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Rax - Großes Übeltal

Alpinklettern · Mürzsteger Alpen
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ÖAV Alpenverein Edelweiss Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Kartenausschnitt
    / Kartenausschnitt
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Brücke bei der Übeltalquelle
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Im unteren Übeltal
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Schlüsselstelle - Rinnenabbruch und Kamin (links)
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Schlüsselstelle - Kamin
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Rampe
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Höhle bei der fallenden Querung
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Enge Schlucht mit Felsenfenster (wird nicht begangen)
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Ausstieg nach Westen
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Ausstieg nach Westen
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / West-Ausstieg - eine geländegängige Gefährtin im obersten Teil des Grabens
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Ost-Ausstieg, Wassergraben
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
m 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 5 4 3 2 1 km

Abenteuerliche (Winter-) Bergtour mit leichten Kletterstellen.
mittel
5,9 km
6:45 h
770 hm
770 hm

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Achtung:  Seit 2014 hat sich das Einstiegsgelände durch Unwetter dramatisch verändert - siehe "Aktuelle Infos"!  Die folgende Beschreibung von 2014 ist daher mit Vorsicht zu genießen.  Jedenfalls sollte ein Seil mitgenommen werden. 
(Stand August 2020)
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Das Übeltal ist einer der "verwunschenen" Winkel der Rax - etwas für Alpinromantiker, die einsame Anstiege suchen. Am besten im Winter bei tragfähigem Altschnee (Steigeisen mitnehmen), für Schneeschuhe wenig geeignet.

Auch im Sommer unbedingt feste Bergschuhe nehmen - teilweise Geröll, Schrofen und steiles Erdgelände.

Schwierigkeit:  2  (eine Stelle), mehrere Stellen 1, meist Gehgelände (zum Teil steil).

Absicherung:   Keine Haken vorhanden.  Man geht seilfrei.

Profilbild von Josef Melchart
Autor
Josef Melchart
Aktualisierung: 24.08.2020

Schwierigkeit
II, 2 mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Vermessungspunkt, 1433 m
Tiefster Punkt
Übeltalquelle, 667 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Im Bereich Nasswald kein Handyempfang. Im Winter wesentlich längere Gehzeiten (bis zur doppelten Zeit) und kurze Tageshelligkeit beachten!

Start

Übeltalquelle nahe Nasswald (686 m)
Koordinaten:
DG
47.747613, 15.677672
GMS
47°44'51.4"N 15°40'39.6"E
UTM
33T 550797 5288471
w3w 
///gewinne.ungern.gams

Ziel

Vermessungspunkt 1433 am Zikafahnlboden

Wegbeschreibung

Anstieg:   770 Hm,  3:00 Std. (im Winter wesentlich länger!)

Über die abgesperrte Brücke zur Übeltalquelle und immer im Talgrund des Übeltales nach Osten aufwärts, bei allen Verzweigungen links halten. Bei 820m Höhe mündet von rechts die klammartige Schlucht des Großen Übeltales ein (im Aufstieg nicht gangbar, mehrere Abbrüche, über die man im Abstieg abseilen muss). Links weiter aufwärts (Kleines Übeltal) bis zum felsigen Abbruch der Rinne. Halbrechts 10m felsig hinauf (1), dann 15m nach links queren, einen kurzen breiten Kamin hinaufspreizen (2, schwierigste Stelle) und sofort nach rechts über ein ausgesetztes Band in die Rinne zurück queren. In der Rinne über Schutt aufwärts bis zu ihrem Ende (eindrucksvolle Nische, links davon mehrere tiefe Höhlen).

Auf der hier beginnenden schönen Rampe 30m nach rechts ansteigen (1) zu einer Schulter, dann in Falllinie 20m im steilen Wald hoch (1, Wurzeln als Hilfe). Unterhalb der Felswände waagrecht nach rechts über die Mulde queren und weiter nach rechts zu einem Rücken. Hier ums Eck und fallende Querung nach rechts (Absturzgefahr!), bei einer großen Höhle vorbei, ins Große Übeltal bei der „Engstelle“, 970m.

Im Talgrund nach Süden aufwärts bis 1130m Höhe . Links sieht man rückblickend eine enge Schlucht mit einem großen Felsenfenster, links oben eine große Verschneidung und am Wandfuß mehrere Klufthöhlen. Man befindet sich direkt unterhalb der auffälligen Verschneidung. Von hier 2 Ausstiegsmöglichkeiten:

1) Ausstieg nach Westen: Man wendet sich nach rechts auf den Schutthang. Der Graben wird von einem bewaldeten Sporn in zwei Äste geteilt. Im linken schmalen Grabenast so weit wie möglich hinauf, dann rechtshaltend über den Sporn und steil hinauf zum ebenen Rücken (1390m) – teilweise Wurzeln als Aufstiegshilfe. Nach links (Süden) am Kamm aufwärts zum Vermessungspunkt 1433m am Rand des ebenen Zikafahnlbodens. –

2) Ausstieg nach Osten durch den Wassergraben (in der Karte nicht bezeichnet): Noch 100 Hm im Talgrund aufwärts, bis sich links überraschend der Wassergraben öffnet, der den weiteren Durchstieg ermöglicht. Im Graben hinauf, zunächst plattige Stellen (1), dann ein steiler werdender Schrofenhang (zuletzt 1-2). Ausstieg auf die Hochfläche (1450m) und von hier genau nach Osten zum Punkt 1446 der Forststraße (Kurve mit fünf knapp beisammen stehenden Fichten).

Abstieg:  2:00 bis 2:30 Std.

Vom Punkt 1433 nach Süden bis zum markierten Peter-Jokel-Steig, diesen nach Westen hinab nach Hinternasswald (einige drahtseil-gesicherte Stellen, A-B) und auf der Asphaltstraße zurück zum Parkplatz.

Oder im weiten Bogen nach Süden zur markierten Forststraße und über diese zum Punkt 1446  (= Ausstieg vom Wassergraben).  Von dort über den Schüttersteig zurück zur Nasswaldstraße.
 

Hinweis

Sollte der Zugang zur Übeltalquelle abgesperrt sein, kann man über die Forststraße des Schüttersteiges bis zur südlichsten Kehre gehen und von dort über die Lichtung ins Übeltal gelangen.
 

Als Schitour

Wenn man die Tour kennt, kann man das Übeltal auch als "extreme" Schitour gehen (sichere Schneelage erforderlich, Lawinengefahr). Im Großen Übeltal abfahren bis zur „Engstelle“ (970m), weiter im Talgrund bleiben und über die unteren Abbrüche mehrmals an Bäumen abseilen (max. 25m Abseillänge). Zum Schluss eine enge Klamm. Abenteuerlich.

Datum der Beschreibung:  Februar 2014.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

eventuell Autobus - fährt aber selten.

Anfahrt

Von der Höllental-Bundesstraße nach Nasswald und 2,2 km weiter Richtung Hinternasswald bis zur Brücke bei der „Übeltalquelle“ Punkt 667  (300m nach dem Beginn des markierten Schüttersteiges). Hier beschränkte Parkmöglichkeit.

Koordinaten

DG
47.747613, 15.677672
GMS
47°44'51.4"N 15°40'39.6"E
UTM
33T 550797 5288471
w3w 
///gewinne.ungern.gams
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Österreichische Karte Rax-Schneeberg

Ausrüstung

Feste Bergschuhe, Helm, Steigeisen (bei Schnee). Für die Abfahrt mit Ski Abseilausrüstung.

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Schwierigkeit
II, 2 mittel
Strecke
5,9 km
Dauer
6:45h
Aufstieg
770 hm
Abstieg
770 hm
Rundtour Kletterstellen

Statistik

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