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Nepal: Helambu - Gosainkund-Seen - Langtang

Bergtour · Nepal
Verantwortlich für diesen Inhalt
DAV Sektion Augsburg Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Anreise mit dem Bus
    Anreise mit dem Bus
    Foto: Thomas John, DAV Sektion Augsburg
m 5000 4000 3000 2000 1000 120 100 80 60 40 20 km
Lodge-Trekking im Langtang Himal mit technisch leichter, aber fordernder Bergwanderung über 12 Tage.
schwer
Strecke 133,9 km
65:14 h
9.600 hm
9.526 hm
4.961 hm
1.398 hm
Nach der Ankunft in Nepal nehmen wir uns einen Tag Zeit, um Kathmandu zu besichtigen und in das quirlige Leben einzutauchen. Den Ausgangspunkt des Trekkings im nördlich der Hauptstadt gelegenen Helambu-Gebiet erreichen wir per Bus. Durch bäuerliche Landschaften mit kleinen Dörfern und anfangs bewaldetes Gebiet wandern wir über den 4.600 m hohen Laurebina Pass zu den für Shiva-Anhänger heiligen Gosainkund-Seen. Im Langtangtal ist unser Ziel das Kloster Kyangjin, von dem aus je nach Verhältnissen zwei Gipfel erreicht werden können: der Kyangjin Ri (4.500 m) oder der Tserko Ri (4.984 m). Klöster, Gebetsmauern und Gebetsfahnen zeugen von der Religiosität der Bevölkerung, Rhododendronwälder, Yaks und der Blick auf mächtige Schneeberge bringen uns zum Staunen. Die Wanderung ist technisch einfach, erfordert aber Kondition für tägliche Gehzeiten von 5 bis 7 Stunden.

Autorentipp

Ich empfehle in jedem Fall, über eine gute Agentur eine Begleitmannschaft mit einheimischem Guide und Trägern für das Hauptgepäck zu engagieren. Da ist gut für den Rücken, für die Wegfindung und die Begleiter sind obendrein sehr bald sehr liebenswürdige Freunde.
Profilbild von Thomas John
Autor
Thomas John 
Aktualisierung: 21.12.2018
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
4.961 m
Tiefster Punkt
1.398 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Naturweg 1,44%Pfad 91,54%Straße 1,18%Unbekannt 5,82%
Naturweg
1,9 km
Pfad
122,6 km
Straße
1,6 km
Unbekannt
7,8 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Mit der Höhe ist nicht zu spaßen. Langsam gehen, viel trinken, unbedingt gesund bleiben, das sind wichtige und ernst zu nehmende Ratschläge. Eine tägliche Kontrolle mit dem Pulsoxymeter zum Ermitteln der Sauerstoffsättigung des Blutes gibt zudem wertvolle Hinweise auf den Aklimatisierungszustand.

Über die Begleitmannschaft sollten Satellitentelefon und Flaschensauerstoff für Notfälle mitgenommen werden.

Weitere Infos und Links

In den Lodges bekommt man einfache, frisch zubereitete Speisen und Tee. Unterwegs gibt es immer wieder Möglichkeiten, Getränke und Süßkram zu kaufen.

Start

Sundarijal (1.398 m)
Koordinaten:
DD
27.760788, 85.421214
GMS
27°45'38.8"N 85°25'16.4"E
UTM
45R 344417 3071702
w3w 
///recherchierte.angelzubehör.konzertreihe
Auf Karte anzeigen

Ziel

Syabru Bensi

Wegbeschreibung

 1. Tag

Abflug in Deutschland.

2. Tag

Ankunft in Kathmandu, Transfer zum Hotel in Thamel (z.B: Hotel Moonlight, Hotel Annapurna, Kathmandu Guesthouse, ...). 

3. Tag

Die Altstadt von Kathmandu lockt mit Tempeln, Palästen und Pagoden – sie ist vom Hotel aus bequem zu Fuß erreichbar. Das lebhafte Treiben in den Basarvierteln liefert beeindruckende Zeugnisse einer Stadt zwischen Mittelalter und Moderne. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten, wie z.B. Durbar Square Kathmandu, Durbar Square Patan, die Altstadt von Bhaktapur, das Tibeterviertel in Bodnath, der Hindutempel in Pashupatinath, die Stupa in Swayambhunath, ...

4. Tag

1,5 h Busfahrt von Kathmandu nach Sundarijal (1.400 m). Träger übernehmen das Hauptgepäck, wir tragen nur einen kleinen Tagesrucksack. Dann startet das Lodge-Trekking, das uns bis ins Zentrum des Langtang-Gebietes führen wird. Die Tagesetappen sind so aufgebaut, dass wir uns Schritt für Schritt an die Höhe gewöhnen können. Die erste Etappe führt uns nach Mulkharka, nach der Mittagsrast geht es über einen Pass (2.450 m) bis zur Lodge in Chisopani (2.200 m). In der Lodge werden wir aus der einheimischen Küche verpflegt und beziehen die einfachen Zimmer. Hm ↑1.033 ↓270, ∆ 9,6 km, Gz 4,5 h

5. Tag

Vor uns das Gosainkund-Gebirge und in der Ferne das Langtang Himal wandern wir im dauernden Auf-und-Ab dahin, in Chipling kehren wir zum Mittagessen ein. Immer wieder legen wir kurze Trinkpausen ein und lassen uns durch unzählige Fotomotive begeistern. Durch bäuerliche Landschaften gelangen wir erst nach Gul Bhanjyang und schließlich zu unserer Unterkunft in Kutumsang (2.450 m). Hm ↑1.210 ↓920, ∆ 16,2 km, Gz 6,5 h

6. Tag

Von der Gosainkung-Kette zieht über Thare Danda eine bewaldeter Rücken nach Süden, auf dem wir heute bis Mangengoth (3.300 m) hochsteigen. Allmählich macht sich die ungewohnte Höhe bemerkbar: Bistare, bistare – langsam, langsam werden uns die Begleiter immer wieder sagen. Die Höhenanpassung braucht ihre Zeit. Befinden wir uns anfangs noch im Gebiet der Tamang, kommen wir später in das der Helambu Sherpas, beides buddhistisch geprägte Volksgruppen. Hm ↑900 ↓30, ∆ 5,3 km, Gz 3,5 h

7. Tag

Eine einfache Lodge bei Ghopte (3.400 m) ist heute unser Ziel. Wir verlassen den Wald, die Mittagsrast machen wir in Thare Pani. Heute und auch schon an den Tagen vorher gilt eine einfache Weisheit, die die einen oder anderen Wünsche in Bezug auf sanitäre Anlagen relativieren hilft: Hohe Berge lassen sich verschwitzt und ungewaschen mit größerer Wahrscheinlichkeit erreichen, als frisch gewaschen – und erkältet! Hm ↑520 ↓445, ∆ 8,5 km, Gz 4,2 h

8. Tag

Phedi (3,750 m) ist quasi unser Basecamp für das morgige, erste Highlight des Trekkings, der Laurebina-Pass. Unser Guide legt wert auf große Langsamkeit, akklimatisiert können und werden wir in der zweiten Hälfte des Trekkings Gas geben und größere Etappen einlegen. Hm ↑520 ↓445, ∆ 8,5 km, Gz 4,2 h

9. Tag

Fast 900 m müssen wir überwinden, bis wir endlich den Laurebina-Pass (4.610 m) erreichen. Schritt für Schritt mit vielen Pausen arbeiten wir uns hoch zum oft windigen Pass, auf dem auch schon Schnee liegen kann. Gebetsfahnen markieren die Passhöhe, der Blick ist atemberaubend. Unter uns liegen die Gosainkund-Seen, und in der Ferne sind die Eisriesen der Annapurna, des Manaslu, Ganesh Himal zu sehen. An den für Hindus heiligen Seen vorbei wandern wir über den Rücken des Chalang Pati Danda hinunter nach Chalang Pati. (3.600 m). Hm ↑896 ↓1037, ∆ 11,8 km, Gz 7,5 h

10. Tag

Abstieg durch Wald und Wiesengelände hinunter nach Thula Syabru, die Berge des Langtang und des Ganesh Himal im Blick. In Thulu Syabru können wir mit etwas Glück einen Blick in das buddhistische Kloster werfen und uns von der bodenständigen Religiosität der Bevölkerung berühren lassen. Übernachtet wird unten im Langtang-Tal in der Bamboo-Lodge (2.000 m). Hm ↑500 ↓2.100, ∆ 12,5 km, Gz 7,5 h

11. Tag

Erst noch am Südufer, dann nach Überquerung auf einer Stahlbrücke am Nordufer des rauschenden Flusses führt der Weg im engen Tal bis zu unserem Etappenziel in Thyang Shyab (3.200 m). Hm ↑1.380 ↓190, ∆ 11,3 km, Gz 6 h

12. Tag

Durch das schlimme Erdbeben 2015 wurde der Hauptort des Tals Langtang völlig zerstört und tief unter Geröll verschüttet. Angesichts der großen Zerstörung wird klar, warum gerade in dieser Gegend der Tourismus für die Bevölkerung so ungeheuer wichtig ist. Das Tal ist jetzt weiter, jenseits der Wiesen, Äcker und kleinen Siedlungen sehen wir die möglichen Gipfelziele. Wir übernachten in Kyangchjin Gompa (3.800 m).  Hm ↑725 ↓45, ∆ 10,5 km, Gz 4,5 h

13. Tag

Heute gibt es, auch abhängig von den Wetter- und Wegverhältnissen sowie dem persönlicher Ehrgeiz und dem gesundheitlichen Befinden drei schöne Möglichkeiten. Eine Option ist ein fauler Ruhetag mit bloßem Genießen und Nichtstun. Die Besteigung eines der Kyangjin Gipfel (bis 4.600 m) ist Variante zwei. Wer früh losgeht und sich entsprechend anstrengen mag, kann sich den Gipfel des Tserko Ri (4.984 m) vornehmen. Ohne Schnee ist das anspruchsvolle Ziel bei guter Ausdauer und Trittsicherheit sehr lohnenswert. Ein langer Abstieg bis zur Lodge in Sindum (3.550 m). Tserko Ri: Hm ↑1.100 ↓1.410, ∆ 16 km, Gz 9,5 h

14. Tag

Der Rückweg ist wie die letzten Tage eine harte Nummer und dem langsamen Aufstieg am Beginn des Trekkings geschuldet. Wer gestern auf dem Tserko Ri war, wird sich heute fragen, ob die Entscheidung wirklich klug war. Die nackten Zahlen sollen aber keinesfalls abschrecken, wir sind jetzt richtig gut eingelaufen und es geht lange bergab. So ganz leicht, einfach das Tal hinaus zu wandern, würde uns aber nicht gerecht werden. Gleich hinter Rimche nehmen wir den rechts abzweigenden Weg mit Wiederaufstieg nach Sherpagaon (2.600 m). Hm ↑472 ↓1.425, ∆ 17,5 km, Gz 7 h

15. Tag

Die letzte Etappe führt hoch über dem Talgrund am steilen Hang entlang nach Khangjung. Am Schluss geht es steil hinunter zu unserem Trekkingziel. In Syabru Bensi (1.450 m) verabschieden wir uns von unserer Begleitmannschaft, laden sie zum gemeinsamen Abendessen mit Dal Bhat ein, genießen zusammen das eine oder andere Bierchen und bedanken uns mit den persönlich überreichten Trinkgeldern. Hm ↑204 ↓1.340, ∆ 8,8 km, Gz 4 h

16. Tag

Es wird eine lange, holprige Busfahrt mit sehr vielen Kurven. Über Dhunche und Trisuli Bazar werden wir durch das Tal des Trisuliganga zurück nach Kathmandu gebracht. Ein schönes Zimmer, die warme Dusche, frische Klamotten und dann ein feines Hotelabendessen sind der Schlusspunkt des langen Tages.

17. Tag

Vor dem Rückflug bleibt Zeit für eigene Unternehmungen. Vielleicht streifen wir noch einmal durch die Gassen der Altstadt von Kathmandu und erstehen im Touristenviertel Thamel ein letztes Souvenir? Oder wir lassen uns im Hotel verwöhnen und schreiben ein paar Postkarten? Am späten Nachmittag Fahrt zum Flughafen und Abflug je nach gebuchter Reiseverbindung.

18. Tag

Zurück in Deutschland.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Mit dem Flugzeug nach Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, und von dort mit einem lokalen Bus ins Trekkinggebiet.

Koordinaten

DD
27.760788, 85.421214
GMS
27°45'38.8"N 85°25'16.4"E
UTM
45R 344417 3071702
w3w 
///recherchierte.angelzubehör.konzertreihe
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Helambu - Langtang, 1:100.000, Nepal-Kartenwerk der Arbeitsgemeinschaft für vergleichende Hochgebirgsforschung Nr. 8

Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Feste und warme Trekkingausrüstung mit guten, festen Bergstiefeln. Ein warmer Schlafsack für die Lodges ist ein Muss. Das Gepäckstück für die Träger (Reisetasche) sollte nicht mehr als 13 kg wiegen.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
133,9 km
Dauer
65:14 h
Aufstieg
9.600 hm
Abstieg
9.526 hm
Höchster Punkt
4.961 hm
Tiefster Punkt
1.398 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Gipfel-Tour Von A nach B

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Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
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