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Alpinklettern empfohlene Tour

Parstleswand Ostgrat (IV) und Überschreitung zum Westgipfel (II+) von der Kaunergrathütte

Alpinklettern · Ötztaler Alpen
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  • Überblicksbild Parstleswand Ostgrat und Ost-West-Grat
    Überblicksbild Parstleswand Ostgrat und Ost-West-Grat
    Foto: Corinna Eber, alpenvereinaktiv.com
m 3100 3000 2900 2800 2700 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km

Spektakuläre Gratüberschreitung mit toller Kulisse und in super Fels. Trotz der relativ leichten Bewertung der Klettertechnischen Schwierigkeiten darf nicht vergessen werden, dass es sich um eine hochalpine Klettertour mit teilweise sehr ausgesetzten Passagen handelt.

mittel
Strecke 3,9 km
6:00 h
511 hm
511 hm
3.091 hm
2.736 hm

Eine Tour die alles bietet. Perfekter Fels, ausgesetzte Gratkletterei und atembraubende Landschaft. Und das alles in hochalpiner Umgebung mit kurzem Zustieg und guter Absicherung. 

Autorentipp

Es lohnt sich mehrere Tage auf der Kaunergrathütte zu bleiben, egal ob zum Klettern, Bergsteigen, oder Wandern.

Profilbild von Simon Bergmann
Autor
Simon Bergmann 
Aktualisierung: 30.06.2022
Schwierigkeit
IV mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Parstleswand Westgipfel, 3.091 m
Tiefster Punkt
Abzweigung oberhalb des Mainzer Sees, 2.736 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
1:30 h
Kletterlänge
3:30 h
Abstieg
1:00 h
Seillänge
1 x 50 m
Anzahl Expressschlingen
8

Wegearten

Schotterweg 63,15%Pfad 8,30%Unbekannt 28,53%
Schotterweg
2,5 km
Pfad
0,3 km
Unbekannt
1,1 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Obwohl die Tour verglichen mit anderen Unternehmungen in der Umgebung leichter und kürzer ist, sollte sie nicht unterschätzt werden. Der Ostgrat ist sehr gut mit Bohrhaken ausgestattet, aber es ist keine Plaisirroute. Gespür für die Wegfindung wird vorausgesetzt. Die Ost-West-Überschreitung ist deutlich leichter, es gibt sehr viele gebohrte Sanduhren und Bohrhakenund die Wegfindung ist eindeutig. Der Grat ist allerdings teilweise sehr ausgesetzt.

Weitere Infos und Links

Es ist möglich vom Partsleswand Westgipfel weiter dem Grat zur Verpeilspitze zu folgen. Im Rahmen der Bergführerausbildung wurden entlang des Geratverlaufs vereinzelte Borhaken gesetzt, aber der Grat gilt insgesamt als nicht lohnend. Die Gesteinsqualität nimmt deutlich ab, wie man bereits beim ersten Anblick des Grates nur unschwer erkennen kann.

Weitere Varianten sind der Normalweg auf den Parstleswand Westgipfel, dann die Überschreitung zum Ostgipfel und Abstieg über den Normalweg. Oder die Kletterei über den sogenannten Verbindungsgrat der direkt auf den Ost-West-Grat zwischen den beiden Partsleswandgipfeln führt und dann weiter zu einem der Gipfel und Abstieg über den Normwalweg.

Weitere Infos zu Klettertouren in der Umgebung gibt es auf der Seite der Kaunergrathütte und beim DAV Panorama.

 

Start

Kaunergrathütte (2.816 m)
Koordinaten:
DD
46.993979, 10.806841
GMS
46°59'38.3"N 10°48'24.6"E
UTM
32T 637380 5206079
w3w 
///frau.regte.lanze
Auf Karte anzeigen

Ziel

Kaunergrathütte

Wegbeschreibung

Zustieg (ca. 1,5 Stunden)

Man geht zwischen Hütte und Winterraum vorbei und folgt dem Weg 927 nach Nordosten in Richtung Steinbockjoch. Zu Beginn kommt eine kurze seilversicherte Passage, danach quert man die Schutthänge unterhalb des Grates der vom Parstleswand Westgipfel zur Verpeilspitze führt (Achtung: Im Frühsommer kann hier noch Schnee liegen). Vom Steinbockjoch (2950m) könnte man in einer halben Stunde direkt zum Westgipfel gehen oder dem Normalweg auf den Ostgipfel folgen oder den sog. Verbindungsgrat ansteuerrn, der ca. in der Mitte zwischen Ost- und Westgipfel auf den Gratverlauf der Überschreitung trifft. Zum Ostgrat folgt man dem Weg bergab in Richtung Mittelberglessee. Nach einer kurzen flachen Passage geht es steil bergab auf den Mainzersee zu. Auf ca. 2750m verlässt man den markierten Weg nach links und bahnt sich einen Weg durch das lose Blockwerk. Man quert oberhalb des Sees und steigt dann zwischen den Blöcken zum Beginn des Grats hinauf. Auf dem breiten Rücken kann bequem die Ausrüstung angelegt werden. Zum Einstieg des Ostgrats führt ein schmaler Pfad, dort steht ein Steinmanderl.

 

Route (ca. 3,5 Stunden)

 Vom Steinmanderl geht es leicht rechts über Steigspuren hinauf. Nach ca. 40m erreicht man einen betonierten Ring. Von dort geht es weiter hinauf. Bei einem Absatz erreicht man eine markante Felsplatte (s. Foto). An ihrem Fuß ist ein beotnierter Ring. Von hier geht es links ca. 2m nach unten und dann eine Verschneidung hinauf. Dann quert man oberhalb der Platte nach rechts und klettert in die markante Nische hinein. Dort ist ein Stand mit 2 BH. vom Stand geht es rechts weiter an der langen Felszacke vorbei und dann auf den Grat hinauf. Danach geht es oft direkt am Grat entlang, manchmal rechts und manchmal links davon. Bohrhaken sind dort angebracht wo man sie braucht und dienen als gute Orientierung. Betonierte Ringe können durchgehend sehr gut als Standplätze verwendet werden. Mit Bahnschlingen und Friends können flexiblere Standplätze gewählt werden. Kurz vor dem Ostgipfel quert man südseitig des Grats in schrofigem Gelände und klettert auf einen Absatz knapp unterhalb des Gipfels. Von hier könnte man im Schotter auf den Gipfel klettern, schöner ist es aber direkt am Grat entlang in festem Fels und mit BHs abgesichert. Neben der Gipfel-Madonna sind mehrer 3 BHs. Der Weiterweg zum Westgipfel ist deutlich besser abgesichert und mit max. II+ bewertet. Zu Beginn sind ein paar Abkletterstellen dabei, die technisch nicht sehr schwierig sind, aber luftig und dadurch recht interessant. In eingien Metern Abstand sind immer wieder weiße Reepschnüre durch gebohrte Sanuhren gefädelt und BHs gesetzt. In der zweiten Hälfte des Grates kann man direkt auf der teilweise sehr schmalen Gratschneide klettern, oder man geht unterhalb der Stellen im Blockwerk entlang und kürzt so ein paar Kletterstellen ab.

Abstieg (ca. 1 Stunde)

Vom Westgipfel geht es in südlicher Richtung ziemlicher direkt nach unten zum Steinbockjoch (2950m). Der Weg ist gut mit Steinmanderl markiert. Vom Joch folgt man dem Aufstiegsweg zurück zur Hütte.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis Imst-Pitztal Bahnhof und weiter mit dem Bus bis Plangeross. Von dort 3,5 Stunden Zustieg zur Kaunergrathütte.

Koordinaten

DD
46.993979, 10.806841
GMS
46°59'38.3"N 10°48'24.6"E
UTM
32T 637380 5206079
w3w 
///frau.regte.lanze
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Steinschlaghelm, 40m-50m Einfachseil, 6-8 Exen (wenn am laufenden Seil gegangen wird ggf. mehr), 3-4 Köpflschlingen um flexibel Standplätze zu errichten. Friends (0,5 - 1) sind nicht notwendig, können aber sehr gut eingesetzt werden.

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Schwierigkeit
IV mittel
Strecke
3,9 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
511 hm
Abstieg
511 hm
Höchster Punkt
3.091 hm
Tiefster Punkt
2.736 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit botanische Highlights Gipfel-Tour Grat Abstieg zu Fuß

Statistik

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Karten und Wege
  • 5 Wegpunkte
  • 5 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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