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Wanderung

Marmagen, NSG Haubachtal und Urfttal, römische Siedlung Macromagus

Wanderung · Eifel
Profilbild von Karl Josef Wieting
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Karl Josef Wieting 
Karte / Marmagen, NSG Haubachtal und Urfttal, römische Siedlung Macromagus
m 550 500 450 14 12 10 8 6 4 2 km
Marmagen, Küchelerheck (Rasthütte), Urfttal, NSG Haubachtal: Stahlbuschseifen (Rasthütte) Wellenbachtal, römische Siedlung Macromagus, Höhenweg, Sperrbachtal
mittel
Strecke 15,2 km
5:00 h
210 hm
210 hm
Auf guten Wegen geht es durch Wald und Täler mit wenigen Höhenmetern bis zur großflächigen Ausgrabung der ehem. römischen Siedlung Macromagus (s. u.), deren Besichtigung lohnenswert ist (mit nachgebauten Mauern des Kleinkastell an der Urft und Wohnhäusern der Siedlung sowie eines Matronen-Heiligtums auf dem Berg). Rastplätze sind unterwegs ausreichend vorhanden.

Autorentipp

Einkehr am Ende im Café Milz, Kölner Str. 37, 53947 Nettersheim,

Größere Gruppen sollten am Vortag Plätze reservieren und ggf. am Morgen des Wandertrags noch einmal die Platzzahl korrigieren!

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Küchelerheck, 577 m
Tiefster Punkt
Kleinkastel an der Urft, 457 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Manche Stellen sind nass bis sumpfig; festes Schuhwerk also schon sinnvoll.

Start

Marmagen, Eiffelplatz (539 m)
Koordinaten:
DD
50.476937, 6.581573
GMS
50°28'37.0"N 6°34'53.7"E
UTM
32U 328408 5594455
w3w 
///haben.wofür.derb

Ziel

Marmagen, Eiffelplatz

Wegbeschreibung

Vom Eiffelplatz (aus Marmagen stammt die Familie des Erbauers des bekannten Paris Wahrzeichens) geht es die Buschgasse und dann die Cervusknopp entlang und wir kommen in das Waldgebiet des Küchelerheck. Auf seiner Höhe, Nähe des Meßpunktes 570 M. ü. NN, steht ein schöne Rastplatz mit Hütte und Außenbestuhlung für ein zweites Frühstück bereit.

Der weitere Forstweg verläuft in einen Trampelpfad, der sich schön abwärts bis in Urfttal hinabschlängelt. Oberhalb des Bahnübergangs ist ein weiterer Rastplatz vorhanden. Nicht erschrecken, wenn beim Queren der Gleise plötzlich die Signalanlage lostönt! Und nicht noch über die Gleise huschen, wenn die Schranken geschlossen sind, denn der Zug kommt schnell herangefahren!

Es geht nun über Wiesenwege und -pfade durch das NSG Haubachtal bis zu einer Straße, der wir nach links folgen. Nach Überschreiten des Baches geht es rechts das Tal aufwärts weiter und wir passieren einen großen Weiher. Der Haubach hat uns unbemerkt verlassen und wir sind nun im Tal des Stahlbuschseifen. Hier laufen wir auch auf dem Eifelsteig.

Ihn verlassen wir an einer Kreuzung mit ggü. liegender Rasthütte. Hier ist knapp die Hälfte der Strecke erreicht. Wer einen sonnigen Rastplatz sucht, der geht nun linker Hand den Berg hinauf und folgt in einer Linkskurve dem geradeaus und sich bald leicht nach rechts öffnenden Pfad. Schnurstracks geht es bis auf eine kleine Weglichtung hinauf, an deren hinterem Rand eine Bank wartet (meistens in der Sonne liegend).

Der weitere Weg führt uns das Wellenbach abwärts bis das Tal sich in eine weite Sumpf-Wiesenfläche öffnet. An der Wegeinmündung gehen wir links und erreichen bald den historischen Siedlungsplatz des römischen Macromagus. Das Kastell liegt vor uns und im Berghang gegenüber sind schon die Siedlungsplätze der alten Bewohner erkennbar, da von der Archäologie erkundet und teilweise nachgebildet. Die Anlage wird durch diverse Schilder erläutert.

Hinter dem Kastell führt der Weg über eine Holzbrücke und mussen nun etwas Umweg machen, da die Bahnlinie Köln - Trier die Siedlungszone durchschneidet. Wir gehen rechts entlang und später über eine Brücke und danch wieder links. Dann erreichen wir unverkennbar die alten Siedlungsbereiche und gehen über einen (idr. gemähten) Wiesenweg die alte Römerstraße aufwärts. Wir können hier und da die Grundflächen der Häuser begehen und die Aussicht genießen.

Am höchsten Punkt von Macromagus sind zwei Matronen-Heiligtümer erforscht und zum Teil in den Außenmauern oder Fundamenten nachgebildet. Der Volksmund hat die Höhe auch Görresburg genannt. Unterhalb der Heiligtümer führt ein Weg über den Höhenrücken nach Südwesten und die Wiesenlandschaft gibt uns, zurückblickend, noch mal einen Ausblick über die römische Siedlung.

In den Wald eintauchend, halte wir uns auf dem Hauptweg; folgen im in einer Rechtskurve und an einer Wegegabelung nach links, abwärts in das Sperrbachtal. Am nächsten Abzweig geht es rechts den Bach abwärts folgend weiter. Beim nächsten Mal wieder links halten und bald daraf in einer Rechtskurve dem Waldrandweg zustrebend, der die ersten Wiesen von Marmagen vor Augen. Dann geht es links auf den Ort zu und wir folgen den Verkehrsstraßen Heideweg und Keltenring bis zum Eiffelplatz.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Parken

Marmagen, Eiffelplatz: öffentlicher Parkplatz o. Gebühren, Ecke Keltenring/Kölner Straße

Koordinaten

DD
50.476937, 6.581573
GMS
50°28'37.0"N 6°34'53.7"E
UTM
32U 328408 5594455
w3w 
///haben.wofür.derb
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Auszug Wikipedia, 09.05.2017:

Marcomagus ist ein römerzeitlicher Siedlungsbezirk an der Römerstraße Trier–Köln. Er ist im Itinerarium Antonini als „Marcomago Vicus“ und auf der Tabula Peutingeriana als „Marcomagus“ verzeichnet.

Der Eifelort Marmagen im Kreis Euskirchen leitet seinen Namen von diesem römischen Vicus ab. Die heutige Ortslage von Marmagen weist aber keine nennenswerten römischen Siedlungsspuren auf. Marmagen geht daher wohl auf eine oft vorkommende Namensübertragung in merowingischer Zeit, d.h. im 6. oder 7. Jahrhundert, oder danach zurück.

Marcomagus ist zwischen Marmagen und Nettersheim an der Urft anzunehmen. Der ursprünglich Straßenvicus entwickelte sich in der römischen Kaiserzeit zu einem umfangreichen Siedlungsbezirk mit Tempelanlagen, Werk- und Fabrikationsplätzen und einem dementsprechenden dichten Netz von Wegen und Straßen. Eine hohe Funddichte römischer Spuren belegt eine kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit. In der Nähe von Marcomagus beginnt in der Flur „Grüner Pütz“ die römische Eifelwasserleitung, der sogenannte Römerkanal, der Eifelwasser in die Colonia Claudia Ara Agrippinensium, das römische Köln, leitete.

Seit 2009 wird in der Gemarkung Nettersheim an der Urft ein römischer Vicus archäologisch untersucht, und am 18. Mai 2014 wurde im Bereich des Vicus ein Archäologischer Landschaftspark eröffnet, in dem sich die teilrekonstruierte Görresburg befindet und im Bereich „Auf der Alten Gasse“ einige Streifenhäuser sowie am „Steinrütsch“ das Kleinkastell angedeutet sind.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,2 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
210 hm
Abstieg
210 hm
Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch

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