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Wanderung

Pico Jano

· 3 Bewertungen · Wanderung · Spanien
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  • Dobarganes
    / Dobarganes
    Foto: Cordula Rabe
  • / Dobarganes
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  • / Dobarganes
    Foto: Cordula Rabe
  • / Castro de Llan de la Peña
    Foto: Cordula Rabe
  • / Blick auf Dobarganes
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  • / Castro de la Tejera
    Foto: Cordula Rabe
  • / Castro de la Tejera
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  • / Viehtränke
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  • / Kurzer Anstieg
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  • / Blick auf Picos de Europa
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  • / Pico Jano
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  • / Pico Jano
    Foto: Cordula Rabe
  • / Weiterweg
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  • / Portillo de Agrajal
    Foto: Cordula Rabe
  • / Abzweig rechts
    Foto: Cordula Rabe
m 1600 1400 1200 1000 800 8 6 4 2 km

Abwechslungsreiche Runde mit Logenblick auf die südlichen Picos Diese Rundwanderung verläuft zwar nicht in den Picos de Europa selbst, doch hat sie alles, was das Wandererherz höherschlagen lässt: Gemütliche, breite Wege wechseln sich mit kurzen, steilen Anstiegen auf schmalen Pfaden ab, mal geht es durch lichte Wälder, mal kann sich das Auge an den Weitblicken kaum sattsehen. Gewürzt wird das Ganze mit zwei kleinen Teichen, die am Wegesrand zum Picknicken einladen, einem kleinen, steinzeitlichen Hünengrab und den (wenn auch kaum sichtbaren) Resten einer eisenzeitlichen Siedlung. Fulminanter Höhepunkt der Tour ist der Pico Jano. Von dem knapp 1500 m hohen Gipfel und der anschließenden kurzen Kammwanderung aus schaut man wie von einem Logenplatz auf die gesamte Südseite der Picos de Europa, das Tal der Liébana und nach Süden auf das Kantabrische Scheidegebirge.
mittel
9,5 km
3:15 h
626 hm
626 hm
In Dobarganes folgen wir links neben den Mülltonnen dem mit »Pico Jano« markierten Pfad bergauf. Er ist anfänglich steil und etwas unbequem, bald flacht er aber ab und gibt Blicke auf eine liebliche Weiden- und Waldlandschaft mit den kantabrischen Bergen im Hintergrund frei. Nach knapp 10 Min. biegen wir rechts in eine unbefestigte Forststraße ein und wandern im lichten Schatten von schlanken Eichen bergan. Nach insgesamt 20 Min. informiert eine Tafel über das Castro de Llan de la Peña, 1063 m, eine rund 8500 m² große Siedlung, die sich in der Eisenzeit hier befand. Folgt man dem gut erkennbaren Pfad rechts leicht bergan durch den Wald, gelangt man nach rund 200 m zu einem kleinen Felsabbruch direkt über Dobarganes, von wo aus sich über das Dorf hinweg ein schöner Weitblick auf die kantabrische Gebirgskette eröffnet. Wieder zurück an der Informationstafel folgen wir der Forststraße weiter bergan. Rechts des lichten Waldes erstreckt sich eine Weide, darüber erhebt sich der Pico Jano. Bei der nächsten Gabelung gehen wir nach links unten und erreichen rund 15 Min. nach der Tafel einen hübschen Teich, in dem sich je nach Jahreszeit schneebedeckte Gipfel des Kantabrischen Gebirges spiegeln. Der Weg führt links am See vorbei und biegt am Ende nach rechts ab. Gleich darauf ist nach links die steinzeitliche Siedlung Castro de La Tejera, 1108 m, angeschrieben. Folgt man dem Wegweiser, findet man nach wenigen Dutzend Metern die Reste eines kleinen steinzeitlichen Grabes: im Boden eingelassene Steinplatten. Wieder zurück gehen wir am Teich vorbei bergauf. Auf Höhe einer Viehtränke wird der Pfad eventuell etwas zertrampelt und morastig. Wir gehen nach rechts an der Tränke vorbei und danach nach links bergan zu einer Forststraße: Auf dieser nach rechts käme man in rund 2 km und 300 Hm auch bis kurz unterhalb des Gipfels. Der abwechslungsreichere, markierte Hauptweg führt jedoch geradeaus darüber und wird zum angenehmen Graspfad durch locker stehende Bäume. Immer den Pfosten folgend wandern wir bergauf. Nach einiger Zeit verläuft der Pfad kurz eben am Hang und steigt dann wieder an. Alte, flechtenbehangene Eichen, später auch Buchen, säumen den Weg, im Frühjahr leuchten die markanten Kerzen des weiß blühenden Affodills (Asphodelus albus). Mit zunehmender Höhe öffnen sich nach links die ersten Blicke auf die Picos de Europa. Bei Pfosten Nr. 17 steigt der Pfad über eine felsige Passage bergan, ein Rinnsal kann den Untergrund morastig aufgeweicht haben. Nach insgesamt gut 45 Min. ab dem Teich stehen wir auf einem kleinen, grasigen Sattel, 1309 m, der mit seiner Aussicht auf die Picos schon einen Vorgeschmack auf den Gipfelblick gibt. Wir gehen noch kurz geradeaus am Hang entlang weiter, dann schwenkt der Weg nach rechts oben. Vorbei an Birken, gelbem Ginster und weißer Buschheide gelangen wir in gut 15 Min. zu einer Forststraße (von geradeaus: Variante) und auf dieser in knapp 10 Min. bequem hinauf zur Gipfelsäule des Pico Jano, 1446 m. Wie eine Felsbastion ragen alle drei Massive der Picos de Europa über den grünen Hängen des Liébana-Tals auf. Nach Süden reicht der Blick unverstellt kilometerweit über die deutlich weniger schroffen Bergketten des Kantabrischen Gebirges. Vom Gipfel aus gehen wir geradeaus (Nordost) auf dem deutlich erkennbaren Kamm des Ausläufers auf die Felskuppe zu. Der Hauptweg führt unterhalb davon vorbei; um aber nochmals einen schönen Aus- und Tiefblick zu genießen, folgen wir dem Pfad auf die Felsen (eventuell weidende Ziegen) und steigen von dort nach rechts unten auf den Hauptweg ab. Danach wandern wir auf der breiten, anfangs grasigen Fahrspur auf dem breiten Bergrücken sachte bergab. Nach rund 20 Min. nach dem Gipfel gelangen wir auf den breiten, grasigen Sattel Portillo de Agrajal, 1322 m. Wegpfosten Nr. 26 lenkt uns nach rechts unten pfadlos über die Wiese, ein Schild »Dobarganes« und auch bereits Pfosten Nr. 27 sind zu sehen. Ab hier wandern wir auf einer teils sehr ruppigen Fahrspur bergab, dann wieder mehr oder weniger pfadlos direkt über eine Kuhweide, bis wir etwa 15 Min. nach dem Sattel auf die enge Kurve einer Forststraße, 1209 m, treffen. Hier schlagen wir den Pfad nach scharf rechts ein. Er führt uns am anfangs bewaldeten, dann offenen Hang in 5 Min. in den Taleinschnitt des Arroyo Baorrín, 1180 m. Pfosten Nr. 31 ist evtl. schlecht zu lesen. Wir folgen den gelben Pfeilen nach links unten (nicht geradeaus über das Bächlein) und wandern neben dem Wasserlauf das Tälchen hinunter. Schon nach wenigen Minuten nimmt uns eine grasige Fahrspur auf, auf der wir mit meist moderatem Gefälle vorbei an Weiden mit gelben Butterblumen und kleinen Wäldchen absteigen. Nach einem Links-rechts-Schwenk auf Höhe eines Stalls sehen wir schon den zweiten Teich unseres Rundwegs unter uns. Zunächst führt die Forststraße bergab daran vorbei, bei der folgenden Kreuzung biegen wir nach scharf rechts ab und kommen nach einem kurzen Anstieg zu diesem Teich, 946 m. Rund 20 Min. vor dem Ende der Tour kann man hier bei einer aussichtsreichen Rast die Füße ins kühle Wasser stecken. Unser Weg knickt davor nach links unten ab, beschreibt kurz danach eine Linkskurve und trifft, wieder im Wald, auf einen Querweg. Auf diesem nach rechts gelangen wir mit leichtem Anstieg hinauf nach Dobarganes und an der Kirche und dem Dorfbrunnen vorbei zum Ausgangspunkt.
Profilbild von Cordula Rabe
Autor
Cordula Rabe
Aktualisierung: 11.07.2017

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Höchster Punkt
1429 m
Tiefster Punkt
914 m

Sicherheitshinweise

Mittelschwere Wanderung, vorwiegend bequeme, breite Wege, aber sowohl im Auf- als auch Abstieg kurze Passagen auf schmalen, steinigen und steilen Pfaden. Gute Markierung des Wanderwegs »PR-S-95 Pico Jano«: gelb-weiße Zeichen und durchnummerierte Pfosten. Mit großzügiger Zeitplanung durchaus auch eine für Kinder spannende Tour.

Weitere Infos und Links

Theoretisch kann man den Rundweg auch in umgekehrter Richtung gehen, doch ist die Markierung in der beschriebenen Gehrichtung etwas besser zu finden. Außerdem verläuft der Aufstieg von Westen her durch einige schattige Abschnitte, während der östliche Teil der Route, unser Abstieg, stärker der Sonne ausgesetzt ist.

Start

Dobarganes, 950 m, kleines Bergdorf. Anfahrt ab Potes auf der N-621 in Richtung Puerto de San Glorio, nach 14 km Abzweig rechts hinauf ins 2 km entfernte Dobarganes. Im Dorf bis zum Holzhäuschen mit den Mülltonnen (in der Rechtskurve). Links davon zeigt ein Holzschild »Pico Jano« den Einstieg in die Tour an. Die eventuell frei laufenden großen Dorfhunde sind in der Regel friedlich. (956 m)
Koordinaten:
DG
43.102800, -4.693415
GMS
43°06'10.1"N 4°41'36.3"W
UTM
30T 362201 4773622
w3w 
///gegebene.gefühl.lehrgang

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
43.102800, -4.693415
GMS
43°06'10.1"N 4°41'36.3"W
UTM
30T 362201 4773622
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///gegebene.gefühl.lehrgang
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

5,0
(3)
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Tobias Meurer 
04.09.2020 · Community
Landschaftlich sehr schöne Tour mit einem tollen Blick auf die Picos de Europa. Der steile aber sehr schöne Aufstieg führt durch tolle alte fast mystische Eichenwälder. Sehr zu empfehlen.
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Foto: Tobias Meurer, Community
Foto: Tobias Meurer, Community
Foto: Tobias Meurer, Community
Michael Fritsch
23.09.2017 · Community
Ein sehr schöner Wanderweg mit sehr schönem Ausblick. Wir haben den weg mit unserer 1.5 Jahre alten Tochter ( in der Manduka) bewältigt.
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Alex W
15.08.2017 · Community
Die Tour war wie versprochen landschaftlich sehr abwechslungsreich und ist unbedingt zu empfehlen. Wir sind während der vier Stunden kaum jemandem begegnet und hatten die meiste Zeit die Landschaft für uns. Netter Weise haben uns auf der kompletten Tour zwei Hunde aus dem Dorf begleitet, was die Wanderung noch schöner gestaltet hat.
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+ 6

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,5 km
Dauer
3:15h
Aufstieg
626 hm
Abstieg
626 hm

Statistik

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