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Östliche Knotenspitze (3082 m), Rundtour

Skitour • Stubaier Alpen
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ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Nach gut 2-2,5 Stunden erreicht man von Seduck die Franz Senn Hütte.
    / Nach gut 2-2,5 Stunden erreicht man von Seduck die Franz Senn Hütte.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Durch das weitläufige Becken erfolgt der erste Teil des Anstieges zur Östl. Knotenspitze.
    / Durch das weitläufige Becken erfolgt der erste Teil des Anstieges zur Östl. Knotenspitze.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Am Fuße des Gschwezgrates geht es zügig bergan.
    / Am Fuße des Gschwezgrates geht es zügig bergan.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Ein wahres Toureneldorado, was auch die vielen Spuren verdeutlichen.
    / Ein wahres Toureneldorado, was auch die vielen Spuren verdeutlichen.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Der erste Teil der Skitour nach der Franz Senn Hütte beinhaltet ein schön kupiertes Gelände mit kurzen Steilstufen und Flachstücken.
    / Der erste Teil der Skitour nach der Franz Senn Hütte beinhaltet ein schön kupiertes Gelände mit kurzen Steilstufen und Flachstücken.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Der Knotenspitzferner ist nun bald erreicht und auch die steile Rinne ist bereits gut erkennbar.
    / Der Knotenspitzferner ist nun bald erreicht und auch die steile Rinne ist bereits gut erkennbar.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • In der steilen Rinne ist eine gute Spitzkehrentechnik notwendig.
    / In der steilen Rinne ist eine gute Spitzkehrentechnik notwendig.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Eine Steilrinne oberhalb des Knotenspitzferners ist ein Kriterium dieser Skitour.
    / Eine Steilrinne oberhalb des Knotenspitzferners ist ein Kriterium dieser Skitour.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Blick durch die Rinne hinunter zum Knotenspitzferner, der sich in den letzten Jahren stark zurückgezogen hat.
    / Blick durch die Rinne hinunter zum Knotenspitzferner, der sich in den letzten Jahren stark zurückgezogen hat.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die letzten Meter zum Gipfel sind steil und werden mit geschulterten Ski zu Fuß zurückgelegt.
    / Die letzten Meter zum Gipfel sind steil und werden mit geschulterten Ski zu Fuß zurückgelegt.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Bis zum Gipfel sind es nur mehr wenige Meter.
    / Bis zum Gipfel sind es nur mehr wenige Meter.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die Östl. Knotenspitze - bestiegen wird der etwas niedrigere Südgipfel.
    / Die Östl. Knotenspitze - bestiegen wird der etwas niedrigere Südgipfel.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die ersten Meter zum Gugeligen Ferner sollte mit den angeschnallten Ski abgestiegen werden. Ein in den Schnee hineingerammter Stock erleichtert den Abstieg.
    / Die ersten Meter zum Gugeligen Ferner sollte mit den angeschnallten Ski abgestiegen werden. Ein in den Schnee hineingerammter Stock erleichtert den Abstieg.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Extrem steil ist der Abstieg bis zum Beginn des Gugeligen Ferners.
    / Extrem steil ist der Abstieg bis zum Beginn des Gugeligen Ferners.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Nochmals der Verlauf des Abstieges bzw. die Abfahrt zum Gugeligen Ferner.
    / Nochmals der Verlauf des Abstieges bzw. die Abfahrt zum Gugeligen Ferner.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Bis an das Gletscherende des Gugeligen Ferners fahren wir ab, bevor wir durch die markante Südrinne ein letztes Mal aufsteigen.
    / Bis an das Gletscherende des Gugeligen Ferners fahren wir ab, bevor wir durch die markante Südrinne ein letztes Mal aufsteigen.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Steil geht es ein letztes Mal hinauf durch eine markante Rinne.
    / Steil geht es ein letztes Mal hinauf durch eine markante Rinne.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Um in das Unnütze Grübel zu gelangen, muss nochmals ein kurzes Stück steil abgestiegen werden. Das Becken des Ünnützen Grübels selbst, ist weitläufig und sehr schön kupiert.
    / Um in das Unnütze Grübel zu gelangen, muss nochmals ein kurzes Stück steil abgestiegen werden. Das Becken des Ünnützen Grübels selbst, ist weitläufig und sehr schön kupiert.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
Karte / Östliche Knotenspitze (3082 m), Rundtour
1500 2000 2500 3000 3500 m km 2 4 6 8 10 12 14 16
Wetter

Die Skitour von Seduck über die Franz Senn Hütte auf die Östliche Knotenspitze und einer Überschreitung mit Abfahrt über das Unnütze Grüebl ist landschaftlich grandios, jedoch erfordert die Rundtour eine entsprechende Ausdauer, absolut sichere Verhältnisse und alpine Erfahrung. Einzelne Abschnitte sind äußerst steil und erfordern eine sehr gute Skitechnik. 
schwer
16,5 km
6:45 Std
1750 hm
1750 hm
In den Wintermonaten ist ein Anstieg nur von Seduck (1472 m) auf die Franz Senn Hütte (2147 m) möglich, wodurch sich der Anstieg gegenüber dem Sommer (ab Oberiss) um 2 Stunden verlängert. Unschwierig ist der Abschnitt zur Schutzhütte und in weiterer Folge über die Karmulden des "Stiergschwez" bis zum Beginn des Knotenspitzferners. Der Anstieg zum Gipfel ist steil und wird anfangs noch mit Ski bestiegen. Zuletzt geht es mit geschulterten Ski zum Gipfel der Östl. Knotenspitze (3082 m). Die nun folgende Abfahrt zum Gugeligen Ferner ist anfangs sehr steil (ca. 50°-55°) und deshalb sollte mit angeschnallten Ski abgestiegen bzw. abgerutscht werden. Vom Gugeligen Ferner erfolgt ein neuerlicher kurzer, jedoch steiler Aufstieg durch eine Rinne, die auf der Nordseite steil abfällt. Hier muss nochmals ein kurzes Stück durch eine Rinne abgestiegen werden, bevor man das "Unnütze Grüebl", ein weit ausladendes Kar, erreicht. Über dieses Kar in unterschiedlicher Steilheit hinunter zur Oberisshütte (1742 m). Von hier über die vom Ratrac präpierte Route talauswärts bis Seduck (1472 m).

Autorentipp

Die Tour kann auf 2 Tage ausgedehnt werden, indem man auf der Franz Senn Hütte nächtigt. Eine Reservierung ist dann unbedingt erforderlich!
outdooractive.com User
Autor
Josef Essl
Aktualisierung: 05.12.2015

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höhenlage
3082 m
1472 m
Höchster Punkt
Öst. Knotenspitze (3082 m)
Tiefster Punkt
Seduck (1472 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Diese Rundtour ist nicht nur lange und erfordert deshalb eine gute Kondition, sondern auch absolut sichere Lawinenverhältnisse. Darüber hinaus sind einige Abschnitte sehr steil, die an den/die TourengeherIn hohe alpine Anforderungen stellen. 

Ausrüstung

Skitourenausrüstung mit Sonde, Schaufel und LVS-Gerät.

Weitere Infos und Links

Franz Senn Hütte (2147 m): geöffnet von Mitte Februar bis Anfang Mai, office@franzsennhuette.at, www.franzsennhuette.at, Tel. +43/(0)5226/2218

Start

Seduck (1472 m) (1497 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.109868 N 11.224887 E
UTM
32T 668798 5219775

Ziel

Seduck (1472 m)

Wegbeschreibung

Von Seduck (1472 m) folgen wir der vom Ratrac ausgefahrenen Spur (= Sommerstraße) bis zur Oberisshütte (1745 m), die aber in den Wintermonaten mit dem PKW nicht erreichbar ist. An dieser vorbei, folgen wir noch ein Stück dem Sommerfahrweg, bis wir zur Abzweigung Sommerweg bzw. Winterweg gelangen. Wir steigen über den Winterweg auf, der sich oberhalb des Alpeiner Baches in angenehmer Steilheit zur Franz Senn Hütte führt. Nach gut 2 -2,5 Stunden haben wir die Schutzhütte erreicht. Da die Franz Senn Hütte ab Februar geöffnet hat, sollte man eine Einkehr einplanen. Von der Schutzhütte führt die Skitour nun in südlicher bzw. südöstlicher Richtung über weitläufige Kare und Böden in einem links-rechts-links-Bogen bergan. Ab ca. 2500 m steilt sich das Gelände auf und über eine Rampe und einer kurzen Querung gelangen wir in das Becken des Knotenspitzferners. Über dieses kleine Gletscherbecken zuerst wenig steil hinauf, bis wir zu einer Rinne gelangen, die sich nun kräftig aufsteilt. Bei guten Schneeverhältnissen durchwegs mit den angeschnallten Ski in einigen Spitzkehren hinauf bis zu den Felsen. Aufgrund der Steilheit sind ab ca. 3000 m die Ski zu schultern. Den Hauptgipfel mit 3100 m lassen wir linkerhand liegen und erreichen zuletzt unschwierig den etwas niederen Südgipfel der Östl. Knotenspitze (3082 m). Vom Gipfel blicken wir bereits nach Osten in den darunterliegenden Gugeligen Ferner. Vom Gipfel einige Meter zurück in nördlicher Richtung, zieht nun nach Osten eine sehr steile Rinne hinunter zum Ferner. Eine Abfahrt zwischen den Felsen sollte man besser unterlassen, da die Rinne anfänglich sehr schmal und an die 50°-55° steil ist. Angenehmer ist es die ersten Meter mit angeschnallten Ski hinunter zu steigen und dabei den Stock mit dem Griff als Sicherung in den Schnee zu rammen. Hat man diesen steilen Abschnitt überwunden, ist in weiterer Folge eine Abfahrt in den Gletscherkessel des Gugeligen Ferners möglich. Am Ende des Kessels zieht sich linkerhand bzw. westlich des Schrimmenkopfes eine markante, nach Süden ausgerichtete steile Rinne hinauf. In einem Linksbogen steuern wir diese steile Rinne an und erreichen nach ingesamt ca. 180 Höhenmetern die Scharte. Um nun in das weitläufige Kar des "Unnützen Grüebels" zu gelangen, müssen die Ski geschultert werden. Ein steiler kurzer Abschnitt in das beginnende Kar wird dabei zu Fuß überwunden. Nach diesem letzten Kriterium liegt ein weitläufiges und schön kupiertes Kar vor uns, wobei im Mittelteil ein längerer Hang nochmals etwas steiler ist und hier auf jeden Fall die Lawinensituation zu beachten ist. Ab dem so genannten "Kuhgschwez" geht es je nach Schneelage zwischen den Grünerlen hinunter in den Talboden zur Oberisshütte (1745 m), wo wir zur Aufstiegs- bzw. Ratracspur hinüberqueren. Zuletzt führt uns die Abfahrt zurück nach Seduck (1472 m).

Öffentliche Verkehrsmittel

Eine Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist für diese Tour nicht zielführend, da in das Oberbergtal keine Busverbindung existiert. Einzige Möglichkeit wäre mit dem INN.Bus der IVB bis nach Milders zu fahren (www.ivb.at) und sich anschließend mit dem Funktaxi Danler (Tel. +43/(0)5226/3333, E-mail: info@almhof.com) ins Oberbergtal.

Sollte man jedoch mehrere Tage auf der Franz Senn Hütte einplanen, sollte eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Auge gefasst werden, weil damit auch Überschreitungen in andere Täler (z.B. Lüsenertal, Ötztal) möglich sind.

Anfahrt

Von Westen und Osten auf der Autobahn A12 bis zur Auffahrt Brennerautobahn A13 in Richtung Brenner. Kurz vor der Mautstelle Schönberg, zweigt man rechterhand in Richtung Stubaital ab (Mautstelle). Weiter auf der Stubaital Straße B183 nach Neustift i. Stubaital. Beim Kreisverkehr rechterhand in den Ort von Neustift und weiter auf der Franz-Senn-Straße nach Milders und hier rechterhand in das Oberbergtal bis zum Weiler Seduck (1472 m).

Achtung: In den Wintermonaten ist die Straße nur bis nach Seduck geöffnet! 

Parken

Am Ausgangspunkt der Skitour in Seduck sind einige gebührenfreie Parkmöglichkeiten direkt an der Straße vorhanden.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Piepenstock, J. (2012): Stubaier Alpen (inkl. Kühtai, Sellrain & Westliche Brennerberge). Panico Alpinverlag (Hrsg.). 1. Aufl.; Köngen, 323 S.

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Innsbruck/Umgebung (Skirouten), Nr. 31/5, 1:50.000 Alpenvereinskarte Hochstubai (Skirouten), Nr. 31/1, 1:25.000 Alpenvereinskarte Stubai/Sellrain (Skirouten), Nr. 31/2, 1:25.000

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
16,5 km
Dauer
6:45 Std
Aufstieg
1750 hm
Abstieg
1750 hm
Streckentour Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Geheimtipp Gipfel-Tour

Wetter Heute

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