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Monte Cristallo (3.221 m) - Normalweg

Alpinklettern · Dolomiten
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AVS Sektion Bozen Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Die Wegweiser bei der Abzweigung des 221 er Steiges
    / Die Wegweiser bei der Abzweigung des 221 er Steiges
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Gemütlich durch Latschenfelder hinauf zum
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Grasboden Col da Verda. Im Hintergrund die Cristalloscharte
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Mühsam über das Schutt- und Steinkar hinauf zur Scharte
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Rückblick hinunter
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Blocksteine müssen umgangen werden
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • /
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Alte Holzbrücke , wohl aus dem Ersten Weltkrieg stammend
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Kriegsunterkünfte unterhalb der Cristalloscharte
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Die Cristalloscharte
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / An der Gratschulter
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • /
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / Wieder im Abstieg
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • / hinunter geht's schneller
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
m 3500 3000 2500 2000 1500 8 6 4 2 km

Von der Cristalloscharte durch die Südostwand auf den höchsten Gipfel der Cristallogruppe.

schwer
Strecke 10,2 km
9:15 h
1.599 hm
1.600 hm

Wer schon einmal in Cortina d‘Ampezzo war oder durchgefahren ist, wird sofort von der Cristallogruppe, deren Südwestwände steil gegen den Ort abbrechen, in den Bann gezogen. Wer vom Monte Cristallo hört, denkt unweigerlich an steile mit Hängebrücken versehene Klettersteige, dem Skitourengeher unter den Alpinisten, wird zusätzlich noch die Cristalloscharte, eine sehr beliebte und rassige Skitour, in den Sinn kommen. Doch keine dieser Routen führt auf den 3.221 Meter hohen Hauptgipfel des Gebirgsstockes, welcher in der Tat sehr wenig Besuch erhält. Dabei halten sich die technischen Schwierigkeiten bei der Besteigung über den Normalweg durchaus in Grenzen, diese gehen bei richtiger Routenfindung nie über den II+ Schwierigkeitsgrad hinaus. Der Grund wieso sich dieser Gipfel seine Ursprünglichkeit bewahrt hat, liegt wohl im eher langen und teilweise auch mühsamen Zustieg über das steile Schuttkar hinauf zu der schon erwähnten Cristalloscharte, sowie die nicht immer einfache Wegfindung durch die Südostwand des Berges. Zwar weisen spärliche verblasste rote Punkte und unzählige Steinmänchen durch die mit viel Schutt beladenen Bänder und dem Schrofengelände die verschiedenen bereits begangenen Varianten, aber trotzdem braucht es viel Erfahrung und Gespür um sich in diesem ursprünglichen Gelände zurecht zu finden.

Wer aber all diese Mühen auf sich nimmt und die in der Südostwand sich stellenden Orientierungsprobleme meistert, wird am Gipfel mit einem der schönsten Panoramen und Aussichten die ich gesehen habe, und einer besonderen Zufrieden- und Dankbarkeit belohnt.

Autorentipp

Der GPS Empfang ist an steilen Felswänden nicht immer einwandfrei ist. Daher sich nicht unbedingt auf den GPS Track verlassen.

Profilbild von Eduard Gruber
Autor
Eduard Gruber 
Aktualisierung: 23.09.2018
Schwierigkeit
II+ schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Monte Cristallo, 3.221 m
Tiefster Punkt
Passo Tre Croci, 1.815 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
1,000 m, 3:00 h
Kletterlänge
410 m, 2:00 h
Abstieg
410 m, 2:00 h
Standplätze
mit Umlenkungen zum Abseilen
Seillänge
1 x 50 m

Sicherheitshinweise

Trittsicherheit und und sicheres Fortbewegen und Vertrautheit im Umgang mit unberührten Felsambiente und gutes Orientierungsvermögen notwendig.  Klettereien bis Schwierigkeitsgrad II+ in stellenweise annähernd senkrechtem Fels.

Start

Passo Tre Croci (1.811 m)
Koordinaten:
DG
46.557318, 12.201656
GMS
46°33'26.3"N 12°12'06.0"E
UTM
33T 285507 5159777
w3w 
///folgen.besatzung.vororten

Ziel

Passo Tre Croci

Wegbeschreibung

Vom Passo Tre Croci zuerst auf breiten Fahrweg mit Nr. 203 markiert Richtung Westen. Nach ca. 450m weisen Wegweiser nach rechts zum Col da Varda. Diesen Grasboden erreicht man bequem auf dem mit 221 markierten Steig. Ab hier geht es zunächst entlang des Abbruches des großen Schuttkars Grava di Cerigenes. Später im Kar selbst, wo sich der Steig verliert, weisen Steigspuren den Weg durch das steile, schuttige Kar zwischen den Felswänden des M. Cristallo und dem Piz Propena hinauf zur Cristalloscharte. (ca. 3 h ab Ausgangspunkt). Hier jetzt nach links (Westen) auf guten Steigspuren in die Ostwand queren, und das Schuttband ansteigen. (Eine alte Holzbrücke überquerend, aber schon sehr morsch und verfaul). Dahinter geht es über eine wasserführende Rinne, in dieser ist auch ein kurzes Fixseil angebracht, mit dessen Hilfe man in den Rinnengrund absteigen kann. Das Band endet unter gelb-roten Wänden. Hier beginnt der Felsanstieg. Über steile, aber gutgriffige Felsen und Rinnen geht es hinauf zu einem weiteren Band, welches die Südostwand durchzieht. Dieses führt nach Westen, hinaus auf die Gratschulter am Südgrat. Jetzt dem Südgrat über teils steilem aber gut gestuften Gelände folgen, ein Gratkopf wird rechts umgangen, dahinter ein weiteres steiles kleingriffiges Gratstück ostseitig ersteigen und bald über dem breiten Gipfelkopf zum höchsten Punkt. (ca. 2h ab Scharte).

Abstieg erfolgt über dem Anstiegsweg. Es sind ein paar Abseilstellen eingerichtet, über denen man nicht zwingend abseilen muss. Sichere Kletterer können auch abklettern, welches zeitliche Vorteile mit sich bringt (Ca. 4h)

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise mit Bus von Cortina d'Ampezzo aus möglich. Fahrplan gibt es hier

https://dolomitibus.it/files/orari/2018-estivo/linee%20stagionali/linea30-31_E.pdf

Anfahrt

Durchs Pustertal bis nach Toblach und auf der SS51 bis nach Schluderbach. Hier jetzt auf die SP48bis bzw später SP49 abbiegen am Misurinasee vorbei und weiter auf der Strada Regionale 48 weiter bis zum Passo Tre Croci.

Parken

Rund um die Passhöhe gibt es einige Parkplätze, welche zur Hochsaison schon einmal alle besetzt sein können.

Koordinaten

DG
46.557318, 12.201656
GMS
46°33'26.3"N 12°12'06.0"E
UTM
33T 285507 5159777
w3w 
///folgen.besatzung.vororten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist allemal von Vorteil. Helm ist Pflicht. Wer lieber abseilen anstatt abklettern möchte, sollte ein50m Seil + Gurt mitführen.


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Schwierigkeit
II+ schwer
Strecke
10,2 km
Dauer
9:15 h
Aufstieg
1.599 hm
Abstieg
1.600 hm
Hin und zurück aussichtsreich kulturell / historisch Gipfel-Tour Grat Abstieg zu Fuß

Statistik

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Dauer : h
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Abstieg  Hm
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