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Monte La Motta - Tour 319 - Comer See by Andreas Albrecht

Mountainbike · Domaso
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  • La Fiorida
    / La Fiorida
    Foto: Andreas Albrecht, alpenvereinaktiv.com
  • / Blick auf das Nordufer des Comer Sees
    Foto: Andreas Albrecht, alpenvereinaktiv.com
  • / Tragepassage zum Monte La Motta
    Foto: Andreas Albrecht, alpenvereinaktiv.com
  • / Alpe Paregna
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  • / Monte La Motta
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  • / Monte La Motta
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  • / Monte La Motta - Trail bei Bondone
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  • / Gravedona am Comer See
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  • / Comer See - am Ufer bei Gravedona
    Foto: Andreas Albrecht, alpenvereinaktiv.com
  • / La Fiorida
    Foto: Andreas Albrecht, alpenvereinaktiv.com
m 2000 1500 1000 500 70 60 50 40 30 20 10 km Domaso, Porto Kirche bei Peglio Aussichtspunkt Bondone La Fiorida … Farm Kirche Peglio Promenade Domaso La Fiorida … Farm Hafen Gera Lario Hafen Gera Lario

Highlight-Tour am Comer See mit Tragepassage zum Gipfel, belohnt durch anspruchsvolle Abfahrt mit traumhaftem Seeblick. Tagestour durch Anfahrt von La Fiorida. Anfahrt auch von Gera Lario, Domaso oder Gravedona am Nordufer des Comer Sees möglich.

schwer
72,5 km
8:00 h
1500 hm
1500 hm

Der Monte La Motta hat mich schon angelacht, als ich das erste Mal in dieser Ecke herumschnüffelte. Den Einstieg zum Gipfel hatte ich schon identifiziert und wusste, dass es eine kleine Tragepassage geben würde. Das ist genau das Richtige für meinen Bikefreund Alex, der sich selbst auch als „Trailsucher“ bezeichnet und sich dabei nicht vor dem Tragen seines Bikes scheut. Mit der richtigen Tragetechnik verlieren solche Passagen ihren Schrecken. Den Zeitbedarf kann man mit folgender Faustregel in etwa abschätzen: 400 Höhenmeter Tragen = 60 bis 80 Minuten. Hier sind es ungefähr 230 Höhenmeter, die tragenderweise zu bewältigen sind, also voraussichtlich eine dreiviertel Stunde. Darauf hatten wir uns eingestellt.

Autorentipp

Zur Tragetechnik (How-To von Alexander Krzepinski)

Um das Bike auf die Schultern zu nehmen gibt es eine ganz einfache Technik, mit der es sich ohne allzu große Kraftanstrengung laufen lässt. Dazu stellt man das Bike mit dem Vorderrad nach links vor sich hin. Dann greift man mit der linken Hand an die Gabel und mit der rechten unten an die Kettenstrebe. Jetzt das Bike nur noch über den Kopf heben und mit dem Unterrohr auf den Schultern ablegen. Die rechte Hand greift jetzt am besten an das Pedal. Das Bike ist durch diese Trageweise völlig ausbalanciert, so dass man sogar nur eine Hand zum Halten benötigt. Einfach mal ausprobieren, wenn’s mal wieder zu steil zum Schieben ist.

outdooractive.com User
Autor
Andreas Albrecht
Aktualisierung: 13.05.2019

Schwierigkeit
S3 schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Monte La Motta, 1515 m
Tiefster Punkt
Domaso - Comer See, 203 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

La Fiorida - Agriturismo - Azienda Agricola Beauty Farm

Weitere Infos und Links

Tour ist enthalten in MTB-Guides von Andreas Albrecht

Mountainbiken am Comer See

Start

La Fiorida (205 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.150335, 9.494217
UTM
32T 538164 5110869

Ziel

La Fiorida

Wegbeschreibung

Nach der Anfahrt von La Fiorida müssen wir zum Einstieg gelangen. Der befindet sich im Valle dell’Inferno (welch toller Name) auf einer Höhe von knapp 1300 Metern über dem Meeresspiegel. Das Tal ist ansonsten eine Sackgasse. Am Talschluss ist eine Mure abgegangen und es sieht nicht so aus, als ob der Weg je wieder geöffnet wird. Auch weil das im Winter offensichtlich ein Lawinenstrich ist. Jetzt Mitte Mai sieht man davon auf einer Höhe von ca. 1300 Metern über dem Meeresspiegel noch Überreste, obwohl der Hang nach Süden ausgerichtet ist. Daher rührt wohl auch der martialische Name des Tals. Man erreicht das Valle dell’Inferno über Gravedona, Peglio und Bodone (siehe auch Tour 318). Es ist eine reine Fleißaufgabe. Bis zum Beginn der Tragepassage kann man alles fahren. Ich empfand die vorherige lange, flache Anfahrt von „La Fiorida“ eher als förderlich, da ich mich gut eingefahren fühlte. Also wird nun das Rad geschultert. Hilfreich ist, wenn man Protektoren dabei hat und sie am Unterrohr des Rahmens festmacht. Das drückt dann nicht so im Nacken. Ansonsten sollte man versuchen, das Unterrohr so gut es geht, auf dem Rucksack abzulegen. Vorher zwei bis drei Mal das Aufheben des Bikes und das richtige Positionieren in aller Ruhe üben – dann sollte es klappen. Alex ist da sowieso Profi. Ich lasse mich noch einmal unterweisen und korrigieren und wir stapfen los. Es hat sich gelohnt. An der Alpe Paregna kann man sogar ein paar Meter fahren. Unsere Zeitschätzung hat in etwa gepasst, wir waren in 40 Minuten auf dem Gipfel des Monte La Motta. Der liegt hier über der Baumgrenze. Alex und ich erleben einen gefühlt grenzenlosen Rundumblick. Wow, das ist eine Königstour am Comer See. Unfassbar, dass diese Region nicht von Mountainbikern überflutet wird. Manchmal denke ich, man sollte die Touren eigentlich gar nicht beschreiben und veröffentlichen, damit dieses Paradies erhalten bleibt. Auf der anderen Seite denke ich schon, dass der Region ein Stück Tourismusförderung gut tut. Letztlich ist Mountainbiking schon ein Teil des sanften Tourismus, auch wenn wir uns auf harten Trails bewegen. Und die folgen bei der Abfahrt und das nicht zu knapp. Auf der ersten Sektion über die Alpe Motta nach Bodone sind die Trails sehr steil und mit losem Geröll verblockt. Alex stuft den Trail mit S3 ein. Da wissen wir nun: Alex fährt, ich laufe zum Teil. Macht mir aber gar nichts aus. Ich freue mich über die super schöne Aussicht. Die zweite Sektion beginnt am Parkplatz in Bodone und quert hinüber nach Basfere. Sie geht am Hang entlang und es steigt leicht an. Außerdem ist der Pfad teilweise etwas ausgesetzt, man wird also den einen oder anderen Meter das Rad schieben müssen. Zwischen Basfere und Livo folgt eine entspannte Passage. Von Livo nach Domaso fahren wir dann auf der schon aus Tour 317 bekannten Mulatteria hinunter an den Comer See. Die Rückfahrt kann ich inzwischen als bekannt voraussetzen.

Alternativen

Wenn man merkt, dass man bei den Abfahrten an seine körperlichen oder mentalen Grenzen gelangt ist oder das Wetter umschlägt, kann man ab Bodone jederzeit leicht auf den Straßen der Auffahrt abfahren oder auf andere Routen wechseln

1. zwischen Bodone und Agriturismo Zertin auf die Trailabfahrt der Tour 318

2. auf dieser auch weiter ab Peglio anstatt Mulatteria Livo - Domaso

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Regionalzug zwischen Mailand und Tirano erreichbar. Entweder vom Bahnhof Colico ca. 12 km entfernt zum Tourstart leichte Anfahrt auf dem ausgeschilderten Radweg "Sentiero Valtellina". Oder vom Bahnhof Colico direkt in die Tour einsteigen. Der Bahnhof ist ca. 3000 m vom Streckenverlauf entfernt.

Anfahrt

Von der Staatsstaße SS 38 an der Abfahrt Morbegno ausfahren und der Wegweisung nach Mantello und zum Agriturismo La Fiorida folgen.

Parken

Großer Parkplatz direkt am Agriturismo La Fiorida.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

vollgefedertes Mountainbike, Helm, ggf. Protektoren


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Schwierigkeit
S3 schwer
Strecke
72,5 km
Dauer
8:00h
Aufstieg
1500 hm
Abstieg
1500 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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