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Wanderung

Rastenbachklamm, 614 m

Wanderung · Südtirols Süden
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  • Altenburg Kirche
    / Altenburg Kirche
    Foto: Evamaria Wecker, Primus Wecker, Rother Bergverlag
  • / Ruine St. Peter
    Foto: Evamaria Wecker, Primus Wecker, Rother Bergverlag
  • / Kalterer See
    Foto: Evamaria Wecker, Primus Wecker, Rother Bergverlag
  • / Wasserfall
    Foto: Evamaria Wecker, Primus Wecker, Rother Bergverlag
  • / In der Klamm
    Foto: Evamaria Wecker, Primus Wecker, Rother Bergverlag
  • / Langer Steg
    Foto: Evamaria Wecker, Primus Wecker, Rother Bergverlag
  • / „Urwald“ in der Klamm
    Foto: Evamaria Wecker, Primus Wecker, Rother Bergverlag
  • / Wegpassage
    Foto: Evamaria Wecker, Primus Wecker, Rother Bergverlag
  • / Rastenbachklamm
    Foto: Evamaria Wecker, Primus Wecker, Rother Bergverlag
m 800 700 600 500 400 300 200 100 7 6 5 4 3 2 1 km
Üppig grüne und kühle Oase über der Badewanne Südtirols

Das Überetsch mit dem Kalterer See ist vom Wetter ziemlich begünstigt, viel Sonnenschein sorgt für relativ warme Temperaturen. Das Wasser des Sees kann sich auf Badewannentemperatur von 28 Grad erwärmen, damit ist der Kalterer See einer der wärmsten Seen der Alpen und ein beliebtes Urlaubsgebiet. Das warme Klima lieben auch die Weinreben, rund um den Kalterer See wächst vor allem die Vernatschtraube, die zu einem fruchtigen Rotwein gekeltert wird oder in Kompositionen mit schwereren Rebsorten für den richtigen Spritzer an Leichtigkeit sorgt. Wer bei soviel Wärme von innen und außen etwas Abkühlung sucht sollte der Rastenbachklamm einen Besuch abstatten. Die tief eingeschnittene Schlucht weist ein besonderes Mikroklima auf, was für üppig grünen Bewuchs mit viel Wald und bemoosten Felsen sorgt – an heißen Sommertagen eine echte Wohltat. Der Weg durch die kühle Klamm über kühne Konstruktionen aus Leitern und Stegen ist ein spannendes Erlebnis. End- und Umkehrpunkt ist das hübsche Dörfchen Altenburg, dort lässt es sich gut einkehren. Im Abstieg fesselt dann die frühchristliche Kirchenruine von St. Peter aus dem 6. Jhdt. nochmals unsere Aufmerksamkeit.
mittel
7,4 km
3:15 h
474 hm
474 hm
Von der Parkplatzeinfahrt gehen wir auf der Zufahrtsstraße zurück bis zum Rastenbach, an diesem entlang hinauf zur Hauptstraße, überqueren am Fußgängerübergang die viel befahrene Straße und gehen auf dem Gehweg nach links zum Sonnleitenhof. Dort schickt uns ein Wegweiser nach rechts und auf schmalem Asphaltsträßchen zwischen den Weinbergen bergauf. An zwei Gabelungen gehen wir rechts und an den letzten Häusern vorbei zu einem kleinen Parkplatz im Wald, 330 m. Nach dem Parkplatz biegen wir links in einen breiten Waldweg ein, den wir kurz darauf wieder nach links verlassen auf einen Steig, der schon bald kräftig ansteigt. Nachdem der Weg Nr. 13 rechts abgezweigt ist wird es spannend: Nach einer Treppe folgt eine felsige Engstelle mit einem Geländer und, bevor der Weg wieder zu steigen beginnt, links ein Abstecher zum Wasserfall: Über eine hohe Felsstufe stürzt der Rastenbach in die Tiefe. Zurück am Hauptweg geht es über steile Treppen hinauf zur eigentlichen Klamm. Wir wandern am Wasser entlang über Stege und Treppen durch einen üppig grünen Urwald, gehen an einer Verzweigung rechts (links geht es zur Ruine St. Peter) und durch die engste Stelle der Klamm weiter zu ihrem Ende. Ein breiter Weg führt in einem Bogen aus dem Tal heraus und zur Straße nach Altenburg, 600 m. Dort lassen wir den direkten Abstieg zum Kalterer See rechts abzweigen, überqueren die Straße, gehen kurz rechts, dann links auf einem nahezu ebenen Waldweg über den Altenburger Graben nach Altenburg. Beim Gasthof Sonnegghof überqueren wir die Straße und gehen weiter zur Kirche, 614 m. Dort zweigt der Weg zur Ruine St. Peter ab, der über eine Aussichtskanzel mit herrlichem Tiefblick zum Kalterer See, eine felsige Stufe und eine spektakuläre Hängebrücke zum St.-Peters-Bühel, einem kleinen Hügel mit der Ruine St. Peter, 580 m, führt. Für den weiteren Rückweg haben wir zwei Möglichkeiten: Bei der Hängebrücke in die Rastenbachklamm abzusteigen und auf dem schon bekannten Aufstiegsweg hinunterzugehen, oder die leichtere Abstiegsvariante zu wählen und an der Kirchenruine in einen Waldweg einzubiegen, der in Kehren bergab führt. Nach einer kurzen Steilstufe mündet er in die Straße zum Sonnleitenhof, womit wir wieder auf unserem Aufstiegsweg sind; auf ihm kehren wir zurück zum Ausgangspunkt.
Profilbild von Evamaria Wecker, Primus Wecker
Autor
Evamaria Wecker, Primus Wecker
Aktualisierung: 25.04.2018
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Höchster Punkt
636 m
Tiefster Punkt
222 m

Sicherheitshinweise

Gut angelegter Weg, teilweise über Holzstege und steile Holztreppen, die bei Nässe rutschig sein können. Der Abstieg über die Ruine St. Peter ist steil und verlangt Trittsicherheit.

Start

Kalterer See, großer Parkplatz am Nordwestufer beim Lido, 225 m. (222 m)
Koordinaten:
DG
46.384734, 11.256363
GMS
46°23'05.0"N 11°15'22.9"E
UTM
32T 673498 5139269
w3w 
///eines.bauwesen.platten

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Koordinaten

DG
46.384734, 11.256363
GMS
46°23'05.0"N 11°15'22.9"E
UTM
32T 673498 5139269
w3w 
///eines.bauwesen.platten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

f&b WK S1 Bozen, Meran, Südtiroler Weinstraße; Tabacco 1:25.000 Bl. 049 Südtiroler Weinstraße.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
7,4 km
Dauer
3:15h
Aufstieg
474 hm
Abstieg
474 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Einkehrmöglichkeit

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