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Norissteig

· 9 Bewertungen · Klettersteig · Nürnberger Land
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  • Am Norissteig.
    / Am Norissteig.
    Foto: (c) cacherblog.de
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m 700 600 500 400 5 4 3 2 1 km Noristörk Franke-Kamin Brettl Knechtshöhle Mittelbergwand

Der Norissteig in der fränkischen Alb ist ein 1929 von der  DAV- Sektion Noris angelegter Rundwanderweg mit leichten Klettersteig-Passagen. 
leicht
5,7 km
2:00 h
270 hm
269 hm
Der fast 6 km lange Norissteig führt durch die Wälder zwischen Fischbrunn und Hirschbach am schönen Hirschbachtal und ist eine beliebte Ausflugsadresse im Großraum Nürnberg. Immer wieder werden leichte bis mittelschwere Klettersektionen wie Höhlen, Traversen und Felskamine passiert, die aber alle auch auf dem parallel verlaufenden Normalweg umgangen werden können. 
outdooractive.com User
Autor
Patrick Schmidt
Aktualisierung: 20.02.2014

Schwierigkeit
B leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
525 m
Tiefster Punkt
365 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
50 m
Wandhöhe
50 m
Kletterlänge
50 m
Abstieg
50 m

Sicherheitshinweise

Einige Kletterpassagen liegen fast immer im Schatten, sind moosig und oft feucht.

Weitere Infos und Links

Norissteig (DAV)
Wetter

Start

Fischbrunn (364 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.542560, 11.508290
UTM
32U 681452 5490795

Ziel

Fischbrunn

Wegbeschreibung

Zustieg:
Am Parkplatz in Fischbrunn finden wir die alte Kunstmühle, an der ein Weg in nördlicher Richtung aus dem Örtchen heraus und in den Wald führt. Nach einer Viertelstunde erreichen wir ein Schild des DAV, das den Einstieg in den Rundwanderweg markiert (Markierung: Rotpunkt).  

Routenverlauf:
Zwischen einer Gruppe großer und kleiner Felsblöcke mit schönem Mischwald-Bäumen geht es steil hinauf, bis wir die Amtsknechthöhle erreichen.
Diese betreten wir durch leichte Kletterei (A/B) am Drahtseil gesichert durch ein Höhlenfenster in der fast senkrechten Felswand. Wir steigen durch die kleine Höhle leicht aufwärts und verlassen diese auf der Rückseite, ebenfalls durch einfache Kletterei (A). Wir folgen der Wegmarkierung weiter und erreichen das markante Noris-Törl,  einen 10 Meter hohen Felsbogen mit einem 2,5 Meter breiten und 4 Meter hohen großen Loch. Wer möchte, der kann auch das Törle besteigen, allerdings ist diese Freikletterei nicht sehr einfach. Am Törle selbst bietet sich dafür eine ideale Gelegeheit für eine kurze Rast. Nach einem kurzen Abstieg führt der Weg erst in einem Rechtsbogen und anschließend nach links zur nächsten Kletterpassage, dem 30 m hohen Brettl. Dort überqueren wir auf Eisenstiften und am Drahtseil gesichert die steile Wand. Wie erwähnt, können alle Kletterpassagen auch auf dem Normalweg umgangen werden. Anschließend folgen wir dem Pfad in gleicher Höhe entlang weiterer Drahtseile und gelangen zum Sprungstein, einer tiefen Kluft, die wir mit einem beherzten Sprung überwinden. ( Am Sprungstein befinden sich übrigens auch Sportkletterrouten mit Schwierigkeitsgraden von IV bis IX+). Wir klettern über zerklüftete Felsen abwärts und folgen der Rotpunkt-Markierung bis zum Franke-Kamin. Dieser 20 Meter tiefe Kamin ist mit Griffen und Tritten sowie einem Drahtseil versehen, was und den Abstieg am oft sehr feuchten Fels erleichtert ( Der Franke-Kamin gehört zur Castellwand, die über 40 Sportkletterrouten in den Schwierigkeitsgraden von 3+ bis 10- bietet). Der Wanderweg steuert nun direkt auf das Kletter-Highlight des Steigs zu, die 50 m hohe Mittelbergwand. Diese ist ebenfalls drahtseilgesichert und zusätzlich an schwierigen Stellen mit Eisenstiften versehen. Wir erklimmen das erste Stück über einen  8 Meter hohen Kamin. Anschließend folgt ein langer, steiler und ausgesetzter Quergang (Norissteig-Buch) mit einer kleinen Steilstufe, die es zu überwinden gilt, wenn wir das Gipfelkreuz erreichen wollen. Dort bietet sich uns eine herrliche Aussicht ins Hirschbachtal ( Die Mittelbergwand ist mit über 60 gesicherten Routen ein lohnendes Ziel für Sportkletterer. Schwierigkeitsgrade von 3 bis 10-).


Abstieg:
Wir steigen an der Rückseite der Mittelbergwand ab und kehren zurück zum Weg, dem wir anschließend in einem weiten Rechtsbogen hinunter zum Hirschbach folgen. Entlang der Fischweiher führt dieser nun zurück zur DAV-Steigtafel, ab der wir auf unserem Zustiegsweg zurück zum Parkplatz wandern.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Hohenstadt, weiter zu Fuß zum Einstieg.

Anfahrt

Von Hersbruck aus fährt man ins Hirschbachtal bis nach Fischbrunn. In Fischbrunn parkt man in der Linkskurve auf dem gr. Parkplatz auf der rechten Seite. Von hier aus beginnt auch in östlicher Richtung der markierte Wanderweg zum Norissteig  (Roter Punkt).

Parken

Parkplatz in Fischbrunn
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Wer die Klettersteig-Passagen gehen möchte, der sollte eine komplette Klettersteigausrüstung (Klettergurt, KS-Set, Helm, Klettersteighandschuhe) sowie Wanderschuhe/Klettersteigschuhe tragen. Für Kinder und schwächere Geher empfiehlt sich ein Sicherungsseil (z.B. Franke-Kamin)

 

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 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.

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Bewertungen

3,9
(9)
An Ja
17.07.2019 · Community
der Norissteig ist mehr ungesichertes Kraxeln als Klettersteig. Macht aber trotzdem gr. Spass
mehr zeigen
Michael D.
30.07.2018 · Community
Habe mit meinen Kindern (10 und 12 J.) ca vier Stunden für die Tour gebraucht, obwohl wir nicht getrödelt haben.
mehr zeigen
Manuel Arzberger
21.05.2018 · Community
Schöne Tour, jedoch muss ich, wie meine Vorgänger, bemängeln, dass manche Passagen nicht mit einem Stahlseil gesichert sind. Die Tour lässt sich trotzdem gut absolvieren, jedoch hat man teilweise bei eben jenen Stellen ein mulmiges Gefühl.
mehr zeigen
Gemacht am 21.05.2018
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Fotos von anderen

+ 3

Bewertung
Schwierigkeit
B leicht
Strecke
5,7 km
Dauer
2:00h
Aufstieg
270 hm
Abstieg
269 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights faunistische Highlights Gipfel-Tour alte Sicherung

Statistik

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