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Wanderung empfohlene Tour

Mummelsee über Ochenstall und Hornisgrinde zurück

· 12 Bewertungen · Wanderung · Schwarzwald
Profilbild von Harald Seiser
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Harald Seiser
  • steiler Weg zur Hornisgrinde
    steiler Weg zur Hornisgrinde
    Foto: System
m 1100 1000 900 8 6 4 2 km
Vom Mummelsee über Seibelseckle, Dreifürstenstein, Biberkessel zum Ochsenstall. Danach auf die Hornisgrinde und zurück zum Mummelsee.
Strecke 9,3 km
2:53 h
379 hm
379 hm
1.163 hm
953 hm
Die Tour ist eine Rundwanderung vom/zum Mummelsee. Unterwegs hat man viele herrliche Aussichten. Besonders von der Hornisgrinde kann man bei klarem Wetter weit in die Rheinebene gucken.

Autorentipp

Am Mummelsee gibt es eine Holzofenbäckerei. Das Brot sah gut aus. Wie es schmeckt, konnten wir nicht testen, weil die Bäckerei bei unserer Rückkehr bereits zu war. Also gleich kaufen.
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Hornisgrinde, 1.163 m
Tiefster Punkt
Mummelsee, 953 m

Sicherheitshinweise

Gutes Schuhwerk mit Profil ist erforderlich. Der Weg ist für Kinderwagen nicht geeignet.

Weitere Infos und Links

Einkehr unterwegs im Ski- und Wanderheim Ochsenstall oder am Hornisgrindeturm. Am Ochsenstall ist Selbstbedienung angesagt. Gegenüber früher hat nach unserer Meinung die Qualität und die Freundlichkeit merklich nachgelassen.

Start

Koordinaten:
DD
48.596723, 8.201693
GMS
48°35'48.2"N 8°12'06.1"E
UTM
32U 441140 5382934
w3w 
///steil.danach.genick

Wegbeschreibung

Wir parken auf dem großen Parkplatz direkt am Mummelsee. Es ist Werktag und da fällt die Parkplatzsuch nicht so schwer. ALternativ würde auch die Fahrt mit dem Bus von Baden-Baden in Betracht kommen. Da es sich um eine Rundwanderung handelt, wäre dies ohne Probleme möglich.

Als wir gegen 10:00 Uhr loslaufen ist es noch recht ruhig. Wir haben einen Parkplatz vor der Holzofenbäckerei gefunden. Das Brot roch herrlich und das Feuer im Holzofen knisterte. Wir entschlossen uns vor der Heimfahrt ein Holzofenbrot zu holen

Zunächst gingen wir in Richtung Kapelle. Die Michaelskapelle ist mit ihrem schlanken, 27 Meter hohen Turm ist sie ein schönes Beispiel moderner
Architektur. Die Kapelle ist mit schönen Glasfenstern ausgestattet, Sie wurden von Emil Wachter, einem bekannten Karlsruher Künstler gestaltet.

Zunächst war die rote Rauie des Westweges unser Zeichen.  Den Wegrand zierten Kunstwerke des dortigen Kunstpfades.

Immer dem Westweg folgend kamen wir zu unserem ersten Zwischenziel, dem Seibelseckle.Von hier sollte unsere Tour eigentlich über Balzgänger weiterführen. Der Weg war allerdings wegen Holzfällarbeiten gesperrt.

So blieb uns nichts anderes übrig, als den Weg in Richtung Dreifürstenstein einzuschlagen. Das war ein schlechter Weg der Wanderschuhe mit gutem Profil erforderte. Dauernd sah man Quellen am Weg die ihr Wasser teilweise über den Weg ergossen. Bei Regen wird dieser Weg problematisch sein.

Kurz vor dem Dreifürstenstein sind wir dann rechts auf den Pfad zum Biberkessel abgebogen.er Beim  Dreifürstenstein handelt es sich um eine Buntsandsteinplatte. Er stammt aus dem Jahr 1722 und markierte die Grenze zwischen der Markgrafschaft Baden, dem Herzogtum Württemberg und dem Fürstbistum Straßburg.  Mit einer Höhe von 1.151  m ü. NN ist der Dreifürstenstein der höchste Punkt Württembergs. Der Pfad zum Biberkessel war schmal und führte teilweise steil hinunter zum Biberkessel. Auf einem breiten Forstweg ging es dann weiter zum Ski- und Wanderheim Ochsenstall. Hierl ließen wir uns im Außenbereich nieder und machten Mittagsrast.

Anschließend ging es schweisstreibend entlang einer Lifttrasse aufwarts. Der Weg war ziemlich steil und von vielen Steinen übersät. Trittsicherheit und gutes Schuhwerk waren hier gefordert.

An der Bergstation folgten wir den Wegzeichen die in Richtung Hornisgrinde führten. Mit herrlichen Ausssichten führte der Pfad nach oben.

Die Hornisgrinde ist mit 1.164 m der höchste Berg des Nordschwarzwaldes. Markant ist der 206 m hohe Sendeturm des SWR.

Auf geteerter Fahrstraße wanderten wir zunächst in Richtung Fernsehturm und dann, an den Windrädern vorbei, über die Hochmoorfläche zum Bismarckturm. Beim diesem Turm handelte es sich um einen Signalturm, der in früheren Zeiten zur Vermessung gebraucht wurde. Heute ist er nach Renovierung und hinzufügen einer Wendeltreppe durch den Schwarzwaldverein zu einem Aussichtsturm geworden.

Im Hornisgrindeturm ist ein kleiner Imbiss eingerichtet. Hier legten wir noch eine kuze Zwischenrast ein, bevor wir uns an den Abstieg zum Mummelsee machten.

Auf schmalen Pfad ging es hinunter in den Wald. Unterwegs konnte man herrliche Aussichten genießen. Unterwegs bogen wir auf einen Seitenweg ab der zum Mummelseeblick führte. Der Abstecher lohnt sich unbedingt!! Von hier bietet sich ein herrlicher Blick hinunter zum Mummelsee.

Schließlich kehrten wir auf unseren ursprünglichen Weg zurück, der uns zu unserem Ausgangspunkt, den Mummelsee zurückführte. Im Gegensatz zu heute morgen war es ziemlich lebhaft und laut. Im unteren Geschoß des nach einem Brand wieder aufgebauten Mummelseehotels ist eine Einlaufspassage untergebracht.

Übrigens: Holzofenbrot gabs nicht mehr. Der Bäcker hatte schon zu.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Buslinie 245 vom Bahnhof Baden-Baden zum Mummelsee.

Anfahrt

BAB Karlsruhe - Basel bis Ausfahrt Baden-Baden. Dort auf die B 500 durch Baden-Baden bis zum Mummelsee.

Parken

Auf dem großen Parkplatz am Mummelsee oder entlang der B500. Die Parkplätze sind gebührenfrei.

Koordinaten

DD
48.596723, 8.201693
GMS
48°35'48.2"N 8°12'06.1"E
UTM
32U 441140 5382934
w3w 
///steil.danach.genick
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Kompass Umgebungskarte 1:30.000 Oberkirch - Bad Peterstal (0877)

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Odeon Hammersmith 
03.01.2022 · Community
Im Schnee haben wir irgendwann aufgegeben. Es war kaum möglich durchzukommen. Wir versuchen es im Sommer noch mal...
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Gemacht am 26.12.2021
Carsten Jörger
04.08.2021 · Community
Eine sehr schöne Wanderung. Unserer erste größere mit den Kids, 10 und 7. Von Action, Bergauf und ab, sowie schmalen und anstrengenden Wegen alles dabei. Sehr schön ist die Aussicht auf beiden Seiten des Berges. Ich kann es jedem empfehlen, es waren genau 9,9km.
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Gemacht am 04.08.2021
Fabian Schütt
13.07.2020 · Community
Sehr schöne Route, die nicht nur entlang der offiziellen Wanderwege verläuft. Vor allem bei ca. 2,8km den keinen Weg nach links nicht verpassen! (Achtung: nicht ausgeschildert, achtet auf das Naturschutzschild). Siehe gelbes X auf dem Bild. Idealerweise Navigation mitnehmen.
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Gemacht am 11.07.2020
Foto: Fabian Schütt, Community
Foto: Fabian Schütt, Community
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+ 19

Bewertung
Strecke
9,3 km
Dauer
2:53 h
Aufstieg
379 hm
Abstieg
379 hm
Höchster Punkt
1.163 hm
Tiefster Punkt
953 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

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