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Mein Weg der Erstbegeher von Heiligenblut auf den Großglockner

Bergtour · Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
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Tino Knoche
  • Gössnitzfälle
    / Gössnitzfälle
    Foto: Tino Knoche, Community
  • Margaritzenstausee
    / Margaritzenstausee
    Foto: Tino Knoche, Community
  • Hohenwartscharte
    / Hohenwartscharte
    Foto: Tino Knoche, Community
  • /
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  • Blick von der Adlersruhe
    / Blick von der Adlersruhe
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  • zum Kleinglockner hinauf
    / zum Kleinglockner hinauf
    Foto: Tino Knoche, Community
  • /
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  • / am Gipfel
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  • /
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  • /
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  • /
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  • / Der Wiener Höhenweg Richtung Stockerscharte
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  • / Böse Platte unterhalb des Glocknerhauses
    Foto: Tino Knoche, Community
1500 2000 2500 3000 3500 4000 4500 m km 5 10 15 20 25 30 35 40

Mein Weg ist natürlich nicht der der Erstbegeher von 1800, sondern der meiner persönlichen Erstbesteigung "by fair means" von Heiligenblut auf den höchsten Gipfel Österreichs. Zu Fuss in 2 bis 4 Tagen zu bewältigen.
mittel
42,7 km
18:00 h
3201 hm
3186 hm

Meine Variante der Glocknerbesteigung beinhaltet den kompletten Zustieg ab dem Bergdorf Heiligenblut - am sinnvollsten teilt man diese in 3 Tagesetappen auf:

Tag 1: Heiligenblut - Glocknerhaus / 11km / 1050m auf / 250m ab / ca 3h

Tag 2: Glocknerhaus - Adlersruhe / 11km / 1500m auf / 300m ab / ca 6h

Tag 3: Adlersruhe - Glockner - Adlersruhe / 2,3km / 330m auf / 330m ab / ca 3h

          Adlersr. - Glocknerhaus - Heiligenblut / 22km / 420m auf / 2550m ab / ca 6h

Je nach Wetter und Verhältnissen am Berg kann man in Betracht ziehen den Aufstieg zum Gipfel am Nachmittag des 2.Tages zu machen - damit geht man dem mitunter großen Andrang am Berg aus dem Weg.

Wir waren permanent mit einem Bergführer vom DAV Summit Club und einem ortsnahen Bergführer am Gipfel (Freiluftleben.at) unterwegs - absolut empfehlenswert!

Der Klettersteig unterhalb der Hohenwartscharte führt über Eisenklammern, Stifte und Holzplanken etwa 50hm nach oben - Schwierigkeit B und besonders im Zustieg steinschlaggefährdet.

Der Aufstieg zum Glockner erfolgt über ca 40° steilen Firn. Es sind Kletterpassagen im 2.Grad zu bewältigen an ausgesetzen Stellen. Zur Sicherung sind Eisenstangen und einige Bohrhaken gesetzt. In der ausgesetzten Scharte wird am Fixseil geklettert - hier war es bei uns etwas knifflig aufgrund von Blankeis.

Steigeisen und Pickel hatten wir nach dem Leitl am Berg deponiert und sind ohne weitergegangen - unsere Bergführer hatten uns immer sicher am Seil - Danke dafür!

Autorentipp

Sprecht mit dem Bergführer ab, ob einAufstieg am Nachmittag möglich ist - so steckt man nicht morgens im Stau am Berg

Auf der Adlersruhe gibt es zwar Toiletten, aber keine Waschbecken! Wer auf saubere Hände steht, sollte sich etwas zum Desinfizieren einpacken (oder Schnee benutzen).

Das Jausenbrett auf der Salmhütte ist genauso vorzüglich wie das Schiwasser.

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
3798 m
Tiefster Punkt
1245 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

  • Das Wegstück vor uns nach der Stockerscharte ist Absturzgelände an Fels- und Grashängen - bei Nässe oder Neuschnee mit Vorsicht zu begehen.
  • Der Zustieg zum Klettersteig unterhalb der Hohenwartscharte ist steinschlaggefährdet - unbedingt Helm tragen.
  • Für die Querung des Hoffmannkees sind Steigeisen unabdingbar - wir hatten dort einige Passagen Blankeis.
  • Die Besteigung des Glockners erfordert komplette Gletscher/Eisausrüstung und ist mit Bergführer durchzuführen - es sei denn man ist ein erfahrener Alpinist.

Ausrüstung

  • Steigeisen
  • Klettergurt
  • Bandschlingen
  • Helm
  • Eispickel
  • evtl Stock
  • steigeisenfeste Schuhe
  • dünne Handschuhe
  • dicke Ersatzhandschuhe
  • Hochtourenhose
  • Regenkleidung
  • 2 bis 3 Schichten Oberbekleidung

Start

Heiligenblut (1295 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.039781, 12.842333
UTM
33T 336086 5211844

Ziel

Heiligenblut

Wegbeschreibung

Tag 1: Von Heiligenblut rechts der Möll entlang mit einem Abstecher zum Gössnitzfall über die Sattelalm, Bricciuskapelle und die Böse Platte zum Glocknerhaus. Für den restlichen Tag empfehle ich die Gletscherrunde vorbei an den Stauseen zum Pasterzengletscher (bevor er ganz fort ist)

Tag 2: Vom Glocknerhaus über die Stockerscharte zur Salmhütte (Einkehr). Von dort vorbei an den Resten des Höhenwartkees über den Klettersteig (B) zur Höhenwartscharte. Ein Stück des Hoffmannkees querend zur Salmhöhe und hinauf zur Erzherzog-Johann-Hütte.

Tag 3: Über das Glocknerleitl zum Kleinglockner und dann durch die Glocknerscharte auf den Gipfel des Großglockner. Der Abstieg erfolgt auf gleichem Weg über die Adlersruhe zum Glocknerhaus (Einkehr). Von hier aus in 2 Stunden auf der anderen Möllseite über die Trogalm nach Heiligenblut.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 40 - Glocknergruppe

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
42,7 km
Dauer
18:00 h
Aufstieg
3201 hm
Abstieg
3186 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Kletterstellen Grat

Statistik

: h
 km
 Hm
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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