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Start Touren Obergurgler Hüttenrunde - Etappe 4: Hochwildehaus - Ramolhaus
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Hochtour empfohlene Tour Etappe 4

Obergurgler Hüttenrunde - Etappe 4: Hochwildehaus - Ramolhaus

Hochtour · Ötztaler Alpen
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  • Blick vom Ramolhaus auf die Seelenkögel
    / Blick vom Ramolhaus auf die Seelenkögel
    Foto: Stefan Herbke, alpenvereinaktiv.com
  • / Beim Ramolhaus, Blick auf Hohe Wilde (re.)
    Foto: Stefan Herbke, alpenvereinaktiv.com
  • / Abstieg vom Schalfkogel, Blick auf Gurgler Ferner und Hohe Wilde
    Foto: Stefan Herbke, alpenvereinaktiv.com
  • / Abstieg vom Schalfkogel über den Grat Richtung Firmisanschneide
    Foto: Stefan Herbke, alpenvereinaktiv.com
  • / Abstieg vom Schalfkogel über den Grat Richtung Firmisanschneide
    Foto: Stefan Herbke, alpenvereinaktiv.com
  • / Schalfkogel mit dem eleganten Nordgrat
    Foto: Stefan Herbke, alpenvereinaktiv.com
  • / Schalfkogel
    Foto: Stefan Herbke, alpenvereinaktiv.com
  • / Ramolhaus
    Foto: Stefan Herbke, alpenvereinaktiv.com
m 3800 3600 3400 3200 3000 2800 2600 7 6 5 4 3 2 1 km Schalfkogel Ramolhaus Hochwildehaus
Der alpine Übergang über den Schalfkogel wird selten begangen, obwohl er bergsteigerisch absolut lohnend ist. Spaltige Gletscher, elegante Firngrate und wegloses, gut gangbares Gelände zeichnen diese Etappe aus.
schwer
Strecke 7,8 km
6:30 h
930 hm
815 hm
Am Hochwildehaus ist der Gurgler Ferner zum Greifen nah, doch die wahre Ausdehnung dieses Riesengletschers sieht man erst von gegenüber. Etwa vom Anstieg zum Schalfkogel über den Kleinleitenferner. Mit jedem Meter bergauf weitet sich der Blick über den riesigen, gut zehn Kilometer langen Gurgler Ferner. In einem weiten Bogen umgeht der Anstieg die Spaltenzonen des Kleinleitenferners, um schließlich ab dem Schalfkogeljoch entlang des Grates über Schnee und Felsen das Gipfelkreuz zu erreichen. Im Gegensatz zu Seelenkogel und Hoher Wilde gibt es hier keinen angelegten oder gesicherten Steig. Dafür beim Abstieg einen eleganten Firngrat ins Joch nördlich des Gipfels und wegloses Gelände auf der Terrasse der Fernerbänke. Zwischen mächtigen, einst vom Gletscher glattgeschliffenen Felsrücken, Schnee und Geröll, sucht man sich mit Blick auf die Gipfel der letzten Tage selbst seinen Weg.

Autorentipp

Hinweis: Aufgrund irreparabler Schäden bleibt das Hochwildehaus bis auf Weiteres geschlossen (Stand: April 2016). Bitte weichen Sie bei der Tourenplanung auf die nahe gelegene Langtalereckhütte aus, entsprechend länger sind die Gehzeiten.

Wer sich im leichten Fels wohl fühlt und auch steile Firnpassagen mag, der hält sich beim Abstieg vom Schalfkogel an den Grat Richtung Firmisanschneide und steigt bei Erreichen des Gletscherrestes in der Ostflanke der Firmisanschneide über diesen ab.  Auf etwa 3100 Meter Höhe trifft man auf die vom Schalfkogel kommenden Spuren.

Profilbild von Stefan Herbke
Autor
Stefan Herbke
Aktualisierung: 07.08.2019
Schwierigkeit
30° schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
3.540 m
Tiefster Punkt
2.719 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Achtung auf Spalten, bei schlechter Sicht sehr schwere Orientierung. Alternative: Abstieg Richtung Langtalereckhütte, dann über die Gletscherzunge des Gurgler Ferners und steiler Anstieg zum Ramolhaus.

WICHTIG: Die Beschreibung bezieht sich auf die Verhältnisse im Herbst 2014. Die letzten warmen Sommer führten jedoch zu Veränderungen im Hochgebirge, so dass man sich unbedingt vor Beginn der Tour über die aktuelle Siutuation informieren muss. Je nach Ausaperung der Gletscher kann es sogar sein, dass einzelne Abschnitte der Tour nur schwer oder gar nicht mehr begehbar sind.

Weitere Infos und Links

www.dav-hamburg.de

Start

Hochwildehaus (2.866 m)
Koordinaten:
DD
GMS
UTM
w3w 

Ziel

Ramolhaus

Wegbeschreibung

Vom Hochwildehaus quert man mit etwas Höhenverlust auf den Gurgler Ferner. Dort über eine steile Stufe zum Kleinleitenferner. In einem Links-Rechts-Bogen an den Spaltenzonen vorbei in das Schalfkogeljoch und entlang des Grates über Schnee und leichte Felsen auf den Schalfkogel (3540 m). Vom Gipfelkreuz kurzer Abstieg über einen Firngrat Richtung Norden in einen Sattel, bei dem man rechts auf den Gletscher wechselt. Im nördlichen Bereich des Gletschers bleibend bergab, bis man auf etwa 3100 Meter Höhe zu dem vom Firmisanjoch herabziehenden Felskamm quert (Steinmann!). Im weglosen Gelände folgt man einer Art Rampe unterhalb des Gletscherrestes in der Ostflanke der Firmisanschneide zu ein paar kleinen Seenaugen oberhalb der sogennanten Fernerbänke. Ein kurzer Gegenanstieg führt über Geröll (vereinzelt Steinmänner) zum Ramolhaus (3006 m).

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
GMS
UTM
w3w 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 30/1 – Ötztaler Alpen Gurgl.

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Komplette Gletscherausrüstung, Steigeisen.

Fragen & Antworten

Frage von Sophia Metz · 17.01.2020 · Community
Hallo :) kleiner Hinweis zu der Obergurgler Hüttenrunde: auf der Homepage des Ramolhauses steht, dass eine Überschreitung des Schalfkogels nicht mehr gefahrlos im Sommer möglich ist https://www.dav-hamburg.de/huette/routeschalfkogel
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Schwierigkeit
30° schwer
Strecke
7,8 km
Dauer
6:30 h
Aufstieg
930 hm
Abstieg
815 hm
Etappentour aussichtsreich Gipfel-Tour Grat Überschreitung

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