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Wanderung

Mirador de Ordiales

Wanderung · Spanien
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  • Centro de Visitantes
    / Centro de Visitantes
    Foto: Cordula Rabe
  • / Lago de Enol
    Foto: Cordula Rabe
  • / Refugio de la Vega de Enol
    Foto: Cordula Rabe
  • / Vega de Enol
    Foto: Cordula Rabe
  • / Vega de la Cueva
    Foto: Cordula Rabe
  • / Collado Pandecarmen
    Foto: Cordula Rabe
  • / Mirador del Rey
    Foto: Cordula Rabe
  • / Parkplatz Pandecarmen
    Foto: Cordula Rabe
  • / Río Pomperi
    Foto: Cordula Rabe
  • / Majada de la Piedra
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  • / Collado Gamonal
    Foto: Cordula Rabe
  • / Steinwüste
    Foto: Cordula Rabe
  • / Refugio de Ordiales
    Foto: Cordula Rabe
m 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 20 15 10 5 km

Wanderung ins »Königreich der Gämsen« »Als großer Liebhaber des Nationalparks Covadonga möchte ich in ihm leben, sterben und ewig ruhen, in Ordiales, dem märchenhaften Königreich der Gämsen und Adler. Dort, wo ich himmlisches Glück erfahren habe, wo ich Stunden voller Bewunderung und traumhafter Gefühle erlebte.« Dies war der letzte Wille von Pedro Pidal, dem Initiator und Förderer des Nationalparks Picos de Europa. Er wurde ihm erfüllt, seine letzte Ruhestätte fand er am heutigen Mirador de Ordiales. Wer die Wanderung zu diesem herrlichen Aussichtspunkt auf 1764 m Höhe unternimmt, wird den Wunsch verstehen.
mittel
22,7 km
7:45 h
853 hm
853 hm
Vom Parkplatz Buferrera gehen wir auf der Zufahrtsstraße zurück zum Lago Enol,1075 m, folgen der Straße rechts und biegen dann links in den Pfad am Seeufer entlang ein (oder folgen einfach der Straße weiter und dann links Richtung Refugio Vega de Enol). Der Uferpfad stößt auf eine Schotterstraße, nach gut 30 Min. passieren wir den Abzweig zum Refugio Vega de Enol. Vorbei an den Almhütten der Vega de Enol führt die Schotterstraße in sanften Wellen an den in der Senke Vega de la Cueva liegenden Alm vorbei zum Collado de Pandecarmen, 1085 m (etwa ½ Std. seit Refugio Enol). Geradeaus gelangt man in 10 Min. zum Mirador del Rey, 1079 m. An klaren Tagen bietet dieser knapp 600 m entfernte Aussichtspunkt fantastische Blicke auf die Ausläufer des Westmassivs und bis zum Meer. Die scharfe Linkskurve bergab endet am Parkplatz Pandecarmen, 1073 m (auch Pan de Carmen). Außerhalb der Hochsaison ist es möglich, hier zu parken. Jetzt beginnt eine weniger gut ausgebaute Forststraße. Leicht bergab führt sie zur hübsch in einer von Buchen umgebenen Senke gelegenen Alm Vega el Huerto, 1065 m. Kurz danach überqueren wir über eine Brücke den Bach Río Pomperi nach rechts und steigen nun den schmaleren Fußweg leicht bergan. Wenig später knickt er scharf rechts ab. Ein Brunnen wird passiert, weiter auf dem Hauptweg folgen wir den gelb-weißen Markierungen nach scharf links oben und gelangen zur Vega und Majada de la Piedra, 1130 m (½ Std. seit Pandecarmen). Wir durchqueren die idyllische Alm nach rechts oben und folgen dann dem Weg nach links hinauf. Gelb-weiße Zeichen und eine lose Kette von Steinen markieren den Weg über die Almwiese im breiten Tal des Canal de Canrasu. Einige Minuten später dreht der nun wieder deutliche Weg nach rechts und beschreibt eine weite Linkskurve. Wir kürzen über den Pfad geradeaus ab. Nach dem kurzen, steilen Anstieg erreichen wir nach knapp ½ Std. die Vega de Canrasu, 1235 m, eine in einem flachen, kleinen Hochtal gelegene Weide. Wieder orientieren wir uns an der Steinkette, die uns leicht links über die Wiese zu einem ansteigenden Trampelpfad bringt. Wenig später durchziehen viele von Mensch und Tier ausgetretene Pfade die grünen Matten, ziehen sich im Zickzack den Hang hinauf. Vor uns bauen sich die Gipfel des Westmassivs auf, bis weit ins Jahr leuchten weiße Schneefelder auf dem grauen Kalkstein. Nach knapp 30 Min. seit Canrasu stehen wir in der halb verfallenen Alm La Rondiella, 1352 m. Etwa die Hälfte der zu bewältigenden Höhenmeter haben wir geschafft, die Baumgrenze ist überschritten, Almwiesen bilden die einzige Vegetation. Wir folgen dem Pfad durch die Alm. Nach etwa 20 Min. sehen wir vom Collado Gamonal, 1457 m, das unter mächtigen Berghängen geduckte Refugio. Der Pfad führt erst links an der Berghütte vorbei, beschreibt dann eine Rechtskurve und passiert die Rückseite des Refugio de Vegarredonda, 1470 m. Der Pfad fällt kurz leicht ab, dann beginnt der letzte Anstieg zum Mirador. Ein Schild gibt die Distanz mit 2 Std. an, der Aufstieg ist für geübte Wanderer aber auch in rund 1½ Std. zu schaffen. Ab jetzt umfängt uns eine ebenso karge wie faszinierende alpine Gebirgswelt. Zunächst steigen wir über einen sehr steinigen Pfad bergan. Er wird bald besser, gewinnt in leichten Serpentinen an Höhe und erreicht nach rund ½ Std. den Rand einer kleinen Senke. Wir durchqueren das einer Mondlandschaft ähnelnde Kar, steigen wieder leicht bergan und folgen dann dem mäßig steilen Höhenpfad am Hang entlang, rechts reicht der Blick an klaren Tagen bis zum Meer. Nach knapp ¾ Std. (ab der Senke) sehen wir schräg links oben das alte Refugio de Ordiales, 1705 m, zu dem wir über die Almwiese aufsteigen. Hier wenden wir uns nach rechts und gehen auf dem leicht ansteigenden, teils undeutlichen, aber markierten Pfad zum Mirador de Ordiales, 1764 m. Wie eine große Steinstufe ist das Grab Pedro Pidals in den Fels gebaut, darin eingelassen die steinerne Grabplatte mit der oben zitierten Inschrift. Auf der anderen Seite fällt der Fels senkrecht ins Tal des Río Dobra ab. Gegenüber erhebt sich der Cantu Cabroneru (2000 m), bei genauem Hinsehen sind auch Wegstrecken von Tour »Cantu Cabroneru« auszumachen. Dahinter zeichnen sich die Gipfel des Naturparks Ponga ab, im Nordwesten, an der Küste, erstreckt sich die Sierra del Sueve, daneben an klaren Tagen das blaue Band des Atlantiks. Es wundert nicht, dass Pedro Pidal diesen ergreifenden Ort zur letzten Ruhestätte wählte. Der Rückweg erfolgt über dieselbe Strecke.

Autorentipp

Abstecher zum Mirador del Rey, 20 Min. hin und zurück.
Profilbild von Cordula Rabe
Autor
Cordula Rabe
Aktualisierung: 11.07.2017

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Höchster Punkt
1730 m
Tiefster Punkt
1048 m

Sicherheitshinweise

Mittelschwere Streckenwanderung mit sehr guter Markierung des PR-PNPE 5 Mirador de Ordiales. Der lange Hin- und Rückweg mit beträchtlichem Höhenunterschied erfordert gute Kondition. Die anfangs bequemen Pfade verlangen in den Höhenlagen gute Trittsicherheit. Dennoch ist die Tour, zumal wenn ab Pandecarmen begonnen, auch für ausdauernde Kinder geeignet.

Start

Parkplatz Buferrera, 1044 m. Anfahrt wie Tour »Lagos de Covadonga«, dann rechts zum Parkplatz Buferrera beim Besucherzentrum Pedro Pidal; sofern die Zufahrt über das Refugio Vega de Enol erlaubt ist, kann man auch bei Pandecarmen parken; die Tour verkürzt sich dann um rund 7 km/ 1¾ Std. Wer eine Übernachtung in der Hütte reserviert hat, kann auch in den für Pkw gesperrten Zeiten zu den Seen fahren (1047 m)
Koordinaten:
DG
43.276415, -4.985360
GMS
43°16'35.1"N 4°59'07.3"W
UTM
30T 338901 4793424
w3w 
///geigenbauer.monaten.angegeben

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Koordinaten

DG
43.276415, -4.985360
GMS
43°16'35.1"N 4°59'07.3"W
UTM
30T 338901 4793424
w3w 
///geigenbauer.monaten.angegeben
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
22,7 km
Dauer
7:45h
Aufstieg
853 hm
Abstieg
853 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Einkehrmöglichkeit

Statistik

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