Start Touren Piz Bernina (4.049 m) - Einziger 4000er der Ostalpen
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Hochtour

Piz Bernina (4.049 m) - Einziger 4000er der Ostalpen

(1) Hochtour • Graubünden
  • Zustieg im Rosegtal
    / Zustieg im Rosegtal
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Vor der Tschiervahütte gibt es schöne Ausblicke auf den Piz Bernina
    / Vor der Tschiervahütte gibt es schöne Ausblicke auf den Piz Bernina
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Der Stützpunkt Tschiervahütte
    / Der Stützpunkt Tschiervahütte
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Abendstimmung an der Tschiervahütte
    / Abendstimmung an der Tschiervahütte
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Steiler Aufstieg zur Furcola Prievlusa
    / Steiler Aufstieg zur Furcola Prievlusa
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Die langersehnte
    / Die langersehnte "Himmelsleiter"
    Foto: Stefan Cappello
  • Bis zu 45° steiler Genussanstieg
    / Bis zu 45° steiler Genussanstieg
    Foto: Stefan Cappello
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    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
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    Foto: Stefan Cappello
  • Kurz vor dem Piz Bianco
    / Kurz vor dem Piz Bianco
    Foto: Stefan Cappello
  • Am Felsgrat vor dem Gipfel
    / Am Felsgrat vor dem Gipfel
    Foto: Stefan Cappello
  • Es wird abenteuerlich
    / Es wird abenteuerlich
    Foto: Stefan Cappello
  • Der lange Spalagrat
    / Der lange Spalagrat
    Foto: Stefan Cappello
  • Aufbruch von der Marco & Rosa Hütte
    / Aufbruch von der Marco & Rosa Hütte
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Durch spaltenreichem Gletscher
    / Durch spaltenreichem Gletscher
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
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    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Am Spinasgrat
    / Am Spinasgrat
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
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    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Der westliche Palügipfel
    / Der westliche Palügipfel
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Im Abstieg von der Ostschulter
    / Im Abstieg von der Ostschulter
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Einmaliges Panorama
    / Einmaliges Panorama
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
Karte / Piz Bernina (4.049 m) - Einziger 4000er  der Ostalpen
2000 2500 3000 3500 4000 4500 5000 m km 5 10 15 20 25
Wetter

Klassische Überschreitung des höchsten Gipfels der Ostalpen.
schwer
27,8 km
16:30 Std
2930 m
1560 m
Was gäbe es noch zur Besteigung des Piz Bernina über dem berühmten Biancograt, oder der Himmelsleiter wie er auch manchmal benannt wird, noch zu sagen, was nicht schon irgendwo gesagt worden wäre??. Man müsst wohl neue Wortschöpfungen hierfür erfinden.  Diese Überschreitung, von der Tschiervahütte im Rosegtal mit Aufstieg über den kombinierten Fels und Eisgrat und Abstieg über den Spallagrat zur Marco & Rosa Hütte auf italienischer Seite , gehören ohne Zweifel zu den klassischten aller Besteigungen im Alpenraum.  Wenn dann im Anschluss dazu am nächsten Tag noch die Überschreitung der drei Palügipfel bis hinunter zu der Diavolezzahütte hinzukommt, dann darf man sich ohne Zweifel sehr glücklich schätzen, eine der großartigsten Touren im gesamten Alpenraum gemacht haben zu dürfen.

Autorentipp

Wer sich noch eine Videobeschreibung über diesen Anstieg ansehen möchte , wird hier fündig. https://www.youtube.com/watch?v=fAQ97o5kpW4
outdooractive.com User
Autor
Eduard Gruber
Aktualisierung: 03.07.2017

Schwierigkeit
schwer
Technik
III, 45°, AD
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höhenlage
4048 m
2189 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Standplätze
mit Bohrhaken, Normalhaken
Zwischensicherung
mobile Sicherungsmittel
Seillänge
1 x 60 m
Erstbegehung
13. September 1850 Johann Wilhelm Coaz

Sicherheitshinweise

Es handelt sich hier hier um eine sehr fordende und anspruchsvolle Tour und sollte nur von konditionsstarken Alpinisten unternommen werden. Die angegebenen Gehzeiten und Schwierigkeiten können sich bei schlechten Verhältnissen stark nach oben verlängern/erhöhen.

Ausrüstung

Komplete Hochtourenausrüstung. Die Mitnahme einer kleinen Felsausrüstung zum Sichern ist empfehlenswert.

Weitere Infos und Links

Die Beschreibung der Erstbesteigung des Piz Bernina

Start

Pontresina (1785 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.489852 N 9.898914 E
UTM
32T 568988 5148868

Ziel

Berghotel Diavolezza

Wegbeschreibung

1.Tag Von Pontresina (1.803m) durch das lange Rosegtal Hüttenanstieg auf die Tschervia Hütte (2.583m.) 770 Hm ca. 3,5h

2.Tag: Von der Hütte geht es in nordöstlicher Richtung, den fluoreszierenden Markierungen folgend, über der Gletschermoräne hinauf zum rechten Gletscherrand des Tschiervagletschers. Im ersten Licht des neuen Tages wird die Furcola Prievlusa sichtbar. Die erste Spaltenzone wird am Gletscher- und Felsrand umgangen, um den darüber liegenden Gletscher zu erreichen. Nach Überwindung des Bergschrundes geht es steil über Firn und Eis hinauf zur Furcola Prievlusa. (3.430m), 850 Hm ca. 2,5h. Der felsige Vorbau vor Beginn des Firngrates wird in Gratlinie überklettert (IIIer Stellen, einige Haken). Danach beginnt der Firngrat, welcher am Piz Bianco endet. (3.995m) Eis bis 45° 570 Hm ca. 4.20h. Hier beginnt wieder der Felsgrat, welchem wir zunächst waagrecht , teilweise ostseitig ausweichend, folgen. Bald fällt er in die Berninascharte ab. Hier absteigen (eine ca. 8 m lange Abseilstelle) und weiter einen markanten Felsturm entgegen. Dieser wird erklettert (Stellen III) und jenseits wird wieder ca. 12m in eine weitere Scharte unterhalb des Gipfels abgeseilt. Jetzt über Fels und Firn entweder sehr steil und ausgesetzt direkt über dem Grat oder rechts in einer Rinne hinauf zum Gipfel. (4.048m) 170 Hm ca. 1.10 h Abstieg zur Marco und Rosa Hütte: Auf den sehr ausgesetzten firnigen Verbindungsgrat zum Spalagipfel. Hier wieder über Fels, die zwei Steilaufschwünge abseilend, hinunter zum Gletscher, über welchen man die Hütte erreicht. (3.597m) ca. 2,5h.

3.Tag: In östlicher Richtung unterhalb der Furcola Agüzza über den Morteratschgletscher. (Achtung Spalten) leicht abwärts hinunter zur Bellavista Terasse unterhalb des Westlichen Bellavista Gipfels. Hier beginnt der felsige Spinasgrat, welcher in leichter Kletterei über viele Zacken und Blockfelsen zum Ansatz des westlichen Palü Gipfels, Piz Spinas, leitet. Dieser wird dann über eine kurze Firnflanke erstiegen. Jetzt, zuerst leicht absteigend , den Firngrat bis zum Hauptgipfel des Piz Palü folgen. (aufWechten achten) (3.901m) 500 Hm ca. 3h. Vom Hauptgipfel zunächst auf schmalem Firngrat in eine Senke absteigen, und jenseits wieder zum wenig niederen Ostgipfel hinauf. Der schneidige Firngrat leitet nun hinunter zur flachen Ostschulter, wo wir den Pers Gletscher betreten. Durch die Nordostflanke hinunter bis zur Spaltenzone welche je nach Verhältnissen umgangen wird. Jetzt auf den flacher werdenden Gletscher weiter bis zur Furcola Trovat, wo wieder der Fels betreten wird. Nun in einem unangenehmen Gegenanstieg aufwärts, die Nordostseite des Piz Trovat querend, auf schlottrigen und steinigen Pfad zur Diavolezza Hütte. (2.973m) ca 200 Hm ca. 2h.

Hinweis

Wildruhezone Muottas da Puntraschigna: Das Betreten dieses Schutzgebietes ist vom 15.12. bis 15.04. verboten!

Öffentliche Verkehrsmittel

Fahrpläne und Auskunft über die öffentlichen Verkehrsmittel der Schweiz/Graubünden finden sie hier

Anfahrt

Nach St. Moritz in der Schweiz und weiter Richtung Berninapass bis nach Pontresina.

Parken

Parken in der näheren Umgebung des Bahnhofes. Vom Endpunkt der Tour, der Talstation der Diavolezzaseilbahn, kann mit dem Zug der Ausgangspunkt wieder erreicht werden.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Hochtouren Ostalpen, Bergverlag Rother, Edwin Schmitt und Wolfgang Pusch

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Felix Frießnig
06.08.2017 • Hochtour • Piz Bernina (4.049 m) - Einziger 4000er der Ostalpen, Graubünden
Biancograt zu ca einem drittel Blankeis...besonders in den steilen Passagen....zwei drei eisschrauben mehr schaden im moment nicht....

Kilian
03.07.2017
Bewertung

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Bewertung
Schwierigkeit
III, 45°, AD schwer
Strecke
27,8 km
Dauer
16:30 Std
Aufstieg
2930 m
Abstieg
1560 m
aussichtsreich Rundtour Gipfel-Tour Einkehrmöglichkeit Grat Überschreitung

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