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Mittelgebirgstour Obernberg-Lichtsee-Serles

Mehrtagestour · Wipptal
Profilbild von Ingo Lantschner
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Ingo Lantschner 
  • Obernbergtal - Ausgangspunkt der Wanderung
    / Obernbergtal - Ausgangspunkt der Wanderung
    Foto: Ingo Lantschner, Community
  • / Aufstieg über Mähder
    Foto: Ingo Lantschner, Community
  • / ... auch im Nebel reizvoll.
    Foto: Ingo Lantschner, Community
  • / Blick von der Blasenhütte Richtung Peilspitze
    Foto: Ingo Lantschner, Community
  • / Vom Klappenloch zum Serlesjöchl (größtenteils schwieriger als im Bild!)
    Foto: Ingo Lantschner, Community
m 2500 2000 1500 1000 500 30 25 20 15 10 5 km
Abwechslungsreiche, viertägige Mittelgebirgstour von Obernberg nach Schönberg am Brenner mit optionalem Abstecher ins Hochalpine (Serles).
mittel
Strecke 33,5 km
13:51 h
2.776 hm
3.135 hm

Vom Obernberg nach Schönberg über Lichtsee, Blaser und optional Serles. 
Das ist eine mittel-alpine Tour auf Almhöhe mit einr optionalen hochalpinen Teilstrecke. Sehr vielfältige Tour durch lichte Wälder, über blumenreiche Almwiesen, vorbei an einem Gebirgssee mit Bademöglichkeit - Gipfel mit großartiger Aussicht natürlich inklusive.

Erster Tag: Die Tour beginnt mit einem Aufstieg von Obernberg zum Lichtsee und von dort weiter zum Trunajoch. Vom Joch aus  geht es dann hinunter zur Trunaalm und weiter zur Trunahütte. Auf der Hütte Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit. Dieser erste Tag ist leicht zu schaffen und so gesehen ein guter Einstieg. 

Von der Trunahütte steigt man am zweiten Tag dann ab nach Trins und von dort wiederum hinauf auf die Blaserhütte. Der Blaser ist bekannt für seine Blütenpracht. Dieser zweite Tag ist anstrengender als der erste, da sich Ab- und Auftstieg zu einer doch beachtlichen Zahl an Höhenmetern addieren. Die Blaserhütte ist sehr einfach, es gibt keine Dusche aber einen Waschraum. Um so schöner ist der Rundblick von der Hütte aus.

Am dritten Tag sollte man sich bereits beim Abmarsch von der Blaserhütte entscheiden, ob man den hochalpinen Weg über die Serles oder den sichereren direkten Abstieg über die Ochsenalm wählt. In beiden Fällen kommt man nach Maria Waldrast, wo die dritte und letzte Übernachtung geplant ist. (Die leichte und sicherere Variante über die Ochsenalm bin ich noch nicht gegangen, daher keine Beschreibung hier.)

Hochalpine Variante des dritten Tages über Serles: Von der Blaserhütte geht's  zunächst einmal leicht ansteigend auf die Peilspitze. Der abschliessende Abstieg auf's Kalbenjoch enthält eine kurze, mit Stahlseil gesicherte Stelle unterhalb des Grates, die absolute  Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Am Kalbenjoch könnte man dann entweder direkt nach Maria Waldrast gehen oder über die  Serles. Im Allgemeinen wird man an diesem Punkt den Weg über die Serles nehmen, da der gefährlichste Teil über den Grat ja achon geschafft ist und man ohne Höhenverlust nur noch leicht ansteigend bis zum Serlesjöchl und von dort weiter auf die den Gipfel der Serles gehen kann. Vom Serlesjöchl auf den Gipfel sind ebenfalls Sicherungsseile angebracht und Trittsicherheit sowie eine gewisse Schwindelfreiheit sind auch dort erforderlich. Anschliesend steigt man noch nach Maria Waldrast ab - nicht über die Ochsenalm sondern indem man sich beim Abstieg immer links (östlich) hält (siehe Route in der Karte). 

Der vierte und letzte Tag ist für den sehr gemütlichen und landschaftlich wunderschönen Abstieg von Maria Waldrast über die Gleinser Mähder nach Schönberg reserviert.

Autorentipp

Die Hütten sollten alle im vorhinein gebucht werden. 

Beim Packen des Rucksacks auf Gewichtsersparniss achten - die Tour ist nicht schwierig aber es sind doch etliche Höhenmeter zu überwinden.

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Serles, 2.717 m
Tiefster Punkt
Schönberg im Stubaital, 1.014 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Tag 3: Von der Peilspitze bis zum Kalbenjoch ist eine ca. 30 minütige Strecke über bzw. knapp unterhalb des Grats zu überwinden, die höchste Konzentration, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Kinder sollten hier zumindest im Bereich der Stahlseile gesichert werden. Es handelt sich um Absturzgelände. Kletterkenntnisse sind nicht erforderlich. Ähnliches gilt für den Aufstieg auf die Serles. Jegliches Absturzgelände kann umgangen werden, indem man am dritten Tag den direkten Abstieg über die Ochsenalm nach Maria Waldrast nimmt.

Sollte sich nach Überschreiten des Grates nach der Peilspitze das Wetter ungüstig werden (z.B. bei Gewitter) oder aus anderen Gründen die Serles nicht mehr in Frage kommen, kann vom Kalbenjoch direkt nach Maria Waldrast abgestiegen werden.  

Start

Obernberg am Brenner (1.392 m)
Koordinaten:
DD
47.016196, 11.419251
GMS
47°00'58.3"N 11°25'09.3"E
UTM
32T 683865 5209804
w3w 
///milde.neonbraun.beweglichen

Ziel

Schönberg

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt: Obernberg im Obernbergtal
1. Tag: Obernberg – Lichtsee – Trunahütte ca. 5-6 Std Wanderung
2. Tag: Trunahütte – Trins im Gschnitztal – Blaserhütte – ca. 6-8 Std
3. Tag: Blaserhütte – Kalbenjoch – Serles - Maria Waldrast
4. Tag: Gleinser Mäder – Gleinser Höfe – Schönberg (ev. noch weiter über Patsch nach Igls)

Sowohl An- als auch Abfahrt sind öffentlich gut möglich - somit müssen keine Autos überstellt und geparkt werden.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt: Mit der ÖBB nach Steinach und dem Bus nach Obernberg. Details siehe Webseiten und Apps der ÖBB bzw. des VVT.

Abreise: Von Schönberg fahren z.B. alle halbe Stunde (Stand Sommer 2015) Busse nach Innsbruck (Fahrtzeit ca. 10- bis 15 Min zum Hauptbahnhof Innsbruck.)

Anfahrt

Mit eigenem KfZ eher mühsam, da mindestens zwei Fahrzeuge benötigt werden und davon mind. eines zuvor am geplanten Endpunkt geparkt werden muss. Weiters verliert man damit die Flexibilität, die Tour jederzeit den Wetterverhältnissen oder anderen Ereignissen anpassen zu können.

Koordinaten

DD
47.016196, 11.419251
GMS
47°00'58.3"N 11°25'09.3"E
UTM
32T 683865 5209804
w3w 
///milde.neonbraun.beweglichen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Mittelfeste Berg- bzw. Wanderschuhe. Zumindest im Somer sind keine Schneefelder zu erwarten.

Basic Equipment for Long-Distance Hikes

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Campingausrüstung

  • Zelt (3- oder 4-Jahreszeiten)
  • Campingkocher (mit Gas und Zubehör)
  • Isomatte, Schlafsack mit entsprechender Komforttemperatur
  • Proviant
  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Toilettenpapier

Hüttenübernachtung

  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Reisehandtuch
  • Ohrstöpsel
  • Hüttenschlafsack
  • Schlafklamotten
  • Ggf. Alpenvereins-Mitgliedsausweis und Personalausweis
  • Coronavirus-Maske und Handdesinfektionsmittel
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
33,5 km
Dauer
13:51 h
Aufstieg
2.776 hm
Abstieg
3.135 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich Von A nach B botanische Highlights

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