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Schneeschuh empfohlene Tour

Mit Schneeschuhen rund um Waldhäuser

Schneeschuh · Bayerischer Wald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald Explorers Choice 
  • Mit Schneeschuhen im Winterwald
    Mit Schneeschuhen im Winterwald
    Foto: Chris Gat
m 1300 1200 1100 1000 900 800 12 10 8 6 4 2 km Glasarche Teufelsloch Martinsklause
Abwechslungsreiche und konditionell fordernde Wintertour am Südwesthang des Lusen
schwer
Strecke 12,4 km
4:45 h
390 hm
390 hm
1.176 hm
835 hm
Mit Schneeschuhen geht es auf dieser durchaus anstrengenden Tour durch die winterlichen Nationalparkwälder rund um das Bergdorf Waldhäuser. Vorbei am sagenumwobenen Teufelsloch geht es zur alten Triftanlage Martinsklause und weiter zur Glasarche am Südwestabhang des Lusen bevor wir zum Ausgangspunkt in Waldhäuser zurückkehren.

Autorentipp

Schwere Tour. Einkehrmöglichkeit in Waldhäuser (Bitte informieren Sie sich vorab über die Öffnungszeiten).
Wegebeschaffenheit: 10,5 km ohne Winterdienst, 0,5 km gewalzt, 1,5 km geräumt.
Profilbild von Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Autor
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Aktualisierung: 03.08.2022
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Höchster Punkt
1.176 m
Tiefster Punkt
835 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

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Sicherheitshinweise

Immer richtig unterwegs:

  • Umstürzende Bäume und herabfallendes Totholz beachten! Die Benutzung der Weg erfolgt auf eigene Gefahr, bei starkem Wind den Wald aus Sicherheitsgründen verlassen!
  • Wegegebot in bestimmten Bereichen des Nationalparks zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
  • Bitte lassen Sie keinen Müll im Gelände zurück! Auch Hundekotbeutel oder Taschentücher haben in der Natur nichts zu suchen. Helfen Sie mit, unseren wilden Wald sauber zu halten. Danke!

Weitere Infos und Links

Wissenswertes

Als Klause oder auch Schwelle werden künstliche Stauseen bezeichnet, die besonders im 19. Jahrhundert für die Holztrift erbaut wurden. Mit Hilfe des aufgestauten Wassers schwemmte man die unterhalb der Schwelle in den Bergbach eingeworfenen Baumstämme aus dem Wald. Häufig wurden deshalb auch die Bergbäche unterhalb der Schwellen befestigt und begradigt. Einige gut erhaltene Triftanlagen wie z.B. die Martinsklause stehen heute unter Denkmalschutz.

Da sie sich das manchmal zu hörende Rauschen tief aus dem Untergrund nicht erklären konnte, waren die Menschen früher der Meinung, man könne den Teufel hören. Heute wissen wir, dass es sich beim Teufelsloch um ein mit Granitblöcken gefülltes Tal handelt, in dem unterirdisch die Kleine Ohe fließt.

Namhafte Künstler wie der Maler Reinhold Koeppel und der Bildhauer Heinz Theuerjahr lebten und wirkten im 20. Jh. in Waldhäuser und machten das Bergdorf, das heute ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen ist, bekannt. Bereits 1611 wurde von der Stadt Grafenau zur Förderung des Salzhandels an der Gulden Strass ein Rast- und Übernachtungshaus für Säumer errichtet, das Haus im Wald. Im Laufe der Jahre wurden dort das untere Waldhaus und weitere Häuser errichtet. Um das Dorf herum weidete das Vieh, während sich die Bevölkerung mit der Herstellung und dem Verkauf von Holzwaren etwas Geld verdiente. Heute ist das Bergdorf ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen.

Start

Parkplatz Waldhäuser Kirche, Lusenstr. 26, 94556 Neuschönau (917 m)
Koordinaten:
DD
48.927547, 13.461788
GMS
48°55'39.2"N 13°27'42.4"E
UTM
33U 387329 5420541
w3w 
///beweglich.pinzetten.verfügbar
Auf Karte anzeigen

Ziel

Parkplatz Waldhäuser Kirche, Lusenstr. 26, 94556 Neuschönau

Wegbeschreibung

Tourenverlauf:
Waldhäuser Kirche – Steinfelsenhäng – Fredenbrücke – Martinsklause – Teufelsloch – Waldhäuserriegel – Waldhäuser Kirche

Tourenbeschreibung:
Am Parkplatz oder der Igelbus-Haltestelle Waldhäuser Kirche  (920 m ü. NN) starten wir unsere Tour mit der Markierung ,Habicht' bergauf durch das Dorf. Gegenüber der Jugendherberge biegen wir rechts ab und wandern zunächst zwischen ein paar Häusern hindurch, ehe wir in den Wald eintauchen. Bei Föhnlage genießen wir kurz vor dem Wald einen sensationellen Ausblick weit in das Vorland des Nationalparks. An der kommenden Kreuzung folgen wir dem ,Habicht' nach rechts. Der Weg wird zu einem schmalen, sanft hügeligen Pfad, den eindrucksvolle Felsformationen säumen. An einer weiteren Kreuzung wechseln wir geradeaus auf die Markierung ,Hauptwanderweg' in Richtung Fredenbrücke. Der Weg führt uns am Hang entlang leicht bergauf, bevor wir die nächste Kreuzung geradeaus hinter uns lassen und weiter auf dem ,Hauptwanderweg' eine Windwurffläche passieren. An der Fredenbrücke (835 m ü. NN) angekommen überqueren wir die Zufahrtsstraße nach Waldhäuser.

Auf einer Holzbrücke geht es über die Kleine Ohe. Gleich danach folgen wir nach rechts der Markierung ,Ranne'. Auf dem Weg entlang des Baches bringen uns Informationstafeln das Ökosystem Bergbach und dessen Bewohner näher. Wir wandern sanft bergauf, während rechts des Weges die Kleine Ohe hinabfließt, abwechselnd mal schmal und wild, mal ruhig und größere Becken bildend. Schließlich erreichen wir als letzte Station am Bergbach die Martinsklause (976 m ü. NN). Eine Sitzbank lädt hier zu einer kleinen Rast an dem idyllischen Stausee ein. Anschließend halten wir uns links und wandern mit der ,Ranne' über einen steilen, schmalen Pfad bergauf. An der folgenden Kreuzung biegen wir rechts ab und schon bald eröffnet sich der Blick auf das sagenumwobene Teufelsloch (1090 m ü. NN). Wie der Name bereits verrät, soll der Legende nach bei der Entstehung dieses mystischen Ortes der Teufel höchstpersönlich seine Finger im Spiel gehabt haben.

Weiter geht es steil bergauf bis zum Beginn eines Bohlenweges, der uns eben zur Glasarche führt. Auf diesem Abschnitt lassen sich gut die Auswirkungen von Sturm und Borkenkäfer auf die Waldentwicklung erkennen. An der Glasarche angekommen biegen wir ab auf die Markierung ,Grünes Dreieck' Richtung Waldhausreibe. Dort überqueren wir die Lusenstraße, die im Sommer vom Igelbus bedient und im Winter als Winterwanderweg präpariert wird. Auf der gegenüberliegenden Seite des Weges tauchen wir sofort wieder in den Wald ein. Durch eine kleine Senke, über verschlungene Pfade wandern wir über die bewaldeten Hänge des Waldhäuserriegels (Achtung: Die Tour verläuft hier teils auf Loipen. Bitte nicht in die Loipenspur treten, sondern am Rand gehen!). Weiter dem ,Grünen Dreieck' folgend, genießen wir den Blick auf Waldhäuser am Waldhäuser-Ausblick, bevor wir wieder das Bergdorf erreichen. Die letzten Meter unserer Wanderung ab der Jugendherberge führt uns die Markierung ,Habicht' auf dem uns bereits bekannten Weg zur Waldhäuser Kirche zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Igelbus-Haltestelle Waldhäuser Kirche
Winter-Igelbus Linie 302
(Winterigelbus-Verkehr von 26. Dezember bis 03. März und in den Osterferien)

Fahrpläne unter www.bayerwald-ticket.com
Fahrplanauskunft unter www.bayern-fahrplan.de

Anfahrt

Parkplatz Waldhäuser Kirche
gegenüber Lusenstraße 26
94556 Neuschönau

Parken

Parkplatz Waldhäuser Kirche

Koordinaten

DD
48.927547, 13.461788
GMS
48°55'39.2"N 13°27'42.4"E
UTM
33U 387329 5420541
w3w 
///beweglich.pinzetten.verfügbar
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
12,4 km
Dauer
4:45 h
Aufstieg
390 hm
Abstieg
390 hm
Höchster Punkt
1.176 hm
Tiefster Punkt
835 hm
Einkehrmöglichkeit Rundtour

Statistik

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Karten und Wege
  • 3 Wegpunkte
  • 3 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
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Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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