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Start Touren NE - Von Kreuzweingarten nach Bad Münstereifel - Auf Seitenwegen durch das Tal der Erft und über Hardtburg und Steinbachtalsperre 13,5 km
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Wanderung

NE - Von Kreuzweingarten nach Bad Münstereifel - Auf Seitenwegen durch das Tal der Erft und über Hardtburg und Steinbachtalsperre 13,5 km

Wanderung · Eifel
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Wilhelm Krabbe
Karte / NE - Von Kreuzweingarten nach Bad Münstereifel - Auf Seitenwegen durch das Tal der Erft und über Hardtburg und Steinbachtalsperre 13,5  km
m 300 250 200 12 10 8 6 4 2 km

Track von Sieglinde Hoffmann, NATURAKTIVERLEBEN, verändert und verkürzt. 

 

Vom Bhf Kreuzweingarten leichter Aufstieg zum weißen Kreuz, zum Ringwall und zur Hardtburg durch Wald. Später verläuft die Route durch offeneres Gelände mit schönen Fernsichten vorbei an Kirchheim zur Steinbachtalsperre. Von dort geht es am Rand des Arloffer und Iversheimer Waldes teils mit schönen Blicken ins Tal der Erft nach Bad Münstereifel.

 

mittel
Strecke 13,5 km
3:36 h
342 hm
279 hm

Ansprechende Streckentour mit Highlights und viel landschaftlicher Abwechslung in ein sehenswertes mittelalterlich geprägtes Städtchen Bad Münstereifel

I

Die Geschichte von Kreuzweingarten reicht weit in die Vergangenheit zurück; das dokumentieren z.B.die Reste des Römerkanals, der Trinkwasser aus der tiefen Eifel nach Köln brachte, und eines weiteren römischen Gebäudes.

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Das Kreuz oberhalb von Kreuzweingarten: Dieses 8 m hohe Kreuz wurde errichtet, um an eine Kreuzreliquie zu erinnern, die in der Ortskirche aufbewahrt wurde. Der Name Kreuzweingarten leitet sich von dieser Reliquie ab. Von dem Kreuz aus, an dem wir unmittelbar vorbeikommen, hat man einen besonders schönen Blick auf den Ort mit seiner Pfarrkirche und in die Eifel.

l

Der keltische Ringwall: Reste einer keltischen Befestigung aus der jüngeren Eisenzeit (2./1.Jh. v.Chr.). Zu sehen sind nur die Umrisse, aber eine Infotafel erklärt die Details.

I                                                                                                                                                Die Hardtburg ist die gut erhaltene Ruine einer Wasserburg aus dem Hochmittelalter in der Nähe des Euskirchener Stadtteils Stotzheim am nördlichen Rand der Eifel. Die Kernburg ist bereits seit dem 18. Jahrhundert ruinös, die größten Teile der Burgmauer und die Vorburg, in der sich heute eine staatliche Revierförsterei befindet, sind aber sehr gut erhalten. Seit 1965 wird die Burg instand gehalten. Sie ist frei zugänglich, der Bergfried ist aber nur zu bestimmten Zeiten geöffnet (Herbst und Winter), die sich nach den Brutzeiten der dort nistenden Vögel richten Auch wenn die Hardtburg auf einem Hügel der Hardt liegt, handelt es sich nicht um eine Höhenburg, sondern um eine Wasserburg. Die Burganlage besteht aus einer Vorburg und einer Kernburg und hat mit dem umgebenden Wassergraben eine Ausdehnung von 155×107 Metern. Die bis zu sieben Meter hohe aber lediglich 60 cm starke Ringmauer um die gesamte Anlage erstreckt sich auf 119×66 Metern. Die Burg ist vermutlich im 11. oder 12. Jahrhundert entstanden. Als Erbauer wird ein Herr von Har(d)t vermutet, der ab 1105 in Erscheinung tritt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1166. 1205 nahm Erzbischof Bruno von Sayn die Burg ein und zerstörte sie dabei teilweise. Weiterhin ist bekannt, dass Graf Friedrich von Hochstaden die Hardtburg 1246 dem Kölner Erzstift vermachte.

 

l

Die Steinbachtalsperre: Die Talsperre wurdeursprünglich für die Euskirchener Tuchindustrie gebaut. Heute ist der See ein beliebtes Naherholungsgebiet mit Freibad, Kinderspielplatz und einer Wald-Gaststätte. Ein Rundweg mit zahlreichen Bänken führt um den See. Besonders empfehlenswert ist der Weg am Ostufer mit seinen ständig wechselnden Blicken.

 

I

Bad Münstereifel: Die Stadt Bad Münstereifel mit ihren zahlreichen mittelalterlichen Resten ist voller Baudenkmäler, malerischer Winkel und belebter Plätze. Im Anschluss an eine Wanderung lässt sich immerhin ein erster Eindruck von den vielen Schönheiten gewinnen. Wir nennen hier nur das gotische Rathaus, die Stadttore oder die herrlichen Fachwerkhäuser aus dem 17.Jhdt. Und wer noch etwas Kondition übrig hat, kann auch noch zur mittelalterlichen Stadtmauer hochsteigen und von dort die Blicke auf die Stadt und in die Eifel genießen.

Autorentipp

 Sieglinde Hoffmann:

Die letzte Passage vor der Steinbachtalsperre, nach Überqueren der Talstraße, kann hoch mit Gras bewachsen sein, und das anschließende kurze Waldstück ist mühsam zu begehen, ehe man auf den asphaltierten Weg kommt, der um die Talsperre führt. Wer es bequemer haben möchte, überquert die Talstraße nicht, sondern folgt ihr kurz nach rechts; bei der nächsten Möglichkeit links auf dem markierten Pfad abwärts zum Westufer und dort rechts zum Waldgasthaus Steinbach.

Landschaftlich schöner ist allerdings der Weg am Ostufer. Wer diese Seite wählt, muss anschließend ein Stück zurück, wenn er im Waldgasthaus einkehren möchte.

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
336 m
Tiefster Punkt
212 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Euskirchen-Kreuzweingarten, Bahnstation (208 m)
Koordinaten:
DD
50.612861, 6.795515
GMS
50°36'46.3"N 6°47'43.9"E
UTM
32U 344035 5609094
w3w 
///wohin.vorteilhaft.verblieben

Ziel

Bad Münstereifel, Bahnhof

Wegbeschreibung

Vom Bhf Kreuzweingarten überqueren wir die Gleise und folgen dem RKWW bis zu dem markanten weißen Kreuz oberhalb von Kreuzweingarten, von wo aus man eine herrliche Sicht auf Kreuzweingarten und die umliegende Hügellandschaft genießt.

Hier schwenkt der RKWW scharf rechts ab.

Nach gut einem km erreichen wir mit dem Ringwall ein archäologisches Denkmal.

Erklärungen befinden sich auf einer Info-Tafel.

Weiter geht es mit dem RKWW durch den Wald bis zu einem starken Rechtsschwenk mit nachfolgender Kreuzung, wo auch Radwegsinformationen hinzukommen.

Hier machen wir einen kurzen Abstecher nach links zu einem Kreuz mit Bänken.

Wir kommen zurück und folgen dem RKWW zur Hardtburg.

An der Hardtburg befinden sich überdachte und freie Rastplätze.

Wir passieren die Burg und nehmen dahinter den Rechtsschwenk und folgen weiter dem RKWW, der alsbald nach rechts schwenkt und weiter an der Hardtburg entlang geht.

Wir verlassen allerdings den RKWW und folgen geradeaus durch den Wald dem Eifelvereinszeichen des Krönungsweges.

Nach gut 3 km treten wir mit dem Krönungsweg aus dem Wald heraus und befinden uns in offenem landwirtschaftlich genutztem Gelände. Wir folgen nach links einem ansteigenden Teerweg.

Von der Höhe aus haben wir nach Westen einen schönen Blick auf Bad Münstereifel-Eschweiler und das Radioteleskop Stockert und nach Osten ins Rheintal und im Hintergrund das Siebengebirge.

Mit Blick auf das vor uns liegende Kirchheim überqueren wir eine Landstraße.

Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich unter einer Linde eine Kapelle mit Marienfigur.

Hier verlassen wir den Krönungsweg und folgen ohne Zeichen dem halb rechts wegführenden Schotterweg. Mit schönen Ausblicken erreichen wir wiederum örtliche Teersträßchen und folgen an zwei Häusern der Straße „An der Rasthecke“.

Im weiteren Verlauf erreichen wir die Niels-Bohr-Str., der wir zunächst bis zur quer laufenden Talsperrenstr. folgen. Mit Überquerung der Talsperrenstr. geht es einen Pfad hinunter zur Talsperre.

Dort folgen wir dem Teerweg nach rechts. Hier stoßen wir auf das Zeichen des Pilgerweges (Jakobsweg). Wir folgen dem Weg und am Waldgasthaus Steinbach knicken wir links ab und folgen dem ufernahen Weg, der zwischen den Gewässern am Parkplatz vorbeiführt.

Wir gehen kurz links und folgen sodann der Straße Richtung Arloff mit Wegezeichen Pilgerweg.

Nach einigen 100 m an der Straße entlang treffen wir links auf einen Waldrandweg, der mit 12 ausgewiesen ist.

Ferner finden wir hier die Bezeichnung „Abteilung 341“ „An der Eulenhecke“, wo wir links abschwenken, um kurz danach mit der 12 wieder nach rechts zu schwenken.

Hier finden wir auch wieder das Zeichen des Pilgerweges.  

Bis Bad Münstereifel erhalten wir nach Waldpassagen immer wieder auf Balkonwegen weite Blicke nach Nordwesten, ehe wir mit dem Pilgerweg den Friedwald von Bad Münstereifel erreichen.

An einer Formation von Bänken, die als Gedenkstätte dient, erreichen wir eine Kreuzung im Wald.

A 12 schwenkt rechts weg. Hier „Unter dem alten Kamp“ und „Beuel“ folgen wir geradeaus dem Reitweg mit der Bezeichnung „Beuel“.

Der Weg führt teilweise als Hohlweg abwärts und trifft auf einen Waldschotterweg, der wieder die Bezeichnung des Pilgerweges trägt.

Nach einem Stück Schotterweg führt der Pilgerweg dann nach links pfadartig abwärts.

Mit Erreichen des Sportplatzes verlassen wir den Pilgerweg wieder, biegen rechts ab und folgen der Friedhofsbegrenzung dann nach links.

Wir unterqueren die B 51 und erreichen mit einem Brückchen die Erft.

Kurz danach stehen wir an der Bahnhofstr. Und sind nur noch ca. 200 m vom Bahnhof entfernt, unserem Ziel. 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Regionalbahn über Euskirchen nach Kreuzweingarten bzw. Bad Münstereifel.

Koordinaten

DD
50.612861, 6.795515
GMS
50°36'46.3"N 6°47'43.9"E
UTM
32U 344035 5609094
w3w 
///wohin.vorteilhaft.verblieben
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Eifelvereins Nr. 7 "Bad Münstereifel"

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,5 km
Dauer
3:36 h
Aufstieg
342 hm
Abstieg
279 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Von A nach B

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