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Bergtour

Neue Magdeburger Hütte und Solsteine (2 Tage Tour)

Bergtour · Karwendel
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DAV Sektion Geltendorf Verifizierter Partner 
  • der Schleiferwandsteig quert den Bach aus der Kranebitter Klamm
    / der Schleiferwandsteig quert den Bach aus der Kranebitter Klamm
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / Von Beginn an hat man am Schleiferwandsteig schöne Panoramablicke auf Innsbruck und die Tuxer Berge
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / nach ca. 1 Stunde leitet der schmale Schleiferwandsteig durch steiles Gelände hoch über der Kranebitterklamm
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / Querung von Reissen hoch über der Kranebitter Klamm
    Foto: Klaus Hermes, DAV Sektion Geltendorf
  • / Marterl am Schleiferwandsteig
    Foto: Klaus Hermes, DAV Sektion Geltendorf
  • / Der Schleifferwandsteig führt durch die Nordflanke des Hechenbergs
    Foto: Klaus Hermes, DAV Sektion Geltendorf
  • / einzelne Stellen sind mit Ketten gesichert
    Foto: Klaus Hermes, DAV Sektion Geltendorf
  • / Querung in den Schoberwald
    Foto: Klaus Hermes, DAV Sektion Geltendorf
  • / Bildstock am Weg zur Schoberwaldhütte
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / Neue Magdeburger Hütte (1633 m)
    Foto: Franz Dilger, DAV Sektion Geltendorf
  • / Almweide rund um die Neue Magdeburger Hütte
    Foto: Franz Dilger, DAV Sektion Geltendorf
  • / Sonnenuntergang auf der Almbank mit Blick ins Oberinntal
    Foto: Franz Dilger, DAV Sektion Geltendorf
  • / Bettenlager auf der Neuen Magdeburger Hütte
    Foto: Franz Dilger, DAV Sektion Geltendorf
  • / Matratzenlager auf der Neuen Magdeburger Hütte
    Foto: Franz Dilger, DAV Sektion Geltendorf
  • / Waschraum auf der Neuen Magdeburger Hütte
    Foto: Franz Dilger, DAV Sektion Geltendorf
  • / am Morgen ist das Frühstücksbuffet aufgebaut
    Foto: Franz Dilger, DAV Sektion Geltendorf
  • / Ziegen auf der Almweide mit Blick zum Rangger Köpfel
    Foto: Franz Dilger, DAV Sektion Geltendorf
  • / am Höttinger Schützensteig
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / Solsteinsattel zwischen Großem und Kleinen Solstein, der Hund läuft in Richtung Höttinger Schützensteig
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / der Weg zum Kleinen Solstein kurz nach dem Solsteinsattel
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / der Weg zum Kleinen Solstein leitet Drahtseilgesichert über ein Felsband
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / der Weg zum kleinen Solstein leitet durch Schrofengelände mit Einzelstellen I
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / Zuletzt geht es am Gipfelgrat hinüber zum Kleinen Solstein
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / Am Gipfel des Kleinen Solstein (2643 m)
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / am Großen Solstein wurde im September 2018 ein neues Gipfelkreuz errichtet
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / Gipfel des Großen Solstein Anfang Juni mit dem alten Gipfelkreuz
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / Bildstock Zirler Mähder
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / Bahnhof Hochzirl, die Bergwege beginnen am Bergseitigen Bahnsteig
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
m 3500 3000 2500 2000 1500 1000 500 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Neue Magdeburger Hütte Kleiner Solstein (2637 m) Großer Solstein (2541 m) Bank "Schöne Aussicht" Hochzirl Bahnhof Bildstock im … Hütte Zirler Mähder

2 Tagestour mit Hüttenübernachtung auf der Neuen Magdeburger Hütte zum Kleinen Solstein und/oder zum Großen Solstein. Beide Gipfel sind Aussichtsbalkone hoch über Innnsbruck.

Tag 1: 1000 hm Aufstieg / 40 hm Abstieg in ca. 3 Stunden

Tag 2: 1310 hm Aufstieg / 2020 hm Abstieg in ca. 8,5 Stunden

schwer
20,7 km
11:30 h
2310 hm
2060 hm

Mit einer aussichtsreichen Bahnfahrt durch die Galerien und Tunnel der Mittenwaldbahn kommt man spektakulär zum Ausgangspunkt, dem Haltepunkt Kranebitten. Am ersten Tag steigt man nach der Anfahrt nur hinauf zur Neuen Magdeburger Hütte, die im gemütlichen Almgelände liegt. Zwischen den von Bergmolchen besiedelten Almtümpeln weidet das Vieh.

Am 2. Tag leitet der mit Drahtseilen versicherte Höttinger Schützensteig durch felsiges und teilweise ausgesetztes Gelände hinauf zum Solsteinsattel in das Revier von Steinbock, Adler und Schneehuhn. Wer sich hier den anspruchsvollen Anstieg (Stellen I) zum Kleinen Solstein 2637 m nicht zutraut, steigt vom Solsteinsattel auf den etwas niedrigeren Großen Solstein 2541 m. Die Aussicht ist von beiden Gipfeln wunderschön.

Autorentipp

Am Abend besuche ich im Hochsommer nach dem Abendessen noch gerne das Kirchberger Köpfel und genieße dort den Sonnenuntergang. (1,5 Stunden rauf und runter)
Profilbild von Beda Weidemann
Autor
Beda Weidemann
Aktualisierung: 18.10.2020
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Kleiner Solstein, 2637 m
Tiefster Punkt
Bf. Kranebitten, 697 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Neue Magdeburger Hütte

Sicherheitshinweise

Bis in den Frühsommer ist mit Schneefeldern im oberenTeil des Höttinger Schützensteig und im Wörglkar zu rechnen.

Start

Bf. Kranebitten (696 m)
Koordinaten:
DG
47.269770, 11.327720
GMS
47°16'11.2"N 11°19'39.8"E
UTM
32T 676069 5237771
w3w 
///zonen.rief.versenkten

Ziel

Bf. Hochzirl

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof wandert man zunächst auf der Klammstraße zu einer scharfen Rechtskurve bergan.Hier beginnt der sog. Schleiferwandsteig, der uns in vielen Serpentinen immer aussichtsreicher die Ausläufer des Hechenberg hinaufleitet. Nach ca. 1 Stunde (ca. 1110 m) führt der nun sehr schmale Steig ohne wesentliche Steigungen durch die steilen Hänge hoch über der Kranebitter Klamm. Am hintersten Ende des Tales geht es schließlich nochmals steiler durch den Hochwald hinauf zu den Almwiesen an der Neuen Magdeburger Hütte (ca. 3 Stunden ab Bahnhof).

Am nächsten Morgen kann das Nächtigungsgepäck auf der Hütte zurückgelassen werden. Mit erleichtertem Rucksack folgt man der Wegweisung Höttinger Schützensteig Richtung Osten über die Almwiesen. Nach der Bank „zur schönen Aussicht“ wird der nun teilweise mit Drahtseilen versicherte Steig für ca. 1 Stunde deutlich anspruchsvoller und mit jedem Meter aussichtsreicher. Ab ca. 2000 m sind diese Schwierigkeiten überwunden und es geht nun durch Edelweisswiesen, die trotz Südexposition oft bis Ende Juni noch teilweise unter Schnee liegen, hinauf zum zum Solsteinsattel zwischen Großem und Kleinem Solstein. Wer es sich zutraut steigt von hier in ¾ Stunde auf den höheren Kleinen Solstein. Für alle anderen ist der ebenfalls sehr aussichtsreiche Große Solstein in 20 min das Ziel. Auf beiden Gipfeln schweift der Blick in die Ferne. Vom Wetterstein über das obere Inntal, die Stubaier Alpen und die Kalkkögel bis zu den Tuxer Bergen wird man nicht satt von weiteren Touren zu träumen und übersieht dabei die unmittelbar benachbarten Grate und Felswände des Karwendels.

Vom Solsteinsattel geht es dann in gut 2 Stunden auf dem Steig durch das Wörglkar zur Neuen Magdeburger Hütte hinunter. Oft liegen auch hier im Kar bis in den Frühsommer Schneereste, die der erfahrene Bergsteiger fürs Abfahren zu nutzen weiß. Zuletzt führt der Steig dann durch Latschen und Hochwald hinunter auf die Almwiesen bei der Neuen Magdeburger Hütte.

Gegenüber der Hüttentür beginnt der Abstiegsweg nach Hochzirl. Noch einige Meter über die Almwiesen, dann geht´s hinunter zur unbewirtschafteten Kirchberger Alm. Auch der weitere Abstieg durch die Wochenendhäuschen in den Zirler Mähdern und zum zwischenzeitlich für den Verkehr gesperrten Brunntalfahrweg ist unschwierig zu gehen. Nach 10 Min. auf dem Fahrweg zeigt uns ein Wegweiser nach rechts den Abstieg zum Bahnhof Hochzirl.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Zug nach Kranebitten und Hochzirl (von München mit Werdenfelsticket+Innsbruck auch Werktags ohne zeitliche Einschränkung)

S5 Innsbruck -Scharnitz täglich im stundentakt, werktags teilweise auch 1/2 stundlich

Parken

wenige Parkmöglichkeiten in Kranebitten entlang der Klammstraße

sowie am Ziel beim Bf. Hochzirl

Koordinaten

DG
47.269770, 11.327720
GMS
47°16'11.2"N 11°19'39.8"E
UTM
32T 676069 5237771
w3w 
///zonen.rief.versenkten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 5/1 Karwendelgebirge West ,

freytag & berndt WK 322 Wetterstein, Karwendel

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Bergschuhe, im Frühsommer evtl. Grödel, Wanderstöcke angenehm.

Für die Hüttenübernachtung: Hüttenschlafsack


Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
20,7 km
Dauer
11:30h
Aufstieg
2310 hm
Abstieg
2060 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Einkehrmöglichkeit botanische Highlights faunistische Highlights Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen

Statistik

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