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Alpinkletternempfohlene Tour

Mit Teamwork (VII; VI A0) aufs Hohe Brett

Alpinklettern · Berchtesgadener Land
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m 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 10 8 6 4 2 km
Wunderschöne Klettertour, die vor allem im Herbst zu empfehlen ist, da hier die Sonne recht lange hineinscheint und es in dieser Tour daher entsprechend warm wird. Auch die Farben des Berchtesgadener Landes entfalten im Herbst ihre volle Farbpracht. Die Klettertour an sich sollte nicht unterschätzt werden, die schwierigen Längen fordern einiges an Kletterkönnen! Aber die Tour ist wunderbar gesichert, daher ist A0 auch fast immer möglich.


schwer
Strecke 11,8 km
8:00 h
1.208 hm
1.212 hm
2.332 hm
1.119 hm

Hier findest du die vollständige Tourenbeschreibung>>

Ausgangspunkt Parkplatz Hinterbrand: Zustieg vom Parkplatz bis zum Beginn der Skipiste über die Forststraße, danach links der Piste über Stufen am Waldrand den Serpentinenweg zur neuen Bergstation des Jennerwiesenlift und die Forststraße zur Mitterkaseralm.

Bei dieser den Weidbach queren und dem Pfad im Wald aufsteigen. Dabei nicht zu weit nördlich abdriften sondern in der Nähe des Grats bleiben, bis der Pfad den Latschengürtel erreicht. Nun quert der Pfad die Südwestwand des Hohen Bretts. Die Tour beginnt in der 2. großen Schlucht. Vor dem Einstieg ist eine kleine Schotterfläche erkennbar bzw. kann man sich auch leicht links zum Einstieg der "Sommer, Sonne, Sonnenschein" orientieren und darunter die Haken links davon erkennen.Teamwork (VII, VI A0): Die ersten beiden Längen führen über flache Platten mit rauem Fels und Wasserrillen (3+). Ab der 3. Länge beginnt die Kletterei intensiver zu werden (4+). Der Abschluss des 1.Wandteils bildet eine kurz anspruchsvolle Wasserrillen-Kletterei im oberen 5.Grad (5+). Der Quergang (5) führt zum Stand kurz vor der Schuttrinne. Diese quert man um auf dem Gegenhang über ein Band (4) zum Stand unter den großen Platten aufzusteigen. Nach diesem Mittelteil beginnt die Route sportlich zu werden. Eine erste steile Platten-Seillänge über einen kleinen Überhang und danach über Platten mit guten Griffen führt zum Stand (-6/6).

Die folgende Länge wird zwar nicht als Schlüsselseillänge angegeben, wer jedoch vor hat die Schlüsselseillänge A0 zu gehen, wird in der nun folgenden Länge die größten Schwierigkeiten finden. Sie beginnt leichter, geht danach über eine brüchige Schuppe in einen kleingriffigen und glatten Quergang welcher mit einem Steilen Aufschwung über Wasserrillen zum Stand vor der Schlüsselseillänge zurück quert (6/6+). Die dritte schwierige Seillänge besteht aus einem langen Quergang welcher sich gegen Ende über einen kurzen Aufschwung zu einer kleinen Verschneidung hochzieht und nach einem Pfeiler beim Stand endet (7/6 A0).

Der Sicherungsabstand beträgt hier teilweise <3m, daher kann nahezu die gesamte Seillänge A0 geklettert werden. Wer diese Länge frei gehen möchte, empfiehlt sich die Expressen tief stehend zu klicken um die Untergriffe bis zum Schluss zu nutzen. Der Bohrhaken bei der 2. Verlängerung kann hier unter umständen ausgelassen werden. Die nun folgende vorletzte Seillänge (5) erhebt sich über den Standplatzpfeiler auf eine Platte mit guten Griffen. An deren Ende befindet man sich am Beginn der Ausstiegsseillänge (4+) welche ihre Krux in der Verschneidung unter dem Stand hat.

Obwohl über die Routen in diesem Bereich abgeseilt werden kann, empfiehlt sich der schöne Aufstieg zum Jägerkreuz. Von hier gibt es je nach Bedingungen zwei Möglichkeiten: Man entweder die Überschreitung über den Gipfel des Hohen Brett zum Alpeltalsteig machen, welcher fast direkt beim Parkplatz endet (Achtung bei Schnee: der Weg verläuft nordseitig). Oder man geht vom Gipfel wieder zurück zum Jägerkreuz und steigt über einen Steig vor dem Pfaffenkegel zum Weidbach ab und kommt bei der Mitterkaseralm wieder auf den Aufstiegsweg. Dies empfiehlt sich vor allem im Frühling bzw. Spätherbst, da der nordseitige Abstieg durch Schnee gefährlich ist.

Autorentipp

https://www.youlovemountains.com/teamwork-hohe-brett-berchtesgadener-alpenbayern/
Schwierigkeit
VIIschwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.332 m
Tiefster Punkt
1.119 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
650 m
Wandhöhe
330 m
Kletterlänge
470 m
Standplätze
mit Umlenkungen zum Abseilen, mit Bohrhaken
Zwischensicherung
mit Bohrhaken
Seillänge
2 x 60 m
Anzahl Expressschlingen
15

Weitere Infos und Links

https://www.youlovemountains.com/teamwork-hohe-brett-berchtesgadener-alpenbayern/

Start

Parkplatz Hinterbrand (1.123 m)
Koordinaten:
DD
GMS
UTM
w3w 

Ziel

Parkplatz Hinterbrand

Wegbeschreibung

Hier findest du die vollständige Tourenbeschreibung>>

Forststraße bis zu angeschriebenen Mitterkaseralm.

Bei der Hütte dann die Forststraße zu Ende gehen und geradeaus dem Steiglein hoch folgen. Der Normalweg zum Jägerkreuz geht nach rechts weg – das ist aber der falsche Weg zum Einstieg. Den steilen Pfad im Wald aufsteigen, welcher dann später nach links zieht (nicht zu früh queren, die Steigspuren sind eigentlich gut sichtbar). Man erreicht den Latschengürtel und quert die Südwestwand des Hohen Bretts. Der Einstieg zu der Tour ist in der zweiten großen Schlucht. Vor dem Einstieg ist eine kleine Schotterfläche erkennbar, bzw. ist links davon die Tour „Sommer, Sonne, Sonnenschein“ und rechts der Teamwork ist die „Abenteuerland“, welche man recht gut durch die kleine Grotte erkennt, die man durchklettern muss (A1).

Die Kletterroute Teamwork führt in den ersten beiden Längen recht leicht über flache Platten mit rauem Fels und Wasserrillen (3+). Aber der dritten Seillänge beginnt die eigentliche Kletterei zuerst mit 4+ dann wieder mit Wasserrillen-Kletterei im oberen 5. Grad (5+). Wem diese Art von Kletterei liegt, wird sie recht einfach vorkommen, ansonsten ist schon etwas Technik gefragt. Der erste Quergang führt dann zu einem Stand vor einer markanten Schuttrinne (5). Diese quert man um auf der gegenüberliegenden Wand ein bisschen unterhalb des Querrisses entlangzuklettern (4) bis zum Stand unter den großen Platten, bzw. einem leichten Überhang. Wer bis hier Probleme hatte sollte unbedingt abseilen, denn nun beginnt der schwere Teil, der an Schwierigkeit mit den vorherigen Längen nicht mehr vergleichbar ist.

Die erste der schweren Seillängen (-6/6) führt zuerst über einen kurzen Überhang, der aber recht gut zu bewältigen ist. Danach weiter über Platten mit relativ guten Griffen zum nächsten Stand. Die nächste Seillänge (6/6+) ist mit der Schlüssellänge fast gleichzusetzen. Sie beginnt relativ leicht, geht danach über eine brüchige Schuppe in einer kleingriffigen und glatten Quergang, welcher mit einem steilen Aufschwung über Wasserrillen zum Stand führt.

Die letzte schwierige Seillänge (7 oder 6 A0) besteht aus einem Quergang, der am Ende über einen plattigen Aufschwung (mit leichtem Bauch) zu einer kleinen Verschneidung hochzieht. Tipp: Wer diese Passage ohne Griff in die Expresse bewältigen will, sollte sich unter den Haken halten, um den Untergriff bis zum Ende nutzen zu können und kann sich bei dem kurzen Aufschwung (wo darüber die Seile zum Hochziehen hängen) ein bisschen rechts halten. Dort sind ein paar kleine Griffe zu finden und der Bauch ist nicht mehr so markant. Der Stand ist dann oberhalb dieser kleinen Verschneidung. Die Sicherungsabstände in dieser Seillänge sind teilweise unter 3m, daher kann man sie gemeinsam mit den Sicherungsschlingen oberhalb des Bauchs, die fix platziert sind, sehr gut A0 klettern.

Nach der Schlüsselseillänge folgen nur noch eine Seillänge (5) über eine Platte mit guten Griffen und der Ausstieg über eine Seillänge 4+, welche ihre Schwierigkeit in der Verschneidung unter dem Stand hat.

Die Tour endet an einem gemütlichen Platz, wo man umziehen, Seile aufschießen und was trinken kann. Obwohl man über die Routen abseilen kann, ist es zu empfehlen noch den kurzen Aufstieg zum Jägerkreuz zu machen (praktisch keine Höhenmeter und man lässt nicht unnötigerweise Steine auf nachfolgende Seilschaften purzeln).

Wer noch Kraft hat, kann vom Jägerkreuz noch weiter gehen auf das Hohe Brett (markierter Weg, ca. 150 Höhenmeter). Hier kann man dann entweder über den Alpeltalsteig gehen, welcher direkt am Parkplatz endet (Achtung bei Schnee – der Steig verläuft nordseitig), oder wieder zurück zum Jägerkreuz marschieren und von dort über einen Steig vor dem Pfaffenkegel zum Weidbach und weiter zur Mitterkaseralm (durchgehend markiert). Die Mitterkaseralm ist bewirtschaftet, daher empfiehlt sich ein kurzer Stopp. Weiter runter kommt man dann wieder über den Aufstiegsweg bis zum Parkplatz.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
GMS
UTM
w3w 
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Ausrüstung

Alpine Sportkletterausrüstung - Details auf https://www.youlovemountains.com/teamwork-hohe-brett-berchtesgadener-alpenbayern/

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Schwierigkeit
VIIschwer
Strecke
11,8 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
1.208 hm
Abstieg
1.212 hm
Höchster Punkt
2.332 hm
Tiefster Punkt
1.119 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Wand Platte Abstieg zu Fuß

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