Logo DAV
Logo OEAV
Logo AVS
1 Monat gratis Pro testen Community
Sprache auswählen
Start Touren Ottenhöfen im Schwarzwald - Auf den Spuren der Mönche von Allerheiligen
Tour hierher planen Tour kopieren
Wanderung empfohlene Tour

Ottenhöfen im Schwarzwald - Auf den Spuren der Mönche von Allerheiligen

· 5 Bewertungen · Wanderung · Schwarzwald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Nationalparkregion Schwarzwald - Achertal Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Aussicht auf den Karlsruher Grat
    / Aussicht auf den Karlsruher Grat
    Foto: Tourist-Info Ottenhöfen, Nationalparkregion Schwarzwald - Achertal
  • /
    Foto: Tourist-Info Ottenhöfen, Nationalparkregion Schwarzwald - Achertal
  • / Schwarzwald
    Foto: Tourist-Info Ottenhöfen, Nationalparkregion Schwarzwald - Achertal
  • / Allerheiligen Wasserfälle
    Foto: Tourist-Info Ottenhöfen, Nationalparkregion Schwarzwald - Achertal
m 1200 1100 1000 900 800 700 600 500 10 8 6 4 2 km Blöchereck

Panorama-Rundweg - Melkereikopf - Allerheiligen

Historischer Boden und herrliche Ausblicke zeichnen diesen Rundweg aus. Während man vom Blöchereck zum Karlsruher Grat blickt, hat man unterhalb des Melkereikopfes eine herrliche Aussicht ins Achertal und bis in den Südschwarzwald.

schwer
Strecke 11,6 km
3:50 h
541 hm
541 hm

Ausgangspunkt bei dieser Wanderung ist der Wanderparkplatz auf dem Blöchereck.

Hier folgen wir dem Wegweiser mit dem Fernziel Ruhestein (Holzschild).

(Vorsicht bei der Überquerung der Landstraße zwischen Allerheiligen und dem Ruhestein!).

Zwischendurch passieren wir den Standort „Heidelbeermauer“, der selbsterklärend ist, denn hier befindet man sich inmitten einer nahezu waldlosen Fläche, an der massenweise Heidelbeeren gedeihen.

Beim Wegweiserstandort „Schöne Aussicht“ sollte man zuerst den herrlichen Blick in die Landschaft genießen, bevor wir den Fußpfad den Berg hochnehmen und beim Standort „Am Melkereikopf“ auf den so genannten „Tausendmeterweg“ treffen.

Hier folgen wir dem „Tausendmeterweg“ bis zum Standort „Melkereikopf/Ettlinger Hütte“.

Ab hier führt der Weg halbrechts weg und wir folgen dem schmalen, naturbelassenen Fußpfad in Richtung „Auerhahnweg“.

Nach wenigen hundert Metern treffen wir wieder auf einen breiteren Weg und folgen diesem geradeaus.

Wenige Minuten später passieren wir die links oberhalb des Weges befindliche Beierhütte, die sich allerdings in Privatbesitz befindet und somit nicht als Schutzhütte dienen kann.

Von hier können wir erneut herrliche Ausblicke ins Achertal, ins Oberrheintal und nach Süden vielleicht bis zu den Bergen des Hochschwarzwaldes am Horizont genießen.

Von hier ist aber eine Schutzhütte nicht mehr weit, denn wenige Meter nach der Beierhütte sehen wir in einer scharfen Rechtsbiegung die im Jahr 1871 aus Bruchsteinen errichtet „Auerhahnhütte“.

Die Hütte selbst wie auch ihr Vorplatz bieten sich bestens für eine kurze Rast an, bevor die Wanderung auf dem so genannten "Auerhahnweg" in Richtung Ottenhöfen fortgesetzt wird.

Auch auf dem Auerhahnweg haben wir bei guter Witterung ein Panorama bis auf Schloss Rodeck („Kappler Schloss“) oder bis zum „Finger Gottes“, dem Straßburger Münster.

Beim gleichnamigen Wegweiserstandort „Auerhahnweg“ treffen wir wieder auf die "Vogelskopfstraße", welcher Sie nach links folgen.

Auf der Strecke bis zur Melkerei werden für den Wanderer die Auswirkungen des Orkans „Lothar“ vom 26. Dezember 1999 erkennbar.

Allerdings hatte der Orkan auch etwas Gutes: die Natur erholte sich und es entstanden auf dem vormaligen Fichten-Monokulturen Freiflächen, mit einer großen nachwachsenden Artenvielfalt.

Bei der Melkerei kommen wir nun in das Gebiet des ehemaligen Kloster Allerheiligen, denn hier wurden früher – wie der Name schon sagt – die auf der Weide sich befindlichen Rindern des Klosters gemolken.

Außerdem befinden sich hier ein schöner Rastplatz mit einem „Natur-Tisch" aus Sandstein, eine Info-Tafel des Naturschutzgebietes Schliffkopf und der fast 200 Jahre alte Karl-Friedrich-Brunnen, benannt nach dem ersten badischen Großherzog Karl Friedrich, der 1803 den Straßburger Fürstbischof als Landesherr des mittleren und oberen Achertals ablöste.

Bei der Melkerei überqueren wir zum zweiten Mal die Landstraße vom Ruhestein nach Allerheiligen und halten uns in Richtung der ehem. Prämonstratenserabtei.

Zwischendurch müssen wir kurz vor derselben noch zwei Mal die Landstraße überqueren.

Schon nach wenigen Metern stehen wir vor der alterwürdigen Klosterruine.

Hier lädt in unmittelbarer Nähe die Gastwirtschaft zur Einkehr ein.

Hier wäre – wenn es zeitlich möglich ist – auch ein Abstecher zu den wildromantischen Allerheiligen-Wasserfällen empfehlenswert

(Sagenweg, Länge rund 4 km, Ziel: Wanderparkplatz St. Ursula).

Das ehemalige Kloster Allerheiligen war über Jahrhunderte hinweg das geistliche Zentrum für das Acher- und Renchtal.

Gegründet zwischen 1191 und 1196 durch die Herzogen Uta von Schauenburg war es nicht nur für die Besetzung von verschiedenen Pfarreien in den beiden Tälern verantwortlich, sondern zählte auch zu den größten Grundbesitzern, deren Besitzungen sich bis nach Achern erstreckten.

Nachdem es 1657 zur Abtei erhoben wurde, endete die Klostertradition im Zuge der Säkularisation 1802/03, als das Kloster der Markgrafschaft bzw. dem späteren Großherzogtum Baden zugesprochen wurde.

Zahlreiche Sagen ranken sich um das Kloster, was sich u. a. in zahlreichen Publikationen niedergeschlagen hat.

Ab hier wandern wir wieder zurück in Richtung Ottenhöfen, indem wir – an der Allerheiligen-Kapelle vorbei – zum Wanderparkplatz „St. Ursula“ hochwandern und erneut zweimal die Landstraße überqueren müssen.

Bei „St. Ursula“ angekommen halten wir uns gemäß dem Hinweisschild direkt neben der Straßenabzweigung in Richtung Standort „Strittwald“.

Bei diesem geht es genauso geradeaus wie bei der Abzweigung „Herrenweg“.

Auf dem anschließenden Wegabschnitt hat man schöne Ausblicke ins Unterwassertal und auf den sehr alten, früher "Erlinsbacher Hof" genannten Bauernhof im Zinken Schlitz.

Schließlich gelangen Sie bei einer Eselweide und dem s.g. „110er-Denkmal“ – Erinnerungsstätte der Kameraden des ehem. Badischen Reserve-Infanterieregiments 110 der Kaiserzeit – zur Blöchereck.

Hier hat man erneut einen schönen Ausblick, und zwar auf den einzigen Klettersteig im Nordschwarzwald, das „Karlsruher Grat“.

Wenn wir hier dann nach rechts abbiegen, erreichen wir nach 100 Metern wieder den Ausgangspunkt der Wanderung, den Wanderparkplatz Blöchereck.

Autorentipp

Panoramaweg

Wunderschöne Aussichten ins Rheintal 

Wahrzeichen "Allerheiligen" und deren Sagen

Profilbild von Tourist-Info Ottenhöfen
Autor
Tourist-Info Ottenhöfen
Aktualisierung: 30.08.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.006 m
Tiefster Punkt
591 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

www.achertal.de

Start

Wanderparkplatz Blöchereck (600 m)
Koordinaten:
DD
48.553141, 8.174509
GMS
48°33'11.3"N 8°10'28.2"E
UTM
32U 439083 5378111
w3w 
///wähler.turmbau.anfänglich

Ziel

Blöchereck

Wegbeschreibung

Wegweiserstandorte/markante Punkte:

Wanderparkplatz Blöchereck - Heidelbeermauer - Schöne Aussicht - Am Melkereikopf - Melkereikopf/ Ettinger Hütte - Auerhahnhütte - Auerhahnweg - Melkerei/ Karl-Friedrich-Brunnen - Allerheiligen (Klosterruine, Klosterhof) - St.Ursula - Köhlerhütte - Strittwald - Blöcherek

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Achertalbahn von Achern nach Ottenhöfen

Weiter zu Fuss zum Wanderparkplatz Blöchereck ca. 4 km.

Mit der KONUS Schwarzwald-Gästekarte erhalten Sie kostenlos ein Freifahrtticket für Busse und Bahnen für die Ferienregion Schwarzwald .

Die KONUS-Gästekarte gilt im eingetragenen Zeitraum Ihres Aufenthaltes im Nahverkehr in allen Bussen und Bahnen der teilnehmenden Verkehrsverbünde als Fahrausweis in der 2. Klasse sowie in den Straßenbahnen und Bussen der Städte Freiburg und Karlsruhe. Ausgeschlossen sind ICE-, IC- EC- und ECE-Verbindungen sowie Bergbahnen. 

Anfahrt

L87 bis Ortsmitte Ottenhöfen dann Richtung Blöchereck

Parken

Wanderparkplatz Blöchereck

Koordinaten

DD
48.553141, 8.174509
GMS
48°33'11.3"N 8°10'28.2"E
UTM
32U 439083 5378111
w3w 
///wähler.turmbau.anfänglich
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Ausrüstung

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

4,4
(5)
Michael Mehl
11.09.2021 · Community
Leider hört man fast während der gesamten Wanderung den Straßenlärm, da man auch mehrfach die Landstraße überqueren muss. Beschilderung ist größtenteils nicht vorhanden und auch einige Abzweigungen lassen sich per GPS nicht klar erkennen. Die Wege selbst sind die meisten Zeit recht unspektakulär. Im ersten Drittel hat man dafür aber immer wieder eine tolle Aussicht. Das Highlight für mich die Klosterruine und vor allem die Wasserfälle. Dieser Umweg sollte auf jeden Fall eingeplant werden.
mehr zeigen
Gemacht am 10.09.2021
Foto: Michael Mehl, Community
Foto: Michael Mehl, Community
Foto: Michael Mehl, Community
Foto: Michael Mehl, Community
Lukas F
15.11.2020 · Community
Die Straße die man oft hört ist etwas störend, ansonsten sehr schöner Weg, viele schmale Pfade und super Aussicht.
mehr zeigen
Birger Lenz
09.04.2017 · Community
Tolle Runde mit Ausblicken, angenehmer Abschnitt am Ende, aber zu viel Schotter.
mehr zeigen
Gemacht am 09.04.2017
Alle Bewertungen anzeigen

Fotos von anderen

+ 2

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
11,6 km
Dauer
3:50 h
Aufstieg
541 hm
Abstieg
541 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

  • Meine Karte
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.