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Mountainbike empfohlene Tour

Monte Cuarnan Enduro-Erlebnis

· 4 Bewertungen · Mountainbike · Gemona del Friuli
Profilbild von Alexander Hradetzky
Verantwortlich für diesen Inhalt
Alexander Hradetzky 
  • Gemütliche Auffahrt
    / Gemütliche Auffahrt
    Foto: Alexander Hradetzky, Community
  • / Pause bei der Ferrari-Kapelle
    Foto: Alexander Hradetzky, Community
  • / Die letzten Höhenmeter muss getragen werden
    Foto: Alexander Hradetzky, Community
  • / Kurz vor dem Ziel
    Foto: Alexander Hradetzky, Community
  • / Die Chiesa del Redentore am Gipfel
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  • / Grandioser Ausblick am Gipfel
    Foto: Alexander Hradetzky, Community
  • / Alternative Abfahrt Richtung Südosten
    Foto: Alexander Hradetzky, Community
  • / Knackige, verblockte Trails im oberen Bereich
    Foto: Alexander Hradetzky, Community
  • / Endur pur!
    Foto: Alexander Hradetzky, Community
  • / Endur pur!
    Foto: Alexander Hradetzky, Community
  • / Endur pur!
    Foto: Alexander Hradetzky, Community
  • / Auch der Flow kommt nicht zu kurz!
    Foto: Alexander Hradetzky, Community
  • / Schotter-Trails sind gut für's Gleichgewicht...
    Foto: Alexander Hradetzky, Community
  • / Nur nicht falsch bremsen...
    Foto: Alexander Hradetzky, Community
m 1400 1200 1000 800 600 400 200 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Eine Angenehme Auffahrt mit Tragepassage am Ende führt auf den Gipfel des Monte Cuarnan. Dort angekommen, wird man mit einem grandiosen Panorama belohnt. Bergab wartet dann ein Netzwerk aus verschiedensten Enduro-Trails, welches sich beliebig zu unzähligen Abfahrtsvarianten kombinieren lässt.
schwer
Strecke 20,2 km
4:06 h
1.186 hm
1.186 hm
1.347 hm
260 hm
Von Gemona aus ereicht man einen der "Hausberge", den Monte Cuarnan. Die Auffahrt ist recht gemütlich, im unteren Bereich asphaltiert und oben weiter auf Schotterwegen. Die letzten Höhenmeter auf den Gipfel muss das Bike getragen werden, die Aussicht von oben und die Trails bergab entschädigen aber für jeden vergossenen Schweißtropfen. Bergab hat man die Wahl zwischen verschiedensten Trails, die allesamt wieder in Gemona enden. Wenn man auf den Gipfel verzichtet, kann man die trails das ganze Jahr über genießen, auch im Winter sind die Trails meist trocken und sehr gut fahrbar.

Autorentipp

Wenn man schon in der Region ist, zahlt sich bei der Rückfahrt auch ein Besuch von Venzone aus. Die mittelalterliche Stadt mit der alten Stadtmauer ist alleine schon einen Besuch wert, man fühlt sich stellenweise ein paar hundert Jahre in der Zeit zurückversetzt.

In Venzone empfiehtl sich ebenfalls die Besichtigung der dortigen Mumien. Die jahrhundertealten, mumifizierten Leichname können direkt in der Kapelle neben der Kirche besichtigt werden, Jetons für den Eintritt bekommt man im Café nebenan.

Auch Gemona selbst bietet das äußerst gemütliche Flair einer italiensichen Kleinstadt, einen gemütlichen Espresso in einem kleinen Café sollte man sich auf jeden fall gönnen.

Schwierigkeit
S3 schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.347 m
Tiefster Punkt
260 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Für die Trails benötigt man besonders im oberen Bereich solide Fahrtechnik-Kenntnisse, die Schwierigkeit erstreckt sich bis S3 auf der Singletrail-Skala, der Untergrund ist sowohl griffiger Waldboden als auch loser Schotter, welcher besonders mit Vorsicht zu genießen ist.

Weitere Infos und Links

MICOTRA: http://www.oebb.at/de/entdecken/micotra

Alpe Adria Radweg: https://www.alpe-adria-radweg.com

Start

Gemona del Friuli (307 m)
Koordinaten:
DD
46.290700, 13.140062
GMS
46°17'26.5"N 13°08'24.2"E
UTM
33T 356737 5128028
w3w 
///schneien.kehrten.umgehend

Ziel

Gemona del Friuli

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof aus fährt man Richtung Nordosten, quer durch die Innenstadt. Der erste Teil des Auffahrtsweges ist die Strada del Foredor, der nicht zu übersehende Zick-Zack direkt unter dem Fluss. Im unteren Bereich gibt es ein paar Kurven-Abschneider, aber die Auffahrt ist eindeutig ersichtlich, man kann sich eigentlich nirgends verfahren.

Unterwegs bietet sich im oberen Bereich etwas über 900hm die "Ferrari-Kapelle" für eine Rast an, wer bereits genug hat, kann von hier aus schon über den "Villeneuve-Trail" abfahren.

Etwas weiter oben geht der Weg dann in einen Schotterweg über und man erreicht bald die Malga Cuarnan. Hier kann man entweder schon zum Sattel hinter der Malga fahren und die Trails dort starten, oder man fährt weiter auf den Gipfel.

Vor dem Gipfel erreicht man eine Bergschulter, von der man bereits einen kolossalen Ausblick Richtung Süden hat. Man sieht von hier aus auch schon den Gipfel mit der Kirche. Nun muss das Bike geschultert werden, da die letzten Höhenmeter bergauf nicht fahrbar sind. Nach der Tragepassage kann man die letzten Meter bis zum Ziel wieder fahren.

Die Abfahrt vom Gipfel erfolgt entweder über einen Steig auf der Nordseite (achtung, nur für geübte Fahrer, Fully wird sehr empfohlen!) oder über den Aufstiegsweg, welcher auch ein sehr solides, fahrtechnisches Können abverlangt (teilweise muss geschoben werden). Der Nordsteig führt direkt zum Sattel hinter der Malga, von wo aus die Trails starten. Wer sich noch stärken will, dem sei eine Einkehr in der Malga empfohlen!

Zu Beginn fährt man den ersichtlichen Steig entlang Richtung Osten. In einem Waldstück mit einer Lichtung auf der linken Seite, wo eine größere Hütte steht, muss man rechts abbiegen, diese Wegkreuzung wird gerne übersehen, es fällt aber schnell auf, wenn man falsch ist, da es keinen Trail mehr gibt.

Unterwegs gibt es immer wieder Abzweigungen und Wegvarianten, die lohnenswertesten Trails sind mit Fähnchen aus orangefarbenem Trassenband markiert. Man kann die Abfahrt auch noch etwas Richtung Westen verlängern, indem man den Monte Cumieli umrundet.

Insgesamt bieten sich hier unzählige Trailkilometer, es lohnt sich auch ein mehrfaches Auf- und wieder Abfahren im unteren Bereich, man lernt jedes mal neue Wegstücke kennen. Je nach Wegvariante kommt man entweder direkt beim Sportstadion heraus oder etwas davor bzw. dahinter, die Rückfahrt ist jedoch nie weit und leicht zu finden.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Villach ist als Startpunkt fü die Anreise von allen Richtungen her sehr gut mittels Zug oder Bus zu erreichen.

Für die eigentliche Anfahrt von Villach aus ist dann der MICOTRA zu empfehlen, diese an Biker angepasste Zugverbindung verkehrt zweimal täglich (Morgens und Abends) zwischen Villach und Udine und ist recht günstig.

Wenn man eine Übernachtung einplant, ist auch die Anfahrt über den Alpe Adria Radweg sehr zu empfehlen, alleine die Streckenführung auf der alten Eisenbahntrasse ist ein Erlebnis für sich, Rückfahrt dann mit dem MICOTRA

Anfahrt

Autobahn:

A2 ab Villach -> A23 bis Ausfahrt Carnia/Tolmezzo -> SS52 Richtung Carnia -> SS13 Richtung Gemona. Fahrzeit ca. 1h 10min

Bundesstraße:

Villach -> Tarvis -> Pontebba -> Chisaforte -> Carnia -> Venzone -> Gemona. Fahrzeit ca. 1h 30min

Parken

Bei Anreise mit dem Auto bietet sich Parkplatz für diese Tour das Fußballstadion im Norden der Stadt an (Parco giochi L'ASeR)

 Für's Navi: Via da Fornâs 31, 33013 Gemona

Koordinaten

DD
46.290700, 13.140062
GMS
46°17'26.5"N 13°08'24.2"E
UTM
33T 356737 5128028
w3w 
///schneien.kehrten.umgehend
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Die beste Papierkarte für die Region ist:

Tabacco Nr. 020 „Prealpi Carniche e Giulie del Gemonese“

Empfehlenswert ist auch die OpenMountainbikeMap, Freizeitkarte oder ähnliche, auf OpenStreetMap basierende Online-Kartenmaterialen. Ein Großteil der Wege ist da eingezeichnet, welcher sich in offiziellen Karten nicht findet.

http://freizeitkarte-osm.de

https://openmtbmap.org/de

http://www.wanderreitkarte.de/index.php?lon=13.1516&lat=46.2874&zoom=15

Ausrüstung

An Ausrüstung werden neben den obligatorischen Dingen (Helm, Handschuhe, Brille, angepasste Bekleidung) auch Protektoren für Knie und Ellebogen empfohlen, insbesondere, wenn man's bergab gerne etwas flotter hat.

Die Strecken sind auch mit einem Hardtail fahrbar, mehr Spaß macht's aber auf jeden Fall mit einem Fully, idealerweise AM oder Enduro. Wegen des Schotters, welcher sich teilweise im unteren Bereich findet, ist auch von Semi-Slicks schwerstens abzuraten, grobstollige Reifen sind hier das beste Werkzeug.

Grundausrüstung zum Mountainbiking

  • Fahrradhelm
  • Fahrradhandschuhe
  • Festes, bequemes und vorzugsweise wasserfestes Schuhwerk
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke/Regenschirm)
  • Sonnenbrille
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass

Technisches Equipment

  • Luft- oder CO2-Pumpe mit Kartuschen
  • Reifenflickset
  • Ersatzfahrradschlauch
  • Reifenheber
  • Kettennieter
  • Inbusschlüssel
  • Ggf. Lenkerhalterung für Mobiltelefon/Navi
  • Fahrradschloss
  • Wo zutreffend, verkehrstaugliches Fahrrad mit Klingel, Vorder- und Rücklicht und Speichenreflektoren
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,8
(4)
Michael Schwaiger 
12.01.2020 · Community
Schöne Runde
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Gemacht am 11.01.2020
Siegfried Tatzreiter
09.07.2018 · Community
Nachdem ich voriges Jahr diese Tour schon einmal gemacht habe ich dieses Erlebnis wiederholt. Das Hochtragen von 20 Minuten bis zum Gipfel lohnt sich absolut, da man sonst den schwierigeren Teil versäumt. Konnte dieses mal alles fahren. Zum Kommentar vorher: Wie bei dieser Beschreibung vorbildhaft, ist eine Schwierigkeitsangabe S3 nach der Singletrail Skala enthalten. Es ist empfehlenswert mal nachzusehen was das bedeutet. Liebes Outdooractive Team Ich muss das mal loswerden, denn ich ärgere mich über Tourenbeschreibungen die mit "schwer" bezeichnet werden und dann ist keine technische Schwierigkeit vorhanden. Anscheinend verwechseln viele Tourenersteller Schwierigkeit mit vielen Höhenmetern oder/und anstrengend. Ich möchte hier den Hinweis geben auf Tourenersteller besonders einzuwirken eine Einschätzung der Tour nach der Singletrailskala zu geben. Dann würde es weniger Enttäuschungen auf beiden Seiten geben, nämlich jenen die schwere Touren (z.B S3, S4) suchen und jenen die solche für unfahrbar halten.
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Gemacht am 20.06.2018
Erich Rossmann
08.07.2018 · Community
Bin diese Tour ab Tröpolach (A) gefahren. Über das Nassfeld (1530) nach Pontebba und den Alpe Adria Radweg bis nach Gemona. Die Tour war bis zum Endes des Weges sehr schön zu fahren. Die Straße führt immer im Schatten hoch, auch der anschließende Schotterweg war sehr gut hergerichtet. Aber!! Das Hochtragen des Bike´s ab dem Wegende zum Gipfel kann man sich sparen. 1. Die Aussicht ist auch hier schon sehr gut und der Steig ist (nach meinem Empfingen) nicht fahrbar. Habe also 45min hochgetragen und dann wieder 30min hinunter geschoben da absolut unfahrbar, sogar das gehen war teilweise gefährlich. Bin dann zur Malaga Cuarnan abgefahren. Sollten es ab da Trails nördlich (wie beschrieben und im Track) geben, würde ich empfehlen von der Malaga die ca. 10min das Bike hoch zu Tragen und dann dort abzufahren. Wenn man auf den Gipfel möchte würde ich empfehlen das Rad am Paragleiter Startplatz - Wegende abzustellen und von dort aufzusteigen.
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Gemacht am 07.07.2018
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Fotos von anderen

Anfahrt nach Gemona am FVG1
Blick zum Monte Chiampon
Blick Ri Süden
Gipfel Monto Cuarnan
+ 1

Bewertung
Schwierigkeit
S3 schwer
Strecke
20,2 km
Dauer
4:06 h
Aufstieg
1.186 hm
Abstieg
1.186 hm
Höchster Punkt
1.347 hm
Tiefster Punkt
260 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Singletrail / Freeride

Statistik

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Karten und Wege
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