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Luftige Höhen am Hochkönig

· 2 Bewertungen · Wanderung · Hochkönig
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  • Wir wandern über die herrlichen Blumenwiesen der Widdersbergalm.
    / Wir wandern über die herrlichen Blumenwiesen der Widdersbergalm.
    Foto: Tourismusverband Mühlbach am Hochkönig, Tourismusverband Mühlbach am Hochkönig
Karte / Luftige Höhen am Hochkönig
1200 1350 1500 1650 1800 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Windraucheggalm Erinnerungstafel "Vier Hütten" Trockenbach Schuttfelder

Bei dieser fantastischen Tour kommt man unterhalb des Hoch­königs vom Arthurhaus zur Erichhütte und an zahlreichen Almen vorbei.

mittel
9,4 km
3:30 h
221 hm
178 hm

Wir wandern am Südhang des imposanten Gebirgsstocks des Hochkönigs vom Arthurhaus zur Erichhütte. Dabei queren wir verschiedene Trockenbäche, die nur zur Schneeschmelze und nach heftigen Regenfällen Wasser führen, wandern abwechselnd mal im Wald, mal auf Wiesen und Almweiden und genießen den herrlichen Blick nach Süden zum Schneeberg, auf die Dientner Berge und den Alpenhauptkamm. Zunächst führt uns die Tour zur Windraucheggalm, dann zur Riedingalm im herrlichen Riedingtal und weiter zu den "Vier Hütten" am Widdersberg - hier laden gleich drei Hütten zur Einkehr ein, und jede scheint ihr ureigenes Rezept für Selbstgebrannten zu haben. Oberhalb der Stegmoosalm gelangen wir zur Erichhütte, dem Ziel der Tour. Zurück geht es mit dem Wanderbus.

Der Hochkönig ist mit einer Höhe von 2941 m der höchste Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen. Sein Hauptgipfel, auf dem sich das Matrashaus befindet, heißt ebenfalls Hochkönig. Das Gebiet ist im Sommer beliebt bei Wanderern und Bergsteigern, im Winter bei Skitourengehern. Imposant ist insbesondere die Südseite, die mit bis zu 1000 m hohen Felswänden abbricht. Auf dem weiten Gipfelplateau, die so genannte Übergossene Alm, befindet sich ein Gletscher. Er reicht hinab bis etwa 2600 - 2700 m, hat aber seit 1888 bereits drei Viertel bis vier Fünftel seiner Fläche verloren. Der Gebirgssockel des Hochkönigs besteht aus brüchigem Ramsaudolomit, der Gipfelbereich ist aus festerem Dachsteinkalk aufgebaut.

Südlich unseres Startpunktes, dem Arthurhaus, wurde bereits in der Jungsteinzeit Kupfer abgebaut. Das Bronzematerial der bekannten Sonnenscheibe von Nebra stammt aus diesem Bergbaugebiet. Die nächsten Talorte sind Mühlbach am Hochkönig und Dienten am Hochkönig.

 

outdooractive.com User
Autor
Katrin Kranz
Aktualisierung: 29.05.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1594 m
Tiefster Punkt
1381 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Arthurhaus (1505 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.410110, 13.127035
UTM
33T 358701 5252440

Wegbeschreibung

Zu unserer landschaftlich eindrucksvollen Höhenwanderung starten wir auf der Südflanke des Hochkönigs am Arthurhaus auf einer Höhe von 1502 m und folgen dem Weg mit der Nr. 436 am Salzburger Almenweg unterhalb der Mandlwand entlang. Man kommt an einigen Quellen und Bachläufen vorbei, die von Bäumen gesäumt sind, und erreicht nach 1,5 km die weißgetünchte Windraucheggalm (1) auf 1470 m Höhe. Aus der eigenen Almwirtschaft werden Köstlichkeiten angeboten wie Pofesen, zu deutsch: Arme Ritter. Weiter geht es schräg rechts durch die Bäume hindurch, über die Wiese und dann im Wald nach rechts.
Wir queren linker Hand das Bachbett, wandern schräg links in den Wald hinein und treffen wenig später auf die urwüchsige Riedingalm. Etwas weiter unterhalb liegt die Hütte zur Einkehr. Man wandert geradeaus weiter, überquert den ersten Lauf des Schrammbaches, passiert einen Felsen mit einer Erinnerungstafel (2) an einen verunglückten Bergsteiger und quert nun den zweiten Bachlauf. Sofort wenden wir uns links, nehmen den zweiten der beiden linken Pfade und wandern bergan in Richtung Wald. Nach dessen Durchquerung hält man sich schräg rechts und trifft auf die „Vier Hütten“ (3) am Widdersberg in einer Höhe von 1542 m – ein wahres Schlaraffenland für Liebhaber köstlicher Almprodukte, denn hier erwarten uns gleich drei prächtige bewirtschaftete Almhütten. Den Auftakt macht die urige Schartenhütte, es folgen die Molterauhütte, die Produkte aus biologischer Landwirtschaft anbietet, und im Anschluss die rustikale Brandstatthütte. Hier können wir uns mit hauseigenen Spezialitäten und regionalen Gerichte stärken, denn Kühe, Kälber und Schafe als Lieferanten weiden im Sommer auf den Wiesen.
An der Brandstattalm wandern wir schließlich auf dem Pfad geradeaus über die weitläufige Alm, queren ein Bachbett und folgen dem Weg mit der Nr. 436 in einem weiten Rechtsbogen. Im Schatten der Krüppelkiefern wandert man zum Trockenbach (4), quert die beiden Bachläufe und geht geradeaus weiter durch die wild anmutende Landschaft. Ein Rechtsbogen führt uns unterhalb der 2159 m hohen Taghaube entlang und man erreicht einen Aussichtspunkt, der nach rechts einen sehr guten Blick auf die Schuttfelder (5) der Taghaube bietet. Es geht weiter geradeaus, wir erreichen nach etwa 1 km das Ziel unserer Höhenwanderung: die Erichhütte auf 1546 m Höhe. Hier kann man die Wanderung ausklingen lassen und den herrlichen Blick auf die Zacken des Hochkönigs und auf den Alpenhauptkamm genießen.
Zurück zum Ausgangspunkt oder nach Mühlbach geht es mit dem Wanderbus, dafür müssen wir etwa 30 Minuten hinab zur Bundesstraße und zur Haltestelle „Erichhütte“ am Dientner Sattel wandern.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Bischofshofen, weiter mit dem Bus nach Mühlbach am Hochkönig und von hier mit dem Wanderbus zum Arthurhaus

 

 

Anfahrt

A10, Ausfahrt Knoten Pongau, weiter auf der B311/ B164 nach Mühlbach, vor dem Zentrum rechts auf der Mandlwandstraße zum Arthurhaus

Parken

Am Arthurhaus

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

5,0
(2)
Manuela Eckmann
28.08.2018 · Community
Absolut schöne Wanderung. Ein muss wenn man hier ist
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outdooractive.com User
Rosa Rietzler

Hallo Josef,

vielen Dank für deinen Kommentar! Die Autorin der Tour ist leider selbst nicht mehr bei uns im Haus. Die Einstufung als "schwer" erschien mir jedoch auch zu hoch. Zudem habe ich den Track nachgeroutet und komme nun auf 221 m im Aufstieg.

 

Viele Grüße aus der Outdooractive Redaktion

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Josef Hangler
10.09.2017 · Community
Wir sind diese Wanderung gegangen und können nicht nachvollziehen, warum diese als "schwer" beurteilt wird. Ist auch mit wanderfreudigen Kindern durchführbar. Außerdem können die Aufstiegshöhenmeter nicht stimmen. Laut GPS-Gerät und praktischer Erfahrung sind es maximal 250 Hm.
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Gemacht am 08.09.2017
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,4 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
221 hm
Abstieg
178 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

Statistik

: h
 km
 Hm
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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