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Naturkundliche Wanderung bei Feucht

Wanderung · Nürnberger Land
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  • Felsblöcke aus Burgsandstein
    / Felsblöcke aus Burgsandstein
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / Felsenkeller, Reste des ehemaligen Granitwerkes
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / Wanderweg entlang der Schwarzach unter senkrechten Sandsteinfelsen
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / bei der Gustav Adolf Höhle
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / entlang senkrechter Sandsteinwände mit Bröckellöcher
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / bei der Karlshöhle
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / Wasseramsel
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / Alter Kanal, Brückkanal-Trogbrücke über die Schwarzach
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / Alter Kanal, Trogbrücke über den Gauchsbach
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / Gugelhammerbrücke bei Röthenbach St. Wolfgang
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / bei den Krugsweihern
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / an den Krugsweihern
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / Silberreiher
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / Kleiber
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / Akelei am Wegrand
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / in Feucht, entlang am Gauchsbach
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / Grashalmskulptur am Pfinzingplatz in Feucht
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
  • / Abendstimmung am Krugsweiher
    Foto: Wolfgang Stolzenberg, DAV Sektion Feucht
m 380 370 360 350 340 330 12 10 8 6 4 2 km
Rundwanderung von Feucht über Gsteinach, Schwarzachklamm, Brückkanal, Röthenbach St. Wolfgang und Krugsweiher durch einige der schönsten Geotope im südlichen Nürnberger Landkreis.
leicht
Strecke 13,8 km
3:45 h
45 hm
45 hm

Kurzweilige Wanderung durch den Feuchter Forst, durch die romantische Schwarzachklamm, entlang am alten Kanal und an den romantischen Krugsweihern zurück nach Feucht.

Ausgangspunkt für diese kurzweilige Wanderung ist der Kirchweihplatz im Markt Feucht.
(leicht erreichbar von den beiden S-Bahnhöfen Feucht und Feucht-Ost).

Autorentipp

Wanderung unter der Woche unternehmen, für die Krugsweiher evtl. Fernglas.
Profilbild von Wolfgang Stolzenberg
Autor
Wolfgang Stolzenberg
Aktualisierung: 03.02.2021
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
381 m
Tiefster Punkt
344 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Wegbeschaffenheit:
weitgehend breite Forstwege, im Gsteinacher Moor und der Schwarzachschluchtteils teils schmale Wege. Nur eingeschränkt für Kinderwagen geeignet.

In der Schwarzachklamm bei Nässe oder Schnee Vorsicht geboten, (bei Hochwasser nicht begehbar)

Weitere Infos und Links

Einkehr: Waldgaststätte Brückkanal,Tel. 092128/4326; www.brueckkanal.com
Zeidlerhof, Bückkanalstr. 43Tel. 09128/ 4103 (montag Ruhetag) und div. Cafes und Restaurants in Feucht.

Highlight für Kinder das Gsteinacher Moor, die Schwarzachschlucht und die Krugsweiher.

Start

Feucht Kirchweihplatz (358 m)
Koordinaten:
DD
49.377836, 11.213993
GMS
49°22'40.2"N 11°12'50.4"E
UTM
32U 660702 5471816
w3w 
///trage.regt.kalten

Ziel

Feucht Kirchweihplatz

Wegbeschreibung

Wir starten am Kirchweihplatz mit der Markierung der „Feuchter Biene Nr.1“, über den Kapellenplatz in den Oberen Zeidlerweg, links um die Sparkasse herum überqueren die Hauptstraße am Pfinzingplatz. Vorbei an der Grashalmskulptur, dem Zeidel- und H.-Oberth-Raumfahrt-Museum geht es zum Parkplatz Reichswaldhalle und am Gauchsbach entlang. Nach gut 100 Metern verlässt man die Markierung „Biene 1“. Es geht links über den Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Steg in den Heinrich-Schobert-Weg. Man überquert die Hauptstraße und folgt der Regensburger Straße bis zum Lechle. Entlang dem kleinen Bächlein führt die Markierung der „Jakobsmuschel“ den Wanderer in den Feuchter Reichswald bis zur Hochspannungsleitung. Ab hier ohne Markierung rechts entlang der Hspg. Leitung zur B8. Gerade hinüber und im weiterem Verlauf dann auf der rechten Seite der Hspg.-Leitung, am Kirchenbühl ein altes Steinkreuz, bis zum Ende der Sandgruben bei Gsteinach. Hier biegt man links ab bis man auf die Markierung „Weiße 1 auf grünen Grund“ stößt. Nun rechts weiter bis zur Röthenbacher Straße in Gsteinach. Wenige Meter links und beim Schild Wasserwerk rechts in die Brenner Straße und weiter auf der Meraner Straße bis auf Höhe der Haus-Nr.8. Hier links den Waldweg hinunter und nach kurzer Zeit erreicht man das Naturschutzgebiet „Schwarzenbrucker Moor“ welches umrundet wird.

Seit 1992 ist das ca. 10ha große Moor Naturschutzgebiet und damit eines der wenigen Moore in Mittelfranken.

Am Ende des Parkplatzes des Sportgeländes links entlang der hier mäandernden Schwarzach. Hier trifft man nun auf die Markierungen Richtung Schwarzachklamm und „Fränkischer Dünenweg“, dem man bis zu den Krugsweihern bei Feucht folgt.

Die Schwarzachklamm ist ein schluchtartiges Flusstal. Es wurde bereits 1936 unter Naturschutz gestellt und zählt zu Bayerns schönsten Geotopen. Hier hat sich die Schwarzach zwischen dem Schwarzenbrucker Ortsteil Gsteinach und dem Brückkanal des Ludwig-Donau-Main-Kanals vor etwa 215 Millionen Jahren während des Erdmittelalters  tief in den Burgsandstein eingeschnitten. Weichere Gesteinsschichten führten durch Ausspülungen zu überhängenden Dächern und Höhlen (Gustav-Adolf- und Karlshöhle).

Der teils recht schmale Wanderweg (bei Hochwasser nicht begehbar) führt an beeindruckenden Felsformationen entlang.

Das ehemalige Granitwerk und die Gustav-Adolf-Höhle werden  durchquert. Einige Stufen führen entlang der senkrechten Sandsteinwände (Bröckellöcher) sowie einem in den Sandstein  gebauten Wohnhaus kurz aus der Schlucht heraus  in den Felsenweg. Nach gut 200 Meter, beim Flusskraftwerk, steigen wir gleich wieder einige Stufen hinunter. In dem anschließenden kleinen Felskessel kann man mit etwas Glück die Wasseramsel beobachten. Nächstes Highlight ist die Karlshöhle,  in die man über Stege und ein kleines Felsentor gelangt. Nach einem weiteren Steg weitet sich die

Schwarzachschlucht. Bald erreicht man über Stufen (rechter Hand eine kleine Quelle) die Waldgastschänke Brückkanal, die zu einer Rast einlädt.

Hier überspannt die 1839-1844 erbaute mächtige Trogbrücke mit 17 Meter Höhe und 90 Meter Länge des alten Kanals die Schwarzach.

Beim Gedenkstein Mittelzentrum kann man hier über die Gsteinacher- Brückkanal- Schwabacher- und Talstraße wieder direkt zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Die Wanderung führt auf der rechten Seite des alten Kanals weiter. BAB und die ICE-Strecke werden unterquert. Kurz vor der Gugelhammerbrücke von Röthenbach St. Wolfgang überspannt eine kleine Ausgabe der Brückkanal-Trogbrücke bei Schleuse 62 den Gauchsbach. Bei der Gugelhammerbrücke, der Markierung „Fränkischer Dünenweg“ folgend, biegt man rechts ab in die Feuchter- und Nibelungenstraße. Hier weißt ein Schild zum Röthenbacher Friedhof. An diesem vorbei und entlang dem Gauchsbachleitgraben geht es über eine Brücke und neben dem Gauchsbach unter der A73 hindurch. Hier trifft man wieder auf den Gauchsbachleitgraben. An diesem immer gerade aus, vorbei an einem Brücklein (ab hier die Markierung der Feuchter Biene Nr.1) bis zu den Absperranlagen. Hier überquert man rechts den Gausbach über eine schmale Holzbrücke. Entlang am ersten Krugsweiher gelangt man zu einer weiteren Überführung. Auf dem nun breiten geschotterten Weg wandert man entlang der Krugsweiher bis zur Feuchter Kläranlage. Hinweisschilder weisen auf die vielfältige Fauna und Flora hin. Häufig können Stock- und Reiherenten, Silber- und Graureiher oder auch der scheue Eisvogel beobachtet werden. Die Kläranlage wird umrundet. Die BAB und ICE Strecke wird neben dem Gauchsbach unterquert. Nach der BAB-Unterführung rechts über das Brücklein, an der BAB entlang zum neuen Friedhof und in die Zeidlersiedlung. Gegenüber dem Friedhofseingang links in die Straße und weiter bis zu einem gelben Haus. Hier links in den Rebenlandweg und durch den Wiesengrund ins Gauchsbachtal. Unter der Friedrich-Ebert-Straße hindurch bis zur Talstraße und weiter entlang am Gauchsbach gelangt man wieder in die Pfinzingstraße und den Pfinzingplatz. Die Hauptstraße überquerend, vorbei an der Sparkasse und über den Oberen Zeidlerweg erreicht man wieder den Ausgangspunkt am Kirchweihplatz.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

S-Bahn und Regionalbahn

Anfahrt

Leicht erreichbar von den beiden S-Bahnhöfen Feucht und Feucht-Ost.
Vom Bahnhof Feucht durch die Bahnhofstraße bis Kreisverkehr Raiffeisenplatz. Über den Fußgängerübergang in die Rosengasse und gerade weiter in die Straße Kapellenplatz. (ca. 900Meter)
Vom Bahnhof Ost aus Richtung Nürnberg rechts die Treppen hinunter. Links den Weg hinauf zum Tannensteig und hier rechts weiter, über die Altdorfer Str. in den Kapellenpatz und zum Parkplatz Kirchweihplatz  (ca. 550 Meter)

Vom Bahnhof Ost aus Richtung Neumarkt, links den Fußweg am Bahndamm entlang bis zum Kreisverkehr Altdorfer Str. .  Bei der Bahnunterführung die Altdorfer Str. überqueren und gleich wieder rechts  zum Parkplatz Kirchweihplatz (ca. 550 Meter)

Parken

Kirchweihplatz Feucht 
Eingabe fürs Navi: Kapellenplatz

Koordinaten

DD
49.377836, 11.213993
GMS
49°22'40.2"N 11°12'50.4"E
UTM
32U 660702 5471816
w3w 
///trage.regt.kalten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
13,8 km
Dauer
3:45 h
Aufstieg
45 hm
Abstieg
45 hm
Einkehrmöglichkeit familienfreundlich geologische Highlights kulturell / historisch hundefreundlich faunistische Highlights

Statistik

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