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Olperer Nordgrat & Überschreitung

· 2 Bewertungen · Hochtour · Tux-Finkenberg
Profilbild von Ulli Gunde
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Ulli Gunde 
  • Foto: Ulli Gunde, Community
m 3600 3400 3200 3000 2800 2600 2400 2200 2000 8 6 4 2 km

ACHTUNG: NEUE WEGFÜHRUNG! Siehe Beschreibung und Screenshot

Abwechslungsreiche Überschreitung, die alles beinhaltet: Wanderwege, Gletscherüberschreitung, tolle Kletterei, aber leider auch die Querung des Skigebiets und Stau am Normalweg. Aber der Fels am Nordgrat entschädigt für alles! Tolle Tour!

mittel
Strecke 9,6 km
7:00 h
1.084 hm
1.081 hm
3.472 hm
2.388 hm

Aktualisierung 2022: Das Gelände vor Ort apert stark aus und der Weg hat sich in den letzte Jahren verändert. Die beschriebene Aufstiegsroute am Westrand des Riepenkees ist so leider nicht mehr möglich, weil das Gelände sehr steil ist. Man muss über die Piste hinauf in den Riepensattel steigen und von dort der Piste in die Wildlahnerscharte folgen. Im angefügten Screenshot ist der Weg in grün skizziert. Mit Hilfe der Satellitenaufnahme kann man den Weg entlang der Piste gut sehen. Via ALPENVEREIN.

//

Der Olperer im Tuxer Kamm ist dank seiner markanten Form vielen bekannt. Für einige ist bereits der Normalweg über den Schneegupfgrat/Riepengrat eine Herausforderung - wer es noch abwechslungsreicher und etwas spannender mag, der wählt die Überschreitung: Nordgrat hoch, Riepengrat runter. Dort geht es zunächst über schön angelegte Wanderwege bis zum Gletscher, anschließend eben über diesen bis (leider) mitten ins Skigebiet, wo man entlang der Piste bis zum Grat gehen kann.

Das einigermaßen steile Schneefeld, das vollends auf den Grat führt, ist wohl meistens dank großer Stufen völlig entschärft - aufpassen sollte man eher auf die Spalten am Fuße des Hanges. Am Grat selbst geht es in herrlicher Kletterei nach oben - die "Entenfüße" entschärfen die meisten Plattenstellen und auch die steile Schlüsselstelle ist dadurch deutlich leichter. Friends und Keile finden alle naselang Platz.

Leider ist die Kletterei viel zu schnell wieder vorbei, aber dafür hat man vom Gipfel ein Panorama zum Niederknien. Runter geht es - zumindest bei uns - gemeinsam mit vielen, vielen anderen Seilschaften über den Normalweg, wo es immer wieder zu Stau kommt. Wer sichs zutraut, steigt ohne Seil ab und kann so an den meisten "Angeketteten" zügig vorbeischlupfen. Die drahtseilversicherte Stelle ganz zum Schluss ist steil und braucht etwas Muskelkraft, man könnte auch abseilen.

Danach geht es auf dem großen Firnfeld in Richtung elendem Schutthaufen, durch den man dank Steinmännchen ganz gut durchnavigieren kann. Wir haben den Riepenkopf noch angehängt, der ein gemütliches Gipfelplateau hat. Ein Gipfel, für den man nicht aufsteigen muss ;-) Anschließend geht es auf bestens markierten Pfaden wieder zurück zur Olpererhütte - hier lohnt sich ein gut gefüllter Geldbeutel, die Preise sind gepfeffert.

Autorentipp

Zeitig losgehen, um der Meute zu entgehen.
Schwierigkeit
III-, 40° mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
3.472 m
Tiefster Punkt
2.388 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Anzahl Expressschlingen
7

Wegearten

Pfad 26,91%Unbekannt 73,08%
Pfad
2,6 km
Unbekannt
7 km
Höhenprofil anzeigen

Weitere Infos und Links

www.ulligunde.com

Start

Olpererhütte (2.388 m)
Koordinaten:
DD
47.041988, 11.688222
GMS
47°02'31.2"N 11°41'17.6"E
UTM
32T 704208 5213337
w3w 
///anrede.kerzen.stehende
Auf Karte anzeigen

Wegbeschreibung

Der hier beschriebene Weg stimmt nicht mehr. Siehe "Beschreibung" oder Screenshot des neuen Weges.

Von der Olpererhütte dem Wanderweg in Richtung "Olperer" folgen. Bei ca. 2700hm rechts ab und entweder über die Piste oder etwas oberhalb in Richtung Skigebiet (Spalten!). Nun auf der Piste in Richtung Grat, direkt unterhalb die Felsausrüstung anlegen und über ein steiles Schneefeld noch vollends in den Fels. Nicht ganz unten auf den Felsgrat einsteigen - eher etwas weiter oben (siehe Track). Die Spuren dürften den Weg weisen. Nun in herrlicher Kletterei auf dem breiten Grat empor - der markante Felskopf wird direkt überklettert (ganz oben weist ein "Entenfuß" den Weg).

Um am laufenden Seil zu gehen und immer Sicherungen zwischen sich zu haben, lohnen sich ein paar Friends, evtl. auch Keile. Ansonsten einige Exen, wenn man nicht ständig Ausrüstung austauschen will.

Vom Gipfel geht es dann direkt in Richtung Olpererhütte über den Normalweg wieder hinunter. Der Weg ist dank des schmalen Grats unverfehlbar. Nach den Drahtseilen wieder in den Schnee und das Firnfeld bis zum untersten Ende gehen, Steinmännchen weisen den besten Weg durch den Schutt. Anschließend entweder noch auf den Riepenkopf (Gipfelkreuz) oder direkt zur Olpererhütte. 

Unsere Zeiten: Olpererhütte - Einstieg: 2h, Kletterei Grat 1,5h, insgesamt mit sehr langer Pause am Gipfel, Stau am Grat und abermals langer Pause am Ripenkopf: 7h

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Das Zillertal bis Schlegeisstausee durchfahren. Maut!

Parken

Kostenloser Parkplatz am Südwestgrand des Schlegeissees. Riesiges OLPERERHÜTTE-Schild.

Koordinaten

DD
47.041988, 11.688222
GMS
47°02'31.2"N 11°41'17.6"E
UTM
32T 704208 5213337
w3w 
///anrede.kerzen.stehende
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Ausrüstung

Satz Friends und einige Exen, wenn man am laufenden Seil geht und nicht ständig Ausrüstung austauschen will. An den Stahlseilen im Abstieg könnte man auch abseilen.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(2)
Josef Hangler 
07.08.2022 · Community
Die Flanke von der Wildlahnerscharte ist total vereist. Ansonsten eine wunderschöne, aber herausfordernde Tour.
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Gemacht am 03.08.2022
Jörg Pfister 
18.07.2022 · Community
Gemacht am 20.09.2018

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
III-, 40° mittel
Strecke
9,6 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
1.084 hm
Abstieg
1.081 hm
Höchster Punkt
3.472 hm
Tiefster Punkt
2.388 hm
aussichtsreich Grat Überschreitung

Statistik

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