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Themenweg

Märchenlandweg-Etappe13

Themenweg · Kassler Land
Verantwortlich für diesen Inhalt
Region Kassel-Land e.V. - Touristik und Regionalentwicklung Verifizierter Partner 
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    Foto: Nicole Humburg, Region Kassel-Land e.V. - Touristik und Regionalentwicklung
m 400 300 200 100 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
mittel
Strecke 21,3 km
5:00 h
436 hm
300 hm
466 hm
138 hm
Profilbild von Nicole Humburg
Autor
Nicole Humburg
Aktualisierung: 14.12.2015
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Höchster Punkt
466 m
Tiefster Punkt
138 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

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Weitere Infos und Links

Region Kassel Land e.V.:
Kurfürstenstr. 19
34466 Wolfhagen
Tel: +49 (0) 5692 99777-10
Fax: +49 (0) 5692 99777-11

info@region-kassel-land.de

www.kassel-land.de

Start

Wattenbach (204 m)
Koordinaten:
DD
51.260688, 9.450400
GMS
51°15'38.5"N 9°27'01.4"E
UTM
32U 531426 5678911
w3w 
///erfährt.ältester.zahl
Auf Karte anzeigen

Ziel

Rengershausen

Wegbeschreibung

Mögen Sie weiße Rüben? Dann sind Sie hier in Wattenbach genau richtig, denn nicht umsonst lautet der Spitzname der Wattenbacher „Rübenesser“.

Beim Bau der Kirche Ende des 18. Jh wurden die Bauarbeiter reihum von den Wattenbacher Bürgern verköstigt. Da in diesem Jahr die Rübenernte vorzüglich ausfiel, bekamen die Gesellen jeden Tag weiße Rüben zu essen... Als Angedenken an diese Begebenheit meißelten Sie eine Rübe neben das Eingangsportal der Kirche, die noch heute zu sehen ist.


Von der Kirche aus laufen Sie immer geradeaus, zwischen dem Ortsrand Wattenbachs zur Rechten und dem Wattenbach zur Linken, bis Sie an den Waldrand gelangen. Links blicken Sie über Felder und Wiesen hinauf bis zum bewaldeten Steinkopf. Am Ende des Weges biegen Sie nach rechts ab und etwas später nach links auf die Landstraße. An einen neu angelegten Weg geht es ca. 100 m entlang, hinauf bis zum Wanderparkplatz. Dann erreichen Sie die Straßenkreuzung L3460/L3236 mit Wanderparkplatz und Bushaltestelle „Forsthaus“.

Der Märchenlandweg folgt dem linken Forstweg, führt in den Wald hinein, an einer Schutzhütte vorbei und verläuft kurz darauf in einer Linkskurve. Nun befinden Sie sich über der ehemaligen Grube Wattenbach. Sie wandern links um den 476m hohen Stellberg herum. Vor allem auf der rechten Seite des Weges liegen Basaltsteine – Reste der kleinen Kirche, die hier vor langer Zeit hier einmal gestanden haben soll.


Dann folgt eine langgezogene Rechtskurve – jetzt befinden Sie sich bereits auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Stellberg. Hier wurde noch bis 1976 Braunkohle abgebaut. Sie gelangen an eine Kreuzung und wählen den linken, spitz zurück nach Süden führenden Forstweg. Nun geht es bergab, erst in einer langgezogenen Linkskurve, dann geradeaus bis zum Eingangsbereich der eben erwähnten Zeche. Vor dieser biegt der Märchenlandweg nach rechts ab. In einer Rechtskurve geht es am Eingangsbereich der Zeche entlang, zu Ihrer Rechten befindet sich weiterhin Wald. Dann wandern Sie wieder ca. 100m durch den Wald, bevor sie erneut auf eine Lichtung stoßen – ebenfalls offenes Zechengelände.

Der Märchenlandweg umrundet dieses ein Stück, d.h. am Ende der Lichtung biegen Sie nach links ab. An heißen Sommertagen lohnt sich an der nächsten Kreuzung ein kurzer Abstecher nach links: Hier stoßen Sie nach wenigen Metern auf den Stellbergsee, in dem Sie sich, inmitten von Goldfischen, ein erfrischendes Bad gönnen können.


Der Märchenlandweg hingegen verläuft auf dem rechten Weg in langgezogener Rechtskurve durch den Wald, kreuzt drei der Quellbäche des Schwarzenbaches und erreicht schließlich eine Lichtung mit dem Christteich. Der Sage nach gab es hier einmal ein Dorf nebst Schloss. Sind Sie an einem Sonntag geboren? Dann machen Sie sich auf die Suche nach dem Immergrün, das der damalige Schlossherr von seinem Kreuzzug nach Jerusalem mitgebracht und in der Söhre angepflanzt haben soll. Mit Hilfe dieser Pflanze gelingt es Ihnen vielleicht, die unermesslichen Schätze zu bergen, die an einem Platz, genannt „Lentzings Keller“ noch immer unter der Erde schlummern...


Das Dorf fiel wüst nachdem sich die Bauern in den Dörfern unten im Tal angesiedelt hatten. Hinter der Lichtung queren Sie einen Bach namens „Christ“ und bleiben an der nächsten Kreuzung auf dem weiter geradeaus führenden Weg. Sie wandern nun stetig bergab, wählen an den nächsten beiden Abzweigungen jeweils den linken Weg, unterqueren eine Hochspannungsleitung und treten schließlich aus dem Wald heraus. Genießen Sie den Blick, der sich Ihnen bietet! – Links auf Wollrode, halblinks auf Guxhagen, über das Fuldatal hinweg bis zu den Langenbergen.

Der Märchenlandweg führt nun bergab durch Wiesen und Felder, immer an einem Bach entlang.
Hier finden Sie eine Tafel mit dem Märchen „Der Eisenhans“. Einige Meter weiter befindet sich das alte Wasserwerk von Dörnhagen, indem heute Fledermäuse ein neues Domizil gefunden haben. Gehen Sie einige Meter weiter, ruhig einmal zwischen den Bäumen hindurch, und genießen Sie die Idylle der kleinen Teichanlage. Rechts des Weges befindet sich das Naturdenkmal „Dicke Eiche“. Der Baum ist 1000 Jahre alt!


Der Weg führt dann in einer Rechtskurve nach Dörnhagen hinein. Zuerst laufen Sie auf der Warpelstraße entlang, um dann nach links in die Bachstraße einzubiegen, der Sie bis zur ehemaligen B83 (heute L 3460) folgen. Hier finden Sie die Geschichte einer höchst seltsamen Wunderheilung. Die L 3460 queren Sie und biegen sofort in die Straße „Gasse“ ein. Biegen Sie dann rechts in die Straße „An der Kirche“ ein. An der Kirche biegen Sie links ab und erreichen dann das „Alte Schulhaus“ von Dörnhagen. Hier bekommen Sie einige Informationen zur Schulgeschichte Dörnhagens. Biegen Sie nun rechts ab und gehen Sie am „Alten Milchhäuschen“ vorbei zur Guntershäuser Straße. Dieser folgen Sie rechts bis zur Dennhäuser Straße. Dann folgen Sie dieser links bis zum Ortsausgang, am Sportplatz vorbei und mit einem lustigen Lied auf den Lippen über die erste der nun folgenden 4 Brücken über Autobahn, Fulda und Bahnlinie. Nachdem Sie so die Autobahn überquert haben, biegen Sie am Ende der Hecke in den zweiten Feldweg nach rechts ein. Am Rummelsbach verläuft er in einer Linkskurve, und Sie laufen durch Wiesen und Felder am Bach entlang, bis Sie an der nächsten Kreuzung nach rechts abbiegen, ein Stückchen leicht bergauf wandern, und am nächsten Weg wieder nach links schwenken. Dann geht es geradeaus bis zum Ortsrand von Dennhausen. Sie gehen jedoch nicht in den Ort hinein sondern folgen dem Fußweg halbrechts abwärts zum Friedhof. Biegen Sie hier rechts ab und folgen Sie dann der Märchenlandweg-Markierung durch den Wald bis zum Fuldaufer. Gehen Sie dann am Ufer entlang bis zur zweiten der vier erwähnten Brücken – einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke – über die Fulda. Von hier aus schräg rechts am anderem Ufer liegt das Gut Freienhagen, das Ludwig Emil Grimm, der „Malerbruder“ der Brüder Grimm, in zwei Bildern verewigte:
„Wasserfahrt nach Freienhagen“ und „Frühlingsfest auf Freienhagen“. Die Wasserfahrt ist als Reproduktion auf der Brücke zu sehen. Nachdem Sie die Fulda überquert haben, wenden Sie sich nach links und wandern durch Wiesen und Felder, an der Kläranlage vorbei, dem Rechtsknick des Weges folgend, schließlich am Rande eines kleinen Wäldchen entlang bis zur dritten Brücke, auf der Sie erneut die Fulda überqueren.

Sie gelangen an den Ortsrand von Dennhausen biegen dann aber in den ersten Weg nach rechts ab und finden am Fuldaufer auf einer Tafel das Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ und wandern so weiter durch Wiesen und Felder, die Fulda nun zu Ihrer Rechten, bis zur Dittershäuser Brücke. Sie kommen dann an einem Friedhof vorbei, bevor Sie die vierte Brücke erreichen, auf der Sie erneut die Fulda überqueren. Folgen Sie nun links dem Fußweg zum Bahnhof Rengershausen.


Am Bahnhof treten Sie aus dem Wald – und überqueren auf der fünften und letzten Brücke die Gleise. Danach laufen Sie ca. 500m an der K15 entlang, bis Sie Rengershausen erreichen. Auf der Guntershäuser Straße gelangen Sie in die Ortsmitte. Hier können Sie sich in der Märchenbäckerei stärken und dabei einen Blick auf die Skulptur mit dem Märchenmotiv „Der gestiefelte Kater“ werfen. Danach folgen Sie weiter dem Verlauf der Straße, bis Ihnen das Hinweisschild zur Knallhütte / Hütt-Brauerei den Weg nach rechts weist. Hier nun sind Sie an Ihrem heutigen Ziel angelangt – die Knallhütte, eine ehemalige Pferdeumspannstation, in der 1755 die „Viehmännin“ geboren wurde.

Dorothea Viehmann war die wohl wichtigste Märchenbeiträgerin der Brüder Grimm, die ihnen viele der heute berühmten Märchen erzählte. Als entspannenden Abschluss der heutigen langen Wanderung gönnen Sie sich eine Einkehr in das Gasthaus und genießen die Märchen- Scherenschnitte von Luise Neupert oder bewundern bei gutem Wetter den Märchenbrunnen im Innenhof.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Informieren Sie sich unter www.nvv.de über die bestehenden Verbindungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Koordinaten

DD
51.260688, 9.450400
GMS
51°15'38.5"N 9°27'01.4"E
UTM
32U 531426 5678911
w3w 
///erfährt.ältester.zahl
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Schwierigkeit
mittel
Strecke
21,3 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
436 hm
Abstieg
300 hm
Höchster Punkt
466 hm
Tiefster Punkt
138 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

Statistik

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Karten und Wege
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