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NATURFREUNDE Jubiläums-Hüttenweg 036: Bad Gastein - Kolm-Saigurn

Wanderung · Gasteinertal
Verantwortlich für diesen Inhalt
Naturfreunde Österreich, Bundesorganisation Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • NATURFREUNDE Sonnblickbasis Kolm Saigurn im Sommer
    / NATURFREUNDE Sonnblickbasis Kolm Saigurn im Sommer
    Foto: NATURFREUNDE Wien, CC BY, Naturfreunde Österreich, Bundesorganisation
  • / NATURFREUNDE Sonnblickbasis Kolm Saigurn im Winter
    Foto: NATURFREUNDE Wien, CC BY, Naturfreunde Österreich, Bundesorganisation
m 2800 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 12 10 8 6 4 2 km
Die Tour wurde anlässlich 125 Jahre NATURFREUNDE angelegt. Sie führt vom Wiener NATURFREUNDE-Zentrum in Stadlau zum ältesten NATURFREUNDE-Haus am Padasterjoch und zurück.
schwer
13,9 km
7:00 h
895 hm
1.078 hm

Die NATURFREUNDE-Häuser auf der 36. Etappe:

Salesenhütte der NaturFreunde Niedenstein (1750 Meter): 5640 Badgastein, Stubnerkogel-Mittelstation | salesen-huette.naturfreunde.at | Öffnungszeiten: ganzjährig

NATURFREUNDE Sonnblickbasis Haus Kolm-Saigurn (1598 Meter): 5661 Rauris, Kolmstraße 22 | www.sonnblickbasis.at | Ausstattung: 3 verschiedene Zimmerkategorien - gemütliche Zimmer in 3-Sterne Qualität, Zimmer mit Etagendusche bzw. Toiletten am Gang und klassische Matratzenlager mit Hüttenschlafsackpflicht | 51 Zimmerbetten | Notlager | öffentliche Anbindung: Bahnhof Taxenbach-Rauris, Bushaltestelle Kolm Saigurn Naturfreundehaus | Öffnungszeiten: von Ende Dezember bis Mitte Oktober täglich

NATURFREUNDE Zimmererhütte am Ende des Salzburger Rauristales inmitten der wildromantischen Naturlandschaft des Nationalparks Hohe Tauern am Fuße mächtiger Dreitausender (1598 Meter): 5661 Rauris, Kolmstraße 26 | zimmererhuette.naturfreunde.at | Öffnungszeiten: von Anfang Mai bis Ende September

Profilbild von Herbert Wagner
Autor
Herbert Wagner 
Aktualisierung: 18.12.2019
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Zitterauer Tisch, 2.456 m
Tiefster Punkt
Kolm Saigurn, 1.598 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Der Goldbergbau hat die Geschichte von Rauris geprägt. Das Tal begeistert auch heutzutage mit einer Vielfalt an Schätzen. Ob die reichen Mineralien-Vorkommen des Tauernfensters oder die außergewöhnlich vitale Naturlandschaft – hier findet sich alles, was den Nationalpark Hohe Tauern ausmacht. Im Mittelpunkt steht das Naturerlebnis, das zu jeder Jahreszeit auf verschiedenste Arten genossen werden kann. Wer vom Talschluss in Kolm Saigurn in die Gletscherregion des Hohen Sonnblicks hinaufsteigt, durchwandert alle Klimazonen und Großlebensräume wie auf einer mehrere Tausend Kilometer langen Reise von Mitteleuropa in die Arktis.

Ignaz Rojacher führte den Goldbergbau im 19. Jahrhundert zu einer letzten Hochblüte. Kolm Naz, wie ihn die Einheimischen nannten, kannte jeden Winkel in dem malerischen Talschluss und war bereits zu Lebzeiten als höchst innovative Persönlichkeit anerkannt. Von der Pariser Weltausstellung brachte er den ersten Stromgenerator Europas nach Salzburg. Die ersten Glühbirnen in Kolm Saigurn, in Zeiten als europäische Metropolen noch großteils Gaslicht verwendeten, sind ihm zu verdanken. Mit diesen technischen Neuerungen war Kolm Saigurn damals dem übrigen Salzburg um einiges voraus. Als zwölfjähriger Bub begann Kolm Naz im Goldbergwerk als Truchenläufer im Stollen zu arbeiten, ehe er es später bis zum Chef und Gewerken brachte. Auch der Bau der ersten Wetterstation auf dem Hohen Sonnblick (3106 Meter) geht auf Initiativen des zielstrebigen Gebirglers zurück. Kolm Naz ist in seiner Heimat Kolm Saigurn zum Mythos und zur Legende geworden.

Mit jedem Schritt kann die Kraft der Natur gespürt werden. Kolm Saigurn ist ein Eldorado für Freundinnen und Freunde des Wanderns, Trekking, Nordic Walking sowie für Gipfelstürmerinnen und Gipfelstürmer. Die umliegenden Berge bieten alles zwischen gemütlichen Almwanderungen und anspruchsvollen hochalpinen Bergtouren: Empfehlenswert sind der Tauerngold-Rundweg und der Tauerngold-Erlebnisweg sowie Tagestouren zum Hohen Sonnblick, Schareck, Hocharn, zur Bocksteinscharte, zum Niedersachsenhaus und zur Rojacherhütte.

Das Rauriser Tal ist weithin auch als „Tal der Geier“ bekannt. Es ist das einzige Tal im Nationalpark, in dem regelmäßig Bartgeier, Gänsegeier und Steinadler in freier Natur beobachten werden können. Im Nationalparkhaus „Könige der Lüfte“ in Wörth zeigt eine interaktiven Erlebnisausstellung allerlei Wissenswertes und Interessantes über die drei Könige der Lüfte. Einen Ausflug wert ist auch das  Seidlwinkltal, um hier den Saumhandel zu erkunden. Ums Haus gibt es auch  viel zu entdecken und zu erleben: Kulturhistorisches aus der Goldgräberära findet sich im Bergbaumuseum nebenan. Schatzsucherinnen und Schatzsucher können Goldwaschen oder edle Bergkristalle sammeln. Leichte Wanderungen von der Sonnblickbasis aus führen in den Rauriser Urwald, zum Ritterkar oder zu den Bockhartseen. Den Tagsausklang geniesen können die Gäste im herrlichen Gastgarten des Hauses. Der Rauriser Urwald gehört zu den schönsten Bergwäldern der Ostalpen. Dunkle Moortümpel sowie lange Moos- und Flechtenbärte an uralten Zirben und Fichten zählen zu seinen Besonderheiten.Kultivierte Almlandschaften sowie die reiche Flora und Fauna ziehen alle Naturlieberinnen und Naturliebhaber in ihren Bann. Kolm-Saigurn liegt zwischen der großen Salzburger Landespferdealmgenossenschaft Grieswies und der bäuerlichen Durchgangalmgenossenschaft. Auf mehreren Almen können Naturprodukte aus Eigenerzeugung gekauft werden: auf der Erlehenalm, der Gainschniggalm, der Durchgangalm und der Filzenalm.

Im NATURFREUNDE-Haus Kolm Saigurn werden die Gäste mit kräftiger Hausmannskost und regionalen Spezialitäten bewirtet. Auch für Vegetarier gibt es ein entsprechendes Angebot. Die Küchencrew tut ihr Bestes, dass alle Gäste zufrieden und satt vom Tisch aufstehen. Es gibt auch spezielle Kinderangebote. Das Haus verfügt über zwei Gaststuben und eine große Bar an. Bei allen Lebensmittel wird darauf geachtet, dass sie aus der Region bezogen werden: die Milch kommt von lokalen Bergbauern, die Freiland-Eier stammen aus Salzburger Berggebieten. Dies gilt auch für die anderen Produkten: das Weißbier kommt aus der Stadt Salzburg Stadt und die Weine aus Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark, von wo auch die Schnäpse bezogen werden.

Mitten in einem weiten Talschlusskessel steht das NATURFREUNDE-Haus Kolm Saigurn, ein ehemaliges Knappenhaus umrankt von hohen Bergen. Durch den Wiesengrund dieser alpinen Siedlung bahnt sich die Hüttwinklache ihren Weg. Die Sonnblickbasis liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Österreichs höchstem Berg, dem Großglockner. Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Touren ins Hochgebirge, aber auch für Genusswanderungen. Die Siedlung besteht aus dem Haus Kolm Saigurn, der Zimmererhütte der NATURFREUNDE Österreich, einer Kapelle und einem Badeteich mit Kneippanlage.

In der Zimmererhütte kannst du den Streß des Alltags vergessen und nach Lust und Laune entspannen. Die Ferienwohnungen sind das ideale Urlaubsquartier für Familien oder Freundesgruppen. Einige Schritte neben der Zimmererhütte befindet sich auch das bewirtschaftete Naturfreundehaus Kolm Saigurn und der Hüttenwirt freut sich über alle Gäste, die einmal nicht selber kochen möchten. Ausstattung: 3 komfortable Ferienappartments (1 5er-Appartment, 2 6er-Appartments mit „Schweden-Holzöfen“), komplett eingerichtet (Vorzimmer, Küche inkl. Geschirrspüler, Wohnzimmer, Schlafräume), zentral beheizt |

Familienwanderwege führen in den „Rauriser Urwald“, zu atemberaubenden Wasserfällen oder zum Tauerngold Rundwanderweg und Gletscherschaupfad auf über 2.000 m Seehöhe. Kolm Saigurn ist aber auch Ausgangspunkt für hochalpine Touren auf den Hohen Sonnblick, das Schareck oder den Hocharn. Ebenso sind Wanderungen in die Seitentäler (Krumltal, Forsterbachtal, Seidlwinkltal, Gaisbachtal, Hüttwinkltal) möglich. Zustiege, Wege und Aufstiege: vom Lenzanger - ½ Stunde, 50 Höhenmeter; vom Bodenhaus - 2 Sunden, 370 Höhenmeter; zum NATURFREUNDE-Haus Neubau - 2¼ Stunden, 590 Höhenmeter; zum Niedersachsenhaus - 3½ Stunden, 880 Höhenmeter; zur Duisburgerhütte - 6¼ Stunden, 1320 Höhenmeter; auf den Hohen Sonnblick (3105 Meter) - 5¾ Stunden, 1470 Höhenmeter; auf den Hocharn (3254 Meter) - 6¼ Stunden, 1660 Höhenmeter; auf das Schareck (3122 Meter) - 6¼ Stunden, 1590 Höhenmeter.

Start

Salesenhütte der NaturFreunde Niedenstein (Mittelstation Stubnerkogelbahn) (1.781 m)
Koordinaten:
DG
47.109536, 13.112181
GMS
47°06'34.3"N 13°06'43.9"E
UTM
33T 356772 5219065
w3w 
///kurz.aktien.schwanken

Ziel

NATURFREUNDE Sonnblickbasis Kolm-Saigurn

Wegbeschreibung

Obere Zitterauer Alm | Hirschkarkogel | Tischkogel | Zitterauer Tisch | Ortbergschartl | Rupertiweg | Miesbichlscharte | Zimburgweg | Oberer Bockhartsee | Durchgangalm | Erlehenalm | Ammererhof | Kolm Saigurn

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bahnhof Bad Gastein (Aufstieg mit der Stubnerkogelbahn zur Mittelstation Stubnerkogelbahn)

Anfahrt

NATURFREUNDE reisen mit dem öffentlichen Verkehr an! Plane deine Fahrt mit ÖBB Scotty.

Parken

NATURFREUNDE reisen mit dem öffentlichen Verkehr an!

Koordinaten

DG
47.109536, 13.112181
GMS
47°06'34.3"N 13°06'43.9"E
UTM
33T 356772 5219065
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Die übliche Ausrüstung für eine Wanderung im alpinen Gebiet: Wanderkleidung, festes Schuhwerk, Regen- und Sonnenschutz, ausreichend Getränke und Verpflegung.

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
13,9 km
Dauer
7:00h
Aufstieg
895 hm
Abstieg
1.078 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich kulturell / historisch Gipfel-Tour

Statistik

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