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Wanderung

Rauchkofel, 2460 m

Wanderung · Nassfeld-Lesachtal-Weissensee
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  • Hubertuskapelle
    / Hubertuskapelle
    Foto: Walter Mair, Rother Bergverlag
  • / Obere Wolayeralm
    Foto: Walter Mair, Rother Bergverlag
  • / Wolayerseehütte
    Foto: Walter Mair, Rother Bergverlag
  • / Wolayerseehütte
    Foto: Walter Mair, Rother Bergverlag
  • / Rauchkofel
    Foto: Walter Mair, Rother Bergverlag
  • / Rauchkofel
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  • / Rauchkofel
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  • / Birnbaum
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  • / Relikte
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  • / Wolayer Seekopf
    Foto: Walter Mair, Rother Bergverlag
m 2500 2000 1500 1000 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Ein prachtvoller See und hohe Gipfel am Karnischen Kamm

Die landschaftlich viel versprechende Wanderung in das Wolayertal erinnert an mehreren Stellen an die Wirren des Ersten Weltkrieges. Die auf einem Felsen erbaute Hubertuskapelle gedenkt der mehr als 300 Soldaten, die bei der großen Lawinenkatastrophe 1915/16 ums Leben gekommen sind.
mittel
17,9 km
8:30 h
1423 hm
1423 hm
Beim Bauernhof Ludwiger in Nostra weisen Wegtafeln über Wiesen und Anger in das Wolayertal, das sich südlich bis zum Karnischen Kamm streckt. Fichten- und Erlenwald beschatten den Weg bis zur Hubertuskapelle (Parkplatz). Anschließend wendet sich der Weg auf die linke Bachseite und erreicht die Untere Wolayeralm mit dem verwaisten Zollhaus (Parken möglich). Bei immer noch mäßig steigendem und gegen Südwest biegendem Weg in ½ Std. zur Wegschranke. Diesen Abschnitt prägen lilafarbene, zauberhafte Akeleiblüten und ein knappes Dutzend auffällig mächtiger Buchen vor den steilen Felswänden, die das Tal kulissenhaft umschließen. Spürbar steiler windet sich der vom Österreichischen Pionierbataillon 7 erbaute Weg in Kehren bergan. Der Sprudelbach und der über Felsen stürzende Hildenfall lassen das Tal vom Brausen beben. Das schäumende Wasser bestaunen wir von einer Brücke aus, wo eine Gedenktafel an ein Unglück erinnert und ein monumentales Wandbildnis dem K. K. Feldjägerbataillon 1915/16 gewidmet ist. Nach weiteren Wegkehren erreichen wir die grüne, wuchsfreundliche Verebnung der Oberen Wolayeralm, 1709 m, mit zwei solide erbauten Almhäusern unter spitzgiebeligen Blechdächern. Die in einen Bergkessel gebettete Hochalm wird von einem Latschengürtel umgrenzt und von Felsmauern umbaut. Noch vier Wegschleifen gilt es anzusteigen, ehe wir in den nächsten kleinen Bergtrog eintreten. Die letzte Hürde führt zur am Wolayer Seekopf fußenden Schutthalde, die der Weg in sechs langen Kehren durchmisst. Die Schlussstrecke führt um das Krieger-Ehrenmal, einem mahnend erhobenen vierkantigen Felsfinger herum zur Wolayerseehütte (Klettergarten in der Nähe). Die Hütte steht am Nordwestufer des 15 m tiefen Wolayersees, der zu Recht als Juwel dieser Region bezeichnet wird. Hier lädt der Geo-Trail in die verschwiegene Welt 500 Mill. Jahre alter Gesteine ein (Tafeln bei der Hütte). Über das sanft eingetiefte Wolayer Törl im Süden kann man in 20 Min. zum Rifugio Lambertenghi (1956 m) auf der italienischen Seite wandern. Der Rauchkofel erhebt sich bereits sichtbar nordöstlich über dem Wolayersee. In dieser Richtung verlassen wir die Hütte. Der anfänglich dürftige Steig lenkt links am Rauchkofelboden vorbei, ¼ Std., und windet sich über kupiertes Rasengelände aufwärts. In der steilen oberen Rasenflanke ist der Kehrensteig erdig und gelegentlich noch im Frühsommer schneebedeckt. Wir nähern uns einer Rasenspitze, unter der wir uns rechts haltend dem leicht felsdurchsetzten Rauchkofel zustreben. Zum Gipfelsteinmann (2460 m, 1½ Std.) ist Trittsicherheit geboten. Vor dem Abstieg (3½ Std.) auf demselben Weg sehen wir uns ausgiebig um: Mit Wucht und einmaliger Schönheit ragen links und jenseits des Wolayertales die Kellerwand, der Kellerwandturm und, direkt vor uns, als riesiger Kalkblock die Hohe Warte auf (mit 2780 m höchster Gipfel des Karnischen Kammes). Zur Rechten schließt mit pyramidenförmigem Aufbau der Seekopf an. Mittelpunkt dieser herrlichen Bergszenerie ist der tiefblau schimmernde Wolayersee. Knapp über der Moräne am Südufer verläuft die italienische Staatsgrenze mit dem Wolayer Törl.
Profilbild von Walter Mair
Autor
Walter Mair
Aktualisierung: 11.07.2017

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Höchster Punkt
2455 m
Tiefster Punkt
1111 m

Sicherheitshinweise

Überwiegend unschwierig, bez. 437 und 20, großteils schottrig, Rauchkofel teils erdig, teils felsdurchsetzt.

Start

Hubertuskapelle, 1114 m, Parkplatz, von Birnbaum über Nostra, 1038 m, ins Wolayertal; weitere P Untere Wolayeralm (1250 m) und Talschluss (Schranke, P mit Vorbehalt). (1110 m)
Koordinaten:
DG
46.642171, 12.865373
GMS
46°38'31.8"N 12°51'55.3"E
UTM
33T 336635 5167614
w3w 
///dienen.stimmt.verbuchen

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Koordinaten

DG
46.642171, 12.865373
GMS
46°38'31.8"N 12°51'55.3"E
UTM
33T 336635 5167614
w3w 
///dienen.stimmt.verbuchen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
17,9 km
Dauer
8:30h
Aufstieg
1423 hm
Abstieg
1423 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Einkehrmöglichkeit

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