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Neveser Höhenweg

Bergtour · Kronplatz
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Johannes Renfordt 
  • Morgendlicher Blick zum Möseler
    / Morgendlicher Blick zum Möseler
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Im Pfeifholdertal
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Der Eisbruggsee
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Rückblick zur Edelrauthütte
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Der Blick hinunter zum Neves-Stausee ist auf dem Höhenweg allgegenwärtig
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Hoher Weißzint oberhalb eines Bergsees mit Wollgras
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Zahlreiche Bäche ziehen sich vom vergletscherten Alpenhauptkamm hinab
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Gletschersee unterhalb des westlichen Nevesferners
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Die Gletscher haben bizarre Felsbrocken in der Landschaft abgesetzt
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Die Brücke unterhalb des Turnerkamps ist sehr schmal - aber stabil
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Die Chemnitzer Hütte ist nicht mehr weit
    Foto: Johannes Renfordt, Community
m 2600 2400 2200 2000 1800 1600 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Vom Neves-Stausee geht es das Tal hinauf zur urigen Edelrauthütte am Eisbruggjoch. Dort beginnt der eigentliche Neves-Höhenweg, der zur Chemnitzer Hütte führt, bevor es wieder hinab zum Stausee geht.
mittel
Strecke 18,3 km
8:07 h
1.048 hm
1.048 hm

Vom Parkplatz am Nevesstausee geht es zuerst ein wenig um den See herum, bevor der Anstieg durch das Pfeifholdertal zur Edelrauthütte beginnt. Schnell ist die Baumgrenze erreicht und über eine kleine Hochfläche hinweg geht es meist gleichmäßig und einem Bachlauf folgend bis zur Hütte. Dort beginnt der eigentliche Neveser Höhenweg, der in hier vorgestellter östlicher Richtung zeitweise an einem sehenswerten Gletscherrückzugsgebiet entlang zur Chemnitzer Hütte führt.

Hervorzuheben ist der Neveser Höhenweg vor allem auf Grund seiner geologisch interessanten Details. An vielen Stellen schimmert und glitzert der Weg auf Grund vielfältiger Erzeinträge im Gestein. Es finden sich auch verschiedentliche Quarzadern auf und neben dem Weg. Ein besonderes Highlight stellt der zu passierende Gletschersee dar und dessen Umgebung dar: es finden sich zahlreiche Hinweise, mit welcher Kraft der sich längst zurückgezogene Westliche Nevesferner diesen Landschaftsabschnitt gestaltet hat. Glatt geschliffene Felsen, kleine Findlinge und Geschiebe finden sich zahlreich.

Autorentipp

Der Neveser Höhenweg ist äußerst lohnenswert: viele schöne Ausblicke auf die Gletschergebiete rund um den Großen Möseler ergeben sich hinter fast jeder Wegbiegung auf's Neue. Dafür empfiehlt es sich, wie hier vorgeschlagen, von West nach Ost zu gehen.
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Gletschersee, 2.662 m
Tiefster Punkt
Neves-Stausee, 1.853 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Ein Teilstück des Neveser Höhenwegs ist südlich des Großen Möselers unpassierbar geworden. Ein neu angelegter und markierter Weg umgeht die Stelle großzügig oberhalb der alten Wegpassage. Ältere Karten und Wegbeschreibungen können unter Umständen die neue Wegführung noch nicht enthalten. Bitte unbedingt beachten: die neue Wegführung dauert deutlich länger und erfordert einige zusätzliche Höhenmeter!

Weitere Infos und Links

Fahrplanauskunft Südtirol: http://www.sii.bz.it/de/

Start

Parkplatz am Neves-Stausee (1.868 m)
Koordinaten:
DD
46.948112, 11.784916
GMS
46°56'53.2"N 11°47'05.7"E
UTM
32T 711924 5203163
w3w 
///ausdruck.schlafen.krähe

Ziel

Parkplatz am Neves-Stausee

Wegbeschreibung

Von der Jausenstation Nevessee geht es auf der Straße nach Norden zur Untermaureralm. Auf dem sich anschließenden Wirtschaftsweg geht es in gleicher Richtung weiter und etwas ansteigend bis zur Brücke über den Zusprungbach. Unmittelbar nach der Bachüberquerung links halten und auf dem Wirtschaftsweg Nr. 26A zum See zurück gehen. Etwa auf Höhe der Jausenstation zweigt kurz nach einem Almgebäude nach rechts der Steig (Weg Nr. 26) zur Edelrauthütte ab. Dieser folgt dem Pfeifholdertalbach zuerst zu einer kleinen, grasbewachsenen Hochfläche. Dann geht es zunehmend felsiger, aber recht gleichmäßig weiter bis zum Eisbruggjoch und der Edelrauthütte. Dort zweigt der Neveser Höhenweg als Weg Nr. 1 nach rechts ab. Dieser führt ingesamt betrachtet sehr flach und gleichmäßig in Richtung Chemnitzer Hütte. Größtenteils ist der Weg exzellent angelegt. Dies ist auch nötig, denn bei den tollen Ausblicken, die sich regelmäßig bieten, wäre die Stolpergefahr sonst auch viel zu groß. Ungefähr an der Einmündung von Weg Nr. 24A, der vom Staussee heraufführt, ist der ursprüngliche Weg unterbrochen. Der neue Weg ist bereits angelegt und sehr gut markiert. Er führt zuerst in Kehren in die Höhe, bevor er flacher wird und einen Gletschersee des Westlichen Nevesferner erreicht. In der Folge führt der Steig wieder bergab und mündet schließlich in den alten Wegverlauf ein. Ab hier geht es nun wieder in gewohntem leichtem auf und ab weiter. Ein bereits größerer Gletscherbach wird dabei auf einer zwar sehr schmalen, aber stabilen Brücke gequert. Dahinter steigt der Weg noch einmal etwas an, allerdings ohne die 2.600 Höhenmetermarke ein weiteres Mal zu erreichen, bis in einer langgestreckten Linkskurve der Weg zum Nevesjoch und der dort gelegenen Chemnitzer Hütte abfällt.
Auf dem breiten Weg Nr. 24 geht es dann wieder hinab zum Stausee. An einem Almgelände geht der Steig in einen Wirtschaftsweg über, dessen Kehren ungefähr ab dem Erreichen der Baumgrenze gelegentlich - je nach Lust und Laune - auf Steigen abgekürzt werden können. Schließlich mündet der Weg in den bereits vom morgendlichen Aufbruch bekannten Wirtschaftsweg ein, der innerhalb weniger Minuten zurück zum Staussee und zum Auto führt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Startpunkt der Tour ist leider schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Zusätzlich zur Tourenlänge ist auch der Zu- und Abstieg von Lappach zum Stausee zu berücksichtigen. Insbesondere an Wochenenden fährt der letzte Bus zurück bereits recht früh, so dass neben einer vorbereitenden Planung ein gutes Zeitgefühl während der Tour absolut nötig ist!

Mit der Pustertalbahn bis nach Bruneck fahren. Dort bestehen Busverbindungen ins Ahrntal (Linie 450), in Mühlen in Taufers Umstieg nach Lappach (Linie 451).

Anfahrt

Auf der Pustertaler Straße (SS 49) nach Bruneck. Je nach Fahrtrichtung in Bruneck-West oder -Ost abfahren und der Beschilderung ins Ahrntal folgen (SS 621). Zwischen Mühlen und Sand in Taufers zweigt nach links die Straße ins Mühlwalder Tal ab. Dieser bis Lappach am Talende folgen. Dort beginnt die Beschilderung zum Neveser Staussee. Dieser bis Oberlappach folgen, dort in einer Rechtskehre hinauf zum Stausee.

Parken

Es gibt eine größere Anzahl an bewirtschafteten Parkplätzen am Neveser Stausee (2014: 8 € Tagesgebühr). Die Tourenbeschreibung beginnt an der Jausenstation Nevessee.

Koordinaten

DD
46.948112, 11.784916
GMS
46°56'53.2"N 11°47'05.7"E
UTM
32T 711924 5203163
w3w 
///ausdruck.schlafen.krähe
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco Karte Nr. 037 Hochpfeiler - Pfunderer Berge
Tabacco Karte Nr. 036 Sand in Taufers

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
18,3 km
Dauer
8:07 h
Aufstieg
1.048 hm
Abstieg
1.048 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights ausgesetzt versicherte Passagen

Statistik

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