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Bergtour empfohlene Tour

Ötscher Rauer Kamm

· 4 Bewertungen · Bergtour · Ybbstaler Alpen
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  • Auf der Forststraße nach dem Raneck
    Auf der Forststraße nach dem Raneck
    Foto: Csaba Szépfalusi, AV-alpenvereinaktiv.com
m 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 14 12 10 8 6 4 2 km
Die klassische Bergtour für geübte Bergwanderinnen und Bergwanderer auf den besten Aussichtsberg der Ybbstaler Alpen
mittel
Strecke 14,3 km
5:45 h
1.089 hm
1.089 hm
1.885 hm
871 hm
Einen Berg wie den Ötscher gibt’s in Niederösterreich nur einmal, und auch österreichweit findet sich kaum Vergleichbares: Ein Blickfang von allen Seiten, mit Schauseite nach Osten: Wer von Türnitz kommend die Passhöhe in Annaberg erreicht, fühlt sich in die Rocky Mountains versetzt: ein breitgelagerter, trapezförmiger Aufbau über weiten Waldflächen dominiert plötzlich das Bild. Selbst aus dem Wienerwald fällt diese Gestalt bei guter Sicht unweigerlich auf. Bei näherer Betrachtung sticht der höckerartig gestufte Nordostgrat des Rauen Kammes ins Auge. Er bietet anregende und anhaltend aussichtsreiche Klettereinlagen bis I+ und zählt in den Wiener Hausbergen zu den Klassikern im Reigen der anspruchsvolleren Bergtouren.

Autorentipp

Knieschonender zurück ins Tal geht's vom Ötscherschutzhaus mit dem Sessellift!
Profilbild von Csaba Szépfalusi
Autor
Csaba Szépfalusi 
Aktualisierung: 19.09.2019
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Ötscher, 1.885 m
Tiefster Punkt
Ausgang Sulzgraben, 871 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Asphalt 14,53%Schotterweg 11,33%Naturweg 17,79%Pfad 53,91%Unbekannt 2,42%
Asphalt
2,1 km
Schotterweg
1,6 km
Naturweg
2,5 km
Pfad
7,7 km
Unbekannt
0,3 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Vorsicht bei Schnee und Eis am Rauen Kamm! Steigeisen sind dann zwingend erforderlich.

Weitere Infos und Links

Start

Lackenhof/Raneck (954 m)
Koordinaten:
DD
47.879775, 15.186491
GMS
47°52'47.2"N 15°11'11.4"E
UTM
33T 513943 5302954
w3w 
///kauft.ausgestrahlte.anhöhe
Auf Karte anzeigen

Ziel

Lackenhof/Raneck

Wegbeschreibung

 Aufstieg über den Rauen Kamm: Am Raneck bei der Forststraßengabelung auf dem rechten Ast (Gebührbox des Naturparks Ötscher-Tormäuer) und unter den Nordhängen des Ötschers leicht steigend auf einen Absatz südlich des Edelbachkogels. Jenseits mit Höhenverlust unter den seracartigen Felsformationen der Edelbachmäuer zu einer Linkskurve. Dort bei einem Steinmann rechts ab und im Jungwald auf einem Steig steil aufwärts. Von einer ebenen Fläche zunächst schräg rechts, dann linkshaltend auf den stumpfen Waldrücken und Einmündung in den rot markierten Anstieg, Wegweiser, 1060 m. Dort auch nach Südwesten abzweigend der Steig in die Pfann (weißer Pfeil), über den der Abstieg erfolgen wird. Nun anhaltend steil der roten Markierung folgend durch schöne Waldabschnitte, dann eine Windbruchzone (Wegverlauf beachten). Aus dem Wald schräg links über eine lichte Fläche (Steinmann, Aussicht, Latschen) und wieder im Waldbereich auf den Bergrücken. Rechts durch Latschen zum Beginn des Rauen Kamms, dort die Einmündung des Anstiegs aus dem Ötschergraben (aussichtsreicher Rastplatz, lohnender Abstecher ins Geldloch). 2 Std.

Kurz ansteigen, dann auf der Nordseite unterhalb von mächtigen Kalkbändern dahin, zurück zum Grat (erste Klettereinlage) und wieder unter Bändern mit gutem Blick zum weiteren Wegverlauf sanft ansteigen. Dann am Grat einige Felshöcker, die dazwischen auch Blicke nach Süden freigeben. Auf 1650 m auf einen diesen Höcker (Klettereinlage), über zerfurchte Platten ein wenig absteigen und zum nächsten markanten Aufschwung. Nach einer Kletterstelle ein großer Steinmann, dann im Geröll in Kehren höher. Vorsicht: nicht das erste Band links hinaus (Verhauer), sondern in der Flanke bleiben (Kletterstellen) und erst später über links auf die Erhebung, Pkt. 1760 m. Dann ein recht luftiger Übergang auf der Gratschneide, vorbei an einer Gedenktafel und der Beginn des finalen Anstiegs. Anfangs Kletterstellen (Bohrhaken), etwas auf der Südseite ausweichen, dann eine steilere Stufe (Bohrhaken), über eine seichte Rampe zurück zum Gratrücken und hinauf zu Steigbuch und Kreuz. Der folgende, windexponierte Übergang (Holzpflöcke bei Nebel sehr nützlich) vorbei an einer mächtigen Doline zum Hauptgipfel ist Formsache, die Rundschau vom Gipfelplateau, 1893 m, bei klarer Sicht formidabel. 1 ½ Std.

Abstieg: Auch der Abstieg zum Ötscher-Schutzhaus ist panoramisch. Er führt entlang der Geländekante über steindurchsetzte Rasenflächen, dann durch Latschen nach Südwesten bis kurz vor dem Hüttenkogel und leicht rechtshaltend hinunter zum Ötscher-Schutzhaus (Bergstation Sessellift). ¾ Std.

Die Versuchung, für den weiteren Abstieg den Sessellift zu benutzen, ist groß, und und es muss ihr nicht widerstanden werden. Die Alternativen sind nicht unbedingt attraktiv: Der Abstieg über den Riffelsattel und den Riffelboden (rote Markierung) ist durch einen großzügigen Pistenausbau belastet, die steile Direttissima auf der Piste unter dem Sessellift ist hingegen nichts für Knieschwache. Unabhängig von der gewählten Variante schließt die Runde auf einem Waldweg (Eselweg, Sagenwandermeile), der vom Ausgang des Sulzgrabens zur Ötscherwiese zurückführt. Von dort mit roter Markierungen durch die Siedlung und auf dem Güterweg Käferbichl II durch einem Mischwald zurück zum Ausgangspunkt am Raneck. Bei Liftbenützung 1 ½ Std.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

A1 bis Ybbs, B25 (Wieselburg – Scheibbs – Gaming) auf den Grubberg, B71 Richtung Mariazell, in Maierhöfen abzweigen nach Lackenhof und aus dem Ort auf schmaler Straße über die Ötscherwiese aufs Raneck.
Landschaftlich lohnende Variante: Von Kienberg (kurz vor Gaming) durch die Vorderen Tormäuer und den Nestelberggraben (Schotterstraße) aufs Raneck.

Parken

Parkmöglichkeit am Raneck

Koordinaten

DD
47.879775, 15.186491
GMS
47°52'47.2"N 15°11'11.4"E
UTM
33T 513943 5302954
w3w 
///kauft.ausgestrahlte.anhöhe
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Csaba Szépfalusi: Bergtourenhighlights Wiener Hausberge – "nur für Geübte", Band 2. Berndorf: Kral-Verlag, 3. Auflage 2019

Kartenempfehlungen des Autors

  • freytag & berndt M 1:50 000 WK 031
  • ÖK M 1:50 000 Nr.  4204 oder M 1:25 000 4204 Ost

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Standardausrüstung für Bergwanderungen, feste Bergschuhe (verwindungssteifere Sohle), je nach Verhältnisse Steigeisen.

Fragen & Antworten

Frage von Stefan Breuer · 27.07.2022 · Community
Machbar mit Hund (Hovawart)?
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Antwort von Alexander Riedler · 27.07.2022 · Community
Hallo Stefan, habe zwar niemanden mit einem Hund über den Rauen Kamm gesehen, aber meiner Meinung nach ist das schon eine große Herausforderung, da es zeitweise doch ganz schön runter geht, und man eh damit Beschäftigt ist auf sich selbst zu achten. Außerdem ist es doch eine lange Tour und ganz schön anstrengend. Von Lackenhof aus ist es besser und auch für einen Hund geeigneter. Hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen. LG Alex
1 more reply

Bewertungen

4,5
(4)
Valentin Mader 
09.08.2021 · Community
Wirklich schöne aussichtsreiche Bergtour mit nicht wirklich ausgesetzten Kletterstellen. Die Markierung ist auch sehr gut. Vor allem am WE auch dementsprechend viel los. Was aber gefährlich werden kann sind Verhauer: es gibt immer wieder ausgetretene Pfade die neben den eigentlichen Steig führen wo es dann schon schnell gefährlich werden kann, z.B. wie in der Beschreibung erwähnten HM1720.
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Gemacht am 29.07.2021
Willi H. 
Der Rauhe Kamm am Ötscher ist immer wieder ein schöner Klassiker. Wir hatten gestern ideales, nicht zu heißes Wetter, am Gipfel war es sogar kühl. Ein Wochentag ist auf einem so beliebten Berg eine gute Wahl, an Wochenenden ist bei so schönem Wetter der Andrang oft sehr groß. Ein schöner Tag am Berg! Willi H.
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Gemacht am 23.07.2019
vor dem letzten Aufschwung
Foto: Willi H., ÖAV Sektion Amstetten
Blick zurück zum Rauhen Kamm
Foto: Willi H., ÖAV Sektion Amstetten
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Fotos von anderen

+ 8

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,3 km
Dauer
5:45 h
Aufstieg
1.089 hm
Abstieg
1.089 hm
Höchster Punkt
1.885 hm
Tiefster Punkt
871 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour ausgesetzt Bergbahnauf-/-abstieg Kletterstellen Grat

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Strecke  km
Dauer : h
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