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Östlicher Feuerstein 3267m aus dem Langental

Hochtour · Stubaier Alpen
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ÖAV Sektion Braunau Verifizierter Partner 
  • Feuersteinroute
    / Feuersteinroute
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Nürnberger Hütte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Rinnenabstieg zum Gletscherbach
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Überbrückung
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Seitenmoräne
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Wilder Freiger aus der Scharte zum Gletscher
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gletscherzunge unter dem Pflerscher Hochjoch und den Feuersteinen
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / am flachen Gletscher unter dem Östlichen Feuerstein
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Spaltensprung
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / unter dem Pflerscher Hochjoch
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Einsattelung am Ostgrat
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Agglsspitze aus dem Ostgrat
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Wilder Freiger aus dem Ostgrat
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Ostgratkraxelei
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gipfelgrat
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Östlicher Feuerstein
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Stubaier Eisriesen hinter dem Westlichen Feuerstein
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Schneespitze aus dem Ostgratabstieg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Ansteuern der Einbuchtung
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / am Aperen Feuersteinferner
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Zollhütte am Simmingjöchl
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / gesicherte Plattenquerung ins Obere Grübl
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Hochmoor
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / gesicherter Abstieg zum Gletscherbach
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gletscherschliffe oberhalb der Nürnberger Hütte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
m 3000 2500 2000 1500 1000 30 25 20 15 10 5 km
Idealerweise zweitägige Hochtour auf den Östlichen Feuerstein via Grüblferner und Ostgrat mit Stützpunkt Nürnberger Hütte.
schwer
30,2 km
10:00 h
1.200 hm
1.200 hm
Von der Hütte über das Gletscherschliffgelände hinab zum Längenbach und auf einer scharfen Seitenmoräne und durch Geröllhänge hinauf zum Gletscher. Auf ihm bis unter das Pflerscher Hochjoch und in leichter Kraxelei am blockigen Ostgrat zum Gipfelkreuz des Östlichen Feuersteins. Herrlicher Aussichtsberg am Alpenhauptkamm.

Autorentipp

Der Östliche Feuerstein wird häufiger von der Bremer Hütte aus bestiegen (siehe separate Beschreibung).

Die Nürnberger Hütte bietet als Stützpunkt des beliebten Stubaier Höhenwegs aber daneben noch schöne Gipfeltouren: Mairspitze, Gamsspitzl, Wilder Freiger, Roter Grat und die Feuersteine, aber auch einen Klettergarten incl. Klettersteig.

Die Höhenmeter und Zeiten gelten ab der Nürnberger Hütte!

Profilbild von Wolfgang Lauschensky
Autor
Wolfgang Lauschensky 
Aktualisierung: 25.09.2020
Schwierigkeit
I+, <30°, PD- schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Östlicher Feuerstein, 3.267 m
Tiefster Punkt
Nürnberger Hütte, 1.373 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

B'suachalm 1.600m
Nürnberger Hütte 2.297m

Sicherheitshinweise

Der Gletscher ist nicht spaltenfrei und hat einen ausgeprägten Bergschrund.

Steinschlaggefahr!

Weitere Infos und Links

Nürnberger Hütte: https://www.slandhaus.at/nuernberger-huette/

https://dav-nuernberg.de/services/unsere-huetten/nuernberger-huette/

Start

Nürnberger Hütte (1.373 m)
Koordinaten:
DG
47.026360, 11.222004
GMS
47°01'34.9"N 11°13'19.2"E
UTM
32T 668843 5210489
w3w 
///ortung.räuber.erlassen

Ziel

Östlicher Feuerstein

Wegbeschreibung

Zur Nürnberger Hütte: Vom Parkplatz der Nürnberger Hütte führt ein steiler Ziehweg am Wasserfall vorbei zur Almstraße, die uns nun flacher zur Bsuchalm bringt, hinauf. Hinter der Alm geht es in mehreren kurzen Kehren auf einem gut ausgebauten Wanderweg eine Steilstufe hinauf ins obere Langental. Hier queren wir zuerst die Osthänge der Mairspitze und steigen sie dann in wenigen langen Kehren an einem Marterl mit Rastbank vorbei hinauf zu einem Felsriegel. Dieser wird erstaunlich einfach gequert, dahinter ist in wenigen Schritten die Nürnberger Hütte erreicht. 900HM und 2,5 Std.

Gipfelanstieg: Wir wandern hinter der Hütte über plattige Gletscherschliffe bis zur Wegverzweigung hinauf und wählen nun den markierten linken Weg. Dieser verläuft zuerst flach, dann über eine gesicherte Steilrinne hinab zum Gletscherbach. Nach seiner Überbrückung verlassen wir den gut markierten Stubaier Höhenweg, der zur Bremer Hütte führt, nach rechts. Schwach markiert geht es auf einem steilen Hang zu einer markanten Seitenmoräne hinauf. Dieser folgen wir am ausgesetzten scharfen First oder knapp links davon an sein oberes Ende. Hier queren wir nach links in eine steile Blockrinne, darüber geht es am Geröllrücken bis unter eine Steilstufe. Hier schwenken wir nach links und queren über Blöcke und einen Steilhang zu einem flachen Rücken hinauf, der uns auf ein Plateau unter der Nürnberger Scharte bringt. Wir steuern nun nicht diese, sondern den Sattel rechts von ihr über Blockgelände an und queren danach links der zerrissenen Gletscherzunge im Blockgelände höher bis zu einem günstigen Übergang aufs Eis. In mäßiger Steigung wandern wir nahe des Blockgrates am doch spaltigen Gletscher höher und steuern dabei das markante Firndach des Pflerscher Hochjochs an. Kurz unterhalb queren wir nach rechts (evtl. Randspalte!), um den ersten plattigen Ostgrat in einen kleinen Sattel darüber zu umgehen. Über grobe Blöcke geht es nun steil am Ostgrat hinauf, manchmal muss auf die steile Nordflanke ausgewichen werden. Einmal wird südwärts zu einer gut gestuften Steilrinne gequert. Die Rinne wird durchklettert (+I° nach UIIA), danach geht es deutlich leichter am etwas breiteren Blockgrat zum Gipfelkreuz des Östlichen Feuersteins hinauf.

Abstieg entlang des Anstiegs. Am Gletscher queren wir in eine flache Bucht und verlassen ihn. Über brüchiges Terrain gelangen wir auf den Blockkamm. Nach Besteigung einer Kuppe geht es am Blockkamm in mehreren Stufen steil in die Nürnberger Scharte hinab. Über teilweise steile Gletscherschliffe steuern wir den Rest des Aperen Feuersteinferners an und steigen diesen bis zum Gletschersee hinunter. Über den kleinen Seen geht es steil auf einen Blockrücken, der zur alten Zollhütte am Simmingjöchl leitet. Wir folgen nun dem Stubaier Höhenweg nach links. Mehrere Felsstufen und eine seilgesicherte Plattenquerung bringen uns ins obere Grübl hinunter. Dieses wird von einem schönen Hochmoor abgeschlossen. Dahinter geht es auf Gletscherschliffen steil und teilweise seilgesichert hinunter zum Langenbach. Nach seiner Überbrückung folgen wir dem Anstiegsweg über die gesicherte Felsrinne hinauf zu den Gletscherschliffen oberhalb der Nürnberger Hütte. Am Anstiegsweg zurück zum Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der ÖBB nach Innsbruck. Mit dem Gletscherbus ins Stubaital eine Station nach Ranalt.

Anfahrt

Auf der Inntalautobahn A12 bis zur Ausfahrt Schönberg und auf der Stubaitalstraße B183 bis hinterhalb von Ranalt.

Parken

Gebührenpflichtiger Parkplatz der Nürnberger Hütte.

Koordinaten

DG
47.026360, 11.222004
GMS
47°01'34.9"N 11°13'19.2"E
UTM
32T 668843 5210489
w3w 
///ortung.räuber.erlassen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Amap

ÖK50 Blatt 2104

AV-Karte:  Stubaier Alpen Hochstubai

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Ausrüstung

Hochtourenausrüstung ist sinnvoll.

Fragen & Antworten

Frage von Winni Kurzeder  · 30.11.2020 · Community
Wie kommen Sie auf die Bewertung PD- und schwer! Meines Erachtens ist hier die Bewertung vor allem die Einstufung "schwer" weit überzogen und die Tour wird somit auf die selbe Stufe wie z.B. der Anstieg auf den Ankogel über den Südgrat gestellt! Ich sehe am Gipfelgrat keine Stelle im II. Grat. und das ist eine Grundvoraussetzung für die Bewertung PD! Freilich ist Bewertung immer subjektiv eingefärbt, aber die Bewertung bezieht sich immer auf optimale Verhältnisse.
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Schwierigkeit
I+, <30°, PD- schwer
Strecke
30,2 km
Dauer
10:00h
Aufstieg
1.200 hm
Abstieg
1.200 hm
Streckentour Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour Grat

Statistik

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