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Skitour

Piz Nuna, 3124 m

Skitour · Schweiz
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  • Parkplatz Sur En
    Parkplatz Sur En
    Foto: Andrea Strauß, Andreas Strauß, Rother Bergverlag
m 3500 3000 2500 2000 1500 1000 12 10 8 6 4 2 km
schwer
13,1 km
6:00 h
1655 hm
1655 hm
Ein beinah idealtypischer Tourendreitausender im Unterengadin

Die wunderschöne Gipfelpyramide ist allein schon ein Grund, auf den Piz Nuna zu steigen. Zwei empfehlenswerte Skirouten führen in die Nuna-Scharte, um dann gemeinsam über den felsigen Westgrat auf den höchsten Punkt zu gehen. Beide sind sie lang und anspruchsvoll, die Tour von Norden herauf lässt naturgemäß öfter auf Pulverschnee hoffen und wird hier beschrieben. Der Anstieg von Süden beginnt an der Ofenpassstraße bei Punt Laschadura und führt durch das Kar Fourun da Nuna über anhaltend steile Flanken. Erst am Skidepot treffen die beiden Möglichkeiten zusammen. Wer den richtigen Zeitpunkt erwischt, steigt aus dem Unterengadin von Sur En ins V-förmig eingeschnittene Val Nuna, hat hier noch ausreichend viel, aber gut gesetzten Schnee, erreicht die Waldgrenze etwas unterhalb der Alp Nuna und schwelgt nun in hindernislosen und meist unverspurten Hängen. Markante Felsformen säumen das Tal, majestätisch ragt im Hintergrund der Piz Nuna auf. Steil und steiler wird die Rinne, die in die Scharte rechts des Gipfels zieht. Die anregende Kletterei auf den Gipfel weist festen Stapfschnee auf, die Felsen sind von der Sonne bereits schneefrei, am Gipfel geht der Blick bis zur Weißkugel, zum Ortler, zum Palü, Piz Kesch und Piz Buin – so sieht der Traum aus. Manchmal ist das Bachbett des Val Nuna schon ausgeapert und man stolpert übers Blockwerk, auf den Hängen über der Alp bricht man mit jedem Schritt durch den Harschdeckel und die steile Rinne ist so hart, dass man sich Steigeisen wünscht. Zeit für einen Kaffee in Ardez und einen nächsten Versuch bei besseren Verhältnissen.
Aufstieg Vom Parkplatz geht es auf der Dorfstraße nach Sur En, jenseits des Weilers auf einem Alpweg nach Westen am Waldrand entlang und weiter durch Wald aufwärts bis ins eigentliche Val Nuna. Hier verlässt man den Alpweg und hält sich immer in der linken Bachflanke steil aufwärts durch einen waldfreien Streifen, bis man den flacheren Talboden der Alp Nuna, 2030 m, erreicht. Über freies Skigelände steigt man nach Süden auf bis in den Talschluss. Leicht rechts haltend kommt man in wechselnder Steilheit hinauf in das Gletscherbecken (Vadret de Nuna) zwischen dem Piz Macun und dem Piz Nuna, das man östlich des Punktes 2631 erreicht. Weiter in südlicher Richtung geht es den Gletscherrest hinauf, zuletzt steilt sich das Gelände nochmals deutlich auf und man gelangt in eine Gratscharte unmittelbar rechts/westlich des Piz Nuna. Diese Passage ist gut 35° steil. Hier macht man üblicherweise das Skidepot, ca. 2960 m. Links steigt man zuerst über die Südwestflanke, dann den Westgrat hinauf und
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Der Rother Bergverlag wurde im Jahr 1920 gegründet und ist als einer der ältesten und bedeutendsten alpinen Fachverlage weit über die Grenzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz hinaus bekannt für seine Kompetenz im Bereich der Wanderführer und Bergliteratur. Dem outdoorbegeisterten Publikum werden Bücher zu allen Themen des Bergsports und Tourenführer zu allen Gebieten der Alpen, allen wichtigen Urlaubsregionen Europas und auch zu außereuropäischen Zielen angeboten. 
Profilbild von Andrea Strauß, Andreas Strauß Autor Andrea Strauß, Andreas Strauß
Andrea Strauß, geboren 1968, studierte in München Germanistik, Geschichte und Geographie und wohnt nun in Bad Feilnbach/Au. In den Bergen ist sie zu allen Jahreszeiten unterwegs: im Winter zu Fuß, mit Ski oder Schneeschuhen, im Sommer auch zum Klettern und auf Hochtour. Beim Alpenverein ist sie aktive Fachübungsleiterin Hochtouren. Sie veröffentlichte zahlreiche Beiträge zu alpinen Themen in Zeitschriften und Büchern. Andreas Strauß, geboren 1965, wohnt ebenfalls in Bad Feilnbach/Au und beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit der Fotografie im Gebirge. Immer auf der Suche nach dem besten Licht versucht er, mit seinen Bildern besondere Stimmungen zu vermitteln. Die Aufnahmen werden regelmäßig in Zeitschriften, Büchern und Kalendern publiziert. Für den DAV ist er seit 1987 als Fachübungsleiter Hochtouren ehrenamtlich tätig. Mehr über Andrea und Andreas Strauß und ihre Arbeit finden Sie auf seiner Website unter www.alpin-journalismus.de

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