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Matterhorn Überschreitung

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  • Hochtour am Matterhorn: Matterhorn Überschreitung
    / Hochtour am Matterhorn: Matterhorn Überschreitung
    Video: Outdooractive
  • Blick von Zermatt auf das Matterhorn
    / Blick von Zermatt auf das Matterhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Auffahrt mit der Matterhorn Glacier Express-Bahn
    / Auffahrt mit der Matterhorn Glacier Express-Bahn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Entlang der Skipiste im Matterhorn Glacier Paradise
    / Entlang der Skipiste im Matterhorn Glacier Paradise
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Das Rifugio Guide del Cervino
    / Das Rifugio Guide del Cervino
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Blick von der Bergbahn auf die Laghi Cime Bianche
    / Blick von der Bergbahn auf die Laghi Cime Bianche
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Die Bar Tavola Calda
    / Die Bar Tavola Calda
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Bergpfad in Richtung Matterhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf der Sonnenterrasse des Rifugio Duca degli Abruzzi
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Die ersten leichten Klettereien beginnen nach dem Rifugio Duca degli Abruzzi.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf das Schnee-/Geröllfeld oberhalb des Rifugio Duca degli Abruzzi.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Kletterei zum Liongrat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Bergsteiger am Liongrat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Bergsteiger auf dem Liongrat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Aufstieg zum Rifugio Jean Antoine Carrel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Senkrechte Wand vor dem Rifugio Jean Antoine Carrel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Aufstieg zum Rifugio Jean Antoine Carrel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Rifugio Jean Antoine Carrel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Ausblick vom Rifugio Jean Antoine Carrel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Sonnenuntergang am Rifugio Jean Antoine Carrel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Im Rifugio Jean Antoine Carrel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Sonnenaufgang auf dem Matterhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Sonnenaufgang auf dem Matterhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Kletterei am Liongrat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Morgenstimmung in den Walliser Alpen
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick vom Pic Tyndall auf das Matterhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Pic Tyndall
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf den Pic Tyndall
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Über Steilwände geht es hinauf zum Gipfel des Matterhorns.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Über Steilwände geht es hinauf zum Gipfel des Matterhorns.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Gipfel des Matterhorns
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Gipfel des Matterhorns
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Die Statue des Heiligen Bernhard auf dem Matterhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick über den Hörnligrat nach unten.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Hörnligrat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick über den Hörnligrat nach unten.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Rifugio Solvay
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Hörnligrat zum Berghaus Matterhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Hörnligrat zum Berghaus Matterhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf die Hörnlihütte
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf der Sonnenterrasse der Hörnlihütte
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf der Weg zum Schwarzsee
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf der Weg zum Schwarzsee
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Hotel Restaurant Schwarzsee in herrlicher Panoramalage
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
2000 2500 3000 3500 4000 4500 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 Kleines Matterhorn Rifugio Guide del Cervino Laghi Cime Bianche Rifugio Duca degli Abruzzi Rifugio Jean Antoine Carrel Matterhorn Schwarzsee

Äußerst anspruchsvolle, zweitägige Bergüberschreitung über den Liongrat und den Hörnligrat am Matterhorn
schwer
20,9 km
18:05 h
2176 hm
3422 hm
Das Matterhorn ist einer der höchsten – und mit Sicherheit einer der bekanntesten Gipfel der Alpen. Mit seinen 4478 m Höhe und seinen schroffen und steilen Graten ist der "Monte Cervino" – wie der Berg auf Italienisch heißt – nicht nur Wahrzeichen und beliebtes Fotomotiv der Schweizer, sondern erlangte bereits vor Langem internationale Berühmtheit. Die Erstbesteigung durfte der Brite Edward Whymper im Jahre 1865 feiern, sie wurde jedoch gleichermaßen vom tödlichen Absturz vierer Bergsteiger aus seiner Seilschaft überschattet.

Bis heute bleibt das Matterhorn ein Wunschtraum vieler versierter Alpinisten. Die meistbegangene Route führt über den im Nordosten gelegenen Hörnligrat. Dieser wird auf unserer Tour im Abstieg begangen, wir gelangen über den südwestlichen Liongrat zum Gipfel. Dieser wurde ebenfalls 1865 zum ersten Mal bestiegen – nur wenige Tage nach Whymper machte sich der Bergsteiger Jean Antoine Carrel dorthin auf. Nach ihm ist auch das kleine Rifugio benannt, in dem wir übernachten.

Vor Anlage der ersten "klettersteigähnlich" anmutenden Sicherungen, waren auf dem Liongrat Kletterein des IV. Schwierigkeitsgrades zu überwinden. Für Profis ist die heutige Route, die direkt auf der Grenze zwischen der Schweiz und Italien verläuft, beinahe schon "autobahnmäßig" ausgebaut. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – darf die Tour auf keinen Fall verharmlost und unterschätzt werden. Kletterein im III. Grat sollten für den Begeher kein Problem sein, genauso wenig wie eine Höhenlage von über 4000 m und 1200 zu meisternde Höhenmeter in Klettergelände. 

Autorentipp

Wer sich nicht ganz sicher ist, den Anforderungen einer solchen Tour gewachsen zu sein, muss trotzdem nicht auf das Erlebnis verzichten: erfahrene Bergführer machen's möglich!
outdooractive.com User
Autor
Hartmut Wimmer 
Aktualisierung: 20.10.2016

Schwierigkeit
III+ schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Matterhorn, 4466 m
Tiefster Punkt
2527 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Erstbegehung
1865

Einkehrmöglichkeit

Rifugio Guide del Cervino
Bar Tavola Calda
Rifugio Duca degli Abruzzi
Hörnlihütte (Berghaus Matterhorn)
Hotel Restaurant Schwarzsee

Sicherheitshinweise

Der richtige Gebrauch einer Hochtourenausrüstung und eine hohe Erfahrung im Alpinklettern ist Pflicht. In Schlechtwetter-Sommern sollte von einer Besteigung abgesehen werden, denn dann ist der Berg nicht schneefrei.

Ausrüstung

Komplette Hochtourenausrüstung mit Steigeisen, steigeisen- und wasserfesten Schuhen, Eispickel, Friends, Keile, Helm, Klettergurt, Seil, Karabiner, Exen, Bandschlingen, Prusikschlinge; wetterfeste Kleidung, Stirnlampe, Sonnenbrille, Sonnenschutz, Proviant, Trinkwasser

Start

Bergstation des Klein Matterhorn (3819 m)
Koordinaten:
Geographisch
45.937389, 7.729375
UTM
32T 401501 5087875

Ziel

Matterhorn Express, Station Schwarzsee

Wegbeschreibung

Etappe 1:

Unsere Tour startet in Zermatt, von wo wir mit den Bergbahnen "Furi", "Trockener Steg" und "Matterhorn Glacier Paradise" zum Gipfel des Klein Matterhorn (3883 m) auffahren. Dort befinden wir uns mitten im Gletscherskigebiet Zermatt & Breuil-Cervinia. Am Rand der rot markierten Skipiste "Matterhorn Glacier Paradise" und der blauen Verbindungspiste "Testa II" wandern wir zum Rifugio Guide del Cervino an der Testa Grigia hinab. Von dort aus nehmen wir dann die Kabinenbahnen "Plateau Rosa" und "Laghi Cime Bianche" mit schönem Blick auf die Laghi Cime Bianche nach Plan Maison. Dort können wir in der Bar Tavola Calda einkehren.

Wir folgen der Schotterstraße wenige Meter nach Osten, dann biegen wir links auf einen Gebirgspfad ab. Dieser bringt uns unter mehreren Sesselliften hindurch schließlich zum Rifugio Duca degli Abruzzi (2802 m). Von der Hütte aus geht es dann nordwärts zu den ersten Felsstufen, die wir auf Bändern queren. Es folgen Schutt- und Schneefelder am Südhang der Testa del Leone. Rechtsseitig steigen wir über eine Felsrippe bis unterhalb des Gipfels, dann queren wir über Bänder und Geröll teilweise seilversichert nach rechts in den Colle del Leone. 

Nun geht es über den Grat weiter. Die Seilversicherungen nehmen zu, außerdem sind an schwierigen Stellen Bohrhaken und Eisenstifte vorhanden. Über Platten klettern wir bis zu einer senkrechten Verschneidung (II) und erreichen an deren Ausstieg schließlich das Rifugio Jean Antoine Carrel, wo wir uns für die Nacht einquartieren.

 

Etappe 2:

Der Gipfeltag beginnt mit dem Sonnenaufgang. Kurz hinter dem alten Rifugio Savoia gelangen wir zu den ersten Seilen und ersteigen an diesen die Südseite des "Großen Turms". Weiter geht es durch die Südwand nach oben, dabei kommen wir an den Resten einer alten Hütte vorbei. Zwischen zwei Felsen hindurch erreichen wir eine meist vereiste Stufe und erklimmen diese mittels Sicherungsseil. In der Folge queren wir rund 30 m nach rechts, meistern eine Verschneidung und einige Platten und steigen durch einen kleinen Couloir zurück zum Grat. Weiter geht es rechtsseitig zu einem Schneehang, den wir an seiner linken Seite erklettern. Über Felsen und kleinere Aufschwünge gelangen wir zu einer senkrechten, etwa 30 m hohen Wand, an der wir uns hochziehen müssen. Über heikle Platten und ein breites Band geht es dann zum Pic Tyndall auf 4241 m.

Von dort aus haben wir den weiteren Weg zum Gipfel schon gut im Blick. Über den verschneiten Grat müssen wir zunächst ein kleines Stück absteigen, dann queren wir eine schmale Scharte und machen uns wieder an den Aufstieg. Der Grat ist nun etwas breiter und leitet zu einer kleinen Plattform. Wir umgehen einen Aufschwung links und befinden uns bald unterhalb des Gipfelkopfes. Links geht es steil bergauf, dann queren wir nach rechts zu einem 12 m langen Seil. Dieses bringt uns abermals zu einer Plattform hinauf, mit einem weiteren Seil und einer Strickleiter überwinden wir den überhängenden Fels. Drei Seile später befinden wir uns dann endlich auf dem "Italiener-Gipfel" des Matterhorns. Zum Hauptgipfel (4778 m) führt ein vergleichsweise leichter Verbindungsgrat.

Für den Abstieg wählen wir den Hörnligrat im Nordosten, dieser ist die Normalroute und wird von vielen auch im Aufstieg begangen. Abseilen müssen wir uns dort nicht, im Gegenteil: Gerade oberhalb der Schulter sollte man sich nicht abseilen, weil man dadurch die Bergsteiger unterhalb gefährdet.

Über eine Pfadspur gelangen wir vom Gipfel zunächst auf einen breiten Schuttrücken, an dessen Ende die Seile beginnen. Über steile Felsplatten steigen wir bergab, dann geht es über eine weitere Platte zum Beginn der "Schulter". Über diese steigen wir mit Hilfe von Eisenstangen ab, auf dem Weg wird ein roter Turm rechtsseitig umgangen. Bald erreichen wir die Solvayhütte (Notbiwak).

Über eine kurze Platte geht es weiter bergab, dann steigen wir in der Falllinie der Hütte zu einem dunklen Turm, den wir links umgehen. Bei den vielen verschiedenen Wegspuren ist etwas Vorsicht geboten, am besten wir halten uns so dicht wie möglich am Grat. Wir passieren in rascher Folge drei Couloirs, dann ein Geröllfeld. Dieses queren wir auf einer Pfadspur und über leichte Felsstufen, hinab zur Hörnlihütte (Berghaus Matterhorn) auf 3260 m.

Nun wird der Weg deutlich einfacher. Erst auf der Südseite des Sockels, dann über die Nordflanke steigen wir den Gratrücken bergab. Eine kurze Steiganlage bringt uns unter der Südflanke des Hörnlis hindurch. Von dort folgen wir nun den Wegweisern zum Schwarzsee, wo wir bald unser Ziel – das gleichnamige Hotel – erreichen. Von dort können wir mit dem Matterhorn Express zurück nach Furi und dann nach Zermatt abfahren.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Bahn nach Zermatt, weiter mit den Bergbahnen "Furi", "Trockener Steg" und "Matterhorn Glacier Paradise" zum Gipfel

Anfahrt

Auf der A9 nach Visp, weiter auf der Talstrasse nach Zermatt

Parken

Parkmöglichkeit an der "Furi" Bergbahn Zermatt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
III+ schwer
Strecke
20,9 km
Dauer
18:05 h
Aufstieg
2176 hm
Abstieg
3422 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour Grat Überschreitung

Statistik

  • 2 Etappen
27.09.2016
III+ schwer Etappe 1
13,7 km
6:30 h
1500 hm
1500 hm
von Hartmut Wimmer,   Outdooractive Redaktion
27.09.2016
III+ schwer Etappe 2
7,3 km
10:30 h
668 hm
1914 hm
von Hartmut Wimmer,   Outdooractive Redaktion
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