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Mehrtagestourempfohlene Tour

Marc-Aurel-Rundwanderweg 999

Mehrtagestour · Neusiedler See
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Peter Ofner (Ich, am Weg - Wandern mit Peter) 
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m 300 250 200 150 100 50 80 70 60 50 40 30 20 10 km

Marschgefühl mit Highlights!

Der Marc Aurel Rundwanderweg startet am Hauptplatz von Bruck an der Leitha. In Summe ist er an die 90 Kilometer lang und aufgrund seiner günstigen Lage zu jeder Jahreszeit begehbar. Die Highlights dieser Rundtour sind am stärkten im Norden und Süden ausgelegt. So erwarten einem im Süden das Leithagebirge und der schöne bekannte Neusiedlersee. Im Norden empfangen einem dann der Hundsheimerberg, die Donau in Hainburg sowie das ehemalige Römerdorf Petronell Carnuntum. 

Zwischen diesen Highlights wartet die weite Prärie der niederösterrichischen und burgenländischen Felder. Vor allem im Hochsommer ist dies mit Vorsicht zu genießen. Allerdigns wird man durch eine wunderschöne Fernsicht entschädigt. Dazu taucht man in das Land der unzähligen Windräder ein. Mit dem Gebiet um den Hundsheimerberg wartet auch die Wein- und Heurigen Gegend. Die Etappenstarts und Ziele, so wie ich sie angelegt habe, sind alle samt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Wien aus zu erreichen.

 Wichtig:

Der Weg ist leider nicht mehr offiziell und wird auch nicht mehr gewartet. Die Wege, Straßen und Pfade sind zwar alle sehr gut in Takt, allerdings gibt es keine Markierungen, Holz- oder Plastiktafeln mehr zu diesem Rundweg. Gerade im Leithagebirge sollte man auf Papierkarten zurückgreifen. 

mittel
Strecke 89 km
21:59 h
400 hm
400 hm
303 hm
116 hm

Autorentipp

  • Kirche zur Dreifaltigkeit und Mariensäule in Bruck an der Leitha
  • Schloss Prugg
  • Doktor-Theodor-Körner-Platz
  • Draxlergraben beim Leithagebirge
  • Winden am See
  • Neusiedl am See
  • Schloss Neusiedl
  • Ruine Tabor
  • Neusiedlersee
  • Stauwasserwerk Gattendorf
  • Wangheimer Felder
  • Weinkeller Prellenkirchen und Edelstal
  • Edelstal-Kappelweg
  • Aussicht am Steinriegel
  • Kramerkapplle
  • Hainburg
  • Braunsberg
  • Schloss Hainburg
  • Johlerau und Johlerarm an der Donau
  • Aupark in Deutsch-Altenburg
  • Schloss Ludwigstorff
  • Pfaffenberg Galerie
  • Das Heidetor
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
303 m
Tiefster Punkt
116 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

er Weg ist nahezu problemlos bei jeder Jahreszeit begehbar. Man sollte ausreichend Proviant mitnehmen, da oft lange Strecken ohne Einkehrmöglichkeit vorhanden sind.

Der Weg ist nicht mehr offiziell markiert. Ihr braucht auf jeden Fall die Karte am GPS oder die Wegbeschreibung in gedruckter Form. Viele Abschnitte sind auch nicht mehr vorhanden oder verbaut. Dies kann sich jederzeit noch verschlimmern. Ihr müsst also wachsam sein und Alternativen einplanen!

Weitere Infos und Links

Die Wegbeschreibung stammt aus meinem Blog:

Marc-Aurel-Rundwanderweg 999 (Ich, am Weg)

Im Blogbericht könnt Ihr die Bilder meiner Alternativlösungen bei verkannten Wegabschnitten einsehen. Hier in alpenvereinaktiv.com könnt Ihr nur über alternativen lesen.  Für ein genaueres Studium des Weges zahlt es sich aus, meinen Bericht zu besuchen...

Bei Fragen zu diesem Weg, könnt Ihr mich gerne kontaktieren:

Peter Ofnerpeter.ofner-weitwanderer@hotmail.com

Start

Bahnhof Bruck an der Leitha (159 m)
Koordinaten:
DD
48.019295, 16.780479
GMS
48°01'09.5"N 16°46'49.7"E
UTM
33U 632764 5319978
w3w 
///beide.schwarzen.ausreisen

Ziel

Bahnhof Bruck an der Leitha

Wegbeschreibung

1. ETAPPE - BRUCK AN DER LEITHA - NEUSIEDL AM SEE

Start in Bruck an der Leitha

Begonnen habe ich diese Tour offiziell am Hauptplatz neben der Kirche zur Dreifaltigkeit und der Mariensäule. Bevor es aber zur eigentlichen Wanderung abging, besuchte ich noch den Harrachkeller, etwas weiter östlich vom Hauptplatz. Hier konnte ich noch einen Blick auf das Schloss Prugg werfen.Vom Hauptplatz marschierte ich nun südlich durch die enge idylische Kirchengasse bis zum Doktor-Theodor-Körner-Platz. Wenig später überquerte ich einen kleinen Kanal der Leitha. Nach der Bahnhofsunterführung überquerte ich dann die eigentliche Leitha und fand mich vor dem Kriegerdenkmal wieder. 

Neben dem Denkmal folgte ich der Dammstraße entlang der Eigenheimsiedlung. Hier verlies ich schließlich Bruck an der Leitha und folgte zunächst einer gepflasterten Straße hinaus in Richtung Fohlenhof und dem Hietzbruch Sprengplatz.Das gesamte Areal rund um Bruck an der Leitha, Kaisersteinbruch und Götzendorf obligt dem österreichischen Bundesheer. Ich selbst hatte damals einige Zeit hier an diversen Truppenübungsplätzen verbracht. Ich folge nun also der Dammstraße weiter. Rechts von mir fließt die Leitha, aber sie ist vom Gebüsch und Bäumen zu verwachsen, als das ich einen Blick darauf werfen können.

Im Hochsommer hier zu gehen ist nicht gerade ratsam, da es hier fast keine Schattenplätze gibt, egal wo die Sonne auch stehen würde. Da heißt es Augen zu und durch bzw. viel Flüssigkeit mitzunehmen.Auf der Höhe von Wilfleinsdorf erreiche ich dann die Bruckerstraße, welche südlich zur Bundesstraße L311 wird.

Wichtig: Hier sollte man gut acht geben, da man sich direkt auf der Bundesstraße bewegen muss

. Die Straße ist aber soweit gut einsehbar, sodass entgegenkommende Autos schon lange vorher erkannt werden. Die meisten Fahrer sind mir auch freundlichst großräumig ausgewichen.

Entlang der Bundesstraße übersetzt man den schmalen Steinbach und streift die Wälder des Buchtals. Letztendlich steht man schon bald bei der Ortstafel von Kaisersteinbruch. Links von mir erkenne ich die Uchatius Kaserne. Auch das Militärhundezentrum befindet sich hier. Neben der kleine Ortskirche befindet sich auch das örtliche Museum. Hier mache ich eine kurze Rast. 

Von Kaisersteinbruch aus folge ich nun der Bundesstraße L2002 westlich in Richtung Sommerein. Dabei komme ich am Russenfriedhof sowie am Aussiedlerhof vorbei. Am Fuße des Kolmbergs führt der Weg nun aber wieder südlich weiter und nun endlich hinauf aufs Leithagebirge. Bei zwei künstlich angelegte Hausbrunnen (ohne Wasser) beginnt nun der Aufstieg entlang des Draxlergrabens durch den Wald. Hier gilt es sich links vom Graben einzuordnen, damit man später auch wirklich den Weg nach Breitenbrunn am Neusiedlersee findet.

Der Weg dort hinauf ist eine willkommene Abwechslung zum brennenden Asphalt. Bei Wetterbedingungen wie meinen empfiehlt sich jedoch die Mitnahme eines Mückenabwehrsprays, da im Graben vereinzelnd stehendes Gewässer anzutreffen ist und Gelsen & Co. hier ein wahres Paradies vorfinden. Auch im Herbst oder Frühjahr muss der Graben sehr schön zu erwandern sein. Wer sich aber eine herrliche Aussicht zb. auf den Neusiedlersee erhofft, den muss ich enttäuschen. Wir bleiben auf der ganzen Strecke über das Leithagebirge im Wald.

Wichtig: Wenn Ihr den Marc-Aurel-Rundwanderweg machen wollt, dann nehmt Euch hier Hilfsmittel wie eine Karte oder ein GPS System zur Hand. Es gibt in diesem Gebiet  zahlreiche Forst- und Waldwege und der Weg ist nicht markiert. Auch hatte ich hier oben keinen Empfang am Smartphone. Passieren kann Euch aber nichts, denn in der Ferne hört man das Getöse der Autos, welche entlang der Passstraße zwischen Kaisersteinbruch und Breitenbrunn verkehren. Solltet Ihr Euch nicht mehr sicher sein, wohin Ihr müsst, dann marschiert in die Richtung woher der Lärm zu vernehmen ist. Ihr gelangt auch über die Bundesstraße an das nächste Ziel dieser Tour. 

- so wie ich! *hihi* 

So gelange also - auf Umwegen - auch nach Breitenbrunn am Neusiedlersee. Bei den Windner Steinbrüchen wird man das erste Mal mit einer tollen Fernsicht auf den Neusiedlersee und Winden belohnt. 

In Winden gibt es eine kurze Rast bei einem Supermarkt. Dann marschiere ich entlang der Hauptstraße, vorbei an der Nepomuk Kapelle und einer großen Holzpresse, zur Pfarrkirche hl. Florian. Ab hier kenne ich den Weg bereits durch meine Abenteuer beim Burgenland Extrem Marsch. Nur das ich diesmal in die andere Richtung wandere.

Man hält sich nun direkt am Radweg um den Neusiedlersee auf, doch es gibt genug Platz für Fußgänger wie mir. Der Weg führt nun entlang der Bahnstrecke und dem breiten Schilfgeflächt des Neusiedlersees und Weingärten bis hin zum Hackelsberg. Dort am Fuße befindet sich eine kleine Quelle, welche aber aktuell kaum Wasser hergibt. Entlang des Radweges finde ich immer wieder Informationstafeln zum natürlichen Lebensraum oder Weinbau sowie Rastplätze vor. 

Wenig später erkenne ich bereits die schöne Kirche von Jois wieder. Nach einigen weiteren Schritten befinde ich mich auch schon vor der Ortstafel. 

 folgt nun ein letzter gemütlicher Marsch aus Jois bis zum Endpunkt dieser Etappe, nämlich Neusiedl am See. Besser gesagt der Bahnhof, der ja etwas weiter außerhalb liegt. 

Ich marschiere entlang des Radwegs und überquere den ersten Teil der Eisenbahnschleife in Neusiedl. Später untersetzte ich den zweiten Teil der Schleife. Nun verlasse ich aber den Marc-Aurel-Rundwanderweg bzw. den Zentralalpenweg um den Bahnhof aufzusuchen. Wenige Momente später erreiche ich diesen auch und kann mich über die erste absolvierte Etappe freuen.

Nach 25 Kilometern und 300 Höhenmetern war dies ein sehr gelungener Einstand. Ich freue mich schon, wenn es dann weiter geht. 

2. ETAPPE - NEUSIEDL AM SEE - GATTERDORF

Start in Neusiedl am See

Meine zweite Etappe startete ich natürlich dort, wo ich die Erste beendet hatte. Nämlich am Bahnhof von Neusiedl am See. Da der Bahnhof etwas außerhalb liegt, wanderte ich zunächst entlang der Eisenstädter Straße hinein in das Zentrum. Beim Hauptplatz machte ich noch einen kurzen aber sehr lobenswerten kleinen Abstecher hinauf zur Tabor Ruine. Von hier aus hat man einen sagenhaften Blick über den nördlichen Neusiedler See und seine kleinen aber interessanten Ortschaften. 

Wieder an der Hauptstraße angelangt, ging ich nun, an der Ortskirche vorbei, weiter südöstlich hinab entlang der Bundesstraße, bis ich schließlich auch das Schloss Neusiedl passierte. Gleich nach der Ortstafel von Neusiedl, genauer gesagt beim Weiherlauf, bog ich nun rechts in die Seegärten ein. Der Weg führte mich direkt hinab zum Radweg um den Neusiedlersee, welcher direkt am großen Schilfmeer des Sees liegt. So folgte ich diesem Weg nun weiter südlich hinab, bis ich den nächsten Ort erreichte. Und das war Weiden am See. 

Beim Bahnhof Weiden am See angekommen, verließ ich den Radweg wieder und folgte der Seestraße hinauf in Richtung Markt und Ortszentrum. Ich überquerte die Hauptstraße und stand kurz darauf direkt vor der Kirche zur hl. Dreifaltigkeit. 

Hier macht der Weg eine markante Kurve und ich marschierte nun wieder nordöstlich hinauf entlang der Schutzzeile. Hier verließ ich Weiden am See wieder und bewegte mich nun direkt auf den Rosenberg zu. Dies ist nicht einmal ein Hügel, geschweige denn ein Berg. Dennoch gibt es hier einen schönen kleinen Rastplatz mit tollen Blick auf Weiden, den See und dem Kalvarienberg mit seiner schönen kleinen Kapelle.

Achtung: Hier treffen wir erstmals wieder auf Wegmarkierungen. Aber keine davon steht für den Marc-Aurel-Rundwanderweg. Am Rosenberg trifft man sowohl auf den Jakobsweg Burgenland und dem regionalen Weinwanderweg. 

Ich folgte nun der betonierten Straße hinauf in Richtung Ministraßenpass, welcher kurz ganz sanft bergauf führt. 

Achtung: Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist eine Karte unumgänglich. Es folgt nämlich eine extrem große Steppe bestehend aus Äckern, Feldern und einem Meer aus Windrädern. Dazu gehören unzählige Feld- und Karrenwege. Es gibt keine Markierung. Ihr solltet Euch also vorbereiten, damit Ihr hier nicht erst nach dem richtigen Weg suchen müsst. Das könnte mitunter dauern. Und da letztendlich nur 2 Wege über die später folgende A4 Autobahn führen, solltet Ihr das Labyrinth schon vorher entschlüsseln. 

 Ich marschierte also nun weiter und tauchte in das weite Ackermeer der Neurisse ein.

Mir bot sich Blick auf unzählige Windräder aus ganzer Nähe oder weiter Ferne. Unglaublich! Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich das großartig oder störend finden sollte. Hier sah ich um einiges mehr Windräder, als ich es bei allen Mistelbacher Stadtwanderwegen zusammen, je sehen hätte können. 

Zunächst kam ich noch bei einigen Weingärten und einem kleinen Waldstück vorbei. Dann folgte aber eine gefühlte ewige Gerade bis zur bereits oben besagten Querung der A4 Autobahn.  Gleich nach der Querung wartete ein weiterer kleiner Rastplatz. Von hier an befindet man sich nun auf der Parndorfer Platte. Wenige hundert Meter nach dem Rastplatz verließ ich nun den breiten Kiesweg und folgte nun einem ziemlich verwachsenen, aber noch relativ gut erkennbaren, Karrenweg durch eine Baum- und Sträucherzeile, die etwas Schatten spendete. 

Achtung: Im Sommer ist dieses Wegstück ziemlich verwachsen. Und nach einigen Kilometern wird der Zustand noch schlimmer, sodass man glauben könnte, der Weg wäre eine Sackgasse. Ihr müsst hier einige Meter durch hohe Wiesen stapfen, danach befindet Ihr Euch wieder am relativ gut erkennbaren Karrenweg. Mit Fortdauer wird der Weg aber wieder angenehmer und noch besser begehbar.

Dem Weg weiter folgend, gelangte ich nun zu einer Bahnüberführung. (Bruck a.d.Mur - Nickelsdorf - Ungarn) Ab hier befand ich mich wieder auf einer breiten Erd- und Kiesstraße, dem Güterweg Siebenjochweg. Dieser führte mich zu einem kleinen angrenzenden Wald. Am Ende des Waldes, fast schon versteckt, befindet sich der Eingang zur Annakapelle. Ein Besuch lohnt sich durchaus. Kann man hier doch eine Vielzahl an Fasanvögel besuchen. 

Danach folgte ich dem Güterweg weiter und gelangte so punktgenau nach Gattendorf, womit diese Etappe für mich auch schon wieder endete. 

3. ETAPPE - GATTENDORF - HAINBURG AN DER DONAU

Start in Gattendorf

Los geht es also beim Bahnhof von Gattendorf entlang der Flurgasse. Hier entstehen gerade neue Wohnsiedlungen. Links geht es entlang der Bahnstraße dann weiter bis wir zur Kreuzung an der B10, der oberen Hauptstraße gelangen. Hier halten wir uns Rechts und kommen so an der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit vorbei. Wir befinden uns am Hauptplatz und sehen links das Gemeindezentrum. Wir gehen nun der Hauptstraße weiter stadtauswärts bis wir rechts in die schmale Quergasse einbiegen. Am Ende der Gasse gelangen wir zur oberen Dorfstraße. Hier halten wir uns nun Links und gelangen so zum Schloss Gattendorf oder auch das kleine Schlössl genannt. 

Am Ende der oberen Dorfstraße kommen wir zu einer Kreuzung, wo wir uns nun Rechts halten und der B50 halten und so mittels Brücke über den Leithafluss gelangen. Hier befindet sich auch ein kleines Stauwasserwerk. Eine Infotafel beschreibt den Bau und Nutzen dieser Anlage. Nun erreichen wir also die Stockwiesensiedlung, wo wir auch gleich der ersten Gasse nach Links folgen. Vorbei an einigen Gartenhäusern kommen wir zum Ende der Gasse, wo die Kurve auch nur nach rechts führt und wir dann bereits den Übertritt auf einen Karrenweg sehen, welcher zu einem Pferdehof führt. Hier verlassen wir nun endgültig den netten Ort Gattendorf und beginnen nun mit der Wanderung.

Vorbei am Pferdehof befinden wir uns nun an den Wangheimer Felder. Linker Hand fliest die Leitha durch ein Wäldchen. Rechts von mir erstreckt sich ein weites Feld mit abermals unzähligen Windrädern. Der Karrenweg führt weiter zu einem kleinen Tümpel und danach zu einer kleinen Brücke über die Nordostautobahn A6. Im Anschluss kann man erstmals in der Ferne die Hügel um den Hundsheimer Berg erkennen und wohin die Reise noch gehen wird.

Nun macht der Karrenweg einen Schwenk nach Nordwest. So gelangen wir zu einem kleinen Marterl nahe der stillgelegten Höfe von Wangheim. Links von mir erstreckt sich noch immer das kleine Auwäldchen der Leitha, während man nun direkt im Norden die hügelige Landschaft genießen kann. Nach einer kleinen Nordwestwende erkenne ich nun vor mir eine Biogasanlage, welche später noch durch Infotafeln beschrieben wird. Nun wendet sich der Weg allerdings wieder in den Nordosten und es folgt eine lange Feldstraße vorbei am Hirschländerwald und den Harländer Feldern. 

Nach 2,5 Kilometern nahezu gerader Strecke erreichen wir die Ungarnstraße, welcher wir nun links in Richtung Prellenkirchen folgen. Doch bevor wir den Ort erreichen, folgt wieder eine fast 2,5 lange gerade Straße. Am Ende der Straße stehen wir nun am Hauptplatz von Prellenkirchen und blicken auf die Pfarrkirche Hl. Geist. Wir folgen der Edelstaler Straße L165 stadtauswärts und bleiben nun auf der Bundesstraße. Etwas weiter außerhalb wartet noch ein kleines Marterl. 

Achtung: Wir befinden uns nun für weitere 3 Kilometer direkt auf der Bundesstraße. Dementsprechend ruppig ist hier auch der Straßenverkehr. Die Wiese daneben ist nicht gerade sehr bequem, weshalb der Asphalt der Bundesstraße sicher angenehmer zu marschieren ist. Trotzdem bitte aufpassen! 

Entlang der Bundesstraße überqueren wir nun den Spitzenbach und kommen wenig später zu den Weinkeller, welche sich in der Mitte von Prellenkirchen und Edelstal befinden. Eine sehr schöne Gegend mit viel Informationen zur Weinlese und dem Gebiet. Viele verschiedene Heurigen Keller laden zum Verweilen ein und es gibt auch Spielplätze für die kleinsten Gäste. Hier mache ich nun selbst eine kleine Pause, da es mir hier wirklich sehr gut gefällt und man einen schönen Blick auf den Südosten des Landes bis hinüber nach Bratislava hat.

Weiter geht es entlang der Edelstaler Bundesstraße und wir überqueren die Grenze Burgenlands zu Niederösterreich und betreten nun den Ort. Nach der Badstraße biegen wir nun Links ab und folgen der Hauptstraße. Obwohl der Wanderweg nicht an ihr vorbeiführt, besuche ich die Pfarrkirche Hl. Stephan (König von Ungarn). Nun folge ich der Straße duch das Gartenviertel und komme letztendlich wieder zurück auf den Wanderweg.

Ab hier beginnt für mich persönlich dann der schönste Abschnitt dieser ohnehin schon sehr schönen Etappe. Wir verlassen nun den Ort und der Weg führt leicht bergauf entlang des Edelstal-Kappelweg Güterwegs. Links erstreckt sich ein schöner Wald, der zu der Erhebung der zwei Jochen gehört. Rechts folge ich einem schönen Feld. Es geht immer weiter bergauf, bis ich ein weiters großes Feld, den Steinriegel, erreiche. Und hier muss ich eine Weile verweilen, denn die Aussicht ist einfach nur traumhaft. Genau das liebe ich so beim Wandern. Fernblicke! 

Vor mir im Westen erkenne ich den Südhang des Hundsheimer Berges sowie den Ort Hundsheim. Im Süden blicke ich auf die vielen Windräder zurück bis nach Bruck an der Leitha und dem Leithagebirge, also dort wo diese Tour begann und wo sie auch wieder enden wird. Es ist herrlich und die goldgelben Sonnenstrahlen zieren das herbstliche Land.

Weiter geht es nun entlang des Feldweges, bis ich schließlich den Eintritt in das Teichtal erreiche. Von hier an folgt nun der Abstieg durch den Wald des Hainburger Teichtals.

Der Weg führt über einen Forstweg stetig bergab. Es ist eine willkommene Abwechslung durch den Wald zu gehen und erinnert etwas an den Wald des Leithagebirges, nur das hier nicht mehr alles so dicht bewachsen ist. Einige Höhenmeter weiter unten erreiche ich dann die im Wald versteckte kleine Kramerkapplle. Sie soll vor allem kranken Menschen Trost und Heilung schenken. 

Immer weiter geht es bergab, bis ich schließlich den Süden von Hainburg an der Donau erreiche. Ich folge nun der Burgenlandstraße immer weiter talwärts und erkenne links von mir bereits den Schlossberg samt Ruine. Rechts von mir erkenne ich den mir bereits bekannten Brausnberg mit seinem markanten Felsvorsprung. 

Letztendlich erreiche die Stadtmauern von Hainburg und begleite diese noch hinab bis zum Donaustrom. Von hier aus hat man noch einen tollen Ausblick auf den Braunsberg und auf die Andreas Maurer Brücke im Westen. Beim Bahnhof in Hainburg an der Donau endet dann meine dritte Etappe am Marc Aurel Rundwanderweg 999. Hier werde ich dann auch die Vierte und letzte Tour starten.

4. ETAPPE - HAINBURG AN DER DONAU - BRUCK AN DER LEITHA

 Von Hainburg an der Donau nach Deutsch-Altenburg

Los gehts! Und zwar beim Bahnhof Hainburg an der Donau Personenbahnhof. Gleich wenige Meter daneben betrete ich die Donaulände. Hier hat man eine schöne Aussicht auf den Donaustrom. Ich marschiere westlich entlang der Donaulände, bis ich die kleine Johlerau sowie den Johler Arm erreiche. Hier hat auch die Interessensgruppe der Motorbootfahrer ihren Steg. Weiter geht es in den Westen, ehe aus der Donaulände schließlich die Hollitzerallee wird. Von hier aus hat man einen schönen Blick zurück auf Hainburg, das Schloss, den Braunsberg und den Hundsheimer Berg. 

Etwas weiter erreiche ich dann die große Andreas-Maurer-Brücke, welche ich im Rahmen des Ostösterreichischen Grenzlandweges schon einmal überquert hatte. Ich bleibe aber südlich der Donau und folge den Weitwanderwegen bis nach Deutsch-Altenburg. Kurz davor erreiche ich noch das abgesperrte Gelände der Tiefetagenhöhle an den Steinbrüchen. Gleich dahinter, auf einer Anhöhe, steht die schöne Marienkirche am Türkenhügel.

Von Deutsch-Altenburg nach Petronell Carnuntum

Gleich in Deutsch-Altenburg angekommen erreiche ich den schönen Aupark am Sulzbach neben der Donau. Hier finde ich das Museum Carnuntinum vor. Vor ihm steht die Statue des Kaisers Franz Joseph I, der dieses noch persönlich eröffnet hatte. Weiter spaziere ich durch eine schöne Allee bis zur Pfaffenberg Galerie an der Hauptallee. Kurz darauf verlasse ich den Park und befinde mich nun bei der Kuranstallt Deutsch-Altenburg. Nun wandere ich vorbei am Schloss Ludwigstorff. Die Carnuntumgasse bringt mich zur Wienerstraße. Dieser folge ich nun Stadtauswärts bis zur Ecke Burggasse. Hier biege ich kurz ab, doch schon bei der nächsten Seitengasse mit dem Namen Trajangasse folge ich  dem Weg wieder westlich weiter. Am Ende des Ortes wartet eine große Pferdestallung. 

Nun verlasse ich also Deutsch-Altenburg. Über einen Karrenweg wandere ich über weite Felder. Später zweigt der Weg ab und ich bewege mich entlang der Eisenbahnstrecke entlang in Richtung Petronell Carnuntum. Ab hier erkenne ich bereits die ersten Windräder. Auch das Lagerhaussilo von Petronell erkenn ich schon aus der Ferne. Es dauert aber doch ein Weilchen, bis ich schließlich den Ort und auch den Bahnhof erreiche. In der Wartestube mache ich eine kleine Rast.

Petronell Carnuntum und das Heidentor

Weiter geht es nun entlang der Bahnstraße nördlich hinauf in Richtung Ortszentrum. Doch noch bevor ich dieses erreichen kann, führt eine Straße link und somit westlich weiter. Es ist die sogenannte Heidentorstraße und diese führt mich direkt und geradewegs zur Hauptattraktion dieser Etappe, wenn nicht sogar des ganzen Marc Aurel Rundwandwergs. Das Heidetor! Hier war ich bis dato noch nie gewesen und ich verweile einige Minuten hier. Sehr spannend.

Das Heidentor ist ein spätantikes Siegesdenkmal aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. in der niederösterreichischen Marktgemeinde Petronell-Carnuntum. Es steht in unmittelbarer Nähe des römischen Carnuntum, eines bedeutenden Legionslagers am Limes Pannonicus und Hauptstadt der Provinz Oberpannonien. (wikipedia)

Nun marschiere ich südlich einem Karrenweg hinab, bis ich schließlich den Schaffenhof erreiche. Hier komme ich noch bei einem Umspannwerk vorbei, ehe mich auch der Zentralalpenweg 02 verlässt. Was nun folgt, ist eine ca. 9 Kilometer lange gerade Strecke.

Vom Heidentor nach Bruck an der Leitha

Diese 9 Kilometer lange gerade Strecke führt auf einer Kiesstraße durch das weite Feldergebiet zwischen der Donau und dem Leithagebirge. Umgeben ist dieses Gebiet von unzähligen Windrädern, zu denen man nun erstaunlich nahe kommt. Aufgeteilt wird dieser Bereich in die Mühlfehlder, das Unterfeld, das Mitterfeld und das Oberfeld. Nach ca. 4 Kilometern marschiert man zwischen den Überlandäckern und der Sulz weiter. Die umliegenden Orte Gerhaus, Pachfurth und Höflein sind weit entfernt. Ein Rundumblick bietet sich jedoch wirklich an. Hinter mir erkenne ich noch den Hundsheimerberg. Vor mir erstreckt sich bereits das Leithagebirge.

Nach weiteren Kilometern überquere ich dann endlich die Ost-Autobahn und bewege mich geradezu auf Bruck an der Leitha zu, welches ich auch erreiche. Über den alten Hainburgerweg gelange ich immer näher in das Zentrum. Ich überquere noch den Göttelsbrunner Bach und komme so zu einem Kreisverkehr. Dem Wegverlauf geradewegs in den Süden folgend, erreiche ich schließlich den Hauptplatz von Bruck an der Leitha wo auch die schöne Stadtpfarrkirche zur Hl. Dreifaltigkeit auf mich wartet. Jener Ort, wo ich einst den Marc-Aurel-Rundwanderweg 999 gestartet und nun abgeschlossen hatte.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Vom Wiener Hauptbahnhof mit der S-Bahn bis nach Bruck an der Leitha. Der Start befindet sich direkt beim Bahnhof.

Koordinaten

DD
48.019295, 16.780479
GMS
48°01'09.5"N 16°46'49.7"E
UTM
33U 632764 5319978
w3w 
///beide.schwarzen.ausreisen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

  1. Gutes und festes Schuhwerk
  2. Wetterabhängige Kleidung
  3. Ausreichend Flüßigkeit für längere Abschnitte ohne Einkehr
  4. GPS, Navigationsgerät oder gedruckte Wegbeschreibung

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
89 km
Dauer
21:59 h
Aufstieg
400 hm
Abstieg
400 hm
Höchster Punkt
303 hm
Tiefster Punkt
116 hm
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights faunistische Highlights geologische Highlights

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