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Naturerlebnisweg Glocke

Wanderung · Finkenberg
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  • Infotafel des Themenwegs
    / Infotafel des Themenwegs
    Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Der tosende Tuxbach in der Klamm
    Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Infotafel des Themenwegs
    Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Der interessante Themenweg ist auch für Kinder gut geeignet
    Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Die Glocke - ein mystischer Wald
    Foto: Hermann Muigg
  • / Verzweigte Bäume
    Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Rastplatz am Wegrand
    Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Der dichte Wald wirkt sehr ursprünglich
    Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Die Tuxbachklamm
    Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
m 1100 1000 900 800 2,0 1,5 1,0 0,5 km Gasthof Schöne Aussicht Parkplatz Finkenberger Almbahn Naturerlebnisweg … Buchenmischwald Naturerlebnisweg Glocke … Geologie Naturerlebnisweg Glocke … Nutzung Gasthof Schöne Aussicht Teufelsbrücke

Inmitten von Finkenberg befindet sich eine ursprüngliche Naturoase mit reichhaltiger Flora - die Glocke, ein 33 ha großes Schutzgebiet, das über den Naturlehrpfad Glocke erwandert werden kann.

leicht
2,8 km
1:00 h
115 hm
115 hm

Im Gebiet der Glocke sind verschiedene Vegetationsgebiete zu finden: Felsen mit Trockenvegetation und für die Region einzigartige Linden- und Buchenmischwälder. Besonders beeindruckend ist die Pflanzenwelt entlang der Tuxbach-Klamm, die im Bereich des Teufelsstegs und der Friedhofsbrücke bis zu 70 m tief eingeschnitten ist. Schautafeln informieren über den Lebensraum Wald und geben Aufschluss über den geologischen Aufbau und die historische Nutzung des Waldes durch den Menschen.

Autorentipp

Einen Besuch wert ist die sagenumwobene Teufelsbrücke, ein seltenes historisches Holzbauwerk aus dem Jahre 1876, das die Klamm des Tuxbachs überspannt.

outdooractive.com User
Autor
Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen 
Aktualisierung: 20.02.2019

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
912 m
Tiefster Punkt
825 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gasthof Schöne Aussicht

Sicherheitshinweise

Keine besonderen Sicherheitshinweise

Ausrüstung

Wanderschuhe

Weitere Infos und Links

Die Sagen umwobene Teufelsbrücke

Die Naturschätze des „Geschützten Landschaftsteils Glocke“ sind vor allem der wunderschöne Buchenwald und die Tuxbachklamm mit ihrem Schluchtwald. Ein weiterer Schatz überspannt die rund 50 m tiefe Klamm: Die Teufelsbrücke. Dieses Meisterwerk aus Holz verbindet die beiden Weiler „Dornau“ und „Persal“ und hat bereits weit mehr als 100 Jahre auf dem Buckel. Allein schon das Lärchschindeldach ist eine echte Attraktion. Um die Teufelsbrücke rankt sich auch folgende Sage:

Einst wollten die Bauern von Finkenberg über die tiefe Schlucht einen Steg bauen, wussten aber nicht so recht wie. Sie riefen schließlich den Teufel zu Hilfe, der sich sogleich bereit erklärte, die Brücke zu errichten. Allerdings unter der Bedingung, dass ihm zum Lohn das erste Lebewesen gehöre, das die Brücke betritt. Die Finkenberger waren einverstanden und der Teufel erbaute in einer stürmischen Nacht den Holzsteg über den wild brausenden Tuxbach. Als der Bau vollendet war, setzte sich der Satan in die Mitte des Steges um seinen Lohn einzufordern. Doch anstatt eines Menschen jagten die schlauen Bauern einen Geißbock über die Brücke. Der überlistete Teufel packte wütend das Tier bei dem Hörnern und ritt mit dem Bock durch die Lüfte, vom schallenden Gelächter der Bauern begleitet. Sollte diese Sage wahr sein, wäre sie der Beweis dafür, dass die Zillertaler als schlaues Völkchen sogar dem Teufel ein Schnippchen schlagen könne.

Start

Parkplatz der Finkenberger Almbahn (871 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.152478, 11.821915
UTM
32T 713920 5225972

Ziel

Parkplatz der Finkenberger Almbahn

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz bzw. der Bushaltestelle folgt man dem südlich gelegenem Weg zur Teufelsbrücke, wo der eigentliche Rundweg startet. Hat man die Brücke überschritten, biegt man auf der Straße links ab, geht an ein paar Häusern vorbei und begibt sich somit in die Glocke. Nach etwa 200 m zweigt der Weg rechts ab, welchem man bis zum Gasthof Schöne Aussicht folgt. Über den Parkplatz und die angebundene Straße verlässt man den Wald kurz um danach links abzubiegen und erneut in den Lindenmischwald zu gelangen. Von dort geht es knapp 1 km bergab immer entlang des Weges. Dem Wegverlauf folgend hält man sich nun immer links und geht damit leicht bergauf zurück zur Teufelsbrücke wo der Rundweg endet.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

An- und Rückreise ab Mayrhofen:

Die Linie 4104 Mayrhofen - Finkenberg - Lanersbach - Hintertux verkehrt von Anfang Juni bis Anfang Oktober in beide Richtungen zwischen 8 und 19 Uhr im Halbstundentakt, im Frühjahr und Herbst im Stundentakt. Das bietet perfekte Voraussetzungen für diese Tour!

Anfahrt

Auf der Inntalautobahn bis Anschlussstelle Wiesing. Danach bis Finkenberg.

Parken

Kostenloser Parkplatz der Finkenberger Almbahn

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Hotter Manfred, Schober Anton (1997): Finkenberger Naturschönheiten. Begleitheft zu den Naturlehrwegen in Finkenberg. TVB Finkenberg. S. 22-45. (Achtung: veraltete Version, Wegverlauf teilweise geändert)

Kartenempfehlungen des Autors

AV-Karte Nr. 35/2 Zillertaler Alpen - Mitte, 1:25.000

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
2,8 km
Dauer
1:00h
Aufstieg
115 hm
Abstieg
115 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch botanische Highlights

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