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Ortler 3905 m - Normalweg

Hochtour · Ortler Gruppe
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DAV Sektion Ludwigsburg Verifizierter Partner 
  • Unser Ziel - beim Aufstieg zur Payerhütte
    / Unser Ziel - beim Aufstieg zur Payerhütte
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Morgendämmerung bei der Payerhütte
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Der Ortler 3905m
    Foto: Thomas Nippgen, DAV Sektion Ludwigsburg
  • / Der Tschierfleck
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Ortler mit Nordwand
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Im sog. Bärenloch - Fertigmachen zur Gletscherbegehung
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Auf dem unteren Ortlerplateaus
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Die Weißkugel
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Bernina-Gruppe
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Die Königsspitze vom Ortler
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Gipfelfoto
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Auf dem Gipfel
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Blick zum Cevedale und der Königsspitze
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Nach Süden, über den Monte Zebru hinweg zur Adamello- Presanellagruppe
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Die gesamte Gruppe auf dem Ortler
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Blick vom Gipfel über die beiden Ortlerplateaus
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Das Stilfser-Joch
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Blick zurück zum Gipfel
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Im Abstieg - am Beginn der Ketten am Tschierfleck
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Im Tschierfleck - Abstieg
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Im Tschierfleck - Abstieg
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Nach dem Tschierfleck
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Am Morgen danach - die kompl. Gruppe kurz vorm Abstieg von der Payerhütte
    Foto: Thomas Nippgen, DAV Sektion Ludwigsburg
m 3500 3000 2500 2000 8 6 4 2 km
Impostante Berggestalt von Norden - zu Recht als König Ortler tituliert.
schwer
9,6 km
5:00 h
900 hm
101 hm
Der Ortler (italienisch Ortles) ist die höchste Erhebung der italienischen Provinz Südtirol und der Region Tirol. Der größtenteils aus Hauptdolomit aufgebaute, stark vergletscherte Berg ist der Hauptgipfel der Ortler-Alpen. Bis zur Abtrennung Südtirols von Österreich 1919 war der Ortler der höchste Berg Österreich-Ungarns.  Heute gilt der Ortler unter Bergsteigern als eines der bedeutendsten Gipfelziele der Ostalpen. Alle Routen zum Gipfel sind anspruchsvolle Hochtouren, von denen der Normalweg von Norden die am meisten begangen ist. Alpinistisch bedeutend ist auch die Nordwand des Berges, die als größte Eiswand der Ostalpen gilt.
Profilbild von Thomas Nippgen
Autor
Thomas Nippgen
Aktualisierung: 03.04.2021
Schwierigkeit
III+, 40°, PD+ schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
3.905 m
Tiefster Punkt
3.029 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Standplätze
mit Umlenkungen zum Abseilen, mit Bohrhaken, mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
mit Bohrhaken, mobile Sicherungsmittel
Seillänge
1 x 60 m
Anzahl Expressschlingen
3

Sicherheitshinweise

Achtung die Tour ist stark frequentiert.

Im Aufstieg kommt es sowohl am Tschierfleck wie auch bei der  III-Kletterstelle und bei den Felsen unterhalb des Lombardi-Biwaks oftmals zu einem Stau. Hier zeigen sich dann die Nerven der Begeher. Ein zu dichtes Aufrücken (auch ohne Corona) an den Fixpunkten wird zumindest mit nicht ganz gesellschaftgsfähigen Kommentaren wenn nicht aber auch mit entsprechenden Tritten nach einem quittiert. 

Aufgrund meiner über 40-jährige Erfahrung kann ich nur empfehlen, die Leute am vorabend auf der Hütte und morgens beim Abmarsch zu beobachten. Wer sich auf der Hütte benimmt als würde diese ihm selbst gehören, bzw. wer mit seinen Touren über Gebühr prahlt, aber am nächsten Morgen die Hilfe von Bergführern benötigt um den Klettergurt anzuziehen, das sind die Leute die für den Stau und der unnötigen Agrressivität sorgen. Man kann zwar durch Abstand halten etwas Entspannung reinbringen, aber verhindern lässt sich das nicht komplett. Ich habe seit 1985 mehrmals die Tour gemacht und jedesmal das gleiche beobachtet.

Eine trauige Erscheinung, die man immer häufiger an stark frequenierten Gipfel wie Großglockner, Wildspitze, Zuckerhütl, Weismies etc. antrifft

An objektive Gefahren ist auf Steinschlag, speziell beim Bärenloch und bei den Felsen unterhalb des Lombardi-Biwak zu achten. 

 

Weitere Infos und Links

Zeit- und Höhenmeterangeben ab Payerhütte

 

Die Tour wurde im August 2020 begangen!

Start

Payerhütte (2.328 m)
Koordinaten:
DG
46.519177, 10.576959
GMS
46°31'09.0"N 10°34'37.1"E
UTM
32T 620959 5152942
w3w 
///abhalten.flair.jemanden

Ziel

Payerhütte

Wegbeschreibung

Von Sulden mit dem K2-Sesselslift zur Bergstation. Den Wanderweg in westliche Richtung folgend zur Tabarettahütte. Ab der Taberrettahütte den steilen Steig weiter zum Bärenjoch und von dort weniger steil zur Payerhütte (dort Übernachtung).

Von der Payerhütte auf Wegspuren und in leichter Kletterei auf einem Turm vor dem Tschierfleck. Kurz absteigen und dann über die Wand des Tschierflecks ausgesetzt hinauf. Das untere Viertel der Wand geht klettern man leicht (II) zum Beginn der Ketten auf einem Absatz. dann folgt man den Ketten bis zur einer Felschulter am Ende der Wand. Kurz waagrecht der schmalen Gratscheide zun nächsten Aufschwung folgen. Nun rechts an einem Gratturm vorbei eine kleine Scharte, und dann mit einem Spreizschritt über die abdrängende Kletterstelle (III+) hoch wieder zue einer gratscheide.  Diese nun bis zu ihrem Ende folgen und dann den Pfadspuren nach rechts in Richtung Gletscher. Kurz vor Ereichen des Gletscherrandes gehen die Pfadspuren in einer Art Klettersteig über. Denn Drahtseilen folgt man zuerst waagrecht und steigt dann ca. 5m hinab auf eine Eisplatte. Man bleibt am oberen Ende der Eisplate, quert um eine Felsnase herum und steigt über große Felsblöcke hinauf um dann das sogenannte Bärenloch zu erreichen. Hier ist der Anseilpunkt zur Gletscherbegehung. 

Über den Gletscher,  miit einem ausholende Linskbogen steil aufsteigen bis zu den Felsen unterhalb des Lombardi-Biwakschachtel. Man kann zwar die Felsen direkt erklettern, aber es empfiehlt sich am rechten Rand der Felsen im Eis aufzusteigen.So erreicht man dann die Firnschulter oberhlab der Biwakschachtel. Nun den Gletscher hinauf, oben durch eine Spaltenzone hindurch zum unteren der beiden Ortlerplateaus. Nun hält man sich in Richtung eines kleinen Eisbruchs, den man mit einem engen Bogen rechts umgeht und erreicht so das obere Platteaus. Von dort aus kann man den Gipfel sehen, den man nun fast direkt besteigt.

Abstieg erfolgt über die gleiche Route. An zwei Stellen sind sind Abseilmöglichkeiten eingerichtet. Die Felsen beim Lombardi-Biwak (Stahlstange oder Abseilschlinge um einen Felsblock) und die III+-Kletterstelle (Abseilhaken).

 

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Prad/Spondinig mit  dem Bus der Linie 271 in einer guten halben Stunde von nach Sulden. Die Bushaltestelle befindet sich direkt beim Tourismusbüro Sulden am Dorfanfang. Von dort zu Fuss zur Talstation des K2/Langenstein-Sessellift.

Anfahrt

Entweder von Landeck (Tirol) über den Reschenpass oder von Bozen über die SS38 nach Spondinig Von dort über die Stilfserjochstraße SS 38 bis Gomagoi, dort links nach Sulden bis kurz nach der Pfarrkirche. Noch über eine Brücke und dann links in eine keine Strasse hinein die zur Talstation des K2/Langenstein-Sessellift führt.

Parken

An der Talstation des K2/Langenstein Sesselliftes.

Koordinaten

DG
46.519177, 10.576959
GMS
46°31'09.0"N 10°34'37.1"E
UTM
32T 620959 5152942
w3w 
///abhalten.flair.jemanden
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Gebietsführer "Ortler Alpen" vom Bergverlag R. Rother

Hohe 3000er in den Alpen vom Bruckmann-Verlag

Kartenempfehlungen des Autors

Topographische Wanderkarte 1:25000 aus dem Tabacco-Verlag

Blatt 08 - Ortlergebiet (Ortles - Cevedale)

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Ausrüstung

Normale Hochtourenausrüstung ausreichend (Tourenrucksack,  steigeisenfeste Bergschuhe, Tourenbekleidung Regenbekleidung, Handschuhe, Stirnlampe, Trinkflasche, Sonnenschutz,  Biwaksack,  Erste-Hilfe-Beutel, Hüftsitzgurt,  Steinschlaghelm,  1 Sicherheitskarabiner Ball-Lock,  2 HMS-Karabiner,  2-3 Schnappkarabiner, 3-4 Expressen,   Steigeisen mit Frontalzacken, 1-2 Eisschrauben,  Eispickel, je eine lange und kurze Prusikschlinge, 2 Bandschlingen, Standplatzschlinge, Abseilachter.

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Schwierigkeit
III+, 40°, PD+ schwer
Strecke
9,6 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
900 hm
Abstieg
101 hm
aussichtsreich Gipfel-Tour

Statistik

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