich der Pfad nach der Alm erst moderat ansteigend, dann immer steiler am kahlen Hang des Monte de la Varera hinauf zur Passhöhe Collado Valleju, 1542 m. Vor uns öffnet sich ein herrlicher Ausblick auf das riesige, schroffe Tal Hou Llunegu mit dem Picu Urriellu darüber. Nach Norden schweift der Blick durch das tiefe Tal auf die jenseitige Bergkette und dahinter bis zum meerblauen Horizont. Hinter dem Pass fällt der Pfad kurz ab und führt dann in einem weiten Rechtsbogen sanft nach oben (rechts sehen wir den späteren Abstieg als schmale Linie in der Geröllhalde). Nach knapp 15 Min. ab dem Pass dreht der Pfad wieder nach links und gewinnt als schmales Band am Hang entlang an Höhe. Nochmals 15 Min. später durchqueren wir ein Feld riesiger Felsbrocken. Dann beginnt der letzte, rund 1-stündige Anstieg zum Refugio. Ohne Schnee ist der breite Weg unfehlbar zu erkennen, bei Schnee geben die Spuren anderer Wanderer Orientierung, bis wir das Refugio de Urriellu, 1960 m, erreichen. Der Abstieg beginnt, den Hütteneingang im Rücken, schräg rechts über den PR-PNPE 19 Camburero. (Zuletzt mit einer Stange markiert, eventuell den Hüttenwart fragen.) Der Pfad bringt uns zu einer etwas heiklen Passage mit teils breiten und tiefen Spalten zwischen den Felsen. Mit etwas Vorsicht und gegenseitiger Hilfe ist die Stelle jedoch zu meistern. Etwa 20 Min. nach dem Refugio beginnt der Pfad über die Geröllhalde hinunter ins Tal. Hier sollte man die Tritte mit Bedacht setzen. Nach rund 45 Min. erreichen wir die verfallene, in einem Taleinschnitt gelegene Alm Camburero, 1379 m. Der Pfad führt nach links durch die Ruinen und beschreibt dann eine Rechtskurve. Nun steigen wir – ab und zu mithilfe der Hände – auf der linken Seite des Canal de Camburero durch das meist ausgetrocknete Bachbett teils steil hinab. Nach etwa ½ Std. stehen wir am Anfang der tief eingeschnittenen Schlucht Canal de Balcosín, 1079 m (auch Valcosín), der wir nach links folgen. Auch in diesem steinigen, vorwiegend trockenen Bachbett warten einige kurze Kraxelpassagen. Der Weg verläuft anfangs rechts, dann links vom Bach. Da er nicht immer eindeutig ist, suchen wir den besten Pfad durch die Talsohle. Nach etwa ¼ Std. wird der Weg flacher und besser und wir halten uns eher auf der linken Seite. Noch einmal geht es merklich hinunter und schließlich durch eine schmale Klamm aus der Schlucht in das Tal von Bulnes. Zunächst gehen wir geradeaus am Schild Canal de Balcosín vorbei, dann gleich links um die kleine Felskuppe herum und auf dem schmalen Pfad steil hangabwärts. Rund 100 m nach der Schlucht helfen uns Trittsteine über einen kleinen Bach, danach steigt der Pfad kurz an, bevor er uns dann hinunter nach Bulnes bringt. Kurz vor Bulnes ignorieren wir den Pfad links und gehen nach rechts unten in den Weiler. – Der Rückweg zum Ausgangspunkt erfolgt wie der Hinweg oder mit dem Funicular.
Profilbild von Cordula Rabe
Autor
Cordula Rabe
Aktualisierung: 11.07.2017

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Höchster Punkt
1982 m
Tiefster Punkt
236 m

Sicherheitshinweise

Sehr anspruchsvolle Tour, die nur bei stabil gutem Wetter in Angriff genommen werden sollte. Der Aufstieg führt über vorwiegend gute Wege und Steige mit recht guter Markierung (PR-PNPE 21). Bis in den Mai können die Farbmarkierungen ab einer Höhe von 1500 m (etwa ab Collado Valleju) noch unter Schnee liegen, Orientierung geben dann die ausgetretenen Spuren anderer Wanderer im Schnee und auch Stein

Weitere Infos und Links

1. Bei Regen verwandelt sich der Canal del Balcosín in einen reißenden Sturzbach. Dann unbedingt Rückkehr auf dem Hinweg. 2. Ab der Vega de Urriellu führt eine (auch in Karten eingezeichnete) Route über die Horcados Rojos nach El Cable/Fuente Dé. Dieser Klettersteig gilt als unfallträchtigste Stelle der ganzen Picos, daher sollte er nur mit erfahrenen Bergführern und ggf. Klettersteigausrüstung be

Start

Informationshütte am Beginn der Route, 260 m. Anfahrt bis Poncebos wie Tour »Majada de Ondón«, dann am Abzweig zum Funicular/Standseilbahn vorbei bis Ende Schotterstraße, entlang dieser Parkmöglichkeit, aber teilweise Steinschlaggefahr. Alternative: der 1,5 km entfernte Parkplatz beim Funicular. An Ostern sowie ca. Mitte Juli–August Zubringerbus ab Arenas. (266 m)
Koordinaten:
DG
43.254351, -4.836912
GMS
43°15'15.7"N 4°50'12.9"W
UTM
30T 350893 4790698
w3w 
///jacke.klugheit.flut

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
43.254351, -4.836912
GMS
43°15'15.7"N 4°50'12.9"W
UTM
30T 350893 4790698
w3w 
///jacke.klugheit.flut
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Schwierigkeit
schwer
Strecke
20,2 km
Dauer
9:45h
Aufstieg
1731 hm
Abstieg
1731 hm
Einkehrmöglichkeit

Statistik

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