Start Touren Langtalereckhütte zur Zwickauer Hütte übers Langtalerjoch
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Bergtour

Langtalereckhütte zur Zwickauer Hütte übers Langtalerjoch

Bergtour • Ötztal
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    Foto: Erik Müller, DAV Sektion Karlsruhe
  • Abzweig
    / Abzweig
    Foto: Erik Müller, DAV Sektion Karlsruhe
  • Vordere Äckerlen
    / Vordere Äckerlen
    Foto: Erik Müller, DAV Sektion Karlsruhe
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    Foto: Erik Müller, DAV Sektion Karlsruhe
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    Foto: Achim Buchwald, DAV Sektion Karlsruhe
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    Foto: Achim Buchwald, DAV Sektion Karlsruhe
  • Langtalerjoch von Norden mit viel Schnee (Anfang Juli)
    / Langtalerjoch von Norden mit viel Schnee (Anfang Juli)
    Foto: Erik Müller, DAV Sektion Karlsruhe
  • Südseite des  Langtaljoch, viel Schnee (Juli)
    / Südseite des Langtaljoch, viel Schnee (Juli)
    Foto: Erik Müller, DAV Sektion Karlsruhe
  • Südseite des  Langtaljochs
    / Südseite des Langtaljochs
    Foto: Erik Müller, DAV Sektion Karlsruhe
  • Versicherte Rinne im Abstieg nach Süden
    / Versicherte Rinne im Abstieg nach Süden
    Foto: Erik Müller, DAV Sektion Karlsruhe
  • Versicherte Rinne im Abstieg nach Süden
    / Versicherte Rinne im Abstieg nach Süden
    Foto: Achim Buchwald, DAV Sektion Karlsruhe
  • Blick zur Abstiegsroute
    / Blick zur Abstiegsroute
    Foto: Erik Müller, DAV Sektion Karlsruhe
  • Auf dem Pfelderer Höhenweg in Richtung Zwickauer Hütte
    / Auf dem Pfelderer Höhenweg in Richtung Zwickauer Hütte
    Foto: Erik Müller, DAV Sektion Karlsruhe
  • In Richtung Zwickauer Hütte
    / In Richtung Zwickauer Hütte
    Foto: Erik Müller, DAV Sektion Karlsruhe
  • Zwickauer Hütte - jetzt ists geschafft
    / Zwickauer Hütte - jetzt ists geschafft
    Foto: Achim Buchwald, DAV Sektion Karlsruhe
Karte / Langtalereckhütte zur Zwickauer Hütte übers Langtalerjoch
2200 2400 2600 2800 3000 3200 m km 2 4 6 8 10 12 14 Langtalereckhütte Langtalerjoch Zwickauer Hütte (Rif. Plan)
Wetter

Alpine Bergtour in wilder Umgebung. Anspruchsvolle gletscherfreie und einsame Überschreitung des Alpenhauptkammes.

schwer
14,6 km
9:00 Std
1400 m
818 m
alle Details

Empfehlenswert. Zum Teil weglos, aber gut markiert. Kurze Stellen mit Seil/Stahlseil versichert. Die Wegemarkierung und Seilversicherung wurde 2013/2014 erneuert. Für die Tour sind gute Sichtverhältnisse wichtig.

Da im Moment eine Übernachtung auf der Stettiner Hütte nicht möglich ist, muss bis zur etwas weiter entfernten Zwickauer Hütte gegangen werden.

Die Tour kann zur Rundtour erweitert werden - nach Übernachtung auf der Zwickauer Hütte Wanderung zur Timmelsjochstraße und Rückkehr nach Obergurgl mit dem Timmelsjochbus.

Autorentipp

Mit dieser Überschreitung ist eine Rundtour über den Alpenhauptkamm möglich.

outdooractive.com User
Autor
Erik Müller
Aktualisierung: 21.07.2017

Schwierigkeit schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
3030 m
2324 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Streckentour
versicherte Passagen

Exposition

NOSW
Ausrichtung der Tour

Sicherheitshinweise

Nur bei stabilem Wetter und guten Sichtverhältnissen zu gehen. Die Tour sollte aufgrund der Schlüsselstelle (Erreichen des Langtalerjochs von Norden) nur von erfahrenen Bergwanderern angegangen werden. Ausreichend Zeitreserven einplanen (früh starten). Im Langtal kein Handyempfang.


Ausrüstung

Je nach Schneeverhältnissen kann ein Pickel und/oder Steigeisen sinnvoll sein. Gegen Ende des Sommers wird das Schneefeld unterhalb des Jochs eisig. Hierzu beim Hüttenwirt der Langtalereckhütte anfragen.


Weitere Infos und Links

In Kombination mit der gletscherfreien Hauptkamm-
Überschreitung übers Langtalerjoch kann eine
Rundtour mit Ausgangspunkt Obergurgl gemacht
werden.
1. Tag: Aufstieg von Obergurgl zur
Langtalereckhütte über den Schäferweg (T3) oder den Hüttenweg Ramolhaus mit Querung Gurgler Ferner.
2. Tag: Alpine Hauptkamm-Überschreitung übers
Langtaljoch (gletscherfreien Zustieg zum
Langtaljoch), Übernachtung auf der Zwickauer
Hütte (T5)
3. Tag: Von der Zwickauer Hütte zur Timmelsjoch-
Straße, mit dem Timmelbus zurück nach Obergurgl
(T3)
Je nach Zeitkontingent kann mit einem zusätzlichen
Tag auf der Langtalereckhütte der Klettersteig
gemacht und das Hochwildehaus besucht werden.
Oder man bleibt einen zusätzlichen Tag auf der
Zwickauer Hütte und macht den hinteren
Seelenkogel (3472m).

Start

Langtalereck-Hütte (2426 m)
Koordinaten:
Geogr. 46.828634 N 10.992127 E
UTM 32T 651934 5188047

Ziel

Stettiner Hütte oder Zwickauer Hütte

Wegbeschreibung

Von der Langtalereck-Hütte in Richtung Eiskögele/Seelenkogelferner (markierter Weg) nach Südosten zum Wegabzweig auf ca. 2730m (1h). Hier teilt sich der Weg in drei Richtungen auf (Schilder). Links (Nordost) geht es zum Eiskögele, nach Osten zum Seelenkogelferner. Wir gehen nach Süden in Richtung Hintere Ackerlen (siehe DAV-Karte Ötztaler Alpen - Gurgl)

Auf dem Weg nach Süden steigt man immer etwas an (gelegentlich geht es auch ein Stück bergab) und bleibt im Bereich zwischen 2800-2900 m. Die alten, zum Teil schon mit Gras bewachsenen Moränen, die sich vom Hinteren Seelenkogel hinunter ziehen, werden unschwierig übergangen. Im Frühsommer liegt hier oft noch Schnee. Der Weg ist gut ersichtlich. An markanten Punkten stehen Steinmänner. Weiter geht es an dem auch in der AV-Karte eingezeichnetem kleinen See vorbei. Je weiter man nach Süden kommt, desto wilder wird das Gelände. Das Langtalerjoch ist beim Näherkommen an dem Grenzschild deutlich zu erkennen. Nahe am Joch verlieren sich die Wegspuren da hier noch Bewegung im Gelände ist.

Zum Joch kann man gletscher- und spaltenfrei gelangen, wenn man sich nahe des markanten Felskopfes (ca.2950m) nordwestlich unterhalb des Langtalerjochs hält.

Man kann den Felskopf entweder östlich (oberhalb) oder westlich (unterhalb) umgehen. Bei der westlichen Variante sollte man nicht zu weit ausschwenken, da man ansonsten auf den Gletscher kommt. Bei der östlichen Variante steigt man eine kurze Rinne auf (noch viele lose Blöcke) und quert dann oben in flachem Gelände nach Süden (Abstand von der Bergflanke halten). In beiden Fällen gelangt man danach auf ein mäßig steiles schuttbedecktes Eisfeld was früh im Jahr noch vollständig von Firn bedeckt ist. Der Schutt wird vom Grat gelegentlich mit Nachschub versorgt (siehe Foto). Wenn der Schnee weich ist, quert man das Schuttfeld bis man in Falllinie des Jochs ist und steigt hoch bis zu den Stahlseilen bzw. ins Joch. Bei hartem Schnee kann man auf der rechten (westlichen) Seite des Schuttfeldes aufsteigen und oben an den Felsen zu den Stahlseilen queren.

 Im Frühsommer reicht der Firn in mäßiger Steilheit bis ganz zum Joch hinauf. Bei starker Ausaperung sind die letzten 20m über Trittbügel und Stahlseile zu erklettern. Bei hartgefrorenem Firn oder im Spätsommer (Eis) können für das sichere Erreichen der Seile bzw. des Joches Steigeisen, evt. auch ein Pickel nötig sein.

Im Zweifel beim Hüttenwirt der Langtalereckhütte vorher die Verhältnisse erfragen.

Bis ins Joch geht man ca. 3,5h von der Hütte. Auf der Südseite geht es zuerst wenige Meter horizontal nach Süden (Stahlseile). Dann unschwierig über Schrofengelände kurz nach Osten, dann nach Westen, auf gut markiertem Steig hinunter. Auf ca. 2850m steigt man durch eine Rinne (mit Seilen versichert, ca. 30m) auf die Böden des Schafberg hinunter. Am Ende der Rinne nach Süden weglos, aber rot/weiss markiert, zum Tiroler Höhenweg, den man auf ca. 2600 m erreicht (1,5h Abstieg vom Joch).

Nun kann man nach Norden in Richtung Zwickauer Hütte gehen (2-3h, ca. ca. 300m Abstieg, 600hm Aufstieg). Der Tiroler Höhenweg ist gut ausgebaut. Im Frühsommer liegen hier noch Firnfelder. Das letzte Stück zur Zwickauer Hütte ist noch einmal steil und teilweise ausgesetzt. Dieses Stück sollte unschwierig zu gehen sein und stellt nur noch konditionell eine Herausforderung dar.

Man kann auch nach Süden auf den in Richtung Stettiner Hütte. Solange dort keine Übernachtungsmöglichkeit besteht (Hütte Frühjahr 2014 durch Lawine beschädigt), muss man zur Mitterkaser Alm ins Pfossental oder nach Pfelders absteigen.

Die Tour wurde vom Autor mit einer Wandergruppe des DAV Karlsruhe zuletzt am 18.09.2016 begangen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Anreise mit der Bahn (ÖBB) bis Ötztal Bahnhof. Anschließend mit den Ötztaler Verkehrsbetrieben (Linie 8352) nach Obergurgl. Von dort zu Fuß auf die Hütte. Weitere Infos unter: www.postbus.at, www.oebb.at, www.vvt.at

Anfahrt:

Auf der A12 (Inntalautobahn) bis zur Ausfahrt Ötztal. Weiter auf der B186 Ötztalstraße bis Zwieselstein. Dort links halten und hinauf bis an den Ortseingang von Obergurgl.

Parken:

Im Sommer kann man auf dem Parkplatz der (Sommers geschlossenen) Festkogelbahn kostenlos parken.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

AV-Karte Obergurgl

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APuka Apuka
09.08.2017 • Bergtour • Langtalereckhütte zur Zwickauer Hütte übers Langtalerjoch, Ötztal
Laut Warnungen bei Langtalereckhütte ist derzeit der Weg über Langtalerjoch nach Südtirol gesperrt.
Foto: System

Erik Müller
16.07.2017 • Bergtour • Langtalereckhütte zur Zwickauer Hütte übers Langtalerjoch, Ötztal
Leider ist aufgrund des wenigen Schnees im Winter das Eisfeld unterhalb des Joches schon jetzt ohne Schneeauflage. Steigeisen sind im Zustieg sinnvoll. Von den unteren Trittleitern hängt ein Seil herunter an dem man sich bis zu den Stufen heraufziehen kann. Für ängstliche Menschen oder Personen mit wenig Armkraft ist Seilsicherung sinnvoll. In diesem Fall sollten Gurte und ein kurzes Seil mitgenommen werden um die wenigen Meter zwischen Trittstufen und Eisfeld sicher zu überwinden. Südseitig ist der Abstieg schneefrei. Die Stettiner Hütte ist diesen Sommer auch offiziell für Übernachtungsgäste offen, so daß man nicht unbedingt zur Zwickauer Hütte weitergehen muss. Auf jeden Fall vorher reservieren.

Erik Müller
16.09.2016 • Bergtour • Langtalereckhütte zur Zwickauer Hütte übers Langtalerjoch, Meraner Land
Das Eisfeld im nordseitigem Zustieg zum Langtalerjoch ist aktuell (16.09.2016) ausgeapert. Steigeisen nötig.

Der Übergang wird ohne Eisausrüstung erst wieder im Frühsommer 2017 möglich werden. Dann ist das Joch nordseitig leicht über Firnschnee und Tritte mit Stahlseilversicherung zu erreichen.

Aktuell (16.09.2016) gilt:

Für den Übergang von Nord nach Süd:
- Mit Steigeisen zu den Stahltritten ansteigen. Die untersten Tritte sind gerade noch durch Hangeln am herunter hängenden Stahlseil von unten zu erreichen. Anstrengend.

Für den Übergang von Süd nach Nord:
- Von den unteren Stahltritten sollte sicherheitshalber die letzten 5m auf das Eisfeld abgeseilt werden. Dann mit Steigeisen über das mäßig steile Eisfeld absteigen.

Eisfeld nordseitig ohne Schneeauflage
Eisfeld nordseitig ohne Schneeauflage
Foto: Erik Müller, DAV Sektion Karlsruhe

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Schwierigkeit schwer
Strecke 14,6 km
Dauer 9:00 Std
Aufstieg 1400 m
Abstieg 818 m

Wetter Heute

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