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Wanderung Etappe

Ortlerumrundung mit Cevedalebesteigung Tag 1

Wanderung · Vinschgau
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  • Start der Tour bei der Tibethütte
    / Start der Tour bei der Tibethütte
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / erster Blick auf den Ortler
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Drei Brunnen
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Berglhütte
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Julius Payerhütte
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Tabarettascharte
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Blick auf die Tabarettahütte
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
m 3500 3000 2500 2000 1500 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Vom Stilfserjoch nach Trafoi, vorbei an den Wasserfällen von Drei Brunnen hinauf zur Berglhütte, der Tabarettascharte zur Julius Payerhütte und Übernachtung in der Tabarettahütte
mittel
17,5 km
6:30 h
1.479 hm
1.709 hm

Start unserer Ortlerumrundung ist am höchstgelegenen Pass des Alpenraumes, nämlich dem Stilfserjoch. Diese atemberaubende Hochalpenstraße sollte sich keiner entgehen lassen. Sie ist erreichbar mit dem Auto oder auch per Bus.

Viele starten die Tour hier, weil sie entweder das Auto die Zeit der Umrundung bei der Tibethütte stehen lassen können oder fahren abends mit dem letzten Bus auf das Stilfserjoch übernachten in der Tibethütte und starten morgens darauf zeitig auf die Tour.

Der Start ist schon mal ungewöhnlich. Man startet in der Höhe unterhalb dem Gletscherskigebiet und sieht in der Ferne schon den König der Dreitausender Südtirols, den Ortler. Dieser Gipfel ist nicht unser Ziel, sondern dessen Umrundung.

Wir starten am "Joch" wie die Einheimischen das Stilfserjoch liebevoll nennen und wandern abwärts den Weg nr. 13 folgend Richtung Franzenshöhe. An verschiedenen Schautafeln lernen wir etwas über die erbitterte Ortlerfront, welche im 1. Weltkrieg hier gewütet hat und auch etliches über das Gestein und Gletscherleben. Am Rande des Gletschers finden wir seltene Pionierpflanzen, welche das karge Leben am Limit zwischen Eis und Schnee und kurzen Vegetationszeiten suchen. Der aufmerksame Wanderer findet hier etliche dieser Pionierblumen. Das Gasthaus Franzenshöhe ist bald erreicht und wir gehen den Weg nr. 14 als Gletscherweg genannt in die Moränenhalden und stapfen durch tonnen von Geröllmaterial, welches die Gletscher damals abgelagert haben. Es gab zwar früher einen 3 Fernerweg, welcher uns direkt zur Berglhütte geführt hätte, dieser ist aber geschlossen, aufgrund von Vermurungen und Steinschlaggefahr, sodass wir den Weg hinunter zu den Wasserfällen der 3 Brunnen hinabsteigen. Das Getöse ist schon von weitem zu hören und die Wassermassen der hier mündenden Gletscher füllen diese mit viel Schmelzwasser. An diesem Wallfahrtsort verweilen wir kurz und lassen den Ort auf uns wirken. Besuchen die Kirche und beten dort auf eine sichere Tour und dann ist es fertig mit dem langen Abstieg. Jetzt geht es aufwärts und dies zügig. Wir nehemen den Weg nr. 15 und steigen den Lärchenwald aufwärts zur Berglhütte, welche wir in knapp 1.5 Stunden erreicht haben. Eine kurze Rast zum trinken planen wir ein, weil wir müssen noch höher steigen. Wir sehen rechts die Gletscherwände des Ortlers und gehen hinauf zum Tabarettagrat und der Tabarettascharte. Hier angelangt, machen wir einen kurzen Abstecher zur bekannten Julius Payerhütte, welche der meiste Ausgangspunkt der Ortlerbesteigungen ist. Hier angekommen ist schon reges Treiben. Viele kommen Nachmittags an um hier zu übernachten und früh morgens den Gipfelsturm zu starten. Der Gipflesturm des Ortlers ist diesmal aber nicht unser Ziel. Wir gehen zurück zur Tabarettascharte und steigen ab zur ruhigeren Tabarettahütte. Hier erwartet uns unser reichhaltiges Abendessen, welches der Hüttenwirt selbst zaubert, bevor wir müde ins Stockbett fallen.

Autorentipp

Der kurze Aufstieg von der Tabarettscharte auf die Julius Payerhütte zahlt sich auf jeden Fall aus, auch wenn man schon etliche Kilometer Wanderung hinter sich hat. Diese Hochalpine Hütte hat einen eigenen Flair.
Profilbild von OLAV LUTZ
Autor
OLAV LUTZ 
Aktualisierung: 24.03.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Julius Payerhütte, 3.025 m
Tiefster Punkt
Trafoi, 1.590 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Da wir uns oft in Gletschergebiet aufhalten, können Wege oft auch nicht gleich zu finden sein und bei manchen Frühtouren auch noch ziemlich viel Schnee liegen kann. Auch gelegentlicher Steinschlag ist möglich.

Weitere Infos und Links

https://www.tibet-stelvio.com/

https://www.tabaretta.com/index.php

Start

Stilfserjoch (2.785 m)
Koordinaten:
DG
46.526972, 10.456732
GMS
46°31'37.1"N 10°27'24.2"E
UTM
32T 611721 5153631
w3w 
///waschen.segelschiff.erprobt

Ziel

Tabarettahütte

Wegbeschreibung

Von der Tibethütte den Weg nr. 13 bis Franzenshöhe und hier den Weg nr. 14 den Gletscherweg hinunter bis zu den 3 Brunnen und dann aufwärts zur Berglhütte den Weg nr. 15 folgend, dann den Weg nr. 18 bzw. 18a bis zur Tabarettascharte und dann kurz zur Julius Payerhütte. Abwärts wieder zur Tabarettascharte und den Weg nr. 4 zur Tabarettahütte

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

www.sii.bz.it

Anfahrt

Ausfahrt Autobahn Bozen Süd über die Schnellstraße Meran Bozen nach Algund. Hier die Staatsstraß SS38 durch das Vinschgau bis nach Prad und hier immer Richtung Stilfserjoch

Parken

Wer auf der Tibethütte übernachtet, kann sein Auto in der Zeit der Umrundung auf seinem großen Parkplatz stehen lassen.

Koordinaten

DG
46.526972, 10.456732
GMS
46°31'37.1"N 10°27'24.2"E
UTM
32T 611721 5153631
w3w 
///waschen.segelschiff.erprobt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Kompass-Karte 72, Ortler/Ortles, Cevedale 1:50.000

Tabacco-Karte 08, Ortles/Ortlergebiet, Cevedale 1:25.000

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Ausrüstung

Genügend Wasser und Proviant mitnehmen, sowie Wechselgewand und auch im Hochsommer kann es mal in dieser Höhe schneien, weshalb neben festem Schuhwerk auch Steigeisen und eine Rebschnur im Rucksack sein sollten

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
17,5 km
Dauer
6:30h
Aufstieg
1.479 hm
Abstieg
1.709 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

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