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Bergtourempfohlene Tour

Monte Pelmo 3168m Normalweg über Ballband

· 1 Bewertung · Bergtour · Dolomiten
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ÖAV Sektion Braunau Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Monte Pelmo Südostflanke
    / Monte Pelmo Südostflanke
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Zustieg zum Ballband
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Rifugio Venezia und Monte Penna
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Kletterrampe zum Ballband
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / erster ausgesetzter Quergang
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Ballband
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / exponiert zum Kriechband
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Felsstufen zum unteren Becken
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Ausstieg aus dem Ballband vom Valon
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / das untere Geröllkar mit Felsstufen
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Vallon oder Valon
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / unter der markanten Wand nach rechts
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Steilstufe ins Gipfelkar
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Firnfelder im Gipfelkar Vant
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Karausstieg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Zustieg zum Westgratrücken
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Antelao hinter Spalla Est
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / am zerklüfteten Gipfelhang
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / am Blockrücken
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gipfelgrat
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Monte Pelmo
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gipfelkalotte, dahinter Sorapis links und Antelao rechts
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Ballband-Abstieg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / exponierter Quergang
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
m 3500 3000 2500 2000 1500 1000 16 14 12 10 8 6 4 2 km Rifugio Venezia Rifugio Venezia
Der Monte Pelmo ist ein dominierender und imposanter Einzelberg der zentralen Dolomiten (Dolomiti di Zoldo). Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und  Klettergeschick bis zum II° sind unabdingbar, um den 3168m hohen Gipfel über die ausgesetzte Cengia di Ball (Ballband) durch die Südostflanke am Normalweg bezwingen zu können.
schwer
Strecke 16,5 km
10:00 h
1.700 hm
1.700 hm
3.172 hm
1.468 hm
Profilbild von Wolfgang Lauschensky
Autor
Wolfgang Lauschensky 
Aktualisierung: 14.05.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Monte Pelmo, 3.172 m
Tiefster Punkt
Zoppe di Cadore, 1.468 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Rifugio Venezia

Sicherheitshinweise

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind im ausgesetzten und kaum sicherbaren Ballband nötig. Im Gipfelkar können sich lang in den Sommer hinein Firnfelder halten - Steigeisen ?

Weitere Infos und Links

Rifugio Venezia Albamaria De Luca : http://www.altemontagne.it/rifugi/rifugio%20Venezia.html

Start

Zoppe di Cadore (1.478 m)
Koordinaten:
DD
46.387835, 12.172256
GMS
46°23'16.2"N 12°10'20.1"E
UTM
33T 282580 5141026
w3w 
///beruf.entwirft.schützt

Ziel

Monte Pelmo

Wegbeschreibung

Das Rifugio Venezia kann vom Parkplatz rechts über eine Almstraße erreicht werden. Unser Wanderweg Nr. 471 führt aber links an den letzten Häusern vorbei und zweigt nach ca. 150m rechts über einen Wiesenweg in eine Bachschlucht ab. Nach Überschreiten der Bachbrücke wird in mittlerer Steigung über einen lang gezogenen Waldrücken auf einem schönen schattigen Pfad zur vorher erwähnten Almstraße oberhalb der Casera di Rutorto angestiegen. Nach wenigen Metern auf der Almstraße wird rechts abgezweigt und fast eben entlang der felsigen Westflanke des Monte Pena auf einem Güterweg weitergewandert. Nach einer Bachschlucht endet die Straße, ein breiter Almweg führt über mehrere sumpfige Bachabschnitte zum Passo di Rutorto. Wandert man 200m ostwärts in eine Senke weiter, ist das Rifugio Venezia auf 1953m auf einem kleinen Hügel erreicht (500HM 1:30Std).

Hinter der Hütte geht es in Latschengassen nordwärts zu den großen Geröllhalden der Pelmo-Ostwand. Bei einer Wegverzweigung links abzweigen und über den Schutthang etwas mühsam zum Fuß der Ostwand. Ein dicker roter Pfeil und die Felsaufschrift "Attacc" zeigen den Einstieg. Über gestuften Fels (-II°) klettern wir gut 30m bis zum Beginn eines Felsbandes hinauf. Nun beginnt am sogenannten Ballband ein leicht ansteigender, langer, sehr ausgesetzterunf schmaler Quergang durch die Ostwand. Dabei müssen mehrmals kleine Stufen (-II°, an heiklen Stellen spärlich seilgesichert) hinauf- und hinabgeklettert werden. Ein überdachtes Kriechband (Passo del Gatto) muss durchrobbt oder mit Hilfe eines Kletterfixseiles an seiner Abbruchskante exponiert umgangen werden. Einige Steilschluchten werden durchquert und Felsnasen umschritten. Das Ballband endet an einer Felsschulter. Hier wird in einer gestuften, breiten Felsrinne (-II°) gerade in das untere große Schuttkar "Valon" hinaufgeklettert. Steindauben weisen nun den Weg. Mehrere erkennbare Pfade ziehen im Geröll der rechten Karseite höher. Bald sind die ersten querenden Felsbänder (I°) erreicht, die problemlos Richtung Karmitte überklettert werden. Mehrere Felsstufen (+I°) und Geröllbänder (den Steindauben im Zick-Zack folgen!) führen nun an die markante, zentrale Bänderwand heran. Hier wenden wir nach rechts und durchkraxeln die Steilstufe (+I°) rechts eines Wasserfalls bis ins Gipfelkar "Vant" hinauf. Dort, wo früher der Pelmogletscher war, halten sich lange in den Sommer hinein Firnfelder, die zuletzt gehörig steil sind und dann evtl. mit Steigeisen bezwungen werden müssen. Das Gipfelkar kann aber später im Jahr auch total aper sein und muss dann mühsam im Schutt durchstiegen werden. Wir peilen nun den Sattel rechts der Spalla Sud an und erreichen ihn zuletzt über einen steilen Blockhang. Vom Sattel geht es nordwärts auf den breiten Gipfelrücken zu. Über Blöcke und Geröll wird der Hang (+I°) bis zum Gipfelgrat hinaufgekraxelt. Eine kurze exponierte Kletterstelle (II°) am Grat, dann flacht das Gelände ab. Auf der  Gipfelkalotte wird nach Nordost bis zum höchsten Punkt des Monte Pelmo gewandert. Gipfelmarkierung und neues Kreuz (bei uns 2011 in Entstehung). 1200HM und 4:30 Std. ab Rif. Venezia.

Abstieg entlang des Anstiegs.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Nach Forno di Zoldo gelangt man vom Norden (Cortina, Arabba) über den Passo Staulenza, aus dem Süden über Belluno in Langarone links abzweigen. Südlich von Forno di Zolde führt eine steile Bergstraße über Bragarezza bis zur Endstation in Zoppe di Cadore, Ortsteil Bortolot, auf 1450m hinauf.

Parken

Parkplatz oberhalb von Zoppe di Cadore.

Koordinaten

DD
46.387835, 12.172256
GMS
46°23'16.2"N 12°10'20.1"E
UTM
33T 282580 5141026
w3w 
///beruf.entwirft.schützt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco Blatt 025 Dolomiti di Zoldo

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Ausrüstung

Wanderausrüstung, Steigeisen, Helm

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Bewertungen

4,0
(1)

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
16,5 km
Dauer
10:00 h
Aufstieg
1.700 hm
Abstieg
1.700 hm
Höchster Punkt
3.172 hm
Tiefster Punkt
1.468 hm
Hin und zurück aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour ausgesetzt Kletterstellen

Statistik

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Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
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Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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