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Wanderung

Montserrat – Cim de Sant Jeroni

Wanderung · Spanien
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  • Sant Jeroni
    Sant Jeroni
    Foto: Ulrich Redmann, Rother Bergverlag
Karte / Montserrat – Cim de Sant Jeroni
750 900 1050 1200 1350 m km 1 2 3 4 5 6 7
7,8 km
2:45 h
315 hm
569 hm
Berauschende Tiefblicke vom höchsten Gipfel des Montserrat

Der Montserrat (»gesägter Berg«) ist zweifellos der geheimnisvollste und schönste Berg Kataloniens. Er ist geografisch und im Selbstverständnis der Katalanen das Herzstück ihres Landes. Das Kloster mit der schwarzen Madonna stellt ihr wichtigstes Heiligtum dar. Seinen Namen verdankt der Montserrat einer einzigartigen Kombination von gerundeten steilen Spitzen und tiefen Schluchten, entstanden durch die intensive Verwitterung des eher weichen Konglomeratgesteins. Seine schwer zugänglichen Plätze wurden seit alters von Eremiten und Mönchen bewohnt, wovon noch heute eine ganze Reihe von Höhlen und Kapellen zeugen. Der Montserrat erhebt sich unvermittelt über 1000 Höhenmeter aus der Zentralkatalanischen Senke, sodass sich von seinen Gipfeln aus praktisch ganz Katalonien von den Pyrenäen im Norden über die Küstengebirge bis tief in den Westen und Süden überblicken lässt. Eine Besteigung seines höchsten Punkts, des Cim de Sant Jeroni, gehört zu den eindruckvollsten Bergwanderungen überhaupt. Der Montserrat ist ein Eldorado der Schlucht- und Felskletterer, und die wenigen Wege, die über das Massiv führen, verlangen meist alpinistisches Geschick. Davon ausgenommen ist die hier beschriebene Route, die auf guten Wegen einen großartigen Einblick in die etwas breiteren Formen des östlichen Montserrat verschafft und die meditative Größe und Einsamkeit dieser Landschaft erleben lässt. (Die schwierigere Tour »Montserrat – Agulles, Coll de Port« zeigt die schlankeren Spitzen, die Agulles, im westlichen Montserrat.)
Wir fahren mit dem Funicular de Sant Joan in wenigen Minuten vom Kloster hinauf zur Aussichtsplattform Pla de les Taràntules. Der Weg beginnt unmittelbar oberhalb des Gebäudes der Bergstation (Tafel »Sant Jeroni«). Der gut ausgebaute und zum Abgrund hin mit Geländern gesicherte neue Weg (»Cami nou«) führt stets ganz sanft steigend durch die Ostflanke. Unter uns sehen wir die Klosteranlage und auf der gegenüberliegenden Talseite die vielen eindrücklichen Felsformationen mit ihren sprechenden Namen: die Mumie, den Elefanten und andere. Wir ignorieren alle abgehenden Wegspuren und erreichen nach 30 Min. erstmals die Höhe des Grates und den Aussichtspunkt Mirador d’Icona. Immer dem Grat folgend, gehen wir auf angenehmem Weg in Richtung Sendeturm Sant Jeroni, der auf einem Nebengipfel unseres Ziels steht. Nach 15 Min. erreichen wir den Taleinschnitt, wo der alte Weg (»Cami antic«), den wir für den Abstieg benutzen werden, zu uns stößt. Wir wählen den linken, nun etwas steiler ansteigenden
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outdooractive.com User Autor Ulrich Redmann
Ulrich Redmann lebt und wandert in der Schweiz und in Katalonien, wo er seit bald 20 Jahren einen zweiten Wohnsitz hat. Psychotherapeut und Dozent für Kommunikation im Gesundheitswesen. Sein besonderes Interesse gilt der Verbindung von Kunst mit Landschaften. Er liebt das Gehen in intensiven und weiten Landschaften.

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