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Mühlenweg Ebenau und Naturdenkmal Plötz

Wanderung · Fuschlsee
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  • Staubecken oberhalb des Wasserfalls
    / Staubecken oberhalb des Wasserfalls
    Foto: Tourismusverband Ebenau, Tourismusverband Ebenau
  • / Die Waschlmühle ist die ersten von sieben Mühle auf unserem Weg
    Foto: Wolfgang Kinz, Tourismusverband Ebenau
  • / Die Plötz am mittleren Rettenbach mit imposanten Wasserfall
    Foto: Wolfgang Kinz, Tourismusverband Ebenau
m 800 750 700 650 600 550 5 4 3 2 1 km Pertiller-Mühle Schroffenau-Mühle Eder-Mühle Wasserfall Plötz Pertill-Mühle Hofbauer-Mühle Waschl-Mühle Waschl-Mühle
Entlang von sieben Mühlen und dem Naturdenkmal Plötz, einem 50 m hohen Wasserfall, in die Geschichte der Müller einsteigen.
mittel
Strecke 5,3 km
2:00 h
254 hm
256 hm

Die Waschl - Mühle ist der Ausgangspunkt für die Mühlenwanderung (Rundwanderweg), die Sie in das "Naturdenkmal Plötz" führt.

Die zweigeschossige Doppelmühle mit Wasserrad wurde ca. 1875 errichtet und war bis 1955 in Betrieb. Laut Vertrag hatten die Besitzer das Mahlrecht für jeweils drei Tage. Das Gerinne wurde speziell für den Betrieb der Mühle angelegt. Gemahlen wurden Roggen, Weizen und Hafer. Im gemütlichen "Mühlstüberl" mit Kachelofen, Tisch und Bett konnte der Müller den Mahlvorgang abwarten. Die Mühle kann besichtigt werden – Tel. 06221/8055

Die Pertill – Mühle (Glücksplatz) ist eine Doppelmühle, hat zwei getrennte Mahlwerke und  wurde zwischen dem 16. u. 17. Jahrhundert erbaut. Sie war bis 1967 in Betrieb. Das Wasserrecht teilten sich zwei Besitzer. Gemahlen wurden Roggen, Weizen und Hafer aus eigenem Anbau. Im "Mühlstüberl" wurde nachts das Mahlen abgewartet. Tagsüber ließ man die Mühle des öfteren alleine in Betrieb.

Die Schroffenau – Mühle (quadratischer Blockbau mit Satteldach) wurde ca. 1540 erbaut und war bis ca. 1954 in Betrieb. Die Zubringung des Getreides mit dem Ochsengespann war auf dem schmalen Weg sehr schwierig. Das Getreide musste das letzte Stück getragen werden. Während des Krieges mahlte die Bäuerin.

Der Firstbaum der Eder - Mühle  verrät, dass die "Gmachlmühle" im Jahre 1742 erbaut wurde. Sie war bis ca. 1955 in Betrieb. Das Getreide wurde mit einem Ochsengespann über den Wieselberg zur Mühle gebracht. Gemahlen wurden großteils Roggen und Weizen zum Brotbacken. Hafer wurde zu Viehfutter "gebrochen". Es konnte nur gemahlen werden, wenn genügend Wasser zulief. Im Herbst und Winter wurden Roggen u. Weizenmehl auf Vorrat gemahlen.

Die Pertiller - Mühle wurde 1711 erbaut und war bis ca. 1963 in Betrieb. Gemahlen wurden Roggen und Weizen für den Eigenbedarf. Das Wasser wurde mit einer Rinne vom sogenannten "Kinderbecken" auf das Wasserrad, das nur wenig Wasser benötigte, geleitet.

Die Schindlau - Mühle (ein zweigeschossiger Blockbau mit Satteldach) wurde ca. 1790 erbaut und war bis 1960 in Betrieb. Für den Mahlvorgang musste genügend Wasser zulaufen, um das Wasserrad anzutreiben. Gemahlen wurden Roggen, Gerste und Hafer aus Eigenanbau. Mais für Polenta wurde zugekauft.

Die Hofbauer - Mühle wurde 1832 erbaut und war bis ca. 1966 in Betrieb. Die verschiedenen Besitzer mussten zur Kenntnis nehmen, dass zwei weitere Bauern das "Mitbenützungsrecht" hatten. Vom "Hofbauerngut" hatte man Blickkontakt zum Wasserfall. Das war sehr günstig, denn das Wasserrad sollte ständig in Betrieb sein. Bei zu starkem Zulauf musste das Wasser abgeleitet werden.

(Weitere Informatione erhalten Sie im Tourismusverband Fuschlseeregion, Ortsbüro Ebenau)

Profilbild von Wolfgang Kinz
Autor
Wolfgang Kinz 
Aktualisierung: 15.07.2019
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Watzmannblick, 768 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Ebenau, 604 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Wegbeschaffenheit

Der Weg im Wald ist sehr steil und bei nassem Laub sehr rutschig.

Leinenpflicht für Hund

Im gesamten Gemeindegebiet von Ebenau ist eine Verordnung in Kraft, die die Hundeleinenpflicht regelt. Diese gilt auch auf sämtlichen Wanderwegen. 

Gemeinde Ebenau

Weitere Infos und Links

Attraktionen:

Die Plötz (Glücksplatz) am mittleren Rettenbach ist ein "Naturdenkmal"mit imposantem Wasserfall (ca. 50m) und Felswannen (Felsenbad).

Start

Waschl-Mühle (606 m)
Koordinaten:
DD
47.793105, 13.172951
GMS
47°47'35.2"N 13°10'22.6"E
UTM
33T 363168 5294921
w3w 
///weht.schwamm.darstellbar

Ziel

Waschl-Mühle

Wegbeschreibung

Beim Parkplatz/Infotafel zur Waschlmühle gehen wir im Uhrzeigersinn los und biegen nach 140 m rechts Richtung Koppl. Der Straße folgen wir und halten uns nach weiteren 450 m gerade aus auf dieser.  Die zweite Mühle (Pertill-Mühle) liegt nicht direkt am Weg. Mit einem kleinen Umweg (+5 Min.) kann man auch dieseerreichen. Nun folgen wir dem Wanderweg 61, vorbei an einem Materl hinauf zum Watzmannblick. Vom höchsten Punkt der Wanderung folgen wir dem Weg weiter Richtung Plötz. Es wechstelt von bergab zu bergauf um dann in einen flachen Weg überzugehen. Nun gelangen wir an den Rettenbach und gehen diesen entlang der restliche fünf Mühlen und dem Wasserfall Plöz talwerts. Der Rückweg führt über den Steg des Staubeckens wieder zurück zum Parkplatz.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Bus

Fuschl am See ist sehr gut mit den öffentlichen Linien des Salzburger Verkehrsverbundes von Salzburg aus erreichbar.

Salzburger Verkehrsverbund, Linie 150, 154

Mit dem Zug

Info´s über Zugverbindungen finden Sie unter www.oebb.at bzw. www.bahn.de

Mit dem Flugzeug

Der Salzburger Flughafen W.A. Mozart befindet sich in unmittelbarer Nähe der Stadt Salzburg. Die Buslinien 2 oder 27 bringen Sie zum Hauptbahnhof, wo Sie in den Bus Nr. 150 umsteigen können.

Anfahrt

Anreise über die A1 Westautobahn - Abfahrt Thalgau

Folgen Sie der Landesstraße Richtung Hof bei Salzburg. Beim ersten Kreisverkehr fahren Sie an der ersten Ausfahrt auf die der Wolfgangsee-Bundesstraße (B 158) und folgen dieser bis zur Abzweigung nach Hallein / Ebenau. Nach 4,5 km erreichen Sie Ebenau.

Parken

Direkt gegenüber der Waschl-Mühle stehen 15 Parkplätze zur Verfügung.

Koordinaten

DD
47.793105, 13.172951
GMS
47°47'35.2"N 13°10'22.6"E
UTM
33T 363168 5294921
w3w 
///weht.schwamm.darstellbar
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderweg:

Nr. 61 / 71

Karten:

Kompass Wanderkarte "Wolfgangsee, Fuschlsee, Mondsee", Nr:018, 1:25.000

Kompass Wanderkarte "Salzburg und Umgebung", Nr. 017, 1:25.000

Kompass "Großer Wander-Atlas Salzkammergut", Nr. 597

Kompass "Wanderführer Salzkammergut BergeSeenTrail", Nr. 5647

ÖK "Strasswalchen", Nr. 64, 1:50.000

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk und eventuell Wanderstöcke, ansonsten keine besondere Ausrüstung erforderlich.

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Fotos von anderen

Pertiller Mühle
Bei der Pertiller Mühle
Weg zum Plötz-Wasserfall, im Hintergrund ist der Wasserfall zu erkennen

Schwierigkeit
mittel
Strecke
5,3 km
Dauer
2:00 h
Aufstieg
254 hm
Abstieg
256 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour kulturell / historisch geologische Highlights Geheimtipp

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