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Nordwaldkammweg Tour 3 Haslach - Bad Leonfelden

Wanderung · Böhmerwald
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ÖAV Sektion Freistadt Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Grünes Band bei der ÖAV-Helfenbergerhütte
    / Grünes Band bei der ÖAV-Helfenbergerhütte
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • Haslach, Alter Turm mit Heimatmuseum
    / Haslach, Alter Turm mit Heimatmuseum
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Haslach, Kontrollstelle Nordwaldkammweg
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Markt Haslach
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Helfenberger Hütte
    Foto: Sektion Rohrbach, ÖAV-Hüttenfinder
  • / Helfenberger Hütte
    Foto: Sektion Rohrbach, ÖAV-Hüttenfinder
  • / Erntezeit in der Nähe des Nordwaldkammweges
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Stelzerkapelle bei Afiesl
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Denkmal halber Nordwaldkammweg bei Guglwald
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Hotel Guglwald, Kontrollstelle Nordwaldkammweg
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Mahnmal Eiserner Vorhang bei Guglwald
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Mahnmal Eiserner Vorhang bei Guglwald
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Zollhaus Guglwald vom Mahnmal Eiserner Vorhang
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Grenze beim Mahnmal Eiserner Vorhang in Guglwald
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Kaiser Franz Josefs Warte
    Foto: Johannes Leitner, http://bergeundtaeler.at
  • / Waldschenke
    Foto: Johannes Leitner, http://bergeundtaeler.at
  • / Nordwaldkammwegführer
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Blick vom Nordwaldkammwegabstieg auf Bad Leonfelden mit Wüstensand in der Luft
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Bad Leonfelden, Konditorei am Hauptplatz
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Bad Leonfelden, doppelt gebackenes Käferbrot am Hauptplatz
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • / Kletterhalle Bad Leonfelden
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
600 800 1000 1200 1400 m km 5 10 15 20 25 Haslach Denkmal halber Nordwaldkammweg Kaiser Franz Josefs Warte ~1145m

Der Nordwaldkammweg ist ein technisch leichter Wanderweg am Nordkamm des Mühlviertels, der markierte Wege in Deutschland, Österreich und Tschechien umfasst und rund 14 Tage Wandervergnügen bedeutet. Die dritte Tagestour führt von Haslach über Guglwald zum Sternstein und hinunter nach Bad Leonfelden.

mittel
27,8 km
8:15 h
900 hm
662 hm

Der Nordwaldkammweg ist der älteste Weitwanderweg Österreichs. Mit seiner typischen blau-weißen Kammmarkierung ist er Nachfolger und Teil des Kammweges des Böhmerwaldbundes aus 1912, der damals in Rosenberg an der Moldau begann und entlang der tschechischen Grenze über das Erz- und Riesengebirge bis Polen führte.

2012 wurde der klassische Nordwaldkammweg vom Dreisesselberg in Bayern zum Nebelstein im Waldviertel um einen Rückweg, den Nordwaldkammweg II erweitert, der nach dem Fall des Eisernen Vorhangs das Grüne Band Europas nutzt.

Der dritte Tag führt durch Kulturlandschaft, erinnert beim Mahnmal Eiserner Vorhang an frühere Zeiten und bringt mit der Aussicht von der Sternsteinwarte einen Höhepunkt für die Bergwanderer.

 

Für die Begehung des Nordwaldkammweges besteht die Möglichkeit, Abzeichen zu erwerben. Dazu ist an den Kontrollstellen ein Stempel im Stempelbuch samt Bestätigung mit Datum und Unterschrift des Beherbergungsbetriebes oder Tourismusbüros vorgesehen. Wenn keine Möglichkeit für den Stempel mit Bestätigung besteht, kann auch ein Selfie gemacht werden (Datum einblenden). Wird die Begehung des Weges unterbrochen, ist die Kontrollstelle mit neuem Datum nochmals zu stempeln.

Kontrollstellen:

4. Haslach: Gasthaus Reiter "Zum Alten Turm" oder Tourismusbüro Haslach, Stahlmühle 4, +43 7289 723000

5. Afiesl: AV-Helfenbergerhütte oder Guglwald: Hotel Guglwald,

6. Bad Leonfelden: wahlweise Berggasthof Waldschenke oder Leonfeldner Hof oder Kurverband Bad Leonfelden, Hauptplatz 19, A-4190 Bad Leonfelden

Autorentipp

Wenn auf der Strecke vor Guglwald das Denkmal „Halber Nordwaldkammweg“ erreicht wird, bezieht sich das auf die erste Umsetzung des Nordwaldkammweges vom Dreisesselberg zum Nebelstein.

outdooractive.com User
Autor
Gerd Simon 
Aktualisierung: 07.02.2017

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1118 m
Tiefster Punkt
518 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Helfenberger Hütte
Waldschenke 950m
Haslach
Tourismusinformation Bad Leonfelden

Sicherheitshinweise

Es ist für Nicht-Österreicher ein gültiger Reisepass oder Personalausweis erforderlich!

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Regenjacke, 2 l zum Trinken und eine kräftige Jause für das Rasten an den Kraftplätzen an der Strecke sowie die Mitnahme des Nordwaldkammwegführers wird empfohlen.

Weitere Infos und Links

Aktuelles zum Nordwaldkammweg gibt es auf der Argeleitung des Nordwaldkammweges

Start

Haslach an der Mühl (518 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.576736, 14.039017
UTM
33U 429117 5380851

Ziel

Bad Leonfelden

Wegbeschreibung

Nachdem wir in Haslach z. B. das Heimatmuseum im Alten Turm (Windgasse 10, 4170 Haslach an der Mühl, N 48° 34.604‘, E 14° 2.341‘,http://www.haslach-erleben.at/alter-turm) besichtigt haben, durchschreiten wir das textile Zentrum Haslach mit verschiedenen Kultureinrichtungen und einem Museum über die regionale Geschichte der Textilindustrie. Wir holen vielleicht beim Markt noch eine Jause für tagsüber und biegen am östlichen Ortsausgang in die nach Norden führende Hörleinsödter Gemeindestraße ein, von der wir gleich wieder rechts abbiegen. Immer stark ansteigend, erreichen wir über Haid und Innenschlag, wo es leider kein Quartier mehr gibt, nach knapp 1 ½ Std. die tschechische Grenze mit einem schönen Rückblick in die Talniederung. Wenn man vor dem Queren des Scheidebaches ein paar hundert Meter den Steig Richtung Norden geht, gewinnt man einen guten Eindruck vom Grünen Band. Der NWKW erreicht schließlich die AV-Helfenberger Hütte, die etwas bergab, linksseitig des Weges liegt. Am Parkplatz der Helfenberger Hütte an der Afiesler Bezirksstraße mündet rechts der Hauptwanderweg 140, von Linz nach Afiesl führend, ein.

 

AV Helfenbergerhütte

Die familienfreundliche Helfenbergerhütte (N48°35,273‘, E14°07,148‘) gehört dem Alpenverein Rohrbach (http://www.alpenverein.at/rohrbach ). Die Helfenbergerhütte ist eine Selbstversorgerhütte. Als Attraktion gibt es eine Boulderwand, einen Brunnen und eine große Liege- und Spielwiese. Die Hüttenadresse ist Oberafiesl 18, A-4170 Oberafiesl, Auskunft zur Hütte hinsichtlich Reservierungen für Nächtigungen gibt es bei Walter Stütz, Tel. +43 650- 2524126, E-Mail helfenbergerhuette.rohrbach@sektion.alpenverein.at .

 

Weiter auf dem Nordwaldkammweg

Nördlich von Oberafiesl (Seehöhe 840 m) mit seinen Spezialhotels, wobei im Aviva (http://www.hotel-aviva.at/) in St. Stefan am Walde auch Nächtigung für Wanderer möglich ist, verläuft der NWKW in östlicher Richtung über die Stelzer-Kapelle mit Blick auf den Windpark Sternwald zur Löffler-Säge vor Guglwald weiter. Kurz nach der Löffler-Säge biegen wir scharf links ab auf die Straße, überschreiten die Brücke der „Steinernen Mühl" und wandern leicht ansteigend auf der Straße hart an der Staatsgrenze entlang Richtung Hotel Guglwald (kein Gehsteig, Vorsicht!). Bei N48°35,403‘, E14°10,325‘ steht neben der Straße der von der Gemeinde Schönegg gewidmete Gedenkstein „Halber Weg“ zwischen Dreisesselberg und Nebelstein.

 

Im Bereich des Hotelareals Guglwald ist die 1802 bis 1805 errichtete Franzosenkapelle zu sehen. Die Kapelle wurde zu einer Heimatvertriebenen-Gedächtnisstätte umgestaltet, sie war alljährlich Treffpunkt für die in aller Herren Länder verstreuten Heimatvertriebenen der Gemeinden Kapellen, Heuraffl, Friedberg, Malsching, Kienberg und Hohenfurth. Heute ist die Franzosenkapelle ein gefragter Ort zum Heiraten, hat man doch auch gleich den ganzen Komfort eines guten Hotels anbei.

 

Vom Hotel Guglwald wandern wir noch ca. 150 m entlang der Straße bis zum Grenzübergang (Verbindungsweg V5 nach  Predni vyton oder Kaplicki ab dem alten Zollhaus N48° 35.404‘, E 14° 10.520‘), an diesem vorbei hinunter zum Freibach und dann ansteigend zum Mahnmal Eiserner Vorhang. 10 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 und der Öffnung des Eisernen Vorhangs in Folge wurde ein Teil des Stacheldrahtverhaus zwischen Österreich und Tschechien als Mahnmal wieder aufgestellt. Auf Schautafeln in einem nachgebauten Schießstand kann man sich über jenes Bauwerk, das Europa jahrzehntelang in Ost und West trennte und Vorläufer der vielen Grenzzäune in der heutigen Welt war, informieren.

 

Wir folgen vom Mahnmal dem Weg, der zuerst bergab zu einem Bauernhaus an der Grenze und dann ansteigend durch den Wald führt. Bald ist die Streusied­lung „Sternwaldhäusel" erreicht, kurz nach dem letzten Haus, das links des Weges liegt, steigen wir nach rechts auf einem Waldweg bergan, der an der Nordflanke des Hirschensteins (1.126 m) mit dem Windpark Sternwald entlangführt zum „Roten Marterl“. Hier können wir wieder zum NWKW II wechseln (V6). Der Weiterweg führt am Bildbaum „Hölzerner Herrgott" vorbei und wendet sich dann nach Südosten. Dort, wo wir zum Wanderweg Nr. 24 kommen, biegen wir scharf nach links ab. Wer eine Rast braucht vor dem kommenden Aufstieg, geht noch 50 Meter gerade aus und nutzt das nette „1000m Platzl“. Nach der Pausenmöglichkeit steigen wir ca. 30 Min. bergan zur Aussichtswarte auf dem Sternstein (1.125 m, N48° 33.479‘, E14° 15.316‘). Von der „Kaiser Franz Joseph Jubiläumswarte", die 1898/99 vor der Gemeinde Leonfelden erbaut wurde, haben wir einen herrlichen Rundblick ins Böhmerland zum Schöninger, über den 1.111m hohen Viehberg bei Sandl im Osten und den Breitenstein im Süden bis zum Ameisberg im Westen. Bei klarer Sicht zeigt sich von Südost bis Südwest die Kette der nördlichen Kalkalpen vom Schneeberg (höchster Berg Niederösterreichs) bis zum Schigebiet Untersberg bei Gutenstein/NÖ. Die Warte wird vom Alpenverein Bad Leonfelden betrieben, Möglichkeit zum Essen oder Übernachtung besteht nicht, in den Wintermonaten November bis März ist die Warte aus Sicherheitsgründen geschlossen.

 

Am Sternstein beginnt der Weitwanderweg Nr. 09 (Salzsteigjochweg). Am Osthang des Sternsteins sind Schiabfahrten, die von einem Sessel- und Schlepplift erschlossen sind. Zwei Wanderloipen „Rund um den Sternstein" ergänzen dieses ideale Wintersportgebiet. Vom Sternstein absteigend erreichen wir nach ca. 30 Min. den Gasthof „Zur Waldschenke" am Sternstein (Einmündung des Weges Nr. 142 von Oberneukirchen über Brennwald, Nächtigungsmöglichkeit, N 48° 32.824‘, E 14° 16.317‘).

.

Weiter bergab führt die Wanderung durch Waldstücke, auf Feld­wegen und über Lichtungen. Beim Austritt aus dem Wald haben wir vom „Lug ins Land" einen umfassenden Ausblick auf Bad Leonfelden und seine Umgebung. Wer noch nicht genug hat vom Tag, kann in der Kletterhalle Bad Leonfelden den Tag ausklingen lassen.

 

Quartiere, Details zu den Verbindungswegen sowie zur Geschichte des Nordwaldkammweges und der Region sind im neuen Nordwaldkammwegführer zu finden, der online über den Verlag Pustet, im Buchhandel, bei den Tourismusverbänden des Mühl- und Waldviertels sowie bei einigen Quartieren am Weg zu kaufen ist.

Öffentliche Verkehrsmittel

Erreichbarkeit Ausgangspunkt: Haslach ist gut mit Bahn + Bus erreichbar, dabei ist zu beachten, dass der ÖBB-Bahnhof Haslach/Mühl 3,0 km vom Ort entfernt liegt.

Anfahrt

Haslach per PKW erreicht man in Österreich über Rohrbach, Schwarzenberg oder Bad Leonfelden, von Tschechien über Guglwald

Parken

ausreichend Parkmöglichkeit

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Nordwaldkammwegführer Verlag Pustet

Kartenempfehlungen des Autors

Ferienregion Böhmerwald 1:50.000

Wanderkarte Mühlviertler Sterngartl 1:37.500

http://www.freytagberndt.com Freytag-Berndt und Artaria KG Brunner Straße 69, A-1230 Wien Tel.: +43-1-869 90 90-0, Fax: +43-1-869 90 90-61 E-Mail: office@freytagberndt.at, WK 262 Böhmerwald – Mühlviertel – Moldaustausee M 1: 50.000

 

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
27,8 km
Dauer
8:15 h
Aufstieg
900 hm
Abstieg
662 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

: h
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