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Pico do Fogo, der „Feuer-Gipfel“ (2829 m), Insel Fogo, Cabo Verde - Kapverden

· 2 Bewertungen · Bergtour · Kapverden
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  • Der Pico do Fogo thront über Chã das Caldeiras
    / Der Pico do Fogo thront über Chã das Caldeiras
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Der Krater des Pico Pequenho vor dem Ausbruch im Jahr 2014
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Der Krater des Pico Pequenho vor dem Ausbruch im Jahr 2014
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Geologisches Farbenspiel oberhalb des Pico Pequenho
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Geologisches Farbenspiel oberhalb des Pico Pequenho
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Ein kleiner Nebenkrater am Fuße des Pico do Fogo
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Beim Pico Pequenho vor dem Ausbruch im Jahr 2014
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Beim Pico Pequenho vor dem Ausbruch im Jahr 2014
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Beim Pico Pequenho vor dem Ausbruch im Jahr 2014
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Vulkanisches Auswurfgestein in der Nähe des Pico Pequenho
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Vulkanisches Auswurfgestein in der Nähe des Pico Pequenho
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Vulkanisches Auswurfgestein in der Nähe des Pico Pequenho
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Vulkanisches Auswurfgestein in der Nähe des Pico Pequenho
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Blick auf den Pico do Fogo von Südosten
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Stricklava
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Stricklava
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Stricklava
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Stricklava
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Chã-Wein am Fuße des Pico do Fogo vor dem Ausbruch 2014
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Im unteren Teil des Aufstieges auf den Pico do Fogo
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Im oberen Teil des Aufstieges auf den Pico do Fogo, Chã das Caldeiras im Hintergrund
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Im oberen Teil des Aufstieges auf den Pico do Fogo
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Am Gipfel des Pico do Fogo, Chã das Caldeiras und die Bordeira im Hintergrund
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Der Gipfel des Pico do Fogo, Chã das Caldeiras und die Bordeira im Hintergrund
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Schnell-Abstieg vom Pico do Fogo über ein Aschefeld
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Schnell-Abstieg vom Pico do Fogo über ein Aschefeld
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Schnell-Abstieg vom Pico do Fogo über ein Aschefeld
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Schnell-Abstieg vom Pico do Fogo über ein Aschefeld
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Schnell-Abstieg vom Pico do Fogo über ein Aschefeld
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Der Vulkan und sein „Bewacher“
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Der „Wächter“ des Pico do Fogo
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
m 3000 2500 2000 1500 8 7 6 5 4 3 2 1 km

Nur wenige Landschaften dieser Erde wirken derartig urzeitlich und elementar wie die unmittelbare Umgebung eines aktiven Vulkanes. Geologische Realitäten werden hier zu einem färbigen Gesamtkunstwerk und das Erdinnere scheint zum Greifen nah. Aber auch die Zerbrechlichkeit der gesamten Biosphäre wird an einem solchen Ort ganz besonders augenscheinlich und ebenso die Ohnmacht des Menschen angesichts von Urgewalten: Wo sich ein Lavastrom darüber wälzt, dort ist für lange Zeit nichts anderes mehr als toter Stein…

Am Gipfel eines hohen Vulkanes zu stehen und auf die Weite des Ozeans hinauszublicken, das bleibt wohl für jeden ein wirklich unvergessliches Erlebnis!

mittel
8,3 km
6:00 h
1138 hm
1138 hm

Ein gewaltiger Ausbruch aus dem Hauptkrater des Pico im Jahr 1680 gab der damals noch „São Filipe“ genannt Insel jenen Namen, den sie heute noch trägt: Fogo („Feuer“). Weitere Ausbrüche des Pico do Fogo folgten 1785, 1799, 1847, 1852, 1857, 1951 und 1995. Die jüngste Eruption begann im November 2014 und endete am 8. Februar 2015. Fast alle Häuser in Chã das Caldeiras, einer großen Ebene am Fuße des Vulkankegels in mehr als 1600 m Meereshöhe, wurden dabei zerstört, ebenso die Straßenverbindung nach São Filipe. Der Ausbruch von 2014/2015 war noch heftiger als der vorangegangene im April 1995.

Der Pico do Fogo gilt heute als einer der aktivsten ozeanischen Schichtvulkane weltweit.

Die Ebene Chã das Caldeiras an seinem Fuße hat einen Durchmesser von ca. 9 km und ist, anders als der Name vermuten lassen würde, kein klassischer Einsturzkrater (Caldera), sondern das Ergebnis eines gewaltigen Erdrutsches vor ca. 100000 Jahren, bei dem der gesamte Ostteil des Vulkanes ins Meer gestürzt ist und einen riesigen Tsunami ausgelöst hat. Danach baute sich der heutige Vulkanhauptkegel an der Ostseite neu auf und verfüllte Chã das Caldeiras allmählich mit Lava und Asche.

Beim Ausbruch im Jahr 1995 entstand ein völlig neuer Nebenkegel, der Pico Pequenho. Auch der Ausbruch 2014/2015 fand am Pico Pequenho statt. Beide Male wurde praktisch die gesamte Kulturfläche von Chã das Caldeiras vernichtet und viele Häuser wurden zerstört.

Der Wiederaufbau nach dem jüngsten Ausbruch ist im Gang und viele Bewohner sind bereits zurückgekehrt. Bis allerdings auch die Produktion des einzigartigen Chã-Weines, der an den unteren Hängen des Pico do Fogo wächst, wieder die alten Mengen erreicht haben wird, dauert es wohl noch lange…

Seit Anfang 2016 kann der Pico do Fogo, der selbst vom Ausbruch 2014/2015 nicht betroffen war, wieder problemlos besucht werden, da es in Chã das Caldeiras auch wieder Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Eine Besteigung des „Feuer-Gipfels“ ist somit also wieder genau wie früher möglich, lediglich das unmittelbare Ausbruchsgebiet am Pico Pequenho darf offiziell noch nicht betreten werden.

Autorentipp

Es ist empfehlenswert, mindestens drei Nächte in Chã das Caldeiras zu verbringen, um so am ersten Tag den Bordeira-Klettersteig absolvieren zu können, am zweiten Tag den Pico do Fogo zu besteigen und am dritten Tag nach Pai António an der Nordost-Küste der Insel Fogo hinunter zu wandern.

outdooractive.com User
Autor
Wolfgang Drexler
Aktualisierung: 20.01.2020

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2829 m
Tiefster Punkt
1691 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Die Besteigung des Pico do Fogo ist nur in Begleitung eines lizensierten einheimischen Bergführers gestattet.

Der Auf- und Abstieg bis zum Kraterrand weist keinerlei technischen Schwierigkeiten auf, der letzte Abschnitt des Weges auf den höchsten Punkt des Kraters ist mit Stahlseilen versichert. Hier ist Trittsicherheit erforderlich.

Ein Abstieg in den Krater selbst hinein soll unbedingt unterlassen werden, da die Gefahr besteht, dort unbemerkt in giftige Gase zu geraten!

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung.

Beim Schnell-Abstieg über die Aschenhänge des Vulkans können Gamaschen hilfreich sein.

In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.

Weitere Infos und Links

Bordeira Klettersteig;

Vista Verde Tours;

Fogo Guides

Start

Chã das Caldeiras (1691 m)
Koordinaten:
Geographisch
14.969257, -24.366104
UTM
26P 783291 1656608

Ziel

Chã das Caldeiras

Wegbeschreibung

Für eine Besteigung des Pico do Fogo sollte man möglichst früh am Morgen aufbrechen, denn bereits am Vormittag kann die Sonneneinstrahlung sehr stark werden. Der Aufstieg erfolgt über die Nordwestseite des Vulkanes entlang einer Route, die nur im unteren Teil durch Vulkanasche und feinen Sand führt. Ab einer Höhe von ca. 1900 Metern schlängelt sich der Pfad auf relativ festem Untergrund über eine Felsrippe mit einer Steigung von etwa 30° ziemlich direkt zum Kraterrand hoch.

Am Kraterrand selbst geht es nur ein kurzes Stück weit entlang, bevor über einen versicherten Steilaufschwung der höchste Punkt des Kraters erreicht wird.

Es ist auch möglich, den gesamten Krater zu umrunden. Dafür ist allerdings Klettersteig-Ausrüstung erforderlich.

Beim Abstieg verlässt man knapp unterhalb des Kraterrandes die Aufstiegsroute und läuft bzw. rutscht über ein langes Vulkanasche-Feld in die Tiefe – was ein ganz besonderer Spaß ist!

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Fahrt mit dem Taxi von Cidade de São Filipe nach Chã das Caldeiras dauert ca. 90 Minuten.

Anfahrt

Vom Hauptort Cidade de São Filipe führt eine Bergstraße über Achada Furna in den Chã das Caldeiras.

Parken

(Nicht relevamt ohne eigenes Fahrzeug.)

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


Fragen & Antworten

Frage von Steffen Herrmann  · 17.11.2019 · Community
Wie ist die Temperatur am Gipfel
mehr zeigen
Antwort von maria Pilger · 22.11.2019 · Community
Waren Ende Februar, das Wetter war schön, am Gipfel aber ein kalter Wind so das man eine leichte Jacke benötigte Lg Maria Wann soll’s losgehen.

Bewertungen

4,5
(2)
Mirko Nagel 
17.01.2020 · Community
Super Beschreibung
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Gemacht am 15.01.2020
Grüße vom Gipfel
Foto: Mirko Nagel, CC BY, Community
Am Gipfel
Foto: Mirko Nagel, CC BY, Community
Papinha Ribeiro
09.03.2019 · Community
Auf der Seite fogo-guide.appspot.com findet man viele Bilder, die Eindrücke vermitteln, was einen dort erwartet. Es lohnt sich!
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Gemacht am 08.02.2019
Den Schatten des Vulkans auf der Bordeira
Foto: Papinha Ribeiro, Community

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,3 km
Dauer
6:00h
Aufstieg
1138 hm
Abstieg
1138 hm
Streckentour aussichtsreich geologische Highlights Gipfel-Tour versicherte Passagen

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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