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Schneeschuh

Laußnitzsee Roter Riegel Schwarzwand Schereck Atzenberger Alm von Neue Bonner Hütte

Schneeschuh · Nockberge
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DAV Sektion Bonn Verifizierter Partner 
  • Startpunkt für die heutige Tour: die verschneite Hütte.
    / Startpunkt für die heutige Tour: die verschneite Hütte.
    Foto: DAV Sektion Bonn
  • / Hier muss man den Wurzelballen des umgestürzten Baumes nach rechts umgehen.
    Foto: DAV Sektion Bonn
  • / Die verschlossenen Gebäude der Laußnitzhütte auf ca. 1839 m.
    Foto: DAV Sektion Bonn
  • / Eingeschneites Marterl an der Laußnitzhütte.
    Foto: DAV Sektion Bonn
  • / Wir erreichen den verschneiten Laußnitzsee bei kaltem Wind.
    Foto: DAV Sektion Bonn
  • / Beim Übergang zum Roten Riegel ist der Bachablauf zu beachten.
    Foto: DAV Sektion Bonn
  • / Der Stab kennzeichnet das Ufer.
    Foto: DAV Sektion Bonn
  • / Die Umrundung ist wegen der sehr steilen Hänge nicht angeraten.
    Foto: DAV Sektion Bonn
  • / Flache Gipfelkuppe: Roter Riegel.
    Foto: DAV Sektion Bonn
  • / Bei eisigem Wind zur Schwarzwand.
    Foto: DAV Sektion Bonn
  • / Großer Steinmann auf dem Schwarzwandgipfel, 2214 m.
    Foto: DAV Sektion Bonn
  • / Schereckgipfel, 2181 m, bei zuziehendem Wetter.
    Foto: DAV Sektion Bonn
  • / Pause an der Bank vor der Hütte der Atzenberger Alm.
    Foto: DAV Sektion Bonn
  • / An der Atzenberger Alm: die beiden Almgebäude.
    Foto: DAV Sektion Bonn
  • / Rückkehr an die breite Eingangstüre der Neue Bonner Hütte.
    Foto: DAV Sektion Bonn
m 2400 2200 2000 1800 1600 1400 16 14 12 10 8 6 4 2 km Schereck im Winter, 2181 m Schwarzwand im Lungau, 2214 m Turnhöhe im Lungau, 2078 m Laußnitzer Hütte im Winter Krametbichl

Diese aussichtsreiche Rundtour bietet verschiedene landschaftliche Höhepunkte in Form von See, mehreren Gipfeln und Hütten, allerdings ohne Einkehrmöglichkeiten.

mittel
16,2 km
5:50 h
700 hm
700 hm

Mehrere Bezeichnungen sind gebräuchlich:

  • Laussnitzsee, Lausnitzsee, Laussnitzersee, Lausnitzersee oder auch Laußnitzsee.
  • Laussnitzhütte, Lausnitzhütte, Laussnitzerhütte, Lausnitzer Hütte oder auch Laußnitzhütte.

Etwas Vorkenntnisse in Bezug auf Lawinengefährdung und die dahingehend sorgfältige Routenwahl erlauben eine sichere Begehung auch im Winter.

Aufgezeichnete Tour

Dienstag, 2. Januar 2018

Höchster Punkt: 2214 m: Schwarzwand

Niedrigster Punkt: 1609 m Abzweigung Fahrstr. NBHütte / Weg 113 Ebenwald

Autorentipp

Als Pausenziel eignet sich die Laußnitzer Hütte, im Winter allerdings ohne Sitzgelegenheit. Am gleichnamigen See und auf der Schwarzwand ist es zum Sitzen sehr oft zu windig und kalt.

Profilbild von Renate Porr
Autor
Renate Porr 
Aktualisierung: 29.08.2019
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Gipfel Schwarzwand, 2.214 m
Tiefster Punkt
Abzweigung Fahrstr./Weg 113 Ebenwald, 1.609 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Oberhalb des Laußnitzsees gibt es Hänge über 30 Grad, die man - bis auf ein sehr kurzes Stück - gut umgehen kann, indem man sich hinauf auf den Roten Riegel, 2153 m, östlich des Sommerweges hält.

Start

Neue Bonner Hütte (1.713 m)
Koordinaten:
DG
47.037113, 13.679807
GMS
47°02'13.6"N 13°40'47.3"E
UTM
33T 399701 5210134
w3w 
///haltung.eisbär.vorwiegend

Ziel

Neue Bonner Hütte

Wegbeschreibung

Aufstieg bis Schwarzwand, 2214 m:

Wir nehmen den oberen östlichen Teil des Ebenwaldrundweges, Weg 113. Er ist wohl etwas weiter, dafür steigt er weniger an. Unterwegs umsteigen wir einen den Weg versperrenden großen Baum. Nach der ersten knappen halben Stunde passieren wir die Abzweigung zum Steig vom Plareitbach, nach der zweiten halben Stunde halten wir eine Trinkpause an der Abzweigung Laußnitzhütte / Ebenwaldalm. Noch ein kurzes Stück flacher, dann steigt der Steig durch den Wald an. Bald schon stehen wir an der Laußnitzhütte, 1839 m.

Ein paar Fotos, und weiter geht es, selber spurend. Wir gehen weglos steil durch die Bäume in südöstliche Richtung. Nach einer knappen Stunde stehen wir an der nordöstlichsten Ecke des Laußnitzsees, 2001 m, mit dem einzelnen Baum am Bachabfluss und einem Schild. Natürlich ist alles zugefroren und schneebedeckt.

Wir queren mit Vorsicht den Bach vor dem See zum gegenüberliegenden Kamm und steigen dort in teilweise vereistem Gelände aufwärts. Den eigentlich rechts von uns befindlichen Sommersteig suchen wir erst gar nicht: er liegt in lawinenhang-gefährdetem Gebiet. Wir dagegen schlängeln uns dank der Hangneigungskarte der Alpenvereinsakiv.com-App durch alle gefährliche Stellen hindurch. 

Oben halten wir auf den Zaun zu und laufen zum Gipfel des Roten Riegels, 2153 m. Trotz heftigen Windes genießen wir die Aussicht.

In großem Linksbogen laufen wir die wenigen Höhenmeter zur Schwarzwand hinüber, 2214 m. Der dortige Steinmann ist wirklich riesig! Zwei Wegweiser stehen angelehnt, für unser Foto nehmen wir sie in die Hand.

 

Abstieg ab Schwarzwand, 2214 m:

Nach kurzem Rundgang auf dem Plateau mit herrlichem Blick in Richtung Gmeinnock und in den Süden, laufen wir in Anbetracht des zuziehenden Wetters auf ziemlich direktem Weg zum Gipfelfelsen des Scherecks, 2181 m.

Uns westlich haltend, steigen wir nach dem Gatterdurchgang ziemlich genau an der Abzweigung des in der Karte gestrichelten Sommersteiges zur Atzenberger Alm hinunter, jedoch nicht ganz so steil und direkt, sondern in größerer Rechtskurve. Turnhöhe und Kramerbichl lassen wir aus, wären aber bei anhaltend gutem Wetter lohnende Ziele, um die Rundtour zu verlängern.

Mit etwas Glück kann man vorhandene Spuren zu den beiden geschlossenen Almgebäuden nutzen. Wir sind dankbar für die windgeschützte Holzbank auf der östlichen Hausseite. Nun gönnen wir uns eine ausgiebige Pause auf dem Hochplateau.

Mit dem Weg 114 laufen wir zu den 2 alten Almhütten, dann zum Gatter und den Forstweg zur Abzweigung an der Ebenwaldalm. Von dieser auf dem Güterweg 113 zum tiefsten Punkt der Tour: der Abzweigung auf derm Zufahrtsweg zur Neue Bonner Hütte. Zum Schluss auf dem Fahrweg hinauf zur Neue Bonner Hütte.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Zur Neue Bonner Hütte:

Anreise per Zug/Bahnhof: Spittal-Millstätter See Bahnhof (Spittal an der Drau) und mit Bus über Gmünd nach Rennweg am Katschberg (Gh Post).

Anreise mit dem Flugzeug: Flug nach Klagenfurt, von dort mit ÖPNV nach Rennweg am Katschberg.

Der Weg zur Neue Bonner Hütte muss im Winter individuell organisiert werden.

 

Anfahrt

Zur Neue Bonner Hütte mit PKW:

durch die beiden mautpflichtigen Tunnel Tauerntunnel und Katschbergtunnel, Ausfahrt Rennweg Frankenberg und Fahrstraße der Beschilderung "Bonner Hütte" folgend hinauf. Noch hinter den letzten Ortshäusern weiter auf schmaler Straße bergan. Bei gelbem Bauernhaus "Sampl", 1451 m, mit öffentlichem Parkgelände (Vorsicht Zufahrten freihalten - nur am Rand parken)  parken und weiter zu Fuß / mit Schneeschuhen / Ski auf gut erkennbarem Zufahrtsweg bis die Neue Bonner Hütte, 1713 m, in Sicht kommt. Ca. 4 km.

Der Fahrweg ist nur im Sommer bis zur Neue Bonner Hütte nutzbar!

 

Parken

Im Sommer der Fahrstraße folgen bis zur Neuen Bonner Hütte. Dort begrenzte Parkmöglichkeiten.

Im Winter am Ende der Asphaltstraße, beim Bauer Sampl, 1451 m, parken. Vorsicht: Zufahrten freihalten, daher nur am Rand parken.  Es empfiehlt sich im Winter den PKW abfahrbereit zu drehen (falls Batterie streikt) und zu verdecken (Halbgarage, Fensterscheibenabdeckung). Schneeschaufel und ausreichend lange Besen gehören zur Winterausrüstung! Schneeketten oder zumindest Split für eisige Stellen ist empfehlenswert.

Koordinaten

DG
47.037113, 13.679807
GMS
47°02'13.6"N 13°40'47.3"E
UTM
33T 399701 5210134
w3w 
///haltung.eisbär.vorwiegend
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Karte: Kostenlose lokale "Erlebniskarte" aus Tourismusbüro Rennweg am Katschberg, Tel: +43 4734-330, @: rennweg.tourist@ktn.gde.at, www. katschberg-rennweg.at.

WK 221 Wander-Rad-Freitzeitkarte Liesertal Maltatal Millstädter See Spittal an der Drau Nockalmstraße, 1:50000 Freytag & Berndt, enthält neben der Karte auch einen kleinen Radtouren- und Wanderführer.

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Die übliche Schneeschuh-Wanderausrüstung ist unter Beachtung der oben genannten Sicherheitshinweise ausreichend.


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,2 km
Dauer
5:50h
Aufstieg
700 hm
Abstieg
700 hm
Rundtour aussichtsreich Gipfel-Tour Forstwege freies Gelände Wald

Statistik

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