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Hochtour

Piz Morteratsch 3751m

Hochtour · Bernina Gruppe
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  • Val Roseg
    / Val Roseg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • Tschiervahütte
    / Tschiervahütte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • Geröllhänge zum Gletschereinstieg
    / Geröllhänge zum Gletschereinstieg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • Piz Roseg vom Anseilplatz
    / Piz Roseg vom Anseilplatz
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • Gletscherbecken unter der Bovalscharte
    / Gletscherbecken unter der Bovalscharte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • Steilstufe zum Nordrücken
    / Steilstufe zum Nordrücken
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • unter dem Nordsattel
    / unter dem Nordsattel
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • Tiefblick in das Gletscherbecken
    / Tiefblick in das Gletscherbecken
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Querung unter der Spaltenzone
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / am Nordhang mit Blick zur Vadret Pers
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Piz Morteratsch vor Biancograt und Piz Bernina
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Bergschrund
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Abstieg zur Tschiervahütte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
2000 2500 3000 3500 4000 m km 5 10 15 20 25 30

einfache Hochtour auf einen sehr aussichtsreichen Gletscherberg.
mittel
15,9 km
8:00 h
2014 hm
2014 hm
Falls die Verhältnisse für eine Piz Bernina-Überschreitung über den Biancograt nicht passen (wie bei uns durch die überraschend große Neuschneemenge), bietet sich der Piz Morteratsch auch als ungefährlichere Alternative an. Die Spaltensturzgefahr ist aber auch hier nicht unerheblich. Auf den Piz Morteratsch kann man auch aus dem Morteratschtal über die Bovalhütte gelangen. Der Aufstieg in die Bovalscharte verlangt Felskletterei II-III, soll aber gut abgesichert sein. Westlich der Scharte vereinigen sich dann die Aufstiegswege.
outdooractive.com User
Autor
Wolfgang Lauschensky 
Aktualisierung: 10.03.2018

Schwierigkeit
I, 35°, F mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Piz Morteratsch, 3751 m
Tiefster Punkt
Pontresina, 1736 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Tschiervahütte

Ausrüstung

Hochtourenausrüstung: Gurt, Seil, Karabiner, Reepschnüre, Steigeisen, Pickel

Weitere Infos und Links

Eine Übernachtung auf der Tschiervahütte macht aus einer Eintages-Marathontour eine genussvolle Zweitages Hochtour.

Chamanna da Tschierva: http://www.vs-wallis.de/graubuend/huetverz/tschiervah.html oder: http://www.sac-bernina.ch Hütten

Wegbeschreibung

Von den Parkplätzen in Pontresina zeigen mehrere Wegweiser ins Val Roseg. Der breite Wanderweg ist vielbesucht, relativ flach und führt gemütlich im Wald über dem Ostufer des Rosegbaches in zwei Stunden zum Hotel Roseg. Alternativ kann man auch mit der Pferdekutsche oder am Güterweg mit dem MTB dorthin kommen. Nun wird der etwas sumpfige Talgrund durchschritten. Der Wanderpfad zur Chamanna da Tschierva (Tschiervahütte) wird jetzt etwas schmäler und steigt allmählich entlang der östlichen Seitenmoräne des Vadret Roseg an. Der Weg wird nun steinig-plattig und etwas steiler. Um eine Geländekante wendet man nach links, steigt einfach über einen steileren Hang zu einem Bachbett, das zwischen den Westhängen des Piz Tschierva und der Seitenmoräne des Vadret Tschierva liegt. Diese Geröllrinne wird am markierten Weg oder auch frei bis zur schon sichtbaren Tschiervahütte angestiegen. Übernachtung. Frühmorgens (5 Uhr Frühstück) wird ca. 50m am breiten Geröllweg, der Richtung Biancograt führt, gewandert, dann jedoch nach links in einen schwach erkennbaren steilen Geröllpfad eingebogen. Nach 150HM erreicht man einen sperrenden Felsriegel (Klettersteig B), der mit einer kurzen Aluleiter und einer Kette gesichert überklettert wird. Darüber geht es im Block- und Geröllgelände mittelsteil ostwärts bis zum Anseilpunkt etwas oberhalb der Gletscherzunge des Vadrettin da Tschierva. Ab nun führt Gletscher und Firn bis zum Gipfel. Zuerst flach entlang der Südhänge des Piz Tschierva, dann in einem großen Bogen unter der Fuorcla da Boval (Übergang zur Bovalhütte) zur ersten Gletschersteilstufe. Diese wird entlang der Felsen überwunden. Nun erreicht man einen breiten Nordrücken (idealer Rastplatz) unter dem Gipfelaufbau. Der Rücken wird gerade hochgestiegen und dann unterhalb einer Spaltenzone nach links hinausgequert. Danach schwenkt man nach Süden und steigt den steilen Gipfelhang im leichten Rechtsbogen bis unter den Nordwestgrat. Wenige Meter entlang des Schneegrates erblickt man über einer kleinen Firnmulde den Gipfelfelsen und links dahinter den Biancograt zum Piz Bernina in voller Pracht. Über unschwierige Felsblöcke ist nach wenigen Metern sanften Aufstieg der höchste Punkt des Piz Morteratsch erreicht. Der Abstieg geschieht entlang des Anstiegsweges.

Hinweis

Wildruhezone Muottas da Puntraschigna: 15.12 - 15.04
alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Nach Pontresina im Engadin gelangt man über Zernez und Samedan, dann kurz in Richtung Berninapass.

Parken

Gebührenpflichtiger Dauer-Parkplatz unterhalb des Bahnhofs beim Bach - (Franken-Kleingeld nötig, max. KFZ-Höhe 2m).
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Landeskarte Schweiz Blatt 1277 Piz Bernina

Kompass Wanderkarte Nr.99 Oberengadin

Buchtipps für die Region

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Thomas Saiko 
16.01.2016 · Community
Super Einstiegstour für den Bianco Grat
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Gemacht am 27.07.2015
outdooractive.com User
Community
19.01.2015 · Community
Hallo Wolfgang, vielen Dank für diese TOP-Tourenbeschreibung!
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???contribution.reviews.info???

Fotos von anderen


Schwierigkeit
I, 35°, F mittel
Strecke
15,9 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
2014 hm
Abstieg
2014 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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