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Wanderung

Osteifel - Bausenberg - Rodder Maar und Königssee 13,4 km - 325 Hm

Wanderung · Ahrtal
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Wilhelm Krabbe
Karte / Osteifel - Bausenberg - Rodder Maar und Königssee 13,4 km - 325 Hm
m 400 350 300 250 200 12 10 8 6 4 2 km
Prima Tour im Brohltal mit viel Abwechslung und viel Aussicht
mittel
Strecke 13,4 km
4:22 h
325 hm
325 hm
399 hm
248 hm

 Tourentwicklung auf der Grundlage eines deutlich kürzeren Wandertipps in der Zeitschrift „Die Eifel“, Ausgabe 03/2015 mit dem Titel „Zum Bausenberg und zum Rodder Maar“ - Eine botanische Wanderung durch die Eifel - von Hermann Bothe.


Der Bausenberg

Der Bausenberg ist ein 340 m ü. NN hoher Schlackenkegel der Osteifel im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz (Deutschland).

Der Bausenberg befindet sich zwischen Niederzissen im unmittelbaren Süden und Waldorf im Nordnordosten.

Umgeben ist der Bausenberg von einem Naturschutzgebiet. Das Schutzgebiet hat eine Größe von 127 Hektar und umfasst Teile der Gemarkungen Niederzissen und Waldorf. Schutzzweck ist die Erhaltung des Schlackenkegels mit einem nach Nordosten ausgeflossenen Lavastrom, wegen seiner besonderen geologischen Bedeutung und als Standort seltener Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften sowie als Lebensraum seltener Tierarten aus wissenschaftlichen Gründen. Auch der auf dem Bausenberg befindliche, gut ausgebildete Ringwall ist Teil des Schutzgebiets.

Rodder Maar                                                                                                                                              Das Rodder Maar ist ein klares offenes Gewässer bei Niederdürenbach (Brohltal). Über seine geologische Entstehung rätseln selbst Experten. Mit Sicherheit ist es nicht vulkanischen Ursprungs, also kein Maar. Aufgrund seiner kreisförmigen Gestalt könnte es durch einen Meteoriteneinschlag entstanden sein. Sicher ist, dass das Rodder Maar im Lauf seiner Geschichte ein Wechselspiel von Bewässerung und Trockenlegung, landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Nutzung erlebt hat. Lange Zeit diente es der Herrschaft Olbrück als Fischteich. Während der Notzeiten des 19. Jahrhunderts wurde es trockengelegt, um dort Feldfrüchte anzubauen. Der ständig feuchte Tonboden war jedoch weder für den Ackerbau noch für die Futtergewinnung geeignet. Zuletzt wurden in den frühen 1960er Jahren wasserziehende Fichten gepflanzt und das Maar trockengelegt. Gelohnt hatten sich diese Bemühungen nicht.

Die Sturmereignisse zu Beginn der 1990er Jahre, die anschließende Borkenkäferplagen und Verbissschäden durch das Rotwild setzten den Fichtenbeständen erheblich zu. Die bereits seit 1985 entwickelten Pläne für eine Renaturierung des Rodder Maars wurden fünfzehn Jahre später umgesetzt. Seit 1996 hat sich das Rodder Maar zu einem der schönsten Naturgewässer der Region entwickelt.

Königssee im Brohltal

Östlich von Oberdürenbach liegt der ehemalige Basaltkegel "Steinberg" (Steimerich), einer von den drei tertiären Vulkanen im Brohltal. Die Qualität des Basaltgesteins eignete sich ganz ausgezeichnet für den Straßenbau (Kopfsteinpflaster), als Gleisschotter oder als Basaltsplitt. Bereits 1870 gab es Interessenten, die einen industriellen Abbau dieses natürlichen Schatzes ins Auge fassten.

In den 1920er Jahren erwarb die Steinhandel Rauen AG aus Mülheim/Ruhr die Konzession für den Betrieb des Steinbruchs am Steinberg, um das begehrte Naturgestein im großen Stil abzubauen. Zu diesem Zweck errichtete die Firma 1924 in Oberzissen ein großes Schotterwerk. Zunächst gelangte das Material mit Pferde- und Ochsenkarren dort hin. Ab 1925 konnte durch den Bau einer Seilbahn eine praktische Verbindung zwischen dem Steinbruch und dem Schotterwerk hergestellt werden. Der Weitertransport des Steinmaterials zum Rheinhafen in Brohl erfolgte mit der Brohltalbahn. Von Brohl gelangte das Baumaterial für den Straßenbau, für Uferbefestigungen an Flüssen, Kanälen und am Meer per Schiff oder Reichsbahn weiter zu Bestimmungsorten im In- und Ausland.

Nach kurzer Zeit war die Bergkuppe verschwunden. Im Laufe der Jahre schufen die Arbeiter mit ihren Pressluftmeißeln einen fast 75 m tiefen Trichter. Dabei stießen sie auf zwei Quellen, die über 30 Kubikmeter pro Tag schüttete. Diese Wassermassen mussten jeden Tag vor Arbeitsbeginn abgepumpt werden .Während des 2. Weltkriegs wurde die Arbeit auf dem Steimerich eingestellt. In kürzester Zeit füllte sich der Steinbruch mit Quellwasser. So entstand ein etwa ein Hektar großer See mit einer Wassertiefe von bis zu 30 m. Schon während des Krieges wurde das saubere Gewässer zum Baden genutzt.


 

Autorentipp

Bei guter Aussicht entfaltet die Tour ihre besondere Wirkung.

Etwa zur Hälfte der Tour oberhalb Oberdürenbach, kurz vor dem Einstieg zum Königssee, gibt es eine schöne Rastplatzanlage mit insgesamt 8 Sitzplätzen.

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
399 m
Tiefster Punkt
248 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Oberhalb Oberdürenbach erfolgt über einen herrlichen Pfad der Einstieg zum Königssee, wobei es nach dem Anstieg relativ steil zum See hinunter geht. Hier sind Wanderstöcke sicherlich hilfreich.

Diese kritische Stelle lässt sich umgehen, in dem man um den Berg nach rechts herumgeht und den Einstieg zum See über den dortigen Weg mit rot-weiß markierter Schranke wählt. Über diesen Weg erfolgt auch der Ausstieg aus dem unmittelbaren Seegebiet.

Start

Niederzissen, P+R Platz an der BAB AS Niederzissen B 412 (248 m)
Koordinaten:
DD
50.469978, 7.229256
GMS
50°28'11.9"N 7°13'45.3"E
UTM
32U 374341 5592385
w3w 
///freiwillig.beruf.entsetzt

Ziel

Niederzissen, P+R Platz an der BAB AS Niederzissen B 412

Wegbeschreibung

GPS-Tour über Wanderwege und -pfade, wenig Asphaltanteile

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

BAB 61, AS Niederzissen

Parken

P + R Platz Niederzissen an der BAB-Anschlussstelle 61

Koordinaten

DD
50.469978, 7.229256
GMS
50°28'11.9"N 7°13'45.3"E
UTM
32U 374341 5592385
w3w 
///freiwillig.beruf.entsetzt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Nr. 10 des Eifelvereins „Das Brohltal“

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Ausrüstung

Jahreszeitangepasste Kleidung, Wanderschuhe, Wanderstöcke

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,4 km
Dauer
4:22 h
Aufstieg
325 hm
Abstieg
325 hm
Höchster Punkt
399 hm
Tiefster Punkt
248 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

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