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Klettersteigempfohlene Tour

Rax, Teufelsbadstubensteig, Klettersteig B

Klettersteig · Rax-Schneeberg-Gruppe
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  • Wegweiser im Höllental
    / Wegweiser im Höllental
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Beim Zustieg durchs Große Höllental
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Nahe beim Einstieg: Blick aus dem Großen Höllental zum Kuhschneeberg
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Im Großen Höllental. Blick vom Einstieg des Teufelsbadstubensteigs hinüber zu den Klobenwänden
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Im Einstiegsbereich
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Im Einstiegsbereich
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Die steile Leiter im Einstiegsbereich
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Die steile Leiter im Einstiegsbereich
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Im leichteren Mittelteil
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Im leichteren Mittelteil
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Im leichteren Mittelteil
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Im leichteren Mittelteil
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Auf der zweiten Leiter
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Die ausgesetzte Querung bei der überdachten Felsnische
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Tiefblick ins Große Höllental
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Im Kamin nach den beiden Gedenktafeln
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Hochblick in den Ausstiegsbereich
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Am Beginn des oberen Abschnitts
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Im oberen Abschnitt
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Impression unterwegs
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Am Beginn der Geröllpassage
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Handlauf in der Querung der Geröllrinne
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Rast beim Ausstieg: Ausblick ins Große Höllental
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Tafeln im Ausstiegsbereich
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Im Ausstiegsbereich: Tafel mit Reflektoren für Spätankömmlinge
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Im Abstieg über den Wachthüttlkammsteig
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Typische Leiternpassage auf dem Wachthüttlkammsteig
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Auf dem Wachthüttlkammsteig
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Traurige Gedenktafel auf dem Wachthüttlkammsteig
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
m 1200 1000 800 600 400 6 5 4 3 2 1 km
Eine Halbtagstour als Kombination aus historischer Steiganlage und alpin angehauchtem Wegverlauf im großartigen Großen Höllental auf der Rax.
mittel
Strecke 6,7 km
4:00 h
720 hm
720 hm
1.258 hm
541 hm
Angelegt wurde der Ursteig bereits um 1800 als Jagdsteig im Auftrag von Erzherzog Johann. Für touristische Zwecke hat ihn der ÖTK 1894 wieder in Stand gesetzt. Schon der Name deutet auf eine Zeit hin, wo Berge noch geheimnisvolle mystische Stätten waren. Der Steig selbst ist eine echte landschaftliche Kostbarkeit. Die Sicherungen wurden 2001 erneuert, die alten Stahlglieder durch ein Stahlseil ersetzt, einige Originalteile sind aber noch erhalten. Dazu gibt es einige steile Leitern. Im ungesicherten Gehgelände ist der Steig rot markiert. Zu beachten ist die abschnittsweise erhebliche Steinschlaggefahr, die durch unachtsame Vorausgeher*innen droht. Und auch wenn die Klettersteig-Schwierigkeiten relativ gering sind, die Umgebung ist alpin angehaucht und daher ernst zu nehmen. Auch der Abstieg über den ebenfalls gesicherten, teils unangenehm steilen Wachthüttlkammsteig (A-B) mit seinen unzähligen kurzen und längeren angelehnten Leitern (an die 30!) darf nicht unterschätzt werden.

Autorentipp

Vom Ausstieg über den Wachthüttlkamm hinauf zum Otto-Schutzhaus, von wo sich nebst Einkehr zahlreiche weitere Abstiegsmöglichkeiten ergeben.
Profilbild von Csaba Szépfalusi
Autor
Csaba Szépfalusi 
Aktualisierung: 24.04.2022
Schwierigkeit
Bmittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
1.258 m
Tiefster Punkt
541 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
330 m, 1:30 h
Wandhöhe
380 m
Kletterlänge
1:30 h
Abstieg
720 m, 1:30 h

Sicherheitshinweise

Sehr Geübte können auf das Klettersteigset verzichten, sollten aber jedenfalls den Helm aufsetzen.

Der Teufelsbadstubensteig kann auch gerne im Abstieg begangen werden, z. B. nach einem Aufstieg über den Alpenvereinssteig.

Weitere Infos und Links

Einkehr:

Start

Höllental/Weichtalhaus, 547 m (541 m)
Koordinaten:
DD
GMS
UTM
w3w 

Ziel

Höllental/Weichtalhaus, 547 m

Wegbeschreibung

Zustieg: Vom Weichtalhaus über die Salza oder von einem der Parkplätze an der Bundesstraße nach Westen (flussaufwärts) zur Straßengalerie und direkt davor links ab (Wegweiser). Kurz steil ansteigen, dann rechts längere Querung unter Felswänden (Geländer) zur Schönbrunnerstiege. Die lange, angelehnte Eisenleiter geduldig hinauf zu einer Felslücke. Durch sie hindurch (erster schöner Höllental-Blick) und auf einem guten Gehweg unter der eindrucksvollen Blechmauer (Kletterrouten) weiter. Dann im Talgrund des Großen Höllentals auf einfachem Fahrweg zunächst flach, dann ansteigend in einen lauschigen Hochwald. Vorbei an den Abzweigungen des Hoyossteigs (nach rechts) in Kürze zu der des Teufelsbadstubensteigs (Wegweiser, 840 m). Im Wald bald mit einem Linksknick unter einen mächtigen Felsvorbau (Helm auf) zum Einstieg (Tafel, 880 m). 1 Std., 330 Hm

Klettersteig: Eine steile und gut gesicherte Rampe mit kaminartiger Engstelle (Leiter), dann eine steile Zickzack-Passage im Bereich eines kleinen Kessel und nach links hinauf in den eindrucksvollen Teufelsbadstubenkessel. Diesen über ein Geröllfeld queren. Es folgt die schönste Passage: eine steile längere Leiter in eine Höhle (Steigbuch), dann eine ausgesetzte Querung nach links um ein überdachtes Eck und weiter durch eine rasendurchsetzte Rinne auf einen Felsabsatz. Im Gehgelände über einige Absätze hinweg zu einem Eck. Dahinter zwei Gedenktafeln (G. Pfeffer, R. Kanitz) und durch einen weiten, gesicherten Kamin auf einem Felsrücken. Nun wieder im Gehgeländesteil dahin, unter einer spektakulären kesselartigen Wandzone (eingelagerte Felsplatten) nch links queren und im gestuften Steilgelände (Stellen gesichert) in einen sich öffnenden Berghang. Am Rand einer Geröllhalde weiter (Achtung auf Steinschlag). Diese an einer Engstelle nach links überqueren (Handlauf) und über den schütter bewachsenen, begrenzenden Waldrücken zum Ausstieg, ca. 1220 m, auf einer Schulter, schöner Rastplatz, toller Tiefblick ins Große Höllental. Den roten Markierungen folgend nach wenigen Schritten vorbei an der Einmündung des ebenfalls rot markierten, ungesicherten Preintalersteigs (Wegweiser) und in Kürze über den Rücken hinauf zum Wachthüttlkammsteig (ca. 1260 m, blaue Markierung). 1 ½ Std., 380 Hm

Abstieg: Auf dem wurzeligen Wachthüttlkammsteig (oberer Abschnitt landschaftlich wunderschön mit zahlreichen Aussichtsplätzen) nach Norden zunächst sanft abwärts. Dann ab ca. 1050 m (Tafel) im felsdurchsetzten Steilwald wiederholt mit Handlauf und einigen Tritthilfen gesicherte Passagen sowie fast 30 mehr oder weniger lange, meist angelehnte und nur zum Teil gesicherte Aluleitern. Achtung: Fels teils speckig poliert, Steig zum Teil mit unangenehmen Geröllauflage. Volle Konzentration und Vorsicht ist geboten! Schließlich nach der vom Aufstieg bekannten Abzweigung zur Schönbrunnerstiege zurück zur Bundesstraße im Höllental und in Kürze zum Ausgangspunkt. 1 ½ Std.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bahn nach Bf. Payerbach-Reichenau, weiter mit Bus ins Höllental, Haltestelle Weichtalhaus.

Fahrplanabfrage Verkehrsverbund Ostregion (VOR)

Anfahrt

Von Wien A2, dann S6 Ausfahrt Gloggnitz, weiter auf der B27 über Payerbach, Reichenau, Hirschwang ins Höllental zum Weichtalhaus. Aus der Steiermark S6 über den Semmering bis Ausfahrt Gloggnitz und weiter wie oben.

Parken

Großer gebührenfreier Pkw-Parkplatz beim Weichtalhaus

Koordinaten

DD
GMS
UTM
w3w 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

  • Csaba Szépfalusi: Klettersteigguide Österreich. Innsbruck: Tyrolia-Verlag 2015
  • Csaba Szépfalusi, Karel Kriz: Bergerlebnis Schneeberg und Rax. Graz: Styria Verlag 2013

Kartenempfehlungen des Autors

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Standardausrüstung auf Klettersteigen (Gurt, Klettersteigset, Handschuhe), unbedingt Helm!

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Schwierigkeit
Bmittel
Strecke
6,7 km
Dauer
4:00 h
Aufstieg
720 hm
Abstieg
720 hm
Höchster Punkt
1.258 hm
Tiefster Punkt
541 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich geologische Highlights botanische Highlights klassischer Klettersteig

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Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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